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	<title>Eritherium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DagdaMor: kl</title>
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		<updated>2023-12-16T14:32:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus             = Paläobox&lt;br /&gt;
| Rangunterdrückung = ja&lt;br /&gt;
| Taxon_Name        = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName    = Eritherium&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang        = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor       = [[Emmanuel Gheerbrant|Gheerbrant]], 2009&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   =&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name       = Rüsseltiere&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Proboscidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName   = Tethytheria&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang       = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName   = Paenungulata&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang       = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName   = Afrotheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang       = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild              = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = &lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon   = [[Paläozän]]&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis   = &lt;br /&gt;
| MioVon            = 60&lt;br /&gt;
| MioBis            = &lt;br /&gt;
| Fundorte          = &lt;br /&gt;
* [[Nordafrika]]&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Plural    = nein&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang      = Species&lt;br /&gt;
| Subtaxa           = &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eritherium azzouzorum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine heute ausgestorbene Gattung der [[Rüsseltiere]] aus dem [[Paläozän]] des nördlichen [[Afrika]]. Es lebte vor rund 60 Millionen Jahren und ist der bisher [[Stammesgeschichte|stammesgeschichtlich]] älteste bekannte Vertreter dieser Säugetierordnung. Insgesamt handelte es sich um relativ kleine Tiere. Das Körpergewicht von &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; wurde auf 3 bis 8&amp;amp;nbsp;kg rekonstruiert und lag damit vergleichsweise bei dem großer [[Schliefer]], die zu den nächsten Verwandten der Rüsseltiere gehören.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eritherium azzouzorum 54.JPG|mini|Teil eines [[fossil]]ierten Kiefers, [[Musée des Confluences]], Lyon]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der [[Holotyp]] (Exemplarnummer MNHN PM69) befindet sich heute im &amp;#039;&amp;#039;Museum National d’Histoire Naturelle&amp;#039;&amp;#039; in [[Toulouse]] und umfasst einen [[Oberkiefer]] mit Ansätzen des [[Jochbogen]]s und beiden Kieferästen, die jeweils die beiden hinteren [[Prämolar]]en (P3 und 4) und drei [[Molar (Zahn)|Molaren]] (M1-3) aufweisen. Das Stück ist etwa 6&amp;amp;nbsp;cm lang, 5&amp;amp;nbsp;cm breit und etwas mehr als 3&amp;amp;nbsp;cm hoch. Darüber hinaus umfassen die Fossilien 15 weitere Fundobjekte, die Schädelknochen, wie [[Stirnbein]] und [[Nasenbein]], Unterkieferfragmente sowie Zahnfunde des Ober- und [[Unterkiefer]]s einschließen (Hypodigma).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant et al. 2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fragmentarische Überlieferung des Schädels lässt nur wenige Aussagen zum Aussehen von &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; zu, die meisten Informationen betreffen den Zahnbau und die Gebissmorphologie. Allgemein teilte &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; einige Gemeinsamkeiten in der Gebissstruktur mit anderen [[Paenungulata]] wie den ausgestorbenen [[Embrithopoda]] oder frühen Vertretern der [[Seekühe]], die Zähne sind aber teilweise schon stärker spezialisiert als bei diesen. Die Bezahnung des Unterkiefers, die anhand zweier linker Fragmente rekonstruiert werden konnte, umfasste die vollständige ursprüngliche Zahnabfolge des Dauergebisses der Säugetiere mit drei [[Schneidezahn|Schneidezähnen]], einem [[Eckzahn]], vier [[Prämolar]]en und drei [[Molar (Zahn)|Molaren]]. Die Zahnreihe war geschlossen und wies kein [[Diastema (Zoologie)|Diastema]] zwischen dem Eckzahn und den vorderen Backenzähnen auf. Dieses urtümliche Säugetiergebiss ist bisher einzigartig bei den Rüsseltieren, da schon bei den etwas jüngeren Formen &amp;#039;&amp;#039;[[Phosphatherium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Numidotherium]]&amp;#039;&amp;#039; der dritte Schneidezahn im Unterkiefer nicht mehr ausgebildet war und somit die beginnende Reduktion der Zahnanzahl in der Entwicklung dieser Säugetierordnung anzeigt. Der genaue Aufbau der oberen Zahnreihe ist bisher unbekannt, da die Schneidezähne fehlen, das hintere Gebiss verfügte über die gleiche Anzahl an Zähnen wie der Unterkiefer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant et al. 2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Molaren wiesen generell einen niederkronigen und  &amp;#039;&amp;#039;[[bunodont]]en&amp;#039;&amp;#039; (mit kleinen [[Zahnschmelz]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;höckern auf der Kaufläche) versehenen Aufbau auf. Zwischen den jeweils paarig angeordneten Höckern befanden sich aber Ansätze zur Bildung von zwei Querleisten auf den ersten beiden und drei auf dem hintersten, sehr kleinen Mahlzahn, was typisch für lophodonte Zähne ist. Allgemein hatten die Zähne einen rechteckigen Umriss, sowohl im unteren als auch im oberen Gebiss war der zweite Molar am größten. Er erreichte oben eine Länge von 6,8 und eine Breite von 8,2&amp;amp;nbsp;mm, unten betrugen die Maße jeweils 7,9 beziehungsweise 6,2&amp;amp;nbsp;mm. Die Prämolaren besaßen gegenüber den Molaren nur einen (im Unterkiefer) oder zwei (im Oberkiefer) Höcker. Der deutliche Unterschied zwischen den Molaren und Prämolaren unterstreicht die Altertümlichkeit von &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039;, da bei späteren Rüsseltieren die Vormahlzähne stark den Mahlzähnen gleichen, wie es schon beim etwas jüngeren &amp;#039;&amp;#039;Phosphatherium&amp;#039;&amp;#039; der Fall war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Made 2010&amp;quot; /&amp;gt; Weiterhin war der erste Schneidezahn im Unterkiefer relativ groß und mit einer asymmetrischen Krone ausgebildet, während der Eckzahn eine eher kleine Form hatte und schon Anzeichen einer Reduktion aufwies. Beides verbindet &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; mit anderen frühen Rüsseltieren. Eine Tendenz zur Bildung von [[Stoßzahn|Stoßzähnen]] aus den ersten oder zweiten Schneidezähnen scheint noch nicht stattgefunden zu haben. Ein weiteres primitives Charakteristikum war die kurze [[Symphyse]] des Unterkiefers, die am zweiten Prämolaren endete. Die Rekonstruktion des oberen Schädelteils zeigte, dass der Oberkiefer relativ hoch und lang war, ebenso wies das [[Nasenbein]] eine gewisse Streckung auf. Die [[Augenhöhle]] befand sich in der Höhe des vierten Prämolaren und des ersten Molaren und lag damit relativ weit vorn im Schädel. Zwar saß diese bei &amp;#039;&amp;#039;Phosphatherium&amp;#039;&amp;#039; noch weiter vorne, andere frühe Paenungulata hatten meist aber eine deutlich nach hinten versetzte Lage der Orbita. Etwa 8&amp;amp;nbsp;mm vor dem unteren Augenrand war das [[Foramen infraorbitale]] ausgebildet. Der vordere Teil des Jochbogens setzte oberhalb der hinteren Backenzähne an, im Vergleich zu &amp;#039;&amp;#039;Phosphatherium&amp;#039;&amp;#039; hatte er im Bezug auf das Foramen infraorbitale eine leicht zurückgesetzte Position. Er war seitlich schmal und verlief nach oben gebogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant et al. 2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Verkürzte innere Systematik der frühen Rüsseltiere nach Hautier et al. 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hautier et al. 2021&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;amp;nbsp;[[Rüsseltiere|Proboscidea]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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      |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Phosphatherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Daouitherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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                  |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Arcanotherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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                     |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Omanitherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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                        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Saloumia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                        |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Moeritherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                        |3={{Klade&lt;br /&gt;
                           |1=&amp;amp;nbsp;[[Deinotheriidae]]&lt;br /&gt;
                           |label2=&amp;amp;nbsp;[[Elephantiformes]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
                           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                              |1={{Klade&lt;br /&gt;
                                 |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Palaeomastodon]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                                 |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                    |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Phiomia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                                    |2=&amp;amp;nbsp;jüngere Rüsseltiere ([[Elephantimorpha]])&lt;br /&gt;
                                    }}&lt;br /&gt;
                                 }}&lt;br /&gt;
                              |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Dagbatitherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                              }}&lt;br /&gt;
                           }}&lt;br /&gt;
                        }}&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Rüsseltiere]] (Proboscidea). Sie bildet den bisher ältesten Vertreter dieser Ordnung und steht als deren Basalform allen anderen Angehörigen der Rüsseltiere als [[Schwestertaxon]] gegenüber. Gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;[[Phosphatherium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Numidotherium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Moeritherium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Daouitherium]]&amp;#039;&amp;#039; und anderen Frühformen ergibt sich hiermit eine der bisher vollständigsten Sequenzen aus der Frühgeschichte einer Säugetierordnung. Systematisch wurde sie noch keiner bestimmten Familie innerhalb der Rüsseltiere zugewiesen. Die Entdeckung dieses Rüsseltiers ermöglichte es nun die Entwicklungslinie der heutigen [[Elefanten]] bis ins späte Paläozän zurückzuverfolgen. Dadurch gehören die Rüsseltiere neben den [[Raubtiere]]n und den [[Nagetiere]]n zu den ältesten „modernen“ Säugetierordnungen, die bis heute überlebt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteren kladistischen Untersuchungen zufolge bilden die Seekühe und [[Desmostylia]] die nächste äußere Schwestergruppe. Mit diesen und den Embrithopoda sowie den Schliefern formen die Rüsseltiere die Gruppe der Paenungulata. Deren stammesgeschichtlich älteren Vertreter besaßen teilweise auch bunodont bis teils lophodont aufgebaute Molaren, allerdings bestehen hier zum Teil noch beträchtliche Überlieferungslücken. Jedoch scheinen derartige Molaren der ursprüngliche Morphotyp in dieser [[taxon]]omischen Einheit gewesen zu sein. Da er auch bei den stammesgeschichtlich älteren Formen der [[Rüsselspringer]] auftrat, kann angenommen werden, dass ein solcher Zahnbau charakteristisch für frühe [[Afrotheria]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Funde von &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; stammen aus den Sidi Chennane-[[Phosphat]]minen im [[Ouled-Abdoun-Becken]] in [[Marokko]]. Diese liegen nur 10 bis 20 km südlich von Grand Daoui, von wo bereits 1996 mit &amp;#039;&amp;#039;Phosphatherium&amp;#039;&amp;#039; und 2002 mit &amp;#039;&amp;#039;Daouitherium&amp;#039;&amp;#039; zwei sehr frühe Vertreter der Rüsseltiere beschrieben worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant et al. 2002&amp;quot; /&amp;gt; Die Fossilien lagen im &amp;#039;&amp;#039;lower bone bed&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Unteres Knochenbett&amp;quot;) der &amp;#039;&amp;#039;bed IIa&amp;#039;&amp;#039;-Phosphatschicht der lokalen Stratigraphie. Diese Fundschicht enthielt auch eine Begleitfauna mit dem frühesten Nachweis der fleischfressenden [[Hyaenodonta]], vor allem aber aufgrund der charakteristischen [[Plattenkiemer]]-Fauna (u. a. &amp;#039;&amp;#039;[[Hologinglymostoma]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Palaeogaleus]]&amp;#039;&amp;#039;) können sie in die [[Geochronologie|geochronologische]] Phase [[Seelandium]] (vor 61,1 bis 57,8 Millionen Jahren) gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Art &amp;#039;&amp;#039;Eritherium azzouzorum&amp;#039;&amp;#039; gibt es nur einen Vertreter innerhalb dieser Gattung. [[Erstbeschreibung|Erstmals beschrieben]] wurden Gattung und Art von Emmanuel Gheerbrant im Jahr 2009. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Eritherium&amp;#039;&amp;#039; geht aus dem [[Griechische Sprache|Griechischen]] hervor und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;eρυ&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;eri&amp;#039;&amp;#039;, alt) und &amp;#039;&amp;#039;θηρίον&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;thērion&amp;#039;&amp;#039;, Tier), während der Artname &amp;#039;&amp;#039;azzouzorum&amp;#039;&amp;#039; die Einwohner des Ortes Ouled Azzouz nahe der Mine Sidi Chennane ehrt, die ein Großteil der Fossilien entdeckt hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant 2009&amp;quot;&amp;gt;Emmanuel Gheerbrant: &amp;#039;&amp;#039;Paleocene emergence of elephant relatives and the rapid radiation of African ungulates.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PNAS&amp;#039;&amp;#039; 106 (6), 2009, S. 10717–10721.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Made 2010&amp;quot;&amp;gt;Jan van der Made: &amp;#039;&amp;#039;The evolution of the elephants and their relatives in the context of a changing climate and geography.&amp;#039;&amp;#039; In: Harald Meller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Elefantenreich - Eine Fossilwelt in Europa.&amp;#039;&amp;#039; Halle/Saale 2010, ISBN 978-3-939414-48-3, S. 340–360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant et al. 2002&amp;quot;&amp;gt;Emmanuel Gheerbrant, Jean Sudre, Henri Cappetta, Mohamed Iarochène, Mbarek Amaghzaz und Baâdi Bouya: &amp;#039;&amp;#039;A new large mammal from the Ypresian of Morocco: Evidence of surprising diversity of early proboscideans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica&amp;#039;&amp;#039; 47 (3), 2002, S. 493–506.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gheerbrant et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;Emmanuel Gheerbrant, Baadi Bouya und Mbarek Amaghzaz: &amp;#039;&amp;#039;Dental and cranial anatomy of Eritherium azzouzorum from the Paleocene of Marocco, earliest known proboscidean material.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Palaeontographica, Abteilung A&amp;#039;&amp;#039; 297 (5/6), 2012, S. 151–183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hautier et al. 2021&amp;quot;&amp;gt;Lionel Hautier, Rodolphe Tabuce, Mickaël J. Mourlam, Koffi Evenyon Kassegne, Yawovi Zikpi Amoudji, Maëva Orliac, Frédéric Quillévéré, Anne-Lise Charruault, Ampah Kodjo Christophe Johnson und Guillaume Guinot: &amp;#039;&amp;#039;New Middle Eocene proboscidean from Togo illuminates the early evolution of the elephantiform-like dental pattern.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings of th Royal Society of London B Biological Sciences 288 (1960), 2021, S. 20211439, [[doi:10.1098/rspb.2021.1439]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbenes Rüsseltier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüsseltiere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Proboscidea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DagdaMor</name></author>
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