<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erna_Scheffler</id>
	<title>Erna Scheffler - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erna_Scheffler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erna_Scheffler&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T16:21:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erna_Scheffler&amp;diff=223570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jjkorff: 1951-63</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erna_Scheffler&amp;diff=223570&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-29T22:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1951-63&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erna Scheffler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. September]] [[1893]] als &amp;#039;&amp;#039;Erna Friedenthal&amp;#039;&amp;#039; in [[Breslau]]; † [[22. Mai]] [[1983]] in [[London]]) war eine deutsche [[Jurist]]in. Sie war von 1951 bis 1963 das erste weibliche Mitglied des [[Bundesverfassungsgericht]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie, Ausbildung und erste Berufsjahre ===&lt;br /&gt;
Erna Scheffler stammte aus einer gut situierten Familie. Ihre Mutter war Hausfrau und brachte ihrer Tochter nahe, wie wichtig es für Mädchen sei, durch gute Ausbildung und einen Beruf selbst für sich sorgen zu können. Der Vater, ein Fabrikant, war als Jude zum protestantischen Glauben übergetreten. Er starb schon 1904. Nunmehr bestimmte ein [[Vormundschaft|Vormund]] und [[Testamentsvollstrecker]] in der Familie. In dieser Zeit entstand in Erna Scheffler der Wunsch, Rechtswissenschaften zu studieren, um Situationen wie dieser nicht wehrlos ausgeliefert zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Jaeger |Titel=Erna Scheffler |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund e. V. |Sammelwerk=Juristinnen in Deutschland. Die Zeit von 1900 bis 2003. |Auflage=4 |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-8329-0359-3 |Seiten=197–202 |Fundstelle=197}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besuchte die Höheren Töchterschulen in [[Legnica|Liegnitz]] und Breslau und legte das Abitur 1911 als Externe an einem Knabengymnasium in [[Racibórz|Ratibor]] ab. Zunächst studierte sie in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] ein Semester lang Medizin und wechselte dann zu Jura in Breslau, [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Im Dezember 1914 schloss sie ihr Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] in Breslau ab. Das Thema der Dissertation lautete: &amp;#039;&amp;#039;Straftilgende Maßnahmen&amp;#039;&amp;#039;. Frauen waren damals zum juristischen [[Staatsexamen]] noch nicht zugelassen. Sie arbeitete zunächst in einer fürsorgerisch ausgerichteten Rechtsberatungsstelle und dann als Hilfskraft in einer Rechtsanwaltspraxis. Sie heiratete 1916 ihren ersten Ehemann, den promovierten Juristen Fritz Haßlacher, und wurde 1917 Mutter einer Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1918 war sie im besetzten Belgien, wo ihr Ehemann tätig war, als Juristin in der deutschen Zivilverwaltung eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete sie trotz der schwierigen Zeit der Inflation mit großer Energie an ihrer Karriere. Scheffler fand Beschäftigung beim [[Bund Deutscher Architekten]] und in verschiedenen Anwaltskanzleien. Ab 1921 durften auch Frauen Staatsexamina ablegen. 1922 legte Scheffler das Erste und 1925 das Zweite Staatsexamen ab. In der Referendariatszeit wurde ihre Ehe geschieden. Scheffler sorgte weiterhin für ihre Tochter, die später in Großbritannien studierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In Deutschland wäre ihr als sogenannte Vierteljüdin wegen ihres jüdischen Großvaters nur das Studium der Volkswirtschaft möglich gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:202&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parlamentarierinnen aller Fraktionen unter besonderem Einsatz von [[Marie-Elisabeth Lüders]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]) erreichten im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] 1922, dass die Zulassung von Frauen als Rechtsanwältinnen oder Richterinnen Gesetz wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara von Hindenburg |url=https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/erwerbstaetigkeit-von-frauen-im-kaiserreich-und-der-weimarer-republik |titel=Erwerbstätigkeit von Frauen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik |werk=Digitales Deutsches Frauenarchiv |hrsg=Digitales Deutsches Frauenarchiv |datum=2018-09-13 |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Ende 1925 bis Juli 1928 war Scheffler Rechtsanwältin an den [[Landgericht Berlin|Landgerichten I bis III in Berlin]] und am [[Amtsgericht Berlin-Mitte]]. Sobald sie das für Frauen nötige Alter von 35 Jahren für den Eintritt in den öffentlichen Dienst erreicht hatte, übernahm sie als eine der ersten Frauen eine Stelle als Richterin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Danach war sie Gerichtsassessorin in Berlin, seit Februar 1930 ständige Hilfsarbeiterin und seit 1932 Amtsgerichtsrätin am Amtsgericht Berlin-Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Im April 1933 wurde sie zwangsweise beurlaubt, im Juli zunächst als „[[Ariernachweis|Arierin]]“ anerkannt und konnte im Amt bleiben. Im November 1933 wurde sie allerdings rückwirkend zum 1. März 1933 mit Berufsverbot belegt, da sich zwischenzeitlich ihre jüdische Herkunft herausgestellt hatte. Sie erhielt nur ein geringes Ruhegehalt. 1954 wurde ihr Im Rahmen ihres [[Wiedergutmachung]]sverfahrens für die zwölf Jahre, die sie aus dem Richterdienst ausgeschlossen war, als einziger Ausgleich zugesprochen, dass diese Zeit als ruhegehaltsfähig anerkannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:202&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Eheschließung mit Kammergerichtsrat [[Georg Scheffler (Richter)|Georg Scheffler]] wurde im Mai 1934 untersagt, da sie „Halbjüdin“ sei. Dennoch lebten die beiden (fast) zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:198&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Jaeger |Titel=Erna Scheffler |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund e. V. |Sammelwerk=Juristinnen in Deutschland. Die Zeit von 1900 bis 2003 |Auflage=4 |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-8329-0359-3 |Seiten=197–202 |Fundstelle=198}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Geschäft einer Freundin arbeitete sie als Buchhalterin und verteilte während des Krieges Lebensmittelkarten in ihrem Wohnbezirk. Von Januar 1945 an versteckte sie sich bis Kriegsende in einer [[Kleingarten|Laubenkolonie]] außerhalb Berlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Krieg, am 31. Mai 1945, heiratete sie Georg Scheffler und kehrte Ende Mai 1945 als [[Entnazifizierung|Unbelastete]] zuerst als Landesgerichtsrätin und später als [[Kollegialgericht|Landgerichtsdirektorin]] beim [[Landgericht Berlin]] in den Justizdienst zurück. Als ihr Mann Richter am [[Oberlandesgericht Düsseldorf]] wurde, verließ sie ihre Stelle in Berlin. Damals herrschte die noch bis in die 1960er Jahre wirksame Vorstellung, es könnten nicht beide Ehepartner zugleich in der Zivilgerichtsbarkeit tätig sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:198&amp;quot; /&amp;gt; So wechselte Erna Scheffler nach der Währungsreform 1948 in die Verwaltungsgerichtsbarkeit und wurde Verwaltungsgerichtsrätin, später Verwaltungsgerichtsdirektorin am [[Verwaltungsgericht Düsseldorf]] und näherte sich so dem [[Öffentliches Recht|Öffentlichen Recht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. September 1951 wurde sie an das [[Bundesverfassungsgericht]] in [[Karlsruhe]] berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:199&amp;quot; /&amp;gt; Acht Jahre lang war sie dort die einzige Frau im Ersten Senat, der aus zwölf Mitgliedern bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:199&amp;quot; /&amp;gt; Mit 65 Jahren wurde sie 1959 wiedergewählt und war dort bis 1963 einzige Richterin in dem auf zehn Mitglieder verkleinerten Ersten Senat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:199&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch der Justiz 1953 |Hrsg=Deutscher Richterbund |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar zog nach Wolfartsweier, Georg Scheffler wurde zum 9. Januar 1952 Richter am [[Bundesgerichtshof]]. Erna Scheffler galt als &amp;#039;&amp;#039;sechste Stimme&amp;#039;&amp;#039; im fünfköpfigen BGH-Senat, dem ihr Mann angehörte, da die beiden ihre Arbeit intensiv miteinander besprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:199&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Pensionierung war Erna Scheffler unter anderem als Sachverständige vor dem Innenausschuss des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] und bei tarifrechtlichen Auseinandersetzungen tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:201&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Scheffler starb 1975.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:198&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Tod ihres Mannes verbrachte Erna Scheffler jeweils ein halbes Jahr in Karlsruhe und den Rest des Jahres bei Tochter und Enkeln in Großbritannien. Die Tochter hatte in Deutschland einen deutschen Arzt kennengelernt und geheiratet, sich aber geweigert, je wieder in Deutschland zu wohnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:202&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Jaeger |Titel=Erna Scheffler |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund e. V. |Sammelwerk=Juristinnen in Deutschland. Die Zeit von 1900 bis 2003 |Auflage=4 |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-8329-0359-3 |Seiten=197–202 |Fundstelle=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erna Scheffler starb 1983 bei ihrer Tochter in London. Sie wurde auf dem Friedhof in [[Wolfartsweier]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.friedhof-karlsruhe.de/fileadmin/user_upload/GBF_Z_KARLSRUHE_FS23_A4_digital.pdf |titel=Lebendige Erinnerung Ausgabe 32, Frühling/Sommer 2023 |hrsg=Verein zur Pflege der Friedhofs- und Bestattungskultur in Karlsruhe |datum=2023-04-22 |abruf=2023-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Erna Scheffler setzte sich für die Umsetzung von [[Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Artikel 3 Grundgesetz]] ein und führte die Ideen von [[Elisabeth Selbert]] weiter, die 1949 nicht als Kandidatin zum ersten [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] aufgestellt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:198&amp;quot; /&amp;gt; Es ging ihr nicht nur um die gleichen staatsbürgerlichen Rechte für Mann und Frau, sondern darüber hinaus auch um die Gleichstellung im zivilen und gesellschaftlichen Leben: Auch im Arbeitsrecht, Eherecht und Familienrecht sollte der Gleichberechtigungsgrundsatz verwirklicht werden. Vor dieser konsequenten Haltung waren [[Friederike Nadig|Frieda Nadig]], [[Helene Wessel]] und [[Helene Weber]], die zusammen mit Elisabeth Selbert im Parlamentarischen Rat saßen, und zahlreiche männliche Mitglieder des Gremiums zurückgeschreckt, da die Forderung vollständiger Gleichberechtigung bei gleichzeitiger Anerkennung grundsätzlicher Verschiedenheit zu Verunsicherung führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:198&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Deutscher Juristentag|Deutschen Juristentag]] 1950 in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] hielt sie ein Referat zum Thema [[Gleichstellung der Geschlechter|Gleichstellung]] von Mann und Frau. Darin zeigte sie Gegebenheiten aus dem Steuer-, Familien-, Beamten- und Staatsangehörigkeitsrecht auf, die aus ihrer Sicht mit Artikel 3 Grundgesetz unvereinbar und daher verfassungswidrig waren und der Änderung bedürften:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:198199&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Jaeger |Titel=Erna Scheffler |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund e. V. |Sammelwerk=Juristinnen in Deutschland. Die Zeit von 1900 bis 2003 |Auflage=4 |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-8329-0359-3 |Seiten=197–202 |Fundstelle=198-199}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die gemeinsame Veranlagung von Ehepaaren im Steuerrecht sei abzuschaffen.&lt;br /&gt;
* Das gemeinsame gleichberechtigte Elternrecht sei ebenso einzuführen wie der Güterstand der Gütertrennung mit hälftiger Beteiligung am Zugewinn und die Freiheit der Namenswahl.&lt;br /&gt;
* Die Zölibatsklausel für Beamtinnen sei abzuschaffen, das Mindestalter als Voraussetzung für eine lebenslängliche Anstellung sei für Frau und Mann gleich festzusetzen und die Hinterbliebenenversorgung dürfe sich ebenfalls nicht mehr unterscheiden.&lt;br /&gt;
* Die Staatsangehörigkeit von Frauen und Männern und ihrer Kinder dürfe durch Heirat nicht beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Dieser Vortrag wird als Meilenstein auf ihrem Weg zur Verfassungsrichterin gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:199&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Jaeger |Titel=Erna Scheffler |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund e. V. |Sammelwerk=Juristinnen in Deutschland. Die Zeit von 1900 bis 2003 |Auflage=4 |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-8329-0359-3 |Seiten=197–202 |Fundstelle=199}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erna Scheffler setzte sich für Teilzeitarbeit für Beamtinnen ein, weil nur so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine gesellschaftliche Teilhabe von Frauen verbessert werden könnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:202&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die medizinische Fakultät der [[Universität Mainz]] 1966 in ihren Richtlinien festlegte, dass männliche Bewerber bei gleicher Qualifikation gegenüber weiblichen den Vorzug bekommen sollten (Männerquote), sprach sie sich energisch gegen diese später abgeschaffte Regelung aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:202&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitentscheidungen unter Erna Schefflers Beteiligung ==&lt;br /&gt;
Als Verfassungsrichterin erreichte sie Mehrheiten für ihre verfassungsrechtlich fundierten Positionen: Die zwingende [[Ehegattenveranlagung|Zusammenveranlagung]] im Einkommensteuerrecht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesverfassungsgericht |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006055.html |titel=Beschluss des Ersten Senats |titelerg=BVerfGE 6, 55 |datum=1957-01-17 |sprache=de |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ebenso für verfassungswidrig erklärt wie die [[Höfeordnung]], die männliche Erben bevorzugte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesverfassungsgericht |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv015337.html |titel=Urteil des Ersten Senats |titelerg=BVerfGE 15, 337 |datum=1963-03-20 |sprache=de |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ehe- und Familienrecht wurde in der [[Entscheidung zum Rechtsnormcharakter des Gleichberechtigungssatzes]] bestätigt, dass Artikel 117 Absatz 1 GG insoweit wirksam ist, als er das der Gleichberechtigung entgegenstehende bürgerliche Recht auf dem Gebiete von Ehe und Familie mit Ablauf des 31. März 1953 außer Kraft setzte, weil Artikel 3 Absatz 2 GG zwar eine allgemeine, aber – entgegen damals abweichender Meinung von Untergerichten – der unmittelbaren Anwendung fähige Rechtsnorm ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesverfassungsgericht |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv003225.html |titel=Urteil des Ersten Senats |titelerg=BVerfGE 3, 225, 239 |datum=1953-12-18 |sprache=de |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Sozialversicherung musste nun der Wert der Leistungen als Mutter, Hausfrau und Mithelfende in einem Familienbetrieb berücksichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:200&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Jaeger |Titel=Erna Scheffler |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund e. V. |Sammelwerk=Juristinnen in Deutschland. Die Zeit von 1900 bis 2003 |Auflage=4 |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-8329-0359-3 |Seiten=197–202 |Fundstelle=200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1959 verkündete Scheffler als Vertreterin des erkrankten Vorsitzenden das Urteil, mit dem der [[Elterliche Sorge (Deutschland)#Historische Entwicklung|Stichentscheid des Vaters]] im Familienrecht für verfassungswidrig erklärt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesverfassungsgericht |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv010059.html |titel=Urteil des Ersten Senats |titelerg=BVerfGE 10, 59 |datum=1959-07-29 |sprache=de |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin hatte die Auffassung des Vaters entschieden, wenn Eltern bei der Ausübung der Personensorge für ein Kind unterschiedlicher Meinung waren. Scheffler vertrat ihre Position mit einer Begründung, die die psychologische Dimension des Urteils zeigte: Nur so könne der Vater nicht sicher sein, dass er sich im Stichentscheid werde durchsetzen können. Diese Unsicherheit werde seine Einigungsbereitschaft verstärken. Es gehe nicht darum, den Stichentscheid einem Gericht zu übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:200&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses wegweisende Urteil wurde noch Jahrzehnte später Bezug genommen, unter anderem in der Entscheidung des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom März 1991 zum ehelichen Namensrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesverfassungsgericht |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv084009.html |titel=Beschluss des Ersten Senats |titelerg=BVerfGE 84, 9 |datum=1991-03-05 |sprache=de |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[Deutscher Juristinnenbund|Deutschen Juristinnenbundes]], auch Zweite Vorsitzende sowie Vertreterin des Deutschen Juristinnenbundes in der &amp;#039;&amp;#039;International Federation of Women Lawyers&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Langjährige Erste Vorsitzende im [[Deutscher Akademikerinnenbund|Deutschen Akademikerinnenbund]], Vertreterin des Deutschen Akademikerinnenbundes in der [[Graduate Women International|&amp;#039;&amp;#039;International Federation of University Women&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Vertreterin des [[Business and Professional Women|Deutschen Verbandes berufstätiger Frauen]] in der &amp;#039;&amp;#039;International Federation of Business and Professional Women&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages&amp;lt;ref name=&amp;quot;:201&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Jaeger |Titel=Erna Scheffler |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund e. V. |Sammelwerk=Juristinnen in Deutschland. Die Zeit von 1900 bis 2003 |Auflage=4 |Verlag=Nomos Verlagsgesellschaft |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-8329-0359-3 |Seiten=197–202 |Fundstelle=201}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des [[Soroptimist International]] Clubs Karlsruhe&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://clubkarlsruhe.soroptimist.de/home/ |titel=SI-Club Karlsruhe: Home |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erna Scheffler wurde das Große [[Bundesverdienstkreuz]] mit Stern und Schulterband verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Enora Mosesku, Beate Dörr |url=https://www.lpb-bw.de/erna-scheffler-frau-im-fokus |titel=Erna Scheffler, geb. Friedenthal (1893 – 1983) |hrsg=Landeszentrale für politische Bildung BW |datum=2021-11 |abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz109147.html |titel=Scheffler, Erna - Deutsche Biographie |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Soroptimist International]] Club Karlsruhe verleiht seit 1996 alle zwei Jahre den [[Soroptimist International#Erna-Scheffler-Förderpreis|Erna-Scheffler-Förderpreis]] für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen am [[Karlsruher Institut für Technologie]] (KIT).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-0608 |titel=Erna Scheffler, geb. Friedenthal |hrsg=Stadtlexikon Stadt Karlsruhe |abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerlinde Scharf |url=https://www.bergstraesser-anzeiger.de/orte/zwingenberg_artikel,-zwingenberg-der-steinige-weg-von-erna-scheffler-an-das-bundesverfassungsgericht-_arid,2060140.html |titel=Der steinige Weg von Erna Scheffler an das Bundesverfassungsgericht |hrsg=Bergsträßer Anzeiger |datum=2023-03-11 |abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Köln wurde 2011 eine Straße nach Erna Scheffler benannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=96367 |titel=SessionNet {{!}} TOP&amp;amp;nbsp;Ö 8.1.4: Benennung einer Planstraße im Bereich ehemaliges CFK-Gelände-West |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Lüneburg 2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=9176 |titel=Vorlage - VO/9081/20-1 - Straßenbenennung im Neubaugebiet &amp;quot;Am Wienebütteler Weg&amp;quot; |abruf=2022-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Karlsruhe 2006&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; und in Düsseldorf 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht |titel=Pressedienst Einzelansicht |hrsg=Landeshauptstadt Düsseldorf |datum=2022-09-29 |abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gemeinde Niestetal (Hessen) gibt es eine Dr.-Erna-Scheffler-Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strassen-in-deutschland.de/28567871-dr-erna-scheffler-strasse-in-niestetal.html |titel=Dr.-Erna-Scheffler-Straße in Niestetal |werk=Straßenverzeichnis Niestetal - Straßenverzeichnis Straßen-in-Deutschland.de |abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im April 2023 wurde am Grab von Erna Scheffler eine von der Künstlerin Bronislava von Podewils gefertigte Büste von Erna Scheffler enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://clubkarlsruhe.soroptimist.de/ueber-uns/veranstaltungen/details/weibblick-mit-weitblick-1-1-1 |titel=SI-Club Karlsruhe: Enthüllung des Erna Scheffler Denkmales |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Straftilgende Maßnahmen |TitelErg=Dissertation |Ort=Breslau |Datum=1915 |DNB=570204755}}{{Literatur |Titel=Inhaltsverzeichnis |Online=https://d-nb.info/570204755/04}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit Hildegard Krüger |Titel=Die beamtenrechtliche Stellung der Frau |Verlag=Metzner |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1950 |OCLC=320871928}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit Eugen Ulmer |Titel=Die Gleichberechtigung der Frau. In welcher Weise empfiehlt es sich, gemäss Art. 117 d. Grundgesetzes das geltende Recht an Art. 3 Abs. 2 d. Grundgesetzes anzupassen? |TitelErg=Referate, Diskussionsbeiträge und Beschlüsse, Deutscher Juristentag 1950 |Verlag=Mohr (Siebeck) |Ort=Tübingen |Datum=1951 |DNB=451559843}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Ehe und Familie |Hrsg=K. A. Bettermann, H. C. Nipperdey, U. Scheuner |Sammelwerk=Die Grundrechte. Handbuch der Theorie und Praxis der Grundrechte |Band=IV |Nummer=1 |Datum=1960 |Seiten=245}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Gleichberechtigung der Ehepartner im Bewußtsein unserer Zeit. Vortrag |Verlag=International Christian Leadership, Gruppe Karlsruhe |Ort=Karlsruhe |Datum=1960 |OCLC=314441139}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Das Verfassungsgebot des Schutzes der Ehe und der Fortfall von Waisengeld, Kinderzuschüssen und ähnlichen Leistungen wegen Eheschliessung |Sammelwerk=Scritti in onore di Gaspare Ambrosini (Schriften zu Ehren von Gaspare Ambrosini) |Band=3 |Datum=1970 |Seiten=1797-1818}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft im Wandel der Rechtsordnung seit 1918 |Verlag=Metzner |Ort=Frankfurt am Main / Berlin |Datum=1970 |ISBN=978-3-7875-5204-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Die Titel sind nach dem Erscheinungsjahr aufgelistet.&lt;br /&gt;
* [[Antje Dertinger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Die Diskriminierung nahezu beseitigt“. Erna Scheffler, erste Frau am Verfassungsgericht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen der ersten Stunde. Aus den Gründerjahren der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, J. Latka Verlag, Bonn 1989, ISBN 3-925068-11-2, S. 155–166.&lt;br /&gt;
* Erhard H. M. Lange: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Erna Scheffler, geb. Friedenthal (1893–1983). Eine Breslauerin – erste Richterin am Bundesverfassungsgericht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau.&amp;#039;&amp;#039; Band 42–44, 2001–2003, S. 521–576.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haßlacher, Erna.&amp;#039;&amp;#039; in: Hans Bergemann, [[Simone Ladwig-Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus: eine rechtstatsächliche Untersuchung. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanzeiger-Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89817-352-6, S.&amp;amp;nbsp;195.&lt;br /&gt;
* Till van Rahden: &amp;#039;&amp;#039;[https://zeithistorische-forschungen.de/site/40208410/default.aspx Demokratie und väterliche Autorität. Das Karlsruher Stichentscheid-Urteil in der politischen Kultur der frühen Bundesrepublik].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeithistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2005, S. 160–179.&lt;br /&gt;
* [[Christian Waldhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Erna Scheffler – erste Richterin des Bundesverfassungsgerichts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart]].&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 56, 2008, S. 261–268. {{ISSN|0075-2517}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Linn Katharina Dorin |Titel=Erna Scheffler, die erste Juristin am Bundesverfassungsgericht |Sammelwerk=FreiLaw |Nummer=3 |Datum=2014 |ISSN=1865-0015 |Seiten=49–51 |Online=https://freilaw.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/12/freilaw2014.pdf}}&lt;br /&gt;
* Marike Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Erna Scheffler (1893–1983). Erste Richterin am Bundesverfassungsgericht und Wegbereiterin einer geschlechtergerechten Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2019, ISBN 978-3-16-157602-7 (Dissertation, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 2018/2019).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gigi Deppe, Doris König |Titel=Mehr Rechte für die Frauen - ohne Erna Scheffler wäre das nicht gelungen |TitelErg=mit Zitaten von Erna Scheffler |Sammelwerk=Radioreport Recht |Verlag=Südwestrundfunk Studio Karlsruhe, ARD-Rechtsredaktion Hörfunk |Ort=Karlsruhe |Datum=2019-04-23}}&lt;br /&gt;
* Marion Röwekamp: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten deutschen Juristinnen. Eine Geschichte ihrer Professionalisierung und Emanzipation (1900-1945).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2011, ISBN 978-3-412-20532-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marion Röwekamp u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Scheffler, Erna, geb. Friedenthal, gesch. Haslacher |Hrsg=Deutscher Juristinnenbund |Sammelwerk=Juristinnen. Lexikon zu Leben und Werk |Auflage=2. erweiterte |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2024 |ISBN=978-3-7560-1437-8 |DOI=10.5771/9783748919766-506 |Seiten=506-508 |JahrEA=2005}}&lt;br /&gt;
* [[Susanne Asche]]: Lemma &amp;#039;&amp;#039;Scheffler, Erna&amp;#039;&amp;#039;, geb. Friedenthal. In: Baden-Württembergische Biographien, Band IX. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg hrsg. von Martin Furtwängler, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2025, ISBN 978-3-7995-9606-0, S. 319–323.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128550279}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=128550279 |SFZ=109147 |Name=Scheffler, Erna, geborene Friedenthal |Abruf=2023-06-05}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004525|Erna Scheffler|2023-06-05}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-0608 |titel=Erna Scheffler, geb. Friedenthal |hrsg=Stadt Karlsruhe - Stadtlexikon |abruf=2023-06-04}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=PERSON|ID=128550279|Titel=Scheffler, Erna|Abruf=2025-10-06}}&lt;br /&gt;
* Anja Arp: &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-erna-scheffler---die-erste-richterin-am-bundesverfassungsgericht-100.html Erna Scheffler - die erste Richterin am Bundesverfassungsgericht]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR5]]&amp;#039;&amp;#039;, [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 21.&amp;amp;nbsp;September 2023, (Podcast, 14:24&amp;amp;nbsp;Min., verfügbar bis 21.&amp;amp;nbsp;September 2099).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128550279|LCCN=no2020130968|VIAF=74907779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheffler, Erna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundesverfassungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soroptimist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheffler, Erna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haßlacher, Erna; Friedenthal, Erna (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Juristin, Richterin des Bundesverfassungsgerichts&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jjkorff</name></author>
	</entry>
</feed>