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	<title>Ermoldus Nigellus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:55:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ermoldus_Nigellus&amp;diff=1276738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerHexer: Weblink ausformuliert</title>
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		<updated>2026-02-12T00:14:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ausformuliert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ermoldus Nigellus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ermold der Schwarze&amp;#039;&amp;#039; (* unbekannt; † um 838?) war ein [[Dichter]] und Vertrauter des Königs [[Pippin I. (Aquitanien)|Pippin I. von Aquitanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sein Leben sind wir vor allem durch verstreute Andeutungen in seinen eigenen Dichtungen unterrichtet. Er stammte aus [[Aquitanien]] und gehörte zu den Höflingen König Pippins I. 824 nahm er an einem Feldzug Pippins in die Bretagne teil. Kurz darauf fiel er jedoch in Ungnade, weil er beschuldigt wurde, König Pippin gegen dessen Vater, [[Ludwig der Fromme|Ludwig den Frommen]], aufzuwiegeln. Er wurde nach [[Straßburg]] verbannt, wo er von Bischof Bernold freundlich aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Exil verfasste er &amp;#039;&amp;#039;In honorem Hludowici christianissimi Caesaris Augusti&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.documentacatholicaomnia.eu/30_10_0781-0826-_Ermoldus_Nigellus.html &amp;#039;&amp;#039;Carmen In Honorem Ludovici Christianissimi Caesaris Augusti&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein in [[Elegisches Distichon|elegischen Distichen]] verfasstes Lobgedicht auf Ludwig in vier Büchern. Dem Gedicht ist ein kunstvolles [[Akrostichon]] in 35 [[Hexameter]]n vorangestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sowohl der erste als auch der letzte Buchstabe jedes Verses ergeben den Hexameter &amp;#039;&amp;#039;Ermoldus cecinit Hludoici Caesaris arma&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ermold sang von den Waffentaten Kaiser Ludwigs&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Höhepunkt des letzten Buches bildet der glanzvolle, aber angeblich nur drei Tage dauernde Blitzbesuch des dänischen Königs Heriold (=[[Harald Klak]]), der Ludwig um Hilfe bat und sich zusammen mit seinem Gefolge taufen ließ. Aus verschiedenen Annalen ergibt sich, dass die politischen Verhandlungen wohl in der [[Ingelheimer Kaiserpfalz]] abgewickelt wurden, wo sich auch eine Gesandtschaft von Heriolds Gegnern aufhielt, die Taufe jedoch in Mainz stattfand, vielleicht mangels einer passenden Kirche in Ingelheim. Die panegyrische Schilderung dieses Taufbesuches sollte die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass Ludwig durch die Taufe dieses (abgesetzten) dänischen Kleinkönigs die schreckliche Normannengefahr jener Jahrzehnte endgültig gebannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermoldus sandte das insgesamt 2649 Verse umfassende Werk an Kaiser Ludwig, die Kaiserin [[Judith (Kaiserin)|Judith]] und an König Pippin. Als der gewünschte Erfolg ausblieb, schickte er noch zwei &amp;#039;&amp;#039;Carmina in laudem gloriosissimi Pippini regis&amp;#039;&amp;#039; nach. Diese sind ebenfalls in elegischen Distichen verfasst und der Exilliteratur [[Ovid]]s (&amp;#039;&amp;#039;[[Tristia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae ex Ponto&amp;#039;&amp;#039;) nachempfunden. Seine Dichtungen zeugen von hoher klassischer Bildung, sind aber – wegen ihrer künstlerischen Gestaltung – als Geschichtsquellen problematisch, insbesondere was das angebliche Aussehen der Pfalz in Ingelheim angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher ist, ob Ludwig seine Dichtung jemals zur Kenntnis genommen hat und ob Ermoldus aus dem Exil heimkehren konnte, denn über sein Leben nach 830 gibt es keine sicheren Nachrichten. Von manchen wird er mit einem Hermoldus identifiziert, der 838 drei Urkunden als Kanzler Pippins unterzeichnete; auch mit einem Abt Hermoldus, den Ludwig 834 zu Pippin sandte, um diesen zur Rückgabe geraubten Kirchengutes aufzufordern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vita Hludowici imperatoris c. 53&amp;#039;&amp;#039;. In: {{MGH|SS|2|639}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unmittelbare Nachwirkung seines Werks lässt sich nicht feststellen, es blieb jahrhundertelang weitgehend unbeachtet. Es ist in zwei Handschriften überliefert, dem aus dem 10. Jahrhundert stammenden &amp;#039;&amp;#039;Codex Vindobonensis 614&amp;#039;&amp;#039; in der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bilder.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0751a_b0107_jpg.htm |titel=Handschriftenkataloge ONLINE |werk=manuscripta mediaevalia |abruf=2026-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Besitz des Humanisten [[Wolfgang Lazius]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Codex Harleianus 3685&amp;#039;&amp;#039; im [[British Museum]] (15. Jahrhundert, aus dem Besitz von [[Konrad Peutinger]]). Die [[Editio princeps]] erfolgte 1726 durch [[Lodovico Antonio Muratori]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ermoldi Nigelli carmina&amp;#039;&amp;#039;. In: {{MGH|SS|2|464|523}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ermoldi Nigelli carmina&amp;#039;&amp;#039;. In: {{MGH|Poetae|2|1|93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|10094065X}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?tags=10094065X Opac der Regesta Imperii]&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|031929427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10094065X|LCCN=nr97002353|VIAF=74207825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mittellatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. oder 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ermoldus Nigellus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ermold der Schwarze&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Dichter und Vertrauter des Königs Pippin I. von Aquitanien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Jahrhundert oder 9. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 838&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerHexer</name></author>
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