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	<title>Erika Opelt-Stoevesandt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:39:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erika_Opelt-Stoevesandt&amp;diff=2905776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: &quot;Biografie&quot; ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-14T20:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Biografie&amp;quot; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erika Opelt-Stoevesandt 1965 (cropped).jpg|mini|hochkant|Erika Opelt-Stoevesandt (1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erika Opelt-Stoevesandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Nessenius&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1919]] in [[Wilhelmshaven]]; † [[3. März]] [[2013]] in [[Bremen]]), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Pädagogin]] und Schulgründerin in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Opelt-Stoevesandt war die Tochter des Finanzpräsidenten der Stadt Bremen [[Johannes Bollmann|Hans Nessenius]] und seiner Frau Käthe.&amp;lt;ref&amp;gt;https://grabsteine.genealogy.net/indilist.php?cem=135&amp;amp;b=N&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie zog 1920 nach Bremen, wo ihre beiden Brüder Walter und Günter Nessenius geboren wurden. In den 1930er Jahren musste sie als junges Mädchen zum [[Reichsarbeitsdienst]] und war ein halbes Jahr Lehrling in der Landwirtschaft. 1938 absolvierte sie ihr Abitur. 1939 heiratete sie den Juristen Heinrich Stoevesandt, einen Neffen des  Mediziners [[Karl Stoevesandt]]. 1939 arbeitete sie als Reserveschwester. Im März 1940 wurde ihre Tochter Gertrud geboren. 1941 fiel ihr Mann im [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]]. Nachdem ihr Mann gefallen war, wurde im November 1941 ihr Sohn Heino geboren, der nach seinem Vater benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 zog sie mit ihren beiden Kindern zum [[Universitätsstudium|Studium]] nach [[Marburg]], wo die Kinder von einer [[Kindermädchen|Kinderfrau]] betreut wurden. Sie studierte [[Naturwissenschaft]]en an der [[Universität Marburg]]. Sie besuchte dabei auch theologische Vorlesungen u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Rudolf Bultmann]], bei [[Paul Tillich]] und insbesondere bei dem [[Religionswissenschaften|Religionswissenschaftler]] und [[Ökumenische Bewegung|Ökumeniker]] [[Friedrich Heiler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam ihr Vater nach einem Bombenangriff ums Leben. Erika Opelt-Stoevesandt kehrte nach Bremen zurück und sorgte für die Einrichtung eines [[Waisenhaus]]es für durch den Krieg von ihren Eltern getrennte und verwaiste Kinder. Bezüglich der Gestaltung der Aufnahme dieser Kinder, die meist ausgehungert, erschöpft, übermüdet und völlig verdreckt ankamen, gab es einen [[Kontroverse|Disput]] zwischen der [[Diakonie]], der das Waisenhaus unterstand, und Frau Stoevesandt. Die [[Diakonisse]]n vertraten den Standpunkt, dass als erstes mit den Kindern [[Gebet|gebetet]] werden müsse, erst danach dürften sie versorgt werden, während Frau Stoevesandt ohne dies zu beachten dafür sorgte, dass die Kinder zuerst eine Mahlzeit bekamen, ein Bad, frische Kleider und ein Bett, und sie der Meinung war, dass man auch danach mit den Kindern beten könne. Frau Stoevesandts unbeugsame Haltung hatte zur Folge, dass ihr von der Diakonie wegen angeblich unchristlichen Verhaltens gekündigt wurde. Danach ging sie wieder nach Marburg und setzte ihr Studium fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr [[Staatsexamen]] legte sie in den Hauptfächern [[Biologie]] und [[Religion]] und in den Nebenfächern [[Mathematik]] und [[Physik]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 heiratete sie den Witwer Rudolph Opelt, der vier Kinder in die Ehe mitbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pädagogin und Schulgründerin ===&lt;br /&gt;
1950 wurde Opelt-Stoevesandt Studienreferendarin im bremischen Schuldienst. Sie war u.&amp;amp;nbsp;a. bis 1964 als Studiendirektorin Stellvertretende Direktorin des [[Schule am Leibnizplatz|Gymnasiums am Leibnizplatz]] in der Bremer [[Neustadt (Bremen)|Neustadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde sie als Nachfolgerin von [[Elisabeth Forck]] Leiterin des &amp;#039;&amp;#039;Gymnasiums an der Kleinen Helle&amp;#039;&amp;#039; in Bremen-Mitte und danach [[Oberstudiendirektor]]in. Bis 1981 modernisierte sie durch verschiedene Reformen diese frühere Mädchenschule, die nun auch Realschulabsolventen den Weg zum Abitur öffnete. Die Politisierung der Lehrer und der Schule in den 1970er Jahren störte sie ebenso wie der fehlende Religionsunterricht in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 veröffentlichte sie &amp;#039;&amp;#039;Überlegungen zur Einrichtung eines ökumenischen Gymnasiums in freier Trägerschaft und zur Integration körperbehinderter Schüler&amp;#039;&amp;#039;. 1981 erreichte sie, dass das &amp;#039;&amp;#039;[[Ökumenisches Gymnasium zu Bremen|Ökumenische Gymnasium zu Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; (ÖG), eine private christliche Schule in Bremen-[[Oberneuland]] unter Mitwirkung des Mathematikprofessors Gerhard Becker&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1938–2013) gegründet wurde, das sie als Direktorin leitete. Dabei kam es zu  politischen Auseinandersetzungen. Das ÖG vermittelt ein christliches Erziehungsprofil sowie eine umfassende Allgemeinbildung in den traditionellen Gymnasialfächern. Beim Religionsunterricht gibt es &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039; Trennung der Konfessionen (siehe [[Ökumenische Bewegung]]). Sie setzte sich auch für die [[Inklusion (Pädagogik)|Inklusion]] an ihrer Schule ein, also für die Integration von körperbehinderten Kindern. Als Gründungsdirektorin des ÖG legte sie auch selbst überall Hand mit an, wo Arbeiten an der Schule nötig waren. 1978 erfolgte die Gründung des Fördervereins &amp;#039;&amp;#039;Freunde und Förderer des Ökumenischen Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;, aus dem sich 2006 die &amp;#039;&amp;#039;Erika-Opelt-Stoevesandt-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; entwickelte. 1987 trat sie in den Ruhestand. Erst 1988 wurde das Abitur des ÖG staatlich anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund auch ihrer Initiative wurde 1991 das nunmehr private [[Domgymnasium Magdeburg|Ökumenische Domgymnasium Magdeburg]] („ÖDG“) neu gegründet, wo sie Mitglied in Kuratorium und Förderverein sowie Ehrenmitglied im Vorstand war.&amp;lt;ref&amp;gt;Weser-Kurier vom 8. März 2013, S. 9 und vom 9. März 2013, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erika Opelt-Stoevesandt&amp;#039;&amp;#039; auf {{Webarchiv|url=http://www.eos-stiftung.de/die-stiftung/frau-erika-opelt-stoevesandt/index.html |wayback=20160126163948 |text=Erika-Opelt-Stoevesand-Stiftungt |archiv-bot=2023-12-19 03:00:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erika Opelt-Stoevesandt liegt auf dem [[Riensberger Friedhof]] in [[Schwachhausen|Bremen-Schwachhausen]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Holzner-Rabe, Regine Contzen: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Frauen. Eine Spurensuche auf dem Riensberger Friedhof&amp;#039;&amp;#039;. Carl Schünemann Verlag, Bremen 2024, ISBN 978-3-7961-1209-6, S. 75–77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reisen ===&lt;br /&gt;
Im Ruhestand unternahm sie Studienreisen ins Ausland. Sie besuchte [[Assisi]] und machte einen Papstbesuch in der [[Vatikanstadt]] sowie eine Pilgerreise nach Japan, wo sie [[Shintoismus|shintoistische]] und [[Buddhismus|buddhistische]] Religionsgemeinschaften besuchte und an den dortigen Gottesdiensten teilnahm. Sie lebte und wirkte bis ins hohe Alter in Bremen. Sie starb im März 2013 und wurde auf dem [[Riensberger Friedhof]] in Bremen beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1996 erhielt Opelt-Stoevesandt durch Bundespräsident [[Roman Herzog]] das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]].&lt;br /&gt;
* 1999 wurde ihr die [[Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Erika-Opelt-Stoevesandt-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; von 2006 für begabte Kinder wurde nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Nesen]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gertrud Stoevesandt: &amp;#039;&amp;#039;Eine Frau bewegt das Bremer Schulwesen&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;#039;&amp;#039;Lehrerin mit Leib und Seele&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Erika Opelt-Stoevesand: &amp;#039;&amp;#039;Das Ökumenische Gymnasium in Bremen: Entstehungsgeschichte und die ersten drei Jahre 1981 bis 1984&amp;#039;&amp;#039;. Hg.: Förderverein der Schule.&lt;br /&gt;
* [[Edith Laudowicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Opelt-Stoevesandt, Erika, geborene Nessenius&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120268079|VIAF=6212148122905495200009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:OpeltStoevesandt, Erika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Opelt-Stoevesandt, Erika&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nssenius, Erika (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Pädagogin und Schulgründerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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