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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erlenmeyer-Regel</id>
	<title>Erlenmeyer-Regel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:59:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erlenmeyer-Regel&amp;diff=172012&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: + Link</title>
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		<updated>2022-01-03T13:27:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erlenmeyer regel.svg|mini|Erlenmeyer-Regel]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erlenmeyer-Regel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Emil Erlenmeyer]] formuliert und besagt, dass [[Organische Chemie|organisch-chemische]] Verbindungen, die an &amp;#039;&amp;#039;einem&amp;#039;&amp;#039; Kohlenstoffatom mehr als eine [[Hydroxygruppe]] (–OH) tragen, nicht stabil sind, sondern zur Abspaltung von Wasser neigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffe mit zwei ([[Ketonhydrate|Keton-]] oder [[Aldehydhydrate]]), mit drei ([[Orthocarbonsäuren]]) oder mit vier ([[Orthokohlensäure]]) Hydroxygruppen am selben C-Atom sind im Allgemeinen instabil. Ursache ist die höhere [[Bindungsenergie (Chemie)|Bindungsenergie]] einer Kohlenstoff-Sauerstoff-Doppelbindung gegenüber zwei C-O-Einfachbindungen und die gegenseitige Abstoßung der räumlich beieinander liegenden Sauerstoffatome. Beispiele für die Erlenmeyer-Regel sind die &amp;#039;&amp;#039;Hydrate&amp;#039;&amp;#039; von [[Carbonylverbindungen]], wie von [[Aldehyde]]n [RCH(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;], von [[Ketone]]n [R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;C(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;] oder von [[Carbonsäure]]n [RC(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;], die normalerweise nicht als Substanz isolierbar sind. Das Gleichgewicht ihrer Bildung aus der Carbonylverbindung und Wasser liegt üblicherweise weit auf Seite der Edukte. Zum Teil trifft dies auf die [[Kohlensäure]] zu, die als Hydrat von [[Kohlenstoffdioxid]] sehr leicht wieder zerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Derivat (Chemie)|Derivate]] [[Geminal|geminaler]] [[Diole]] oder Triole sind aber immer dann stabil, wenn alle Wasserstoffatome der Hydroxygruppen [[Substitutionsreaktion|substituiert]] sind, da sie sich nicht mehr durch einfache [[Protolyse]] in die stabileren Carbonylverbindungen umwandeln können. Zu diesen Verbindungen zählen die [[Acetale]] (im engeren Sinne sowie [[Ketale]]) R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;C(OR&amp;#039;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, die [[Kohlensäureester]], [[Carbamate|Carbaminsäureester]] und die [[Orthoester|Orthocarbonsäureester]] [RC(OR&amp;#039;)&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;]. Ebenso sind [[Orthokohlensäureester]] (Tetraalkoxymethane) bekannt und stabil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-15-00924|Name=Orthoester|Abruf=2014-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlenmeyer-Regel lässt sich außer auf Hydroxygruppen auch auf andere [[Substituent]]en anwenden. Bei [[Aminogruppe]]n sind [[Aminale]] häufig instabil, während geminal [[Halogene|halogenierte]] [[Alkohole]] leicht zu Carbonylverbindungen und den entsprechenden [[Halogenwasserstoffe]]n zerfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Louis Fieser]] und Mary Fieser: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Verlag Chemie 1982, ISBN 3-527-25075-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausnahmen ==&lt;br /&gt;
Ausnahmen bilden lediglich Verbindungen, die in [[Ständigkeit|alpha-Stellung]] stark elektronenziehende Gruppen besitzen, wie [[Chloralhydrat]], [[Glyoxylsäure]] oder [[Ninhydrin]]. [[Formaldehyd]] liegt in wässriger Lösung praktisch vollständig als [[Aldehydhydrat|Hydrat]] vor, ist aber nur in Lösung beständig und lässt sich – im Gegensatz zu Chloralhydrat und Ninhydrin – nicht als Substanz isolieren. Auch Halbacetale sind nur ausnahmsweise stabil. Dazu zählen solche, die sich von Aldehyden oder Ketonen mit stark elektronenanziehenden Gruppen ableiten, aber auch [[Cyclische Verbindungen|cyclische]] Halbacetale, wie [[Glucose]] sind stabil. [[Tetrodotoxin]] folgt als Orthocarbonsäure-diester nicht der Erlenmeyer-Regel, sondern ist durch die Bildung zweier Ringe stabilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Acidiumionen]] sind wegen der [[mesomerie]]stabilisierten positiven Ladung keine [[geminal]]en Diole und stellen nur formal eine Verletzung der Erlenmeyer-Regel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Bindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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