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	<title>Erika Riemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:27:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erika_Riemann&amp;diff=777958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gloser: Stefan Raab verlinkt</title>
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		<updated>2026-04-01T08:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan Raab verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erika Riemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1930]] in [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] als &amp;#039;&amp;#039;Erika Grabe&amp;#039;&amp;#039;; † [[27. Juli]] [[2021]]) war eine [[deutsche]] [[Autor]]in. Riemann war von 1945 als damals 14-jährige Jugendliche bis 1954 in verschiedenen [[Sowjetunion|sowjetischen]] Strafvollzugsanstalten inhaftiert. Ihre erschütternden Erfahrungen publizierte sie in den Büchern &amp;#039;&amp;#039;Die Schleife an Stalins Bart&amp;#039;&amp;#039; sowie später in &amp;#039;&amp;#039;Stalins Bart ist ab: Von Bautzen zum Bundesverdienstkreuz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie besuchte im thüringischen Mühlhausen die Schule, bis sie 1945 im Alter von 14 Jahren wegen „antisowjetischer Aktivitäten“ verhaftet wurde, nachdem sie ein Porträt [[Josef Stalin|Stalins]] mit einem Lippenstift in Form einer Schleife bemalt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde von einem Sowjetischen Militärtribunal (SMT) zu zehn Jahren Zwangsarbeit in [[Sibirien]] verurteilt und verbrachte neun Jahre in sowjetischen Strafvollzugsanstalten, anfänglich auf dem Gelände des [[Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen|Speziallagers Nr. 7 Sachsenhausen]]. Während ihrer Haft wurde sie über einen längeren Zeitraum psychisch und physisch gefoltert. Unter anderem kam es zu einer [[Scheinhinrichtung]], bei der sie mit anderen in einen Duschraum des Lagers geführt wurde. Dort drohten die Bewacher, man werde den Häftlingen das Gleiche antun wie den Opfern des ehemaligen [[Konzentrationslager Sachsenhausen|Konzentrationslagers Sachsenhausen]], auf dessen Gelände das Speziallager betrieben wurde, denn aus den Duschen komme kein Wasser, sondern Gas.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/nol/ukfs_news/hi/newsid_7930000/newsid_7939700/7939746.stm My lost world of Communism], BBC News, 13. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Haft zog sie 1954 zu ihrer Mutter, die sich in [[Hamburg-Sankt Pauli]] niedergelassen hatte. Den Schulabschluss konnte sie erst 1962 nachholen. Sie war  dreimal verheiratet und Mutter von zwei Söhnen und einer Tochter. Sie war in verschiedenen Berufen tätig, zuletzt als Krankenschwester. Mit über siebzig Jahren verfasste Erika Riemann das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Schleife an Stalins Bart&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie ihr Schicksal und das vieler Anderer darstellt. Das Buch erregte einiges Aufsehen und wurde vielfach besprochen. Sie warnt davor, die Vorkommnisse der Stalin-Ära gegenüber denen der Zeit des Nationalsozialismus zu verharmlosen oder zu vergessen. 2010 veröffentlichte sie mit &amp;#039;&amp;#039;Stalins Bart ist ab: Von Bautzen zum Bundesverdienstkreuz&amp;#039;&amp;#039; ein Folgebuch. Dort schrieb sie über den Umgang mit Traumata, deren Verarbeitung und das fortwährende Schweigen darüber sowie die Lösung: darüber reden. Ehrenamtlich arbeitete Erika Riemann viele Jahre mit Organisationen zusammen, die sich mit der Dokumentation des SED-Unrechts befassten, und war auch als [[Zeitzeugin]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konflikt mit Stefan Raab ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 war Riemann Gast bei der Fernsehsendung [[Johannes B. Kerner (Fernsehsendung)|Johannes B. Kerner]] und berichtete über ihre Zeit in einem sowjetischen Speziallager. Kerner forderte sie auf, eine russischsprachige Beleidigung zu übersetzen. Erika Riemann wiederholte das Zitat „Fick deine Mutter“. Im November 2002 zeigte [[Stefan Raab]] diesen Ausschnitt mehrmals in seiner Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[TV total]]&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnete Erika Riemann laut ihrem Anwalt als „alte, primitive Frau, die sich schmutzigen Fäkal-Vokabulars bediene.“ Als Video war dies in der Folge bei YouTube eingestellt und etliche hunderttausend Mal aufgerufen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,716952,00.html |titel=Eklat um Fäkal-Zitat |hrsg=Spiegel.de |datum=2010-09-11 |abruf=2010-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einer möglichen Klage Riemanns gegen den Moderator Raab, von der die Presse daraufhin berichtete, kam es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 16. November 2009: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schleife an Stalins Bart. Ein Mädchenstreich, acht Jahre Haft und die Zeit danach&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann und Campe, Hamburg 2022, ISBN 3-455-09377-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stalins Bart ist ab: Von Bautzen zum Bundesverdienstkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-50149-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZDFmediathek |ID=842842 |Titel=Die verlorene Jugend der Erika Riemann |Typ=video |Abruf=2014-01-26 |Offline=2014-01-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13997945X}}&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20210228224755/http://www.erikariemann.de/ Homepage von Erika Riemann]&lt;br /&gt;
* [http://diestandard.at/?url=/?id=2529104 Besprechung in &amp;#039;&amp;#039;Der Standard&amp;#039;&amp;#039; v. 31. August 2006]&lt;br /&gt;
* [http://www.neon.de/kat/freie_zeit/literatur/132898.html Besprechung in &amp;#039;&amp;#039;Neon&amp;#039;&amp;#039; vom 28. April 2006]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenhausen-sbg.de/meldungen/die-gedenkstaette-sachsenhausen-trauert-um-erika-riemann-1930-2021/ Nachruf der Gedenkstätte Sachsenhausen]&lt;br /&gt;
* [https://17juni1953.wordpress.com/tag/erika-riemann/ Vereinigung 17. Juni 1953 e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13997945X|LCCN=nr2003014181|VIAF=30015234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riemann, Erika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwangsarbeiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mühlhausen/Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riemann, Erika&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grabe, Erika (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlhausen/Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM= 27. Juli 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT= &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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