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	<title>Ermont - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;LigaDue: /* Geschichte */ lf</title>
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		<updated>2026-02-02T19:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Ermont&lt;br /&gt;
|nomlocale= &lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Ermont 95.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Île-de-France]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Val-d’Oise|Val-d’Oise]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Argenteuil|Argenteuil]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Ermont]] (Hauptort)&lt;br /&gt;
|insee= 95219&lt;br /&gt;
|cp= 95120&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté d’agglomération Val Parisis|Val Parisis]]&lt;br /&gt;
|latitude= 48/59/32/N&lt;br /&gt;
|longitude= 2/15/37/O&lt;br /&gt;
|alt mini= 43&lt;br /&gt;
|alt maxi= 65&lt;br /&gt;
|km²= 4.16&lt;br /&gt;
|image= Ermont - Hotel-de-Ville 01.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Rathaus von Ermont&lt;br /&gt;
|siteweb= https://www.ermont.fr/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ermont&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ɛʁ.mɔ̃|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Harmonide-Ermont.wav}} ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR-95|95219}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR-95|95219}}) im [[Département Val-d’Oise]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Île-de-France]]. Die Stadt ist dem [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Ermont|Ermont]] (dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Hauptort#Frankreich|chef-lieu]]&amp;#039;&amp;#039; sie ist) und dem [[Arrondissement]] [[Arrondissement Argenteuil|Argenteuil]] zugeteilt. Die Einwohner werden &amp;#039;&amp;#039;Ermontois&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ermont liegt 17&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich des Stadtkerns von [[Paris]] und ist von der französischen Hauptstadt über die [[Autobahn]]en [[Autoroute A15|A15]]/[[Autoroute A115|A115]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
Zudem hat sich die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt im Bahnverkehr entwickelt und verfügt heute über vier Bahnhöfe. Der größte, &amp;#039;&amp;#039;Gare d’Ermont-Eaubonne&amp;#039;&amp;#039;, liegt auf der Linie von [[Saint-Denis (Seine-Saint-Denis)|Saint-Denis]] nach [[Pontoise]] und wurde 2005 vollständig erneuert. Von diesem Bahnhof sind die Pariser Hauptbahnhöfe [[Paris Gare du Nord|Gare du Nord]] und [[Gare Saint-Lazare (Paris)|Gare Saint-Lazare]] in rund 20 bis 25 Minuten zu erreichen.&lt;br /&gt;
Ermont ist, bezogen auf die Einwohnerzahl, nach [[Franconville (Val-d’Oise)|Franconville]] die zweitgrößte Stadt in der Kleinregion [[Vallée de Montmorency]]. Das Gemeindegebiet ist stark urbanisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend war vermutlich bereits in der [[Jungsteinzeit]] besiedelt. Der Name der Stadt leitet sich vom [[Gallo-römische Kultur|gallo-römischen]] Eigen- oder Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Ermedon&amp;#039;&amp;#039; ab&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jean Lebeuf]]: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de la ville et de tout le diocese de Paris&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, S. 414.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine gallo-römische Siedlung, die an der [[Römerstraße]], der [[Chaussée Jules César]]&amp;lt;ref&amp;gt;Académie des inscriptions &amp;amp; belles-lettres: &amp;#039;&amp;#039;Mémoires - Deuxième série - Antiquités de la France&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, S. 12. Imprimerie royale, Paris, 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die von [[Lutetia]] (Paris) nach [[Lillebonne]] (bei [[Le Havre]]) führte, ist nachgewiesen. Sie wurde noch vor der [[Völkerwanderung]] am Ende des 3. Jahrhunderts von [[Germanen]]stämmen zerstört und im 4. Jahrhundert wieder aufgebaut. Unter den [[Merowinger]]n prosperierte der Ort im 6. und 7. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird &amp;#039;&amp;#039;Ermedonis&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 835 in einer Schrift der [[Abtei]] von [[Kathedrale von Saint-Denis|Saint-Denis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;dulaure&amp;quot;&amp;gt;Jacques-Antoine Dulaure: &amp;#039;&amp;#039;Histoire physique, civile et morale des environs de Paris&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, S. 58. Paris, 1825.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ebenfalls im 9. Jahrhundert wurde auf dem Gelände der merowingischen [[Nekropole]] eine [[Christentum|christliche]] Gebetsstätte errichtet. Damals hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Ormont&amp;#039;&amp;#039; und dies bis ins 13. Jahrhundert. Unter der Regentschaft von [[Philipp II. (Frankreich)|Philipp August]] gehörte die [[Pfarrei]] einem Weltlichen namens &amp;#039;&amp;#039;Jean de Giron&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dulaure&amp;quot; /&amp;gt;. Der an Ermont angeschlossene Weiler Cernay, eine [[Kommende]] des [[Souveräner Malteserorden|Ritterordens der Malteser]], entwickelte sich parallel zum Dorf. 1269 ließ sich der [[Templerorden]] in Cernay nieder&amp;lt;ref&amp;gt;Ivy-Stevan Guiho: &amp;#039;&amp;#039;L’Ordre des Templiers – petite encyclopédie&amp;#039;&amp;#039;, S. 57. [[Éditions L’Harmattan]], Paris, 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;, etwas später kam ein Ableger der königlichen Abtei [[Saint-Victor (Paris)|Saint-Victor]] hinzu; es folgten die [[Cölestiner]] von Rouen und schließlich das [[Prior]]at Bois-Saint-Père. Trotzdem zählte das Dorf im Jahr 1471 nicht mehr als vierzig Einwohner. Wie alle Dörfer im Tal von Montmorency (Vallée de Montmorency) litt Ermont erheblich unter der &amp;#039;&amp;#039;[[Jacquerie]]&amp;#039;&amp;#039; von 1358 und unter dem [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert hatte der Großprior von Frankreich (→ [[Geschichte des Johanniterordens]]) die [[Grundherrschaft]] inne. Während des Bürgerkriegs der [[Fronde]] (1648–1653) wurde Ermont zerstört. Der wichtigste Wirtschaftszweig bis ins 18. Jahrhundert war der [[Weinbau]], der jedoch sukzessive vom [[Obstbau|Obst-]] und [[Gemüseanbau]] abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der [[Eisenbahn]] hat sich das Stadtbild von Ermont stark verändert. Die Urbanisierung schritt zunächst entlang der Bahnstrecken voran. Industrialisierung und ein starkes Bevölkerungswachstum im 19. Jahrhundert verdrängten die Landwirtschaft völlig. Heute verfügt Ermont über die Bahnhöfe &amp;#039;&amp;#039;Ermont-Eaubonne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cernay&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ermont-Halte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gros Noyer-Saint Prix&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum ein ausgerissener Weinstock auf rotem Grund, silberner Stängel und silberne Blätter, drei güldene Trauben; die Bordüre geschmückt mit neun gleichmäßig verteilten schwarzen Kokarden (&amp;#039;&amp;#039;tourteaux de sable&amp;#039;&amp;#039;); der azurblaue Schildkopf verziert mit güldenen &amp;#039;&amp;#039;[[Fleur-de-Lys|Fleurs-de-Lys]]&amp;#039;&amp;#039; hinter einer silbernen Mitra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1936&lt;br /&gt;
! 1946&lt;br /&gt;
! 1954&lt;br /&gt;
! 1962&lt;br /&gt;
! 1968&lt;br /&gt;
! 1975&lt;br /&gt;
! 1982&lt;br /&gt;
! 1990&lt;br /&gt;
! 1999&lt;br /&gt;
! 2007&lt;br /&gt;
! 2016&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner || 8.812 || 9.325  || 11.068 || 19.263 || 23.842 || 25.492 || 24.394 || 27.947 || 27.494 ||27.670 || 29.112&lt;br /&gt;
|29.230&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ermont - Eglise Saint-Flaive.jpg|mini|hochkant|Die Kirche Saint-Flaive]]&lt;br /&gt;
* Die Kirche Saint-Flaive wurde in den Jahren 1886 und 1887 auf dem Gelände einer mittelalterlichen Kirche aus dem 11. Jahrhundert, die verfallen war, erbaut. Mit der zunehmenden Bevölkerung in den 1960er Jahren wurde das Gotteshaus im Jahr 1964 vergrößert: Hinzu kam auf der rechten Seite der Kirche ein moderner Anbau mit ovalem Grundriss.&lt;br /&gt;
* Als Rathaus dient ein ehemaliges Schloss, welches zwischen 1868 und 1870 erbaut wurde. 1875 gehörte es Benjamin Blanchard, dem damaligen Bürgermeister der Gemeinde. 1932 wurde es von der Stadt aufgekauft und nach einer Erweiterung als Rathaus von Ermont eingeweiht.&lt;br /&gt;
* Das Museum für Volkskunst (&amp;#039;&amp;#039;Musée des arts et traditions populaires&amp;#039;&amp;#039;) ist in den alten städtischen Werkstätten untergebracht. Die Sammlung erläutert die Landwirtschaft und den Weinbau von früher.&lt;br /&gt;
* Das Sport- und Jugendhaus &amp;#039;&amp;#039;Club des Espérances&amp;#039;&amp;#039; im Haus Nr. 3 der Avenue de l&amp;#039;Europe ist in zwei Gebäuden untergebracht, die vom Architekten [[Jean Prouvé]] 1966 entworfen wurden. Erbaut in den Jahren 1967 und 1968 steht es seit 2008 unter Denkmalschutz, womit auch ein Immobilienprojekt der Stadt vereitelt wurde. 2010 wurden die Baukomplex auf Geheiß des Bürgermeisters Hugues Portelli ([[Union pour un mouvement populaire|UMP]]) geschlossen, da der Unterhalt zu teuer und der Aufenthalt in der Bauruine zu gefährlich sei&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leparisien.fr/val-d-oise-95/ermont-95120/le-club-des-esperances-ferme-a-contrecoeur-15-07-2010-1001362.php &amp;#039;&amp;#039;Le club des Espérances ferme à contrecœur&amp;#039;&amp;#039;] auf [[Le Parisien]] vom 15. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Charles Matthieu Isidore Decaen]] (1769–1832), französischer General in den [[Koalitionskriege]]n, bestattet in Ermont.&lt;br /&gt;
* [[Yvonne Printemps]] (1894–1977), Sopranistin und Schauspielerin, geboren in Ermont.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Fresnay]] (1897–1975), Schauspieler, geboren in Ermont.&lt;br /&gt;
* [[Yvonne Lefébure]] (1898–1986), Pianistin, geboren in Ermont.&lt;br /&gt;
* [[Anita Conti]] (1899–1997), Meeresbiologin und Fotografin, geboren in Ermont.&lt;br /&gt;
* [[Claude Frikart]] (1922–2014), emeritierter Weihbischof in Paris, geboren in Ermont.&lt;br /&gt;
* [[Colette Renard]] (1924–2010), Chansonsängerin und Schauspielerin, geboren in Ermont.&lt;br /&gt;
* [[Patrick Le Gal]] (* 1953), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von [[Bistum Tulle|Tulle]] 1997–2000&lt;br /&gt;
* [[Marc Foucan]] (* 1971), Sprinter&lt;br /&gt;
* [[Alice Taglioni]]  (* 1976), Schauspielerin, geboren in Ermont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ermont-Place du Marche.jpg|mini|Der Markt – Damals (1920) …]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ermont - Le marche.jpg|mini|… und heute]]&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Lampertheim]] (Hessen), Deutschland, seit 1966.&lt;br /&gt;
* {{BEL|#}} [[Maldegem]], Belgien, seit 1967.&lt;br /&gt;
* {{ITA|#}} [[Adria (Venetien)|Adria]] (Venetien), Italien, seit 1967.&lt;br /&gt;
* {{NLD|#}} [[Wierden]], Niederlande, seit 1976.&lt;br /&gt;
* {{GBR|#}} [[Banbury]], England, seit 1982.&lt;br /&gt;
* {{ESP|#}} [[Loja (Spanien)|Loja]], Spanien, seit 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Val-d&amp;#039;Oise.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Éditions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-056-6, S. 263–276.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ermont.fr/ Stadt Ermont]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Argenteuil}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4577324-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Île-de-France]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ermont| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LigaDue</name></author>
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