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	<title>Erlanger Programm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem geometrischen Forschungsprogramm von Felix Klein. Zu anderen in Erlangen entwickelten Forschungsprogrammen siehe [[Erlanger Schule]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erlanger Programm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die von [[Felix Klein (Mathematiker)|Felix Klein]] bei seinem Eintritt in die [[Universität Erlangen]] vorgelegte wissenschaftliche Programmschrift (1872). In dieser entwickelte er die Auffassung einer systematischen Klassifikation geometrischer Teildisziplinen, die von der Vorstellung ausgeht, dass die [[Geometrie]] die Eigenschaften von Figuren untersucht, die bei Lageänderungen erhalten bleiben und daher eine Klassifizierung mittels der jeweils betrachteten möglichen Lageänderungen, das heißt der zugelassenen geometrischen Transformationen, anstrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelheiten des geometrischen Forschungsprogramms ==&lt;br /&gt;
[[Felix Klein (Mathematiker)|Felix Klein]] skizzierte eine [[Geometrie]] jenseits der [[euklidische Geometrie|euklidischen Geometrie]], namentlich die [[hyperbolische Geometrie]]&lt;br /&gt;
nach [[Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski|Lobatschewski]], die später für die [[Relativitätstheorie]] in der [[Physik]] Bedeutung erlangte, sowie die [[elliptische Geometrie]]. Diese beiden nichteuklidischen [[Geometrie]]n&lt;br /&gt;
wurden bald darauf wichtig in der [[Differentialgeometrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jeder der sich so ergebenden [[Geometrie]]n bilden die zugehörigen Transformationen bezüglich ihrer Hintereinanderausführung eine [[Gruppe (Mathematik)|Gruppe]], die Transformationsgruppe der jeweils betrachteten Geometrie. Die in der betreffenden Geometrie untersuchten Eigenschaften bleiben bezüglich aller Transformationen der Transformationsgruppe invariant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elementare euklidische Geometrie oder Kongruenzgeometrie ist die Geometrie des Anschauungsraumes, deren Transformationsgruppe die Gruppe der [[Bewegung (Mathematik)|Bewegungen]] (also der [[Parallelverschiebung|Translationen]], [[Drehung]]en oder [[Spiegelung (Geometrie)|Spiegelungen]]) ist, die alle längen- und winkeltreue Abbildungen sind.&lt;br /&gt;
* Verzichtet man bei den zugelassenen Transformationen auf die Längentreue und lässt auch Punktstreckungen zu, so erhält man die äquiforme Gruppe der Transformationen, die die Ähnlichkeits- oder äquiforme Geometrie kennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Verzichtet man auch auf die Winkeltreue, so gelangt man zur Transformationsgruppe der bei Koordinatendarstellung linearen Transformationen, d.&amp;amp;nbsp;h. der [[Kollineation]]en, die das [[Teilverhältnis]] je dreier Punkte erhalten. Sie kennzeichnen die [[affine Geometrie]].&lt;br /&gt;
* Fügt man schließlich zum Anschauungsraum noch unendlich ferne oder uneigentliche Punkte als Schnittpunkte von Parallelen hinzu, so lassen die Kollineationen in diesem Raum das [[Doppelverhältnis]] von je vier Punkten invariant und bilden die Gruppe der projektiven Transformationen, deren zugehörige Geometrie die [[projektive Geometrie]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den hier genannten klassischen Geometrien, die alle durch Einschränkung der Transformationsgruppe aus der projektiven Geometrie hervorgehen, kann man auf diese Art von der projektiven Geometrie auch zur [[Elliptische Geometrie|elliptischen]] und zur [[Hyperbolische Geometrie|hyperbolischen Geometrie]] gelangen, auch diese nichteuklidischen Geometrien lassen sich also nach dem Erlanger Programm klassifizieren. Allerdings reicht das Erlanger Programm nicht aus für eine vollständige Klassifizierung aller Geometrien: zum Beispiel kann die der allgemeinen [[Relativitätstheorie]] zugrunde liegende [[Riemannsche Geometrie]] durch diese Klassifizierung nicht erfasst werden ([[Lie-Gruppe]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Renate Tobies]]: &amp;#039;&amp;#039;Felix Klein.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1981.&lt;br /&gt;
* Renate Tobies: &amp;#039;&amp;#039;Felix Klein in Erlangen und München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Amphora: Festschrift für Hans Wussing zu seinem 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, 1992.&lt;br /&gt;
* [[David E. Rowe]], John McCleary (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Early Geometrical Works of Sophus Lie and Felix Klein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The History of Modern Mathematics. Ideas and their Reception.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, Boston 1989, Bd.&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;209–273.&lt;br /&gt;
* Lizhen Ji, Athanase Papadopoulos (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sophus Lie and Felix Klein: The Erlangen Program and Its Impact in Mathematics and Physics.&amp;#039;&amp;#039; IRMA Lectures in Mathematics and Theoretical Physics 23, European Mathematical Society Publishing House, Zürich 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{PGIW|38033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;314artemis</name></author>
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