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	<title>Eriskirch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eriskirch&amp;diff=81255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Unterpunkt Klima</title>
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		<updated>2025-11-30T13:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unterpunkt Klima&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Eriskirch COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/37/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/31/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Eriskirch in FN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Bodenseekreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 400&lt;br /&gt;
|PLZ = 88097&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07541&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08435013&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ERI&lt;br /&gt;
|Straße = Schussenstraße 18&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.eriskirch.de/ www.eriskirch.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Arman Aigner&lt;br /&gt;
|Partei = [[parteilos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:19.10.2020. Flug mit dem Zeppelin über Eriskirch.jpg|mini|Blick aus dem Zeppelin auf Eriskirch.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eriskirch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Baden-Württemberg|baden-württembergische]] Gemeinde am [[Bodensee]], etwa in der Mitte zwischen [[Friedrichshafen]] und [[Langenargen]] und sieben Kilometer südlich von [[Tettnang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet liegt an der Mündung der [[Schussen]] und ist geprägt durch ausgedehnte Waldflächen sowie durch das größte [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] am nördlichen Bodenseeufer, das 550 [[Hektar]] große [[Eriskircher Ried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Eriskirch gehören die Teilorte &amp;#039;&amp;#039;Eriskirch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mariabrunn&amp;#039;&amp;#039;, Schussenreute, Röcken, Ziegelhaus, [[Knöbelhof]], Wolfzennen, Langenacker, Hofstatt, Braitenrain und Dillmannshof (seit der Gemeindereform im Jahr 1937), &amp;#039;&amp;#039;Schlatt&amp;#039;&amp;#039;, Gmünd, Moos sowie &amp;#039;&amp;#039;Ober-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unterbaumgarten&amp;#039;&amp;#039; (seit 1818).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eriskirch-Kirche1-Asio.JPG|mini|hochkant|Katholische Pfarrkirche im Zentrum und der Fluss [[Schussen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch an anderen Orten der Bodenseeregion sind durch archäologische Funde bereits Siedlungen aus der [[Steinzeit]] belegt. Um 50 n. Chr. errichteten die [[Römisches Reich|Römer]] hier eine Brücke über die Schussen. Weitgehend unerforscht ist die zugehörige römische Siedlung am westlichen Schussenufer, der römische [[Vicus von Eriskirch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung Eriskirchs datiert auf das Jahr 1257. Die [[Herrschaft Baumgarten]] gehörte bis 1472 dem [[Hochstift Konstanz]]. Gegen den Verkauf an die [[Freie Reichsstadt]] [[Buchhorn]] (heute [[Friedrichshafen]]) leisteten die Eriskircher Bauern erbitterten Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 14. Jahrhunderts wurde die [[Gotik|frühgotische]] Kirche [[Mariä Himmelfahrt (Eriskirch)|Mariä Himmelfahrt]] neu errichtet, nachdem sich Eriskirch zu einem weithin bekannten [[Wallfahrt]]sort entwickelt hatte. Die reiche Ausstattung mit Werken des Meisters von Eriskirch, den Glasfenstern und gotischen Wandmalereien (jeweils um 1420) – im voll ausgemalten Chor sind die „Armenbibel“ und die „Hostienmühle“ fast vollständig erhalten – zeugen von einer blühenden Wallfahrt bis ins 19. Jahrhundert. Die Glocken V, VI und I aus dem 13., 14. und 16. Jahrhundert sind aus dieser Zeit bis heute zu hören. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde 1666 das Gebäude teilweise barockisiert, insbesondere die Wandmalereien übertüncht und der Dachstuhl des Langhauses um etwa zwei Meter auf die Firsthöhe des Chors angehoben. Aus dieser Zeit stammen auch die Apostelstatuen. 1933 wurden die gotischen Wandmalereien wieder hervorgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grafen von Montfort]] stifteten unter anderem das „Stifterfenster“ in der Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ um 1420 in Eriskirch und im heutigen Ortsteil Mariabrunn im 18. Jahrhundert die Kirche „Zu unserer lieben Frau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert fiel Eriskirch zunächst an [[Königreich Bayern|Bayern]], 1810 dann auf Grund des [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrags]] an [[Königreich Württemberg|Württemberg]] und wurde dem [[Oberamt Tettnang]] zugeordnet. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Gemeinde, als sie 1899 durch die [[Bahnstrecke Friedrichshafen–Lindau]] Anschluss an das Streckennetz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Staatseisenbahnen]] und der benachbarten [[Königlich Bayerische Staatseisenbahnen|Bayerischen Staatseisenbahnen]] erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] führte 1938 zur Zugehörigkeit zum [[Landkreis Tettnang|Landkreis Friedrichshafen]], der nach dem Krieg als Landkreis Tettnang fortbestand. Seit 1945 lag Eriskirch in der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
Auf Grund der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]] wurde Eriskirch 1973 Bestandteil des [[Bodenseekreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Oberbaumgarten befinden sich die Reste der [[Burgrest Baumgarten|Burg Baumgarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Seit 1353 ist eine eigene Pfarrgemeinde nachgewiesen. Seit 1823 ist auch der heutige Teilort Mariabrunn Pfarrgemeinde. Auch heute noch ist der Ort überwiegend [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. Im 750. Jubiläumsjahr 2007 wurden zwei neue Glocken (&amp;#039;&amp;#039;Franziskus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Benedikt XVI.]]&amp;#039;&amp;#039;) für die [[Mariä Himmelfahrt (Eriskirch)|Eriskircher Kirche Mariä Himmelfahrt]] gestiftet. Beide Glocken wurden von Bischof [[Gebhard Fürst]] im Rahmen einer Sternwallfahrt am 29. April 2007 gesegnet. Am 6. Mai 2007 zogen über 200 Kinder und Erwachsene aus der Gemeinde zusammen mit Weihbischof Bernhard Rieger und Bürgermeister Markus Spieth die Glocken per Hand in den Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 800 evangelischen Christen der Gemeinde (Stand: 2004) gehören der Kirchengemeinde Langenargen-Eriskirch im [[Kirchenbezirk Ravensburg]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]] an. Im Ortsteil Schlatt wurde 1970 die evangelische Kreuzkirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1818: Ober- und Unterbaumgarten&lt;br /&gt;
* 1937: Mariabrunn&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Einwohnerentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Eriskirch hat sich mit den Gemeinden [[Langenargen]] und [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] zu einem [[Gemeindeverwaltungsverband Eriskirch-Kressbronn a. B.-Langenargen|Gemeindeverwaltungsverband]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 5. April 2009 wurde Markus Spieth (parteilos) mit 79,11 % der gültig abgegebenen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 64,72 % für eine dritte Amtszeit bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsanzeiger Nr. 13 vom 9. April 2009, Seite 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 9. April 2017 wurde Arman Aigner (parteilos) mit 51,7 % zum Bürgermeister gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/eriskirch/Arman-Aigner-wird-Buergermeister-von-Eriskirch;art372472,9211404 |titel=Eriskirch: Arman Aigner wird Bürgermeister von Eriskirch |werk=suedkurier.de |datum=2017-04-09 |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 wurde er mit 53,86 % wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.schwaebische.de/regional/bodensee/friedrichshafen/eriskirch-hat-gewaehlt-arman-aigner-bleibt-buergermeister-3463089|titel=Eriskirch hat gewählt: Arman Aigner bleibt Bürgermeister |werk=schwaebische.de |datum=2025-04-06 |abruf=2025-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Eriskirch besteht aus den 14 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08435013/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2962&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-10169_id_16472 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 53,73 % || 8 Sitze || 2019: 44,5 %, 6 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung Eriskirch]] || 46,27 % || 6 Sitze || 2019: 55,5 %, 8 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Eriskirch COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Eriskirch&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In gespaltenem [[Wappenschild|Schild]] vorne in Blau eine goldene (gelbe) [[Lilie (Heraldik)|Lilie]], hinten in Gold (Gelb) eine blau bedachte silberne (weiße) Kirche mit rechtsstehendem spitzem Turm.&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17805/Eriskirch Wappenbeschreibung] auf &amp;#039;&amp;#039;leo&amp;amp;nbsp;bw&amp;amp;nbsp;– Landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 17. September 2023.&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Lilie wurde schon 1936 als Wappenfigur vorgeschlagen. Sie soll an das häufige Vorkommen von [[Schwertlilien]]&amp;amp;nbsp;– auch „Iris“ genannt&amp;amp;nbsp;– auf der Markung erinnern, während sich die Kirche im hinteren Schildfeld auf den Gemeindenamen bezieht. Das Wappen wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1952 von der Abwicklungsstelle des Innenministeriums Württemberg-Hohenzollern verliehen.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Eriskircher Wappen ist ein [[redendes Wappen]], da es auf den Ortsnamen anspielt: „Iris“ und „Kirche“ ergeben „Eriskirch“.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Bodenseekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Nerchau]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
* [[Egnach]], [[Kanton Thurgau|Thurgau]]/[[Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Jahreslufttemperatur beträgt 9&amp;amp;nbsp;°C, die mittlere Niederschlagsmenge 950 bis 1000&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr, es herrscht ein günstiges Klima für Obst- und Hopfenanbau.&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| QUELLE = DWD Klimadaten Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;amp;_windowLabel=T3200039671164966383319&amp;amp;_state=maximized&amp;amp;_pageLabel=dwdwww_start&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = Monatsmittelwerte für Eriskirch-Mariabrunn, 1961 bis 1990&lt;br /&gt;
| Ort = Eriskirch-Mariabrunn&lt;br /&gt;
| avjan = -0.3&lt;br /&gt;
| avfeb = 0.8&lt;br /&gt;
| avmär = 4.2&lt;br /&gt;
| avapr = 8.2&lt;br /&gt;
| avmai = 13.0&lt;br /&gt;
| avjun = 16.2&lt;br /&gt;
| avjul = 18.4&lt;br /&gt;
| avaug = 17.3&lt;br /&gt;
| avsep = 14.1&lt;br /&gt;
| avokt = 9.1&lt;br /&gt;
| avnov = 3.8&lt;br /&gt;
| avdez = 0.7&lt;br /&gt;
| nbjan = 68.4&lt;br /&gt;
| nbfeb = 62.7&lt;br /&gt;
| nbmär = 75.8&lt;br /&gt;
| nbapr = 82.8&lt;br /&gt;
| nbmai = 116.9&lt;br /&gt;
| nbjun = 126.6&lt;br /&gt;
| nbjul = 128.8&lt;br /&gt;
| nbaug = 129.9&lt;br /&gt;
| nbsep = 98.4&lt;br /&gt;
| nbokt = 61.8&lt;br /&gt;
| nbnov = 80.2&lt;br /&gt;
| nbdez = 64.4&lt;br /&gt;
| shjan = 1.2&lt;br /&gt;
| shfeb = 2.3&lt;br /&gt;
| shmär = 3.9&lt;br /&gt;
| shapr = 5.2&lt;br /&gt;
| shmai = 6.3&lt;br /&gt;
| shjun = 6.7&lt;br /&gt;
| shjul = 7.8&lt;br /&gt;
| shaug = 6.8&lt;br /&gt;
| shsep = 5.2&lt;br /&gt;
| shokt = 3.2&lt;br /&gt;
| shnov = 1.4&lt;br /&gt;
| shdez = 1.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenseeobst.jpg|mini|Obstanbaugebiet, im Hintergrund die Eriskircher Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eriskirch dient vor allem als Wohngemeinde für Menschen, die in den umliegenden größeren Städten wie Friedrichshafen arbeiten. In Eriskirch selbst befindet sich der Hauptsitz des Maschinenbauunternehmens &amp;#039;&amp;#039;DRIAM Anlagenbau&amp;#039;&amp;#039;, dem Weltmarktführer im Bereich Großcoater für das Beschichten von Tabletten und Dragees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus hat sich die Gemeinde bis heute eine landwirtschaftliche Prägung bewahrt, wobei vor allem [[Obstbau|Obst-]] und [[Hopfen]]anbau eine Rolle spielen. Schließlich ist in dem „staatlich anerkannten Erholungsort“ auch der [[Fremdenverkehr|Tourismus]] von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Energieversorgung erfolgt durch das [[Regionalwerk Bodensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Eriskirch liegt an der [[Bundesstraße 31]] und ist durch die [[Bahnstrecke Friedrichshafen–Lindau]] auch an das Eisenbahnnetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist darüber hinaus mit einigen [[Omnibus|Buslinien]] u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Friedrichshafen]], [[Tettnang]] und [[Langenargen]] verbunden und gehört dem [[Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund]] (&amp;#039;&amp;#039;bodo&amp;#039;&amp;#039;) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Eriskirch mit Friedrichshafen sowie in der anderen Richtung über Langenargen und [[Kressbronn]] bis zur Landesgrenze mit [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem führen [[Bodensee-Radweg]] und [[Bodensee-Rundweg|-Rundweg]] durch das direkt am namensgebenden Gewässer liegende Eriskirch. Der Bodensee-Radweg ist auf der Nordseite des Sees auch ein Teil der [[D-Route]] 8 (Rhein-Route).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz auf dem Radroutenplaner Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Flughafen Friedrichshafen|Regionalflughafen Friedrichshafen]] sind es fünf Kilometer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Behörden ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Bildungseinrichtungen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Freizeit- und Sportanlagen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Eriskirch liegt an der Hauptroute der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Theater ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Museen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;, die um 1400 erbaut wurde, sind im hochgotischen Chorraum seltene Seccomalereien zu sehen. Diese Wandmalereien sind von 1420 bis 1430 entstanden. Im Chor des heute als Pfarrkirche genutzten Sakralbaues befinden sich weiterhin zwei bunte Glasfenster, die von den [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Grafen von Montfort]] gestiftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=CVMA Freiburg |url=https://corpusvitrearum.de/glasmalerei-im-kontext.html?tx_culturalheritage_localities%5Blocality%5D=20&amp;amp;tx_culturalheritage_localities%5Baction%5D=listByLocality&amp;amp;tx_culturalheritage_localities%5Bcontroller%5D=Objects&amp;amp;cHash=01b08f1ec32f05ce906ca5aba7ddca73 |titel=Eriskirch, Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt |werk=Glasmalereien im Kontext |hrsg=Corpus Vitrearum Deutschland |sprache=de |abruf=09.11.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine besondere Kostbarkeit ist das Gnadenbild der Gottesmutter mit Christus, thronend auf dem Sockel mit Mondgesicht aus dem Jahre 1350. Einzigartig auch das Bildnis der Darstellung einer [[Hostienmühle]] als Wandmalerei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wik&amp;quot; /&amp;gt; Auf der südlichen Langhauswand befindet sich&amp;amp;nbsp;– wie in der Jodokus-Kirche in Überlingen&amp;amp;nbsp;– ein Wandbild mit der Legende der [[Die drei Lebenden und die drei Toten|Begegnung der drei Lebenden und der drei Toten]] aus der Zeit um 1430. Als Besonderheit wird hier die linke Gruppe der Lebenden von der rechten Gruppe der Toten getrennt durch ein Brustbild Christi als Weltenrichter über zwei offenen Gräbern, aus denen zwei Tote hervorsteigen und Schriftbänder halten, deren Texte nicht mehr zu entziffern sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Georg Wehrens: &amp;#039;&amp;#039;Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. „Muos ich doch dran – und weis nit wan“&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0. S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Über die Schussen führen zwei historische Holzbrücken: eine von 1828 bei der Ortsmitte und eine 1824 erbaute im Ortsteil Oberbaumgarten. Die Eriskircher Brücke ruht auf 96 Holzpfählen, die am 13. Februar 1828 geschlagen wurden; sie bildet an der ehemaligen Grenze zwischen der Reichsstadt [[Buchhorn]] und der Grafschaft Montfort seitdem die Verbindung von [[Oberdorf (Langenargen)|Oberdorf]] nach Eriskirch.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte im Gebälk – Die historische Schussenbrücke in Eriskirch&amp;#039;&amp;#039; in „40 Jahre Bodenseekreis“, Sonderveröffentlichung der Schwäbischen Zeitung, Seite 15, 28. September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Oberbaumgarten, historische Holzbrücke.JPG|Oberbaumgarten, historische Holzbrücke&lt;br /&gt;
 Oberbaumgarten, historische Holzbrücke, Innenansicht.JPG|Innenansicht&lt;br /&gt;
 Eriskirch, historische Holzbrücke.JPG|Eriskirch, historische Holzbrücke&lt;br /&gt;
 Eriskirch, historische Holzbrücke, Innenansicht.JPG|Innenansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Naturschutzzentrum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eriskirch-Naturschutzzentrum1-Asio.JPG|mini|Naturschutzzentrum im &amp;#039;&amp;#039;Eriskircher Ried&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im früheren Bahnhofsgebäude ist ein Naturschutzzentrum, das auf die Tier- und Pflanzenwelt und den Naturschutz des naheliegenden Riedes spezialisiert ist. Insbesondere die Ausstellungen zum Thema Natur am Bodensee, aber auch die Führungen durch das 450 Hektar große &amp;#039;&amp;#039;[[Eriskircher Ried]]&amp;#039;&amp;#039;, das größte Naturschutzgebiet am nördlichen Bodenseeufer, sind sehenswert. Das Ried wurde bereits 1937 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Bestand der blau blühenden [[Sibirische Schwertlilie|Sibirischen Schwertlilie]] ist der größte seiner Art in Deutschland. Trotz früheren Hochwassern und auch durch die zeitweise Nutzung des Riedes als Truppenübungsplatz ist das gesamte Gebiet heute wieder in einem guten ökologischen Zustand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wik&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wanderer bewundern Schwertlilien. Inzigkofer Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins im Eriskircher Ried am Bodensee unterwegs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:NZ Streibemahder Eriskirch.jpg|mini|Streibemahder in [[Ravensburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Schwäbisch-alemannische Fasnet]] mit der Narrenzunft „Streibemahder“ und den „Schussenhexen“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Persönlichkeiten ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Ernst Zodel, wegen seiner Verdienste um den Erhalt der Selbstständigkeit der Gemeinde und sein kommunalpolitisches Engagement.&lt;br /&gt;
* Bernhard Vesenmayer, wegen seines ehrenamtlichen Engagements in Kultur, Bildung und Politik aber auch im sozialen und kirchlichen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Lehle]] (1872–1939), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Fridolin Endraß]] (1893–1940), Gewerkschaftsfunktionär und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime; geboren in Mariabrunn&lt;br /&gt;
* [[Otto Eckert (Maler)|Otto Eckert]], (1898–1980), Maler und [[Ziselieren|Ziselier]]&lt;br /&gt;
* [[Roswitha Riess]] (* 1937), Politikerin, Mitglied des Bayerischen Landtags; geboren in Mariabrunn&lt;br /&gt;
* [[Josef Wund]] (1938–2017), Architekt und Unternehmer; geboren in Mariabrunn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Tettnang |Titel=Gemeinde Eriskirch |Wikisource=Kapitel B 4 |Seite=138–141}}&lt;br /&gt;
* Gemeinde Eriskirch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Eriskirch. Beiträge zur Geschichte und Ausblick in das 21. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Eriskirch, Eriskirch 2006, ISBN 978-3-88812-208-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eriskirch|Eriskirch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eriskirch.de/ Gemeinde Eriskirch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bodenseekreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4015276-5|LCCN=n86123751|VIAF=158361457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eriskirch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1143]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Bodensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schussen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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