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	<title>Ermreuth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ermreuth&amp;diff=332851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: nicht relevant</title>
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		<updated>2026-01-19T13:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nicht relevant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Neunkirchen am Brand&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.640305&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11.190675&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 369&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 852&amp;lt;!--incl. Gleisenhof und Saarmühle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.neunkirchen-am-brand.de/nk/zahlen_daten/einwohnerstatistik_ab_2012/|titel= Einwohnerstatistik ab 2012|hrsg= Marktgemeinde Neunkirchen am Brand |abruf=2023-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 91077&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 09192&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberes-Schwabachtal-Ermreuth-Rödlas-16-05-2005.jpeg|mini|Oberes Schwabachtal; Blick von Kasberg aus auf Ermreuth und Rödlas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ermreuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Neunkirchen am Brand]] im [[Landkreis Forchheim]] ([[Oberfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=00441408655 |objekt=Markt Neunkirchen a.Brand|abruf=2024-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Ermreuth hat eine Fläche von 4,771&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1540 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3097,93&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/092705 |titel= Gemarkung Ermreuth (092705) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Gleisenhof (Neunkirchen am Brand)|Gleisenhof]] (zum Teil) und [[Saarmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/ZdtWJ |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt im oberen [[Schwabach (Regnitz)|Schwabachtal]], sechs Kilometer nordöstlich von Neunkirchen am Brand und vier Kilometer westlich von [[Gräfenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort (früher Erporuit, Ermbreuth) wurde von Mitgliedern des Geschlechts von [[Egloffstein (Adelsgeschlecht)|Egloffstein]] vermutlich im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegründet. Die erste [[Urkunde|urkundliche]] Erwähnung erfolgte im Jahr 1128. Von den Herren von Egloffstein ging die Hälfte von Ermreuth 1400 an Barbara [[Muffel von Eschenau|Muffel]], Gemahlin des [[Eschenau (Eckental)|Eschenauer]] Gutsherrn [[Muffel von Eschenau|Niklas I., Muffel von Eschenau]], die andere Hälfte 1422 an den [[Nürnberg]]er Lorenz Pirckheimer und von diesem 1453 an seinen Schwager Peter von Watt über. 1464 erwarb Niklas III. von Muffel auch die zweite Hälfte von Ermreuth, das bis 1549 ganz im Besitz der Nürnberger [[Patrizier]]familie von Muffel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schweren Verwüstungen im [[Erster Markgrafenkrieg|Ersten Markgrafenkrieg]] 1449 und wechselnden Besitzern wurde der Ort 1796 von [[Preußen]] okkupiert und zwei Jahre von preußischen Truppen besetzt. 1800 verzichtete Preußen auf die Landeshoheit über Ermreuth. Sie ging am 1. Januar 1806 auf [[Königreich Bayern|Bayern]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermreuth war im Wesentlichen kleinlandwirtschaftlich strukturiert. Der [[Obstbau]] spielte eine bedeutende Rolle. Seit Beginn der 1950er Jahre konnten sich viele Landwirte von den Erträgen der kleinen Güter nicht mehr ernähren, sie suchten sich als [[Pendler]] Arbeit in den nahen Städten. Die Landwirtschaft wird überwiegend nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 verlor die Gemeinde ihre Selbstständigkeit und wurde in den Markt Neunkirchen am Brand eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=462}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bestand aus den [[Gemeindeteil]]en Ermreuth, [[Gleisenhof (Neunkirchen am Brand)|Gleisenhof]] und [[Saarmühle]] und hatte eine Fläche von etwa 478 [[Hektar]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=673}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Neunkirchen sind die Bewohner Ermreuths mehrheitlich evangelisch. Ab etwa 1500 siedelten sich viele [[Juden]] in Ermreuth an, die vermutlich aus Nürnberg vertrieben worden waren. 1711 wurde ein [[Jüdischer Friedhof (Ermreuth)|jüdischer Friedhof]] angelegt. 1811 lebten 44 jüdische Familien im Ort. 1822 wurde eine neue [[Synagoge (Ermreuth)|Synagoge]] eingeweiht, eine der größten Dorfsynagogen Oberfrankens. Gegen 1840 waren 290 der etwa 600 Ermreuther Bürger Juden. Seit 1871 durften sie nach dem Gesetz zur Gleichberechtigung aktiv am Gemeindeleben teilnehmen und beteiligten sich beispielsweise an der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Ermreuth.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.neunkirchen-am-brand.de/index.php?page=1137 |wayback=20160312104914}} In: &amp;#039;&amp;#039;Museen › Synagoge und jüdisches Museum Ermreuth › Geschichte der Synagoge.&amp;#039;&amp;#039; Auf Neunkirchen-am.Brand.de, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 begann die Diskriminierung der jüdischen Mitbürger. In der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] vom 9. auf 10. November 1938 wurden sie misshandelt, ihre Wohnungseinrichtungen und die Inneneinrichtung der [[Synagoge]] zerstört; am Friedhof wurden Grabsteine umgeworfen. 15 der 19 noch ansässigen Juden wurden 1939 [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]] und ermordet. Nur vier konnten rechtzeitig nach Amerika [[Auswanderung|auswandern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Ermreuth]] fand im [[Drittes Reich|„Dritten Reich“]] als NSDAP-[[Gauführerschule]] Verwendung. Anfang der 1980er Jahre diente es als [[Hauptquartier]] der [[Wehrsportgruppe Hoffmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14322306.html &amp;#039;&amp;#039;Neonazis. Nicht nur Pinsel.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Spiegel, Nr. 6/1980, S. 57–58.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Deren Gründer [[Karl-Heinz Hoffmann (Rechtsextremist)|Karl-Heinz Hoffmann]] hatte dort im Jahr 2026 nach wie vor seinen Wohnsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hartnäckige Recherche – und viele Fragen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 26./27. September 2020, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ging die Synagoge an die [[Raiffeisen]]genossenschaft über und wurde als Lagerhaus genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Oberste Priorität für jüdisches Kulturgut&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 8. Februar 2023, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Eigentümerwechsel wurde sie umfassend rekonstruktiv saniert und am 19.&amp;amp;nbsp;Juni 1994 wieder eingeweiht. Der Raum wird heute als Jüdisches Museum und als Veranstaltungsort genutzt. Zufallsfunde bei der Restaurierung werden in einer Dauerausstellung auf der ehemaligen Frauenempore präsentiert, welche die Geschichte der ehemaligen jüdischen Landgemeinden in Franken am Beispiel von Ermreuth veranschaulichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.synagoge-museum-ermreuth.de/synagoge-ermreuth.htm Geschichte der Synagoge] auf www.synagoge-museum-ermreuth.de, abgerufen am 8. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sehenswert sind die ehemalige Synagoge, das [[Schloss Ermreuth|Schloss]] und die [[St. Peter und Paul (Ermreuth)|Kirche]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ermreuth-Synagoge.jpeg|Die [[Synagoge (Ermreuth)|Ermreuther Synagoge]]&lt;br /&gt;
Ermreuth-Schloss.jpeg|Frontfassade des [[Schloss Ermreuth|Schlosses]]&lt;br /&gt;
Ermreuth-Kirche.jpeg|[[St. Peter und Paul (Ermreuth)|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
Ermreuth Jüdischer Friedhof 001.JPG|[[Jüdischer Friedhof (Ermreuth)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernhard Fischer (Agrarwissenschaftler)|Johann Bernhard Fischer]] (1756–1813), Kameralist, Agrarwissenschaftler, Kalligraf, Lokalhistoriker und Autor&lt;br /&gt;
* [[Christoph Weiß (Schriftsteller)|Christoph Weiß]] (1813–1883), Kunstdrechsler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Gerhard Philipp Wolff | Titel= Ermreuth | Ort= Erlangen / Jena | Sammelwerk= Jüdisches Leben in der Fränkischen Schweiz. Schriftenreihe des Fränkische Schweiz Vereins | Band= 11 | Jahr= 1997 | Seiten= 221–278}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Rajaa Nadler | Titel= Der jüdische Friedhof Ermreuth | Ort= Erlangen / Jena | Sammelwerk= Jüdisches Leben in der Fränkischen Schweiz. Schriftenreihe des Fränkische Schweiz Vereins | Band= 11 | Jahr= 1997 | Seiten= 279–296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Berichtigung und Ergänzung des Füsselischen Tagbuchs, im 2ten Theil S. 321-332, Ermreut betreffend|&amp;#039;&amp;#039;Berichtigung und Ergänzung des Füsselischen Tagbuchs, im 2ten Theil S. 321–332, Ermreut betreffend.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal von und für Franken&amp;#039;&amp;#039; (1801)}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00040185 |objekt= Ermreuth |abruf=2021-09-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Neunkirchen am Brand}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4468280-3|LCCN=no2002003317|VIAF=159777894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Forchheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neunkirchen am Brand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Rittergut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Forchheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1128]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Forchheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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