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	<title>Erlabrunn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T15:12:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erlabrunn&amp;diff=339196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 5. März 2026 um 14:06 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-05T14:06:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die bayerischen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Erlabrunn&amp;#039;&amp;#039;. Zu einem Ortsteil der sächsischen Gemeinde Breitenbrunn siehe [[Erlabrunn (Breitenbrunn)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Erlabrunn COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/51/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/50/36/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Erlabrunn in WÜ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Würzburg&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Margetshöchheim&lt;br /&gt;
|Höhe              = 180&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97250&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09364&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09679128&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE EUN&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Mainstraße 15&amp;lt;br /&amp;gt;97276 Margetshöchheim&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.weinort-erlabrunn.de/ weinort-erlabrunn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Benkert&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos,  unabhängig &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erlabrunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Würzburg]]. Erlabrunn ist als Weinort bekannt und hat einen ansehnlichen Obstbaumbestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Liste der Staatsstraßen in Unterfranken#St 2300|Staatsstraße 2300]], etwa zehn Kilometer nördlich von [[Würzburg]] am Osthang des Volkenbergs und reicht bis an den [[Main]]. Nachbarorte sind im Norden [[Thüngersheim]], im Osten [[Güntersleben]], im Südostenen [[Margetshöchheim]] und [[Veitshöchheim]] und im Westen [[Leinach]]. Erlabrunn ist durch südliche (Margetshöchheim) und die nördliche Einfahrt (Zellingen) zu erreichen. Zu Fuß kann der Ort über die Schleuse am östlich gelegenen Main besucht werden. Durch Erlabrunn verläuft der [[Fränkischer Marienweg|Fränkische Marienweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Außer dem [[Pfarrdorf]] Erlabrunn gibt es keine weiteren [[Gemeindeteil]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Erlabrunn |val=1786|zugriff=2021-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=79441905547 |objekt=Gemeinde Erlabrunn|abruf=2021-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die [[Gemarkung]] Erlabrunn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 4,003&amp;amp;nbsp;km² und ist in 2578 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1552,85&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090665 |titel= Gemarkung Erlabrunn (090665) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/d7Ct4 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Gewässername Harnobrunno besteht aus den [[althochdeutsch]]en Wörtern &amp;#039;&amp;#039;harin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;brunno&amp;#039;&amp;#039;. Sie bedeuten [[Harn]] und Brunnen, im Sinne von &amp;#039;&amp;#039;unreine Quelle&amp;#039;&amp;#039;. Es gab im 12. Jahrhundert einen Namenswechsel, des Brunnens in Erlenbrunnen, abgeleitet vom [[mittelhochdeutsch]]en Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;erlîn&amp;#039;&amp;#039;, das [[Erlen (Botanik)|Erle]] bedeutet. Daraus ergibt sich &amp;#039;&amp;#039;von Erlen umstandene Quelle&amp;#039;&amp;#039;. Der Name der Quelle ging auf den Ort Erlabrunn, der früher auch Erlenbronn&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Demel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 540 (&amp;#039;&amp;#039;Die zwei Steinkreuze zwischen Mergetshöchheim und Erlenbronn&amp;#039;&amp;#039;, Sage aus Oberleinach, 1908).&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt wurde, über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LfO&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seite=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Schreibweisen ===&lt;br /&gt;
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:&amp;lt;ref name=LfO/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;260&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 809 „Harnobrunno“ (nur Gewässername)&lt;br /&gt;
* 1209 „Erlebrunnen“&lt;br /&gt;
* 1272 „Erlenbrunne“&lt;br /&gt;
* 1331 „Erlebrun“&lt;br /&gt;
* 1342 „Erlbrun“&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1356 „Erlbrunn“&lt;br /&gt;
* 1357 „Erelbrunne“&lt;br /&gt;
* 1576 „Erlabrun“&lt;br /&gt;
* 1747 „Erlabrunn“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert existierte die Burg Falkenberg („Falkenburg“, 1992&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Peter Rückert]]: &amp;#039;&amp;#039;Ravensburg und Falkenberg. Die Geschichte zweier Burgen in der Stauferzeit.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Flurbereinigungsdirektion, Würzburg 1992, ISBN 3-929411-00-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Peter Rückert]] auf dem Volkenberg nachgewiesen) auf dem wohl schon den Germanen oder Kelten als heilig gegoltenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (der damalige Name war Falkenberg) am nördlichen Ende des heutigen Ortes. Die Bewohner der [[Burg Falkenberg (Erlabrunn)|Burg Falkenberg]] waren [[Lehnswesen|Lehnsmänner]] der [[Ruine Ravensburg (Thüngersheim)|Ravensburg]]. Als Strafmaßnahme für die Ermordung des Würzburger Bischof [[Konrad von Querfurt († 1202)|Konrad von Querfurt]] wurde die Burg [[Schleifung|geschleift]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Christine Demel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 90 f., 94 und 521 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind nur noch wenige Steine von der Ruine zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes, aus der hervorgeht, dass das Gebiet des heutigen Erlabrunn den [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Grafen von Rieneck]] gehörte, stammt aus dem Jahr 1209. Als der Graf ein Darlehen vom Bischof von Würzburg aufnahm, verpfändete er das Land an das [[Hochstift Würzburg]], das zum [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]] gehörte. Am 1. Mai 1525 hatten sich Bauern aus der Umgebung in Erlabrunn versammelt, wo sie ein Schreiben verfassten, in dem sie dazu aufforderten nach Erlabrunn zu kommen und bei der Beseitigung der auf den Bauern lastenden Beschwerungen durch den Fürstbischof und ihre Grundherren mitzuhelfen. Zunächst stürmten die Bauern auf die [[Karlburg]], deren Besatzung auf den Würzburger Marienberg floh, wo am 15. Mai das Ereignis mit dem Tod von etwa 250 Bauern endete.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Demel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 115 und 135 f. (&amp;#039;&amp;#039;Die beiden Leinach im Bauernkrieg 1525&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Teil des Fränkischen Reichskreises wurde Erlabrunn 1803 zugunsten Bayerns [[Säkularisation in Bayern|säkularisiert]], dann im [[Friede von Pressburg|Frieden von Pressburg]] (1805) an [[Erzherzog]] [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;III. von Toskana]] zur Bildung des [[Großherzogtum Würzburg|Großherzogtums Würzburg]] übergeben, mit dem es 1814 an [[Königreich Bayern|Bayern]] zurückfiel. Im Zuge der [[Verwaltungsreform]]en in Bayern entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[St. Andreas (Erlabrunn)|Pfarrkirche St. Andreas]] wurde ca. 1381 erbaut. 1597 wurde die Pfarrei selbständig, nachdem sie zur Pfarrei Hettstadt gehört hatte. Wegen Einsturzgefahr wurde die Kirche 1655 abgerissen und 1656 neu erbaut. Geweiht wurde sie am 16. September 1657.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Lott, Friedrich Petermann: &amp;#039;&amp;#039;Erlabrunn – Lebensart im Einklang mit der Natur.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Innere der Kirche wurde 1999 teilrenoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 wurde der am Maintalhang gelegenen Steinbruch „Schloß“ aufgelassen. Aus ihm wurden die roten Steine für Würzburger Bauwerke wie das Chorherrenstift [[Neumünster (Würzburg)|Neumünster]] und die [[Neubaukirche]] gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Bader: &amp;#039;&amp;#039;Regionale geophysikalische Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Schwarzmeier: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Bayern, Erläuterungen.&amp;#039;&amp;#039; 1977, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Demel: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 27 und 495.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Motto „Altes erhalten Neues gestalten“ wird seit 1991 die Dorferneuerung betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spd-erlabrunn.de/index.php?mod=content&amp;amp;menu=6&amp;amp;page_id=8285 Beschreibung auf der Homepage des SPD-Ortsverbands]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei werden vor allem die Durchfahrtsstraße durch den Altort und die angrenzenden Gassen umgeformt. Begonnen wurde im nördlichen Teil der Durchfahrtsstraße, der Zellinger Straße. Im zweiten Bauabschnitt wird der Bereich um die Schule erneuert. Beschlossen wurde auch die Neugestaltung der Würzburger Straße (südlich der Schule), aber aufgrund knapper Geldmittel wurden die Baumaßnahmen auf unbestimmte Zeit verschoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationsblatt der Gemeinde Erlabrunn vom 15. Februar 2008, S.&amp;amp;nbsp;17&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der wachsenden Nachfrage nach Bauplätzen gerecht zu werden, wurde 2005 im Norden des Ortes Baugebiet Am Erlenbrunnen/Goldbühlein erschlossen. Für die Größe der Erschließung wurden rechtliche und wirtschaftliche Gründe angegeben. Die Erschließungskosten betrugen 2,3&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
| 1840=785&lt;br /&gt;
| 1871=779&lt;br /&gt;
| 1900=652&lt;br /&gt;
| 1925=704&lt;br /&gt;
| 1939=712&lt;br /&gt;
| 1950=950&lt;br /&gt;
| 1961=907&lt;br /&gt;
| 1970=997&lt;br /&gt;
| 1987=1320&lt;br /&gt;
| 1991=1483&lt;br /&gt;
| 1995=1582&lt;br /&gt;
| 2000=1574 &lt;br /&gt;
| 2005=1601&lt;br /&gt;
| 2010=1656&lt;br /&gt;
| 2015=1742|Anmerkungen=Quelle 1840 bis 1987:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistGV87&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1991|SEITE=118}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim]].&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 haben von den 1441 stimmberechtigten Einwohnern 1121 vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 77,79 % lag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_UF/Wahl-2020-03-15/09679128/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_110_Gemeinde_Gemeinde_Erlabrunn.html Gemeinderatswahl 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND = DE&lt;br /&gt;
| PROZENT    = nein&lt;br /&gt;
| TITEL      = Gemeinderatswahl 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_UF/Wahl-2020-03-15/09679128/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_110_Gemeinde_Gemeinde_Erlabrunn.html Gemeinderatswahl 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| TITEL2     = (in %)&lt;br /&gt;
| PARTEI1    = CSU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1  = 35.22&lt;br /&gt;
| PARTEI2    = UBE&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2  = 24.20&lt;br /&gt;
| FARBE2     = 0000FF&lt;br /&gt;
| PARTEI3    = GRÜNE&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3  = 19.81&lt;br /&gt;
| PARTEI4    = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4  = 13.25&lt;br /&gt;
| PARTEI5    = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5  = 7.52&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG1 = CSU einschließlich FLE&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG3 = GRÜNE einschließlich BE&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = aktuelle Sitzverteilung im Gemeinderat Erlabrunn (15. März 2020)&lt;br /&gt;
| float     = right&lt;br /&gt;
| Legende   = ja&lt;br /&gt;
| Land      = DE&lt;br /&gt;
| CSU|UBE|GRÜNE|SPD|FDP&lt;br /&gt;
| CSU       = 4&lt;br /&gt;
| UBE       = 3&lt;br /&gt;
| UBE Farbe = 0000FF&lt;br /&gt;
| GRÜNE     = 2&lt;br /&gt;
| SPD       = 2&lt;br /&gt;
| FDP       = 1&lt;br /&gt;
| Anmerkung = CSU einschließlich FLE; GRÜNE einschließlich BE&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* um 1875: Adam Hart&lt;br /&gt;
* 1948–1960: Eugen Blaß&lt;br /&gt;
* 1960–1984: Oskar Eckert&lt;br /&gt;
* 1984–1990: Hans Muth&lt;br /&gt;
* 1990–2002: Friedrich Petermann (SPD/Unabhängige Bürger)&lt;br /&gt;
* 2002–2014: Günter Muth (CSU/FW)&lt;br /&gt;
* 2014–{{0|0000}}: Thomas Benkert (CSU/FLE/Grüne/BE/UBE)&lt;br /&gt;
Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 wurde Benkert mit 73,41 % der Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_UF/Wahl-2020-03-15/09679128/html5/Buergermeisterwahl_Bayern_108_Gemeinde_Gemeinde_Erlabrunn.html Bürgermeisterwahl 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung=Neunmal geteilt von Rot und Gold, im Ganzen belegt mit einer grünen Weintraube mit zwei grünen Blättern.&lt;br /&gt;
|Quelle={{HdBG GKZ |zugriff=2022-09-23}}&lt;br /&gt;
|Begründung=Dieses Wappen wurde Erlabrunn 1957 auf Antrag verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Infoblatt der Gemeinde Erlabrunn, Nr.&amp;amp;nbsp;9, vom 15. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher hatte der Ort ein Dorfsiegel und Wappen, das den Kirchenpatron St.&amp;amp;nbsp;Andreas, zeigt. Dieses existierte bis etwa 1800, ging dann es aber in der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] unter, geriet in Vergessenheit und tauchte erst wieder 2003 auf.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlabrunner Ortsschild.JPG|mini|Begrüßungsschild von Erlabrunn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlabrunn.JPG|mini|Ortsbild von Erlabrunn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlabrunner Kirche.JPG|mini|Pfarrkirche St. Andreas vor dem Volkenberg mit der Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Maria Hilf&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partnergemeinde ist die 1600 Einwohner-Gemeinde [[Quettehou]] im nordfranzösischen [[Département Manche]] nahe der Kanalküste in der Region [[Normandie]]. Die entsprechende Charta wurde am 7. April 1985 von den beiden Bürgermeistern unterzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://quettehou.erlabrunn.free.fr/HistoriqueJumelage.htm | wayback=20070728211123 | text=quettehou.erlabrunn.free.fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Erlabrunn gilt aufgrund ausgedehnter Bepflanzung mit [[Waldreben|Clematis]] als „Clematis-Dorf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
==== Rad- und Wanderwege ====&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über ein Wanderwegenetz, das durch die Weinberge und den größten [[Schwarzkiefer]]nwald Deutschlands führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erlabrunner Badesee ====&lt;br /&gt;
Am südlichen Ortsende liegt der Erlabrunner Badesee, ein 19&amp;amp;nbsp;ha großes Naherholungsgebiet mit zwei Seen (7&amp;amp;nbsp;ha und 0,2&amp;amp;nbsp;ha), Spielplätzen und einer kleinen Seilbahn, die über das Wasser zu einer kleinen Insel führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot; caption=&amp;quot;Ansichten des Erlabrunner Badesees&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Badesee Erlabrunn.jpg|Lagekarte des großen und kleinen Badesees&lt;br /&gt;
Badesee Erlabrunn.JPG|Der große Badesee (2006)&lt;br /&gt;
Badesee Erlabrunn 3.jpg|Blick über den großen Badesee (2016)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Erlabrunn}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlabrunn Kapelle Südost.jpg|mini|Erlabrunner Käppele]]&lt;br /&gt;
Auf dem sagenumwobenen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Christine Demel: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Volkenberg, der einen Ausblick über den Ort und das Maintal bietet, befindet sich die 1876 in ihrer jetzigen Form unter Bauleitung des [[Oberleinach]]er Schmiedemeisters Johann Öhrlein fertiggestellte Wallfahrtskapelle Maria Hilf. Sie wurde 1875 von der Witwe Katharina Küffner geborene Mehling aus Oberleinach gestiftet und ersetzte eine über 100 Jahre alte kleine Wegkapelle (ein im Auftrag von Johann Müller 1773 errichteter Bildstock, in dessen Nische sich zwischen zwei kleinen Engeln ein Mutter-Gottes-Bild „Maria Hilf“ befand). In unmittelbarer Nähe der am 24. September 1876 durch das Oberleinacher Pfarramt geweihten Feldkapelle liegen die Reste der Burg Falkenstein. Die kleine Kapelle zwischen Oberleinach und Erlabrunn mit der von einem Spengler aus Zellingen gefertigten Kugel des Türmchens wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erlabrunner Käppele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (sowie „Leinacher Käppele“)&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Demel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 514, 520–522 (&amp;#039;&amp;#039;Das Erlabrunner (Leinacher) Käppele auf dem Volkenberg&amp;#039;&amp;#039;) und 525.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Erlabrunner Käppele auf dem Volkenberg gelangt man über den Fichtenweg, oder vom Dorf aus über die Wartturmstraße, zur Ruine des von ringsum angepflanzten Schwarzkiefern umgebenen Wartturmes auf dem nördlichen Ausläufer des Volkenbergs,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Klaus Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zweiuferland.de/images/downloads/Leinach_bewegt_Wanderkarte_Agenda21.pdf Wartturm.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Eschberg in [[Leinach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Demel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 89–94 (&amp;#039;&amp;#039;Der Wartturm oder Löwenturm auf dem Eschberg/Volkenberg&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Erlabrunn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Das Sommernachtsfest und das Bergfest werden jährlich von örtlichen Vereinen veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2005 wurde auf der Kulturbühne Erlabrunn das Freilichtstück &amp;#039;&amp;#039;Gebrochene Schwingen&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt, in dem es um die Geschichte der Burg Falkenberg und der Ravensburg sowie um die Ermordung des Würzburger Bischofs Konrad von Querfurt ging.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gebrochene-schwingen.de/index.html gebrochene-schwingen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufführung wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortes Erlabrunn 2009 wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulinarische Spezialitäten ===&lt;br /&gt;
Die Winzerbetriebe betreiben [[Heckenwirtschaft]]en. Jährlich wird Anfang September eine Weinwanderung abgehalten. Bei diesem Ereignis wandern Einheimische und Besucher durch die Weinberge und rasten an temporär aufgebauten Weintheken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fraenkisches-weinland.de/veranstaltungen/weinwanderung_bei_erlabrunn-351191-12012605/ |titel=Weinwanderung bei Erlabrunn - Das Fränkische Weinland |abruf=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Staatsstraßen in Unterfranken#St 2300|Staatsstraße 2300]] führt in nördlicher Richtung nach Zellingen und in südlicher Richtung nach Margetshöchheim. Da die Ortsdurchfahrt zu schmal für den Durchgangsverkehr wurde, wurde 1987 eine Umgehungsstraße eröffnet. Über den Main führt die Staustufe Erlabrunn, die allerdings nur für Fußgänger geöffnet ist. Trotz der Lage am Fluss besitzt Erlabrunn keine spezielle Anlegestelle für Schiffe. Für diese besteht lediglich die Möglichkeit, an der Kaimauer südlich der Staustufe, also flussaufwärts, festzumachen. Erlabrunn hatte früher einen Bahnhof, der aufgrund seiner Lage auf der gegenüberliegenden Mainseite und der Entfernung zum Ort kaum genutzt und stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlabrunn Meisnerhof 185.JPG|mini|Weingut und Hotel Meisnerhof]]&lt;br /&gt;
2017 gab es in der Gemeinde 58 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Von der Wohnbevölkerung standen 731 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit war die Zahl der Auspendler um 673 Personen größer als die der Einpendler. 16 Einwohner waren arbeitslos. 2016 gab es 14 Wein- und Obstbaubetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Kindertagesstätte wird vom St.-Elisabethen-Verein e.&amp;amp;nbsp;V. betrieben mit (Stand 2018) 118 genehmigten Plätzen und 92 Kindern, davon 16 unter drei Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1958 errichtete Grundschule Erlabrunn ist seit 1969 neben den Grundschulen in Leinach und Zell eine der Außenstellen der Verbandsschule Margetshöchheim. Da nicht genügend Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, gibt es nur jedes zweite Jahr eine erste Klasse in Erlabrunn. Die Erstklässler des darauffolgenden Jahres werden in Margetshöchheim unterrichtet. Eine Mittelschule befindet sich in der Nachbargemeinde Margetshöchheim, Gymnasien, Realschulen sowie berufsbildende Schulen und Hochschulen vor allem in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarr- und Gemeindebücherei befindet sich im Erdgeschoss des Schulgebäudes, finanziert von der Gemeinde, der Pfarrei sowie von Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Endres]] (1911–1993), Basketballspieler&lt;br /&gt;
* [[Fritz Eckert (General)|Fritz Eckert]] (1935–2004), Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken| Band=2 |Sp=62}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 93}}&lt;br /&gt;
* Karl Lott: &amp;#039;&amp;#039;Erlabrunn. Eine fränkische Dorfchronik.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Erlabrunn, Erlabrunn 1984.&lt;br /&gt;
* {{Unter-Mainkreis 1830|SEITE=375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weinort-erlabrunn.de/ Gemeinde Erlabrunn]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9679128}} (PDF; 1,05 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Würzburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4217234-2|LCCN=n89146812|VIAF=140841763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1209]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erlabrunn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Würzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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