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	<title>Ernesto Montecuccoli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* In der Mark Brandenburg und Gefangennahme bei Breitenfeld */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-18T10:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In der Mark Brandenburg und Gefangennahme bei Breitenfeld: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernesto Graf Montecuccoli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1582]]; † [[17. Juni]] [[1633]] in [[Colmar]]) war ein Obrist-Feldzeugmeister (General) der [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserlichen Armee]] und Capitän der [[Garde]] des [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaisers]] im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] mit einer zu Lebzeiten großen Bedeutung. Ernst (zuweilen auch &amp;#039;&amp;#039;Ernestus&amp;#039;&amp;#039;) Graf von Montecuccoli war Spross eines hochangesehenen, seit 1369 geadelten, 1450 in den [[Graf]]en-, 1530 in den [[Reichsgraf]]enstand mit dem großen Palatinate und 1623 in den niederösterreichischen Herrenstand erhobenen Adelsgeschlechts. Er war seit 1630 Obristfeldwachtmeister und seit 1632 Obristfeldzeugmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Ernesto Montecuccoli war – obwohl dieser ihn wegen des großen Altersunterschieds als Onkel bezeichnete – ein entfernter Vetter des berühmten österreichischen Feldmarschalls [[Raimund Montecuccoli]]. Sein Vater war [[Alfonso Montecuccoli]], der 1607 als Admiral des Großherzogs von Toskana eine kleine Flotte gegen die Türken geführt hatte. Sein Bruder war [[Girolamo Montecuccoli]], Geheimkämmerer des Großherzogs und Kommandant über dessen deutsche Leibgarde und später Minister [[Leopold V. (Österreich-Tirol)|Leopolds V. von Tirol]] in [[Innsbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärischer Aufstieg in österreichischen Diensten und Beginn des Dreißigjährigen Krieges ===&lt;br /&gt;
Ernesto kam aus Italien nach Deutschland und stand seit seinem 20. Lebensjahr im Dienste des damaligen [[Erzherzog]]s und späteren Kaisers [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinands II.]] Er wurde zügig nacheinander &amp;#039;&amp;#039;Obrister-Lieutenant, Obrister, General-Wachtmeister&amp;#039;&amp;#039; und Generalfeldzeugmeister und leistete Ferdinand vielfältige Dienste, u.&amp;amp;nbsp;a. als Hauptmann über dessen Leibgarde. Er kämpfte in Ungarn, Siebenbürgen, gegen die Franzosen und wieder in Ungarn, wo er 1612 in Gefangenschaft geriet. Nachdem seine Familie das Lösegeld aufgebracht hatte, wurde er Oberst eines kaiserlichen [[Kürassiere|Kürassierregiments]]. 1618 war er einer der drei Obristen, die im Auftrag des Erzherzogs Ferdinand dessen Gegenspieler [[Melchior Khlesl|Kardinal Khlesl]] in der Wiener Hofburg gefangen nahmen (die beiden anderen waren [[Heinrich von Dampierre]] und [[Ramboldo di Collalto]]). Im Jahre 1620 nahm Montecucculi an der [[Schlacht am Weißen Berge]] bei [[Prag]] teil und wurde in den folgenden Jahren einer der wichtigsten Truppenkommandeure [[Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein|Wallensteins]], den er während des Feldzugs in [[Schlesien]] gegen [[Bernhard von Sachsen-Weimar]] 1626 zeitweise auch als Oberkommandierender vertrat. Im Sommer 1626 zerschlug Montecuccoli in Schlesien ein 12.000 Mann starkes feindliches Heer und eroberte 35 [[Standarte]]n, die Wallenstein als [[Trophäe]]n nach [[Wien]] schickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in den Niederlanden ===&lt;br /&gt;
Als Kaiser Ferdinand 1629 den verbündeten Spaniern ein 17.000 Mann starkes Hilfskontingent in die Niederlande schickte, um den Prinzen [[Friedrich Heinrich (Oranien)|Friedrich Heinrich von Oranien]] durch Ablenkungsmanöver (&amp;quot;Diversionen&amp;quot;) von der Belagerung der Stadt [[’s-Hertogenbosch]] wegzulocken, der Hauptstadt der [[Provinz Noord-Brabant]] und eine Schlüsselstellung für ganz Flandern, übertrug er den Oberbefehl Montecuccoli. Dieser besiegte auch die Holländer in drei Feldschlachten, eroberte [[Amersfoort]] und verursachte dadurch nicht geringen Schrecken. Nachdem aber [[Wesel]] in die Hände Friedrich Heinrichs gefallen war, mussten sich die Spanier wieder aus den Niederlanden zurückziehen. Während Montecuccoli sich in Brüssel befand, um mit der [[Infant]]in [[Isabella Clara Eugenia|Isabella]], der spanischen Statthalterin, ein Winterquartier auszumachen, wurde sein Heer in der [[Veluwe|Belau]] von den Truppen des holländischen Feldmarschalls Graf [[Ernst Casimir (Nassau-Dietz)|Ernst Casimir zu Nassau]], Statthalter von Friesland, angegriffen und musste infolge des daraufhin getroffenen Vergleichs aus der Belau abziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Mark Brandenburg und Gefangennahme bei Breitenfeld ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1631 diente Montecuccoli unter zwei Feldmarschällen in der [[Mark Brandenburg]]. Er befand sich als Kommandant der kaiserlichen Besatzung in [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt an der Oder]] als dort am 3. April d. J. die Bürger seine Soldaten aus ihren Häusern heraus beschossen und den Schweden unter [[Gustav II. Adolf|Gustav Adolf]] die Tore öffneten. Montecuccoli und der Feldmarschall [[Rudolf von Tiefenbach]] konnten mit knapper Not entkommen. Sein Regiment wurde am Abend des 17. Mai in [[Burgstall (Landkreis Börde)|Burgstall]], wo es lagerte, von den Schweden unter [[Wolf Heinrich von Baudissin (General, 1579)|Wulff Heinrich von Baudissin]] überfallen und – ebenso wie die [[Dragoner]] [[Heinrich von Holk|Holks]] in [[Angern]] und das Regiment Bernstein in [[Sandbeiendorf|Beiendorf]] – &amp;quot;ruiniret&amp;quot;, d.&amp;amp;nbsp;h. getötet, gefangen oder versprengt. [[Raimondo Montecuccoli]], der seit kurzem eine Kompanie im Kürassierregiment seines Vetters führte, entging der Katastrophe, wie er später schrieb, indem er sich mit der Standarte in ein Wäldchen flüchtete. Die Reste des Regiments nahmen an dem [[Schlacht bei Breitenfeld (1631)|Treffen bei Breitenfeld]] teil, in dem Raimondo verwundet wurde und in Gefangenschaft geriet. Er konnte sich später mit Unterstützung des Herzogs von [[Modena]], [[Alfonso III. d’Este|Alfonso d’Este]], freikaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämpfe im Elsass und Tod ===&lt;br /&gt;
1632 stellte Montecuccoli in [[Passau]] ein neues Regiment auf und zog damit ins [[Elsass]], wo er sein Quartier bei [[Straßburg]] nahm. Von hier aus unternahm er mehrere Züge nach [[Baden (Land)|Baden]] und [[Württemberg]], eroberte [[Bretten]] und [[Durlach]] und brannte [[Knittlingen]] ab. Als Herzog [[Julius Friedrich (Württemberg-Weiltingen)|Julius Friedrich von Württemberg-Weiltingen]] gegen ihn zu Felde zog und er am 16. August 1632 bei [[Schlacht bei Wiesloch (1632)|Wiesloch]] von den Schweden geschlagen wurde, musste er sich in den Schutz des Feldmarschalls [[Hannibal von Schauenburg]] begeben, ging bei [[Philippsburg]] über den [[Rhein]] und begab sich schließlich nach [[Breisach am Rhein|Breisach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich der [[Otto Ludwig von Salm-Kyrburg-Mörchingen|Rheingraf Otto Ludwig]] 1633 vor der [[Burg Breisach|Festung Breisach]], deren Verteidigung Montecuccoli leitete, zum Kampf stellte, kam es zu einem Treffen, bei dem Montecuccoli vom Pferd geworfen und – in den rechten Schenkel getroffen und am Kopf verwundet – gefangen nach [[Colmar]] gebracht wurde. Zwar hielt man diese Wunden nicht für tödlich, doch verursachte sein &amp;quot;hierüber gefaßter&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Unmut und die dazu stoßende [[fallende Sucht]]&amp;quot;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZGU&amp;quot;&amp;gt;Zedlers Großes Universal-Lexicon, Halle 1732–1754.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass er am 17. Juni 1633 &amp;quot;seinen Geist aufgeben musste&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZGU&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Brief von [[Friedrich Richard Mockhel]] an [[Gustav Horn]] vom 12. August 1633 aus Straßburg (nach einer Abschrift im [[Österreichisches Staatsarchiv|Kriegsarchiv Wien]]) wird Mittwoch, der {{JULGREGDATUM|3|8|1633|Link=1}} als Todestag genannt; [[Hermann Hallwich]]: &amp;#039;&amp;#039;Wallenstein&amp;#039;s Ende. Ungedruckte Briefe und Acten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I. Duncker &amp;amp; Humblot, 1879 S. 503 Anm.&amp;amp;nbsp;1 ([https://books.google.de/books?id=h6o7Wojw3VMC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA503 Google-Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Montecuculi, Ernst Graf|19|45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13743037X|VIAF=434145858082823021919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Montecuccoli, Ernesto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Dreißigjährigen Krieg (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1582]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1633]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Montecuccoli, Ernesto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Montecuculi, Ernst Graf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kaiserlicher General im Dreißigjährigen Krieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1582&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1633&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Colmar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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