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	<title>Ernst A. Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Meier89: /* Schriften (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-11-02T09:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst August Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1937]] in [[Piława (Borne Sulinowo)|Pielburg]], [[Landkreis Neustettin|Kreis Neustettin]]) ist ein deutscher [[Klassische Philologie|Altphilologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst A. Schmidt ist der Sohn des evangelischen Pastors Joachim Schmidt und seiner Ehefrau Gertrud, geborene Allwohn. Seine Familie [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|floh]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1946 nach [[Büdingen]], wo Schmidt von 1947 bis 1957 das Realgymnasium besuchte. Nach Ableistung des Wehrdienstes begann er 1958 ein Studium der Klassischen Philologie an den Universitäten [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen|Tübingen]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. Nach dem Staatsexamen 1963 wurde er 1964 mit einem Kommentar zum pseudoaristotelischen Werk &amp;#039;&amp;#039;Über die Tugend&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1969 war Schmidt wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Klassische Philologie in Heidelberg. Im akademischen Jahr 1966/1967 hielt er sich als Stipendiat des British Council in [[Cambridge]] auf. 1969 erreichte er mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Poetische Reflexion. Vergils Bukolik&amp;#039;&amp;#039; in Heidelberg seine Habilitation und wurde 1970 zum Universitätsdozenten ernannt. Von 1970 bis 1971 vertrat er den Heidelberger Gräzistik-Lehrstuhl für [[Franz Dirlmeier]], anschließend ging er bis 1972 als Andrew Mellon Postdoctoral Research Fellow nach [[Pittsburgh]]. Nach seiner Rückkehr wurde er 1973 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Von 1975 bis 1998 war er hauptverantwortlicher Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Antike und Abendland]]&amp;#039;&amp;#039;, danach Mitherausgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Gastprofessur in [[Universität Wien|Wien]] (1977/1978) lehnte er einen Ruf dieser Universität zum ordentlichen Professor ab und nahm stattdessen den gleichzeitig ergangenen Ruf der Universität Tübingen an (als Nachfolger seines akademischen Lehrers [[Ernst Zinn (Philologe)|Ernst Zinn]]). Von 1979 an war er hier Professor der Klassischen Philologie. 1982 wurde er ordentliches Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]], von 1987 bis 1989 war er Erster Vorsitzender der [[Mommsen-Gesellschaft]], von 1989 bis 1990 drei Semester lang Gastdozent an den Departments of Classics und of Comparative Literature der [[Brown University]]. 1995 wurde er korrespondierendes Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], seit 1996 ist er Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Comité Scientifique&amp;#039;&amp;#039; der [[Fondation Hardt]] in [[Vandœuvres]]. Nach einer Gastprofessur an der [[Universität Graz]] (2001) trat Schmidt zum 1. Oktober 2002 in den Ruhestand. Im Wintersemester 2002/2003 war er Gastprofessor in Wien, vom Sommersemester 2004 bis zum Sommersemester 2005 Gastprofessor und partieller Lehrstuhlvertreter an der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt ist seit 1967 verheiratet und hat drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poetische Reflexion. Vergils Bukolik&amp;#039;&amp;#039;. Fink, München 1972 (Habilitation Universität Heidelberg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Chronologie der Eklogen Vergils&amp;#039;&amp;#039;. Winter, Heidelberg 1974, {{Falsche ISBN|3-533-2381-8}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Catull&amp;#039;&amp;#039;. Winter, Heidelberg 1983, ISBN 3-533-03432-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeit und Geschichte bei Augustin&amp;#039;&amp;#039;. Winter, Heidelberg 1985, ISBN 3-533-03693-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bukolische Leidenschaft oder Über antike Hirtenpoesie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur klassischen Philologie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22). Lang, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8204-8319-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notwehrdichtung. Moderne Jambik von Chénier bis Borchardt. Mit einer Skizze zur antiken Jambik&amp;#039;&amp;#039;. Fink, München 1990, ISBN 3-7705-2590-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ovids poetische Menschenwelt. Die Metamorphosen als Metapher und Symphonie.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1991, ISBN 3-533-04378-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sabinum. Horaz und sein Landgut im Licenzatal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Winter, Heidelberg 1997, ISBN 3-8253-0383-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musen in Rom. Deutung von Welt und Geschichte in großen Texten der römischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Attempto-Verlag, Tübingen 2001, ISBN 3-89308-337-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeit und Form. Dichtungen des Horaz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15). Winter, Heidelberg 2001, ISBN 3-8253-1228-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Augusteische Literatur. System in Bewegung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28). Winter, Heidelberg 2003, ISBN 3-8253-1408-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Borchardts Antike&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 38). Winter, Heidelberg 2006, ISBN 3-8253-5251-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Clinamen. Eine Studie zum dynamischen Atomismus der Antike&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 42). Winter, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-8253-5397-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* mit [[Manfred Ullmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles in Fes. Zum Wert der arabischen Überlieferung der &amp;quot;Nikomachischen Ethik&amp;quot; für die Kritik des griechischen Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 49). Winter, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8253-6014-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platons Zeittheorie.  Kosmos, Seele, Zahl und Ewigkeit im Timaios&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 105). Klostermann, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-465-03730-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das süssbittre Tier. Liebe in Dichtung und Philosophie der Antike&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Das Abendland, N.F.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 40). Klostermann, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-465-03948-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ethica hermeneutica. Fragen an antike Literatur nach ihrem Beitrag zum guten Leben und zum moralischen Verständnis des Menschen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rombach-Wissenschaften. Reihe Paradeigmata.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 52). Rombach, Freiburg/Br. 2019, ISBN 978-3-7930-9944-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreis und Gerade. Moderne Konstruktionen der griechischen Antike als Gegenbildentwürfe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 59). Winter, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-8253-4618-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lateinische Philologie als hermeneutische Textwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger akademische Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Kröner, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-520-90000-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leere. Eine Untersuchung der Theorien in Antike und Früher Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 2021, ISBN 978-3-465-02821-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jetzt. Grundlegung einer anthropologischen Theorie historischer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 2023, ISBN 978-3-465-00275-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13381324X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13381324X|LCCN=n82036275|VIAF=85236105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Ernst A.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Ernst A.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt, Ernst August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Altphilologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Piława (Borne Sulinowo)|Pielburg]], [[Landkreis Neustettin|Kreis Neustettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meier89</name></author>
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