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	<title>Ernst-Alfred Jauch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pallaskatz1: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-11-15T06:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst-Alfred Hermann Jauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1920]] in [[Wesel]]; † [[6. Oktober]] [[1991]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst-Alfred Jauch entstammte dem [[Hanseat]]engeschlecht [[Jauch (Hanseatengeschlecht)#Großbürger der Freien und Hansestadt Hamburg|Jauch]]. Er wurde als viertes von sechs Kindern des späteren Obersten und Freikorpsführers [[Hans Jauch]] (1883–1965) und Elsa [[Othegraven|von Othegraven]] geboren. Er war mit Ursula Welter (1930–2005) verheiratet. Das älteste der drei Kinder ist der Fernsehmoderator und Journalist [[Günther Jauch]] (* 1956).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jauch bestand 1939 das Abitur am [[Konrad-Duden-Gymnasium Wesel|Staatlichen Humanistischen Gymnasium Wesel]]. Klassenkamerad und Freund – wie er aktives Mitglied im [[Bund Neudeutschland]] – war der spätere Märtyrer der katholischen Kirche [[Heinz Bello]] (1920–1944).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | url    = http://www.kdg-wesel.de/index.php?id=1120&lt;br /&gt;
 | titel  = KDG Wesel → Ehemalige → Abiturienten → 1944–1900, Jahrgang 1939&lt;br /&gt;
 | werk   = Konrad-Duden-Gymnasium Wesel&lt;br /&gt;
 | zugriff= 2011-09-27&lt;br /&gt;
 | format = Foto&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | url    = https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/heinz-bello-fuer-kritik-erschossen_aid-12744837&lt;br /&gt;
 | titel  = Heinz Bello: Für Kritik erschossen&lt;br /&gt;
 | werk   = Rheinische Post&lt;br /&gt;
 | autor  = Fritz Schubert&lt;br /&gt;
 | datum  = 2010-07-29&lt;br /&gt;
 | zugriff= 2011-09-27&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde zum [[Reichsarbeitsdienst]] und Wehrdienst eingezogen und diente zuletzt als Leutnant der Reserve in einem Artillerieregiment. Er wurde dreimal schwer verwundet und mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz II. Klasse]] ausgezeichnet. Von seinen Brüdern – sämtlich wie er Offiziere der Artillerie – fielen zwei, der dritte galt zunächst als in der [[Schlacht von Stalingrad]] verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1943 begann er ein Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der [[Universität Breslau]], das er 1944 an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] und nach dem Krieg an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]], dann wieder in Freiburg fortsetzte. 1949 legte er das Staatsexamen in Philologie ab und promovierte 1951 zum Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Ernst Alfred Jauch.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
Seine journalistische Laufbahn begann Jauch 1953 als [[Volontär]] bei der [[Rheinische Post|&amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Post&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Düsseldorf]]. Nach einer Zwischenstation als Hilfsreferent im [[Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen]] war er von 1956 bis 1959 Ressortleiter Politik bei den [[Westfälische Nachrichten|&amp;#039;&amp;#039;Westfälischen Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Münster]]. Von 1959 bis 1961 war er Ressortleiter Innenpolitik des von [[Johann Baptist Gradl]] herausgegebenen Berliner &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tag (1948–1963)|Der Tag]]&amp;#039;&amp;#039;, seit 1961 dessen stellvertretender Chefredakteur. Von 1962 bis 1964 war er Berliner Korrespondent der [[Katholische Nachrichten-Agentur|Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)]], von 1965 bis 1985 Leiter des Landesbüros Berlin der KNA. In seine Amtszeit fiel die Einführung eines täglich erscheinenden Berliner Dienstes der KNA. Zudem baute er ein umfangreiches Redaktionsarchiv vor allem zu Kirche und Staat in der [[DDR]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;50 Jahre KNA – Ein Rückblick&amp;#039;&amp;#039;. In: Helmut Ruppert, Josef Schlösser (Red.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre KNA&amp;#039;&amp;#039;. Katholische Nachrichten-Agentur, Bonn 2002, S. 90–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jauch formulierte pointiert und überstand kirchenamtliche Versuche, ihn aus seiner Position zu entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Höllen: &amp;#039;&amp;#039;Loyale Distanz? Katholizismus und Kirchenpolitik in SBZ und DDR. Ein historischer Überblick in Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;1966 bis 1990&amp;#039;&amp;#039;, Teilbd. 1: &amp;#039;&amp;#039;1966 bis 1976&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1998, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Herbert Vorgrimler]] kritisierte: „Die Taktik des hier dokumentierten ‚christlichen‘ Antikommunismus besteht in dem anmaßenden Anspruch: Mit wem der Dialog geführt wird, das bestimmen KNA, Jauch etc.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte|Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 26 (1971), H. 2, S. 675.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit [[Rolf Hochhuth]] stritt er öffentlich über dessen Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stellvertreter]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst-Alfred Jauch: &amp;#039;&amp;#039;Aus katholischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Morgenpost&amp;#039;&amp;#039;, 24. Februar 1963; ders.: &amp;#039;&amp;#039;„Nimm ein Brechmittel … du, der du dies liesest …“. „Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhuth im Rowohlt-Verlag. Hat Pius XII. aus Feigheit die Judenverfolgung nicht verhindert?&amp;#039;&amp;#039; In: KNA: &amp;#039;&amp;#039;Aktueller Dienst Kultur&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 29, 12. Februar 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 war Jauch Organisator des Weltkongresses der [[Internationale Christliche Organisation der Medien|Weltunion der Katholischen Presse]] UCIP (heute [[Internationale Christliche Organisation der Medien|ICOM]]) in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Oertel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenzeitungsmann: Erinnerungen aus fünfzig Journalistenjahren&amp;#039;&amp;#039;. Münster 2009, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehörte seitdem zu den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten katholischen Journalisten. Seit 1974 war er ständiger Mitarbeiter an dem vom [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen]] herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;DDR-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Christian Ludz]], Johannes Kuppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jauch galt als einer der profilierten Kenner der katholischen Kirche im Osten und bemühte sich – eng verbunden mit der polnischen katholischen Bewegung [[Znak (polnische Organisation)|Znak]] und deren Vertretern im [[Sejm]] – um die Aussöhnung mit Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst-Alfred Jauch wurde auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1971: [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 1985: Silberne [[Hedwigsmedaille]], höchste Auszeichnung des [[Erzbistum Berlin|Erzbistums Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 | Was Günther macht, verstehe ich zwar nicht, aber es wird wohl gut bezahlt. Kein Mensch weiß, warum.&lt;br /&gt;
 | Ernst-Alfred Jauch über seinen Sohn [[Günther Jauch]]&lt;br /&gt;
 | ref = &amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Ballenberger: &amp;#039;&amp;#039;Alles, was man nicht wissen muss: Das Lexikon der erstaunlichen Tatsachen&amp;#039;&amp;#039;. Norderstedt 2010, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Kirche zur Heiligen Familie 1904–1979&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1979.&lt;br /&gt;
* mit [[Reinhard Henkys]]: Art. &amp;#039;&amp;#039;Kirchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;DDR-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, 2., völlig überarb. und erw. Aufl. Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1979.&lt;br /&gt;
* mit Gisela Helwig: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039;. In: Gisela Helwig, Detlef Urban (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Gesellschaft in beiden deutschen Staaten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1987, ISBN 3-8046-0328-9, S. 7–44.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105485608}}&lt;br /&gt;
* [https://www.worldcat.org/oclc/602396358 Ernst-Alfred Jauch: &amp;#039;&amp;#039;Die Begriffe „tugent“, „saelde“, „triuwe“ und „edelez herze“ im »Tristan« Gottfrieds von Straßburg&amp;#039;&amp;#039;], Dissertation, Freiburg 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mitglieder der Jauch (Hanseatengeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105485608|LCCN=n/87/889732|VIAF=52156210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jauch, ErnstAlfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hanseatengeschlechts Jauch|ErnstAlfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wesel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Günther Jauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jauch, Ernst-Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jauch, Ernst-Alfred Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wesel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Oktober 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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