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	<title>Erna Weber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:12:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erna_Weber&amp;diff=2254688&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAGNER1813: /* Leben und Werk */ Überflüssiges Leerzeichen entfernt</title>
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		<updated>2025-11-07T21:01:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; Überflüssiges Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erna Weber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1897]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[19. Mai]] [[1988]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Mathematiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ihre Eltern waren in Berlin selbstständige Kaufleute und Inhaber einer Druckerei. Bis 1914 besuchte Weber das [[Königin-Luise-Lyzeum]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]], konnte ihr [[Abitur]] aber erst 1919 ablegen. 1915 hatte sie eine Lehre am Tierphysiologischen Institut der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1925 studierte sie [[Mathematik]], [[Physik]] und [[Philosophie]] an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Sie [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1925 bei [[Max von Laue]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Auswahlprinzip und Nadelstrahlung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=20723}} abgerufen am 14. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium arbeitete sie als [[Baustatik|Statikerin]] in einem Bauingenieurbüro in Charlottenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 erhielt sie eine Anstellung am [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik]] in Berlin-Dahlem und arbeitete in der Abteilung [[Zwillingsforschung]] unter [[Otmar Freiherr von Verschuer]]. 1935 erschien als ihr erstes größeres Werk das Buch &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Variations- und Erblichkeits-Statistik&amp;#039;&amp;#039; im [[Gustav Fischer Verlag]] Jena. Nach dem Weggang ihres Vorgesetzten nach Frankfurt/Main musste sie sich 1935 eine neue Stelle suchen und wechselte zum [[Axel Springer AG|Verlag Julius Springer]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 nahm sie eine Stelle, zuletzt als Leiterin der Statistischen Abteilung der Außenstelle „Lehre und Forschung“ in Jena (Kahlaische Straße) des [[Landesamt für Rassenwesen (Thüringen)|Thüringischen Landesamtes für Rassewesen]] in [[Weimar]] bei [[Karl Astel]] an. Sie veröffentlichte Arbeiten über das [[Heiratsalter]] der Frauen und die eheliche [[Kind#Kinderzahl|Fruchtbarkeit]] verschiedener sozialer Gruppen. Im März 1940 erhielt sie einen Lehrauftrag für biologische Statistik an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät an der [[Universität Jena]]. Im Februar 1945 konnte sie sich [[Habilitation|habilitieren]] und hielt am 18. Juli 1945 ihre Probevorlesung in Jena, woraufhin ihr die [[Lehrberechtigung|Lehrerlaubnis]] erteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Erna Weber, [[Hans Grimm (Mediziner)|Hans Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Kapitel 2.1. Abgebrochene und unterbrochene Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rainer Karlsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Demographie in der DDR. Sozial- und theoriegeschichtliche Aspekte der Entwicklung einer Wissenschaftsdisziplin.&amp;#039;&amp;#039; [[Institut für Angewandte Demographie]], Berlin 2007, S. 25–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1945 wurde sie als früheres Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Jena entlassen. Gesuche der Fakultät für ihre Weiterbeschäftigung wurden abgelehnt. Zwischen 1947 und 1949 arbeitete sie in Jena bei den Firmen [[Schott AG|Schott]] und [[Jenapharm]]. Danach wechselte sie ins Thüringische Veterinäruntersuchungs- und Tiergesundheitsamt und leitete dort bis 1952 die statistische Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Erna Weber.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
1948 erschien ihr &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der biologischen Statistik,&amp;#039;&amp;#039; der sich jahrzehntelang als ein Standardwerk behauptete und bis 1986 neun Auflagen erlebte. Am 1. Januar 1952 durfte Weber als Dozentin für das Fach naturwissenschaftliche und medizinische Statistik an das Institut für angewandte Mathematik der Universität Jena zurückkehren und wurde dort zum 1. April 1954 als Professorin mit Lehrauftrag berufen. 1957 folgte sie einem Ruf an die [[Humboldt-Universität zu Berlin]], wo sie bis 1962 als Professorin mit vollem Lehrauftrag für mathematische Statistik tätig war. Mit ihrer [[Monographie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Genetische Algebra|Mathematische Grundlagen der Genetik]],&amp;#039;&amp;#039; die in der von [[Hans Stubbe]] herausgegebenen Reihe &amp;#039;&amp;#039;Genetik: Grundlagen, Probleme und Ergebnisse in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039; erschien, leistete sie 1967 einen herausragenden Beitrag zur Normalisierung der [[Genetik]] nach den Einschränkungen dieses Faches in der Zeit des [[Lyssenkoismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde ihr die Honorary Life Membership der Biometric Society zuerkannt. In der [[DDR]] war sie 1964 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Bronze und 1972 in Silber ausgezeichnet worden&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Ahrens und Klaus Bellmann: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Erna Weber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biometrical Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, 1988, S. 515–516&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt 1972 eine Ehrenpromotion durch die Universität Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich schon im Rentenalter, leitete sie noch die Abteilung [[Wahrscheinlichkeitsrechnung]] und Mathematische Statistik am Institut für angewandte Mathematik und Statistik der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] in Berlin und war von 1967 bis zu ihrem Tode [[Redakteur|Schriftleiter]]in der von [[Ottokar Heinisch]] und [[Maria-Pia Geppert]] begründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Biometrical Journal|Biometrischen Zeitschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Ihr Grab befindet sich auf dem [[Karlshorster und Neuer Friedrichsfelder Friedhof|Karlshorster und Neuen Friedrichsfelder Friedhof]] in [[Berlin-Karlshorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe Hoßfeld]], [[Jürgen John]], Oliver Lemuth, Rüdiger Stutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Kämpferische Wissenschaft.“ Studien zur Universität Jena im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2003, ISBN 3-412-04102-5.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=erna-weber|lemma=Weber, Erna|autor=[[Annette Vogt]]|band=2|idNum=3706}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Online=https://hohpublica.uni-hohenheim.de/handle/123456789/6680 |Titel=Gerbers biographisches Lexikon der Agrarwissenschaften : Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin |TitelErg=Festausgabe zum 90. Geburtstag von Th. Gerber |Datum=2021 |Verlag=Universität Hohenheim |ISBN=978-3-936735-67-3}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|487|488|Weber, Erna|[[Renate Tobies]]|135731194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|135731194}} &lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/weber.erna Erna Weber] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135731194|LCCN=n/82/59453|VIAF=18447973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weber, Erna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weber, Erna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grimm, Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Mathematikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAGNER1813</name></author>
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