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	<title>Ernest Bolbrinker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernest_Bolbrinker&amp;diff=2112714&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Kraasch am 16. November 2025 um 12:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-16T12:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernest Bolbrinker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1898]] in [[Graz]]; † [[2. Juli]] [[1962]] in [[Bielefeld]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Bergingenieur]] und deutscher [[Generalmajor]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bolbrinker besuchte Schulen in [[Braunschweig]], [[Wien]] und [[Graz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsfreiwilliger ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Matura]] trat er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 1. Juni 1916 als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] in das [[Westfälisches Jäger-Bataillon Nr. 7|Westfälische Jäger-Bataillon Nr. 7]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Am 22. November 1916 folgte seine Versetzung in das [[5. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 144|5. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 144]] sowie seine Ernennung zum [[Fahnenjunker]] am 18. Januar 1917. Als [[Leutnant]] (seit 30. September 1917) fungierte er dann kurzzeitig vom 1. bis 20. Februar 1918 als [[Zugführer]] im Sturm-Bataillon Nr. 15 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]], ehe Bolbrinker in gleicher Funktion in das Infanterie-Regiment Nr. 144 zurückkehrte. Für seine Leistungen erhielt er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]]. Am 26. September 1918 geriet er in der [[Champagne]] in französische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 20. Februar 1920 entlassen wurde. Im Februar/März 1920 war er beim [[Freikorps Lichtschlag]] im Ruhrgebiet und wurde am 31. März 1920 aus dem aktiven Dienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziviles Zwischenspiel ===&lt;br /&gt;
Von Mai bis September 1920 arbeitete er bei den Titaniawerken in [[Wels (Stadt)|Wels]]. Er studierte an der [[Montanuniversität Leoben]] und wurde 1921 Mitglied des [[Corps Schacht Leoben|Corps Schacht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 153/168&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1925 verließ er die Hochschule als [[Diplom-Ingenieur]] und arbeitete bis März 1926 beim Braunkohlentiefbau Seegraben der [[Österreichisch-Alpine Montangesellschaft|ÖAMG]]. Von März bis Dezember 1926 war er als Tayloringenieur beim Braunkohlentief- und Tagbau in [[Köflach]] und von Januar bis Juli 1927 [[Steiger (Bergbau)|Steiger]] beim Braunkohlentiefbau Fohnsdorf im Wodzicki-Schacht. Im Juli 1927 wechselte er als Bergassistent zurück nach Köflach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde Bolbrinker [[Sturmabteilung|SA-]]Landesführer Steiermark und wechselte 1925 zum [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutz]] in die Führung Pfrimer. Seit November 1931 war er als Bergassistent beim Braunkohlentiefbau Seegraben im Wartinbeg-Schacht tätig; am 2. August 1934 wurde er entlassen, weil er sich gegen den [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]] stellte. Im März 1932 kehrte er zur SA zurück und übernahm die Führung der SA-Standarte Leoben. Wegen der dortigen Kämpfe Ende Juli 1934 floh er nach Deutschland und arbeitete als Bergwerksingenieur in [[Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
Am 21. April 1936 wurde er zum Eignungskursus beim III. Bataillon des Infanterie-Regiments 37 in [[Osnabrück]] einberufen und als [[Oberleutnant]] der [[Reserve (Militär)|Reserve]] am 1. August 1936 zur Probedienstleistung beim Panzer-Regiment 1 kommandiert. Mit der Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] wurde Bolbrinker am 1. Februar 1937 in das aktive Dienstverhältnis übernommen und kurz darauf am 10. März zum Stab der II. Abteilung versetzt. Ab 12. Oktober 1937 fungierte er dann als [[Kompaniechef]] und absolvierte im November 1937 einen Schießlehrgang in [[Truppenübungsplatz Putlos|Putlos]]. Im April/Mai 1938 nahm Bolbrinker an einen taktischen Lehrgang für Kommandeure und Kompaniechefs in [[Wünsdorf]] und Putlos teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs und seiner Teilnahme am [[Überfall auf Polen]] wurde Bolbrinker am 1. November 1939 Kommandant des Hauptquartiers des [[XVI. Armeekorps (Wehrmacht)|XVI. Armeekorps]] und als solcher am 1. April 1940 [[Major]]. Mit diesem zog er in den [[Westfeldzug]]. Nach Beendigung der Kampfhandlungen wurde er Kommandeur der I. Abteilung des Panzer-Regiments 5. Im Februar 1941 mit der [[21. Panzer-Division (Wehrmacht)|5. leichten Division]] nach Afrika verlegt, sollte Bolbrinker im April 1941 mit den Resten seiner Abteilung das von britisch-indischen Truppen verteidigte Wüstenfort [[El Mechili]] angreifen. Bei ihrem Ausbruchsversuch griff Bolbrinker mit seinen sieben Panzern das Fort an und nahm es trotz stärkster Gegenwehr. Damit hatte Bolbrinker den Schlüsselpunkt der englischen Verteidigung in Richtung [[Tobruk]] in der ostwärtigen [[Cyrenaika]] in deutsche Hand gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März 1941 bewährte sich Bolbrinker beim Panzerkampf um [[Adschdabiya|Agedabia]] und danach beim Einbruch in die Befestigungen bei Tobruk. Für den Erfolg bei [[El Mechili]] wurde er vom Regimentskommandeur [[Oberst]] [[Friedrich Olbricht]] zum [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] vorgeschlagen, das ihm am 15. Mai 1941 verliehen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nächsten Tag verwundet, konnte Bolbrinker bei der Truppe verbleiben und übernahm die Führung des Panzer-Regiments 5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MIT&amp;quot;&amp;gt;[[Samuel W. Mitcham]]: &amp;#039;&amp;#039;Rommel&amp;#039;s desert commanders: the men who served the Desert Fox, North Africa.&amp;#039;&amp;#039; Praeger Security International, 2007, ISBN 978-0-275-99436-5, S. 25. [https://books.google.de/books?id=MN6ZMOdrcKcC&amp;amp;pg=PA25&amp;amp;dq=Ernst+Bolbrinker+general&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=USMCTq6lK4PAswaP5OGuDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Ernst%20Bolbrinker%20general&amp;amp;f=false Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. Juni 1941 bei [[Sidi Omar]] erneut verwundet, wurde er am 20. Juni 1941 für die Kämpfe an der [[Sollum-Front]] im [[Wehrmachtbericht]] erwähnt und kurz darauf in die [[Führerreserve]] des [[Oberkommando des Heeres|OKH]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 20. Januar 1942 in den [[Sonderstab Tropen]] kommandiert, wurde er im Sommer 1942 als Gruppenleiter der Amtsgruppe Kraftfahrwesen beim [[Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres]] kommandiert. Dort wurde er am 18. Februar 1943 zunächst mit der Wahrnehmung der Geschäfte als [[Chef des Stabes]] der Inspektion der Panzertruppen (In 6) im OKH beauftragt, am 1. Mai 1943 zum Oberst befördert und schließlich am 10. Mai zum Chef ernannt. In dieser Stellung erfolgte am 1. Juli 1944 seine Beförderung zum Generalmajor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MIT&amp;quot; /&amp;gt; Als solcher geriet er mit der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde, nachdem er eine Studie über die Rolle des Panzer-Regiments 5 verfasst hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MIT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;v. Blanckensee-v. Czettritz und Neuhauß.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1993, ISBN 3-7648-2424-7, S. 129–130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.ritterkreuztraeger.info/rk/b/B439Bolbrinker-Ernest.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bolbrinker, Ernest}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bolbrinker, Ernest&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bergingenieur, deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Kraasch</name></author>
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