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	<title>Erletal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:02:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erletal&amp;diff=2812012&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland1950: HC: Entferne Kategorie:Endingen am Kaiserstuhl; Ergänze Kategorie:Geographie (Endingen am Kaiserstuhl)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erletal&amp;diff=2812012&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-12T06:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Endingen_am_Kaiserstuhl&quot; title=&quot;Kategorie:Endingen am Kaiserstuhl&quot;&gt;Kategorie:Endingen am Kaiserstuhl&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Endingen_am_Kaiserstuhl)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Endingen am Kaiserstuhl) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Endingen am Kaiserstuhl)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Erletal&lt;br /&gt;
| Bild               = NSG Erletal 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Naturschutzgebiet Erletal&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Endingen am Kaiserstuhl|Endingen]], [[Landkreis Emmendingen]], [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.023314&lt;br /&gt;
| Kennung            = [http://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/steckbrief.aspx?id=909001000167 3.180]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 162998&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/07/31.5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 7/41/50.5/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-BW&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 10. Mai 1991&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Regierungspräsidium Freiburg]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 250&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erletal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt auf dem Gebiet der Stadt [[Endingen am Kaiserstuhl|Endingen]] im [[Landkreis Emmendingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Ein kleiner Teil des Tals ist zudem ein gleichnamiges Naturschutzgebiet im [[Naturraum]] Kaiserstuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erletal Endingen 01.jpg|mini|hochkant|links|Allee im Erletal bei [[Endingen am Kaiserstuhl|Endingen]]]]&lt;br /&gt;
Das Erletal liegt im nordöstlichen [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]] bei [[Endingen am Kaiserstuhl|Endingen]]. Es führt von der Stadt in Richtung Süden hoch zum Katharinenberg ({{Höhe|492.4|DE-NHN|link=true}}). Westlich des Tals befindet sich das Nächstental, welches zur [[Amolterer Heide]] führt. Am südlichen Rand und zwischen diesen Tälern, auf dem Ausläufer des Katharinenberges, sind in gut {{Höhe|360}} noch geringe Mauerreste der [[Koliburg]] zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Ortsausgang von Endingen befindet sich der Erleweiher, ein Naturweiher (ca. 60 × 60&amp;amp;nbsp;m) mit einer Badewiese, einem Nichtschwimmerbereich und mit verschiedenen Sporteinrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mitwelt.org/erleweiher-endingen-baden-see-kaiserstuhl.html |titel=Erleweiher:  Der kleine Badesee in Endingen |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Erleiher zieht sich entlang einiger weiterer Sportplätze eine Allee aus von mehr als 100 Kastanien durch das Tal bis hin zum Naturschutzgebiet, welches etwa 1,7 Kilometer von der Stadtmitte entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erleloch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erleloch 01.jpg|mini|hochkant|links|Erleloch (westlich)]]&lt;br /&gt;
Das Erleloch, nahe dem Schutzgebiet und vor dem Anstieg zum Katharinenberg, ist ein 100 Meter langer Stollen und ehemaliger Trinkwasserkanal und führt vom Erletal östlich durch den Brüstleberg in das parallel gelegene Riedbachtal. Als früher die Versorgung der Stadt Endingen mit Trinkwasser durch die Quellen im Erletal nicht mehr ausreichten, wurde 1788 dieser Kanal gegraben, damit Quellen aus dem Riedbachtal ausgenutzt werden konnten. Der Stollen ist im Ein- und Ausgang mit [[Buntsandstein]] ausgemauert und im Innern mit Steinen befestigt. Der fast mannshohe Tunnel kann heute begangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
=== Kenndaten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dactylorhiza majalis LC0269.jpg|hochkant|mini|[[Breitblättriges Knabenkraut]] &amp;#039;&amp;#039;(Dactylorhiza majalis)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] wurde per Verordnung am 10. Mai 1991 durch das [[Regierungspräsidium Freiburg]] ausgewiesen und hat eine Fläche von 2,3 Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGSteckbrief&amp;quot;&amp;gt;{{NaturBW|909001000167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird unter der Schutzgebietsnummer 3.180 geführt und ist in die [[IUCN]]-Kategorie IV, ein [[Biotop- und Artenschutzgebiet]] eingeordnet. Der [[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Code lautet 162998{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} und entspricht zugleich der [[World Database on Protected Areas|WDPA-ID]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzzweck ===&lt;br /&gt;
Der Schutzzweck&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/3/3180.htm § 3 Schutzzweck] Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 10. Mai 1991, abgerufen am 26. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; „ist die Erhaltung eines [[Feuchtgebiet]]es als Lebensraum für mehrere seltene und gefährdete Pflanzengesellschaften mit zahlreichen in ihrem Bestand bedrohten Pflanzenarten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
In dieser Talmulde kam es aufgrund von Abschwemmungen des während der Eiszeiten angewehten [[Löss]]es zu einer Anreicherung der [[Tonminerale|tonigen]] Bestandteile und damit Entwicklung einer dicht geschichteten und wenig wasserundurchlässigen Schicht, die eine kontinuierliche Stauung des Wassers durch Niederschläge als Folge hat. Das begünstigte die Entstehung von Wäldern mit [[Schwarz-Erle]]n und größeren Feuchtstandorten wie [[Feuchtwiese]]n. Mit Erweiterungen von Siedlungsflächen und Intensivierung der Landwirtschaft seit den 50er Jahren wurden in den angrenzenden Tälern, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in dem Riedbachtal, die letzten bis dahin noch verbliebenen Feuchtgebiete im Kaiserstuhl entwässert und vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora und Fauna ===&lt;br /&gt;
Das Schutzgebiet, größtenteils umgeben von Wald und Reben, ist mit seinen [[Feuchtwiese]]n im Kaiserstuhl das letzte noch erhaltene Gebiet dieser Art. Es ist Heimat zahlreicher geschützter Tier- und Pflanzenarten. Im Gebiet findet sich ein kleinflächiges Mosaik aus Feucht- und [[Trockenrasen|Trockenwiesen]], [[Streuwiese]]n, [[Kleinseggenried]]en und [[Großseggenried]]en, [[Röhricht|Schilfröhrichte]], [[Hochstaudenflur]]en, Ufergehölzen und Bachvegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carex davalliana (Davall-Segge) IMG 39652.JPG|mini|links|[[Davalls Segge]] (&amp;#039;&amp;#039;Carex davalliana&amp;#039;&amp;#039;), weibliche Blütenähren]]&lt;br /&gt;
Im Kaiserstuhl findet sich an dieser Stelle das einzige [[Kleinseggenried#Wiesenseggen-Gesellschaften|Davall-Seggen-Quellmoor]] (&amp;#039;&amp;#039;Caricetum davallianae&amp;#039;&amp;#039;). Es wird aus der namengebenden [[Davalls Segge]] gebildet. Die Davalls Segge erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 25 Zentimetern. Die Gesellschaft enthält unter anderem auch das auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] stehende [[Breitblättriges Wollgras|Breitblättrige Wollgras]]. Beide Pflanzen sind in der Rheinebene und im Kaiserstuhl vom Aussterben bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemähten Wiesen weisen ein außergewöhnliches hohes Aufkommen diverser [[Orchidee]]n auf, auffallend sind z.&amp;amp;nbsp;B. der Reichtum des [[Breitblättriges Knabenkraut|Breitblättrigen Knabenkrauts]] und der [[Sumpf-Stendelwurz]]. Vertreten sind auch der sonst im Kaiserstuhl selten vorkommende [[Großer Wiesenknopf|Große Wiesenknopf]], die [[Kohldistel]] und der [[Wald-Engelwurz]]. Des Weiteren findet sich hier auch noch die in Deutschland gefährdete [[Prachtnelke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den [[Trockenrasen|Halbtrockenrasen]] wachsen die [[Aufrechte Trespe]], die [[Bunte Kronwicke]], die [[Dornige Hauhechel]] und aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der Orchideen der [[Pyramiden-Hundswurz|Hundswurz]]. Eine weitere Orchidee, die [[Mücken-Händelwurz]] gedeiht auch auf feuchteren Standorten, ebenso die [[Blaugrüne Segge]] aus der Familie der [[Sauergrasgewächse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den nicht, oder nur unregelmäßig gemähten Wiesen kommen in den Hochstaudenfluren aus der Reihe der eher hochwachsenden Gewächse der [[Gewöhnlicher Gilbweiderich|Gewöhnliche Gilbweiderich]], die [[Riesen-Goldrute]] und der [[Wasserdost]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:European Goldfinch on Spear Thistle.jpg|hochkant|mini|[[Stieglitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Carduelis carduelis&amp;#039;&amp;#039;), Männchen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Oriole 2.jpg|miniatur|rechts|Pirol &amp;#039;&amp;#039;(Oriolus oriolus)&amp;#039;&amp;#039;, Männchen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet ist in Verbindung mit seiner Umgebung ein [[Biotop]] zahlreicher Vögel, der [[Pirol]] und die [[Turteltaube]] sind häufige Gäste. Ihren Lebensraum finden hier z.&amp;amp;nbsp;B. der aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Finken]] stammende [[Stieglitz]], der [[Hänfling]] und der [[Girlitz]]. Aus der Reihe der [[Insekten]] ist die [[Sumpfschrecke]] vertreten, da diese Feucht- und Nasswiesen bevorzugt. [[Schmetterlinge]] finden in den Hochstaudenfluren ihr wichtiges Nahrungs[[habitat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGRegFR&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783799551779|Seite=274–275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern ==&lt;br /&gt;
Der Neunlindenpfad (Nord-Süd-Weg), ein klassischer Wanderweg des Kaiserstuhls, sowie der Kaiserstuhlpfad&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mitwelt.org/kaiserstuhlpfad.html |titel=Kaiserstuhlpfad: Wegbeschreibung - Wandern &amp;amp; Natur ab Endingen durch den Kaiserstuhl nach Ihringen (oder zurück) {{!}} Mitwelt |abruf=2023-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein [[Prädikatswanderweg]], führen von [[Ihringen]] nach Endingen durch das Erletal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Emmendingen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der naturräumlichen Einheiten in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783799551779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NaturBW|909001000167}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mitwelt.org/erleweiher-erleloch-erletal-endingen.html Erletal, Erleweiher und Erleloch auf mitwelt.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Emmendingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Emmendingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Endingen am Kaiserstuhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1991]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland1950</name></author>
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