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	<title>Erleichterte Variation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T10:35:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erleichterte_Variation&amp;diff=1283989&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2022-11-08T21:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theorie der erleichterten Variation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl.: &amp;#039;&amp;#039;Theory of Facilitated Variation&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Erklärungsmodell, das sich als Ergänzung der [[Evolutionstheorie]] versteht und sich mit der Beschaffenheit der [[Genetische Variabilität|Variation]] in der [[Evolution]] befasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Theorie wurde im Jahr 2005 von [[Marc Kirschner]], Gründer und Vorsitzender des Fachbereichs &amp;#039;&amp;#039;Systems Biology&amp;#039;&amp;#039; der [[Harvard Medical School]], und [[John Gerhart]], Professor an der [[University of California, Berkeley]], in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;The Plausibility of Life&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht (deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Lösung von Darwins Dilemma&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist zunächst die Feststellung, dass nicht alles im Laufe der Evolution dem Wandel unterliegt, sondern es eine Reihe „konservierter Kernprozesse“ (&amp;#039;&amp;#039;conserved core processes&amp;#039;&amp;#039;) gibt, wie beispielsweise die grundlegende Informationsverarbeitung der [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]], [[Ribonukleinsäure|RNA]] und die [[Proteinbiosynthese]]. Weiterhin werden die molekularbiologischen Prozesse betrachtet, die für die Abhängigkeit der [[phänotyp]]ischen von der [[genotyp]]ischen Variation relevant sind. Dabei werden drei Aspekte hervorgehoben, die eine [[Evolvierbarkeit]] und die Entstehung von Neuem erleichtern:&lt;br /&gt;
* Schwache regulatorische Kopplung (&amp;#039;&amp;#039;weak regulatory linkage&amp;#039;&amp;#039;): Dabei handelt es sich um eine Form der Regulation, die leicht entwickelt und verändert werden kann, um die konservierten Kernprozesse in anderer Zusammenstellung miteinander zu koppeln. Das regulatorische Signal liefert dabei wenig Information, der Empfänger selbst ist „maximal informiert“, d.&amp;amp;nbsp;h. das Signal wählt lediglich eine der vorgesehenen Antworten des Empfängers aus. Dies wird auch als &amp;#039;&amp;#039;permissive Wechselwirkung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Exploratives Verhalten oder Erkundungsverhalten (&amp;#039;&amp;#039;exploratory behaviour&amp;#039;&amp;#039;): Dabei handelt es sich um adaptives Verhalten gewisser zellulärer und entwicklungsphysiologischer Kernprozesse, die grob nach dem Prinzip „[[Versuch und Irrtum]]“ arbeiten und auf diese Weise eine große Zahl spezifischer Zustände erzeugen können, von denen jeder durch physiologische Wechselwirkungen selektiv stabilisiert werden kann. Ein Beispiel hierfür sind [[Mikrotubulus|Mikrotubuli]], die bei der [[Mitose]] Kontakt mit den [[Chromosom]]en aufnehmen.&lt;br /&gt;
* Kompartimentierung: Die Ausbildung des Körperbauplans bei Tieren beginnt mit dem [[Phylotypisches Stadium|phylotypischen Stadium]] während der [[Embryonalentwicklung]], während dessen die räumlich definierte [[Genexpression|Expression]] von Selektorgenen und in Folge davon die [[Sezernierung]] von [[Signalproteine]]n erstmals erfolgt. Diese „unsichtbare Anatomie“ selbst ist für jeden Tierstamm konserviert, bedingt aber in Verbindung mit der schwachen regulatorischen Kopplung unabhängige Reaktionsräume im Körper und ermöglicht so eine hohe Anpassungsfähigkeit der sichtbaren Anatomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[evolutionäre Entwicklungsbiologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marc Kirschner|Marc W. Kirschner]], John C. Gerhart: &amp;#039;&amp;#039;Die Lösung von Darwins Dilemma. Wie die Evolution komplexes Leben schafft.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2007, ISBN 978-3-499-62237-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://yalepress.yale.edu/yupbooks/book.asp?isbn=0300108656 The Plausibility of Life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evolution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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