<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erika_Buchmann</id>
	<title>Erika Buchmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erika_Buchmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erika_Buchmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-23T17:27:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erika_Buchmann&amp;diff=1595231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Intimidator: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erika_Buchmann&amp;diff=1595231&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T01:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erika Buchmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. &amp;#039;&amp;#039;Schollenbruch&amp;#039;&amp;#039;; * [[19. November]] [[1902]] in [[München]]; † [[19. November]] [[1971]] in [[Ost-Berlin]]) war eine deutsche Politikerin ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erika Buchmanns Vater, [[Rudolf Schollenbruch]], war Arzt sowie in der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] aktiv und wurde während der [[Münchner Räterepublik|bayerischen Räterepublik]] zum Minister für das Gesundheitswesen ernannt. Nach der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) traten er und seine Frau dieser Partei bei. Die Tochter Erika trat dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD)]] bei. Sie war auch in der Münchener Parteiorganisation tätig, nachdem sie vorher als [[Stenotypist]]in in der Redaktion der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf&amp;#039;&amp;#039; gearbeitet hatte. Später arbeitete sie als Sekretärin in der KPD-Landtagsfraktion in München und war Frauenleiterin des KPD-Landessekretariats [[Südbayern]]. Vor 1933 arbeitete die Kommunistin und spätere Reichstagsabgeordnete [[Franziska Kessel]] in ihrem Haushalt als Dienst- und Kindermädchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Chwalek: „Vorläufig bin ich noch in Einzelhaft“ – Franziska Kessel (1906–1934), in: Mainzer Geschichtsblätter 15 (2014), S. 123–146, hier S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regimes]] lebte sie in [[Korntal-Münchingen|Korntal]] bei [[Ludwigsburg]]. Sie war mit dem ehemaligen KPD-Reichstagsabgeordneten [[Albert Buchmann (Politiker)|Albert Buchmann]] verheiratet. 1933 wurde ihr Mann verhaftet, 1935 auch Erika Buchmann. Sie wurde zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Nachdem sie diese Haftstrafe abgesessen hatte, brachte man sie ins Frauen-[[KZ Ravensbrück]] in [[Brandenburg]], aus dem sie 1940 wieder entlassen wurde. Dies geschah auf persönliche Vorsprache ihres Vetters [[Theodor Walter Elbertzhagen]] beim Reichsführer SS [[Heinrich Himmler|Heinrich Luitpold Himmler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Grit Weichelt: &amp;#039;&amp;#039;Überleben im KZ Ravensbrück: zur Geschichte der Erika Buchmann in den Jahren 1942 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Edition Heinrich, Berlin 1995, ISBN 3-89468-172-1, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 wurde sie erneut in das KZ Ravensbrück eingeliefert, wo sie bis zur Befreiung am 30. April 1945 verblieb.&lt;br /&gt;
Ihre Erlebnisse in Ravensbrück hat sie nach dem Krieg in den Büchern &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Konzentrationslager&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen von Ravensbrück&amp;#039;&amp;#039; verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] arbeitete sie am politischen Neubeginn mit. Von 1945 bis 1949 war sie Gemeinderätin in [[Stuttgart]]. Außerdem gehörte sie ab 1952 der [[Wahl zur Verfassunggebenden Landesversammlung in Baden-Württemberg 1952|Verfassungsgebenden Landesversammlung]] an und war anschließend bis 1956 im ersten [[Landtag von Baden-Württemberg]] Landtagsabgeordnete für die KPD. Als 1956 vom [[Bundesverfassungsgericht]] das [[KPD-Verbot]] ausgesprochen wurde, siedelte sie in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie organisiert eine Ausstellung in der [[Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]] und veröffentlichte 1961 die Publikation „Die Frauen von Ravensbrück“ mit Porträts inhaftierter Frauen, die mehrfach neu aufgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Dramatikerin Hedda Zimmer entwarf Erika Buchmann das Theaterstück „Die Ballade von Ravensbrück“. Es wurde 1961 an der Berliner [[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz|Volksbühne]] uraufgeführt.  Buchmann war in Organisationen von NS-Verfolgten und in der DDR, aber auch in der Sowjetunion als Zeitzeugin aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR-Führung zeichnete Erika Buchmann 1958 mit der „Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933-1945“ und 1970 mit der Ehrennadel in Gold der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] aus.  Am 20. November 1971 starb Erika Buchmann im Alter von 69 Jahren in Ost-Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lina Baumann / Bea Dörr |url=https://www.ohne-unterschied.de/geschichten/Erika-Buchmann-184/ |titel=Geschichten: Erika Buchmann |hrsg=Haus der Geschichte Baden Württemberg |abruf=2024-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erika Buchmann: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Konzentrationslager&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1946.&lt;br /&gt;
* Erika Buchmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen von Ravensbrück.&amp;#039;&amp;#039; [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR]], Kongress-Verlag, Berlin, 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ina Hochreuther: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Parlament. Südwestdeutsche Abgeordnete seit 1919&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag des Landtags herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung. Theiss-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-1012-8, S. 129f.&lt;br /&gt;
* [[Simone Barck]]: &amp;#039;&amp;#039;Erika Buchmann als Chronistin des FKL.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Antifa-Geschichte(n). Eine literarische Spurensuche in der DDR der 1950er und 1960er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, 2003, ISBN 3-412-13802-9, S. 75–80.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trümmerfrauen der Kommunalpolitik. Frauen im Stuttgarter Gemeinderat 1945–1960&amp;#039;&amp;#039;. [[Stadtarchiv Stuttgart]], Stuttgart 2013, S. 15 f.&lt;br /&gt;
* Grit Philipp: &amp;#039;&amp;#039;Erika Buchmann (1902–1971) Kommunistin, Politikerin, KZ-Überlebende&amp;#039;&amp;#039; (= Forschungsbeiträge und Materialien der [[Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten]], Band 7) Metropol Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86331-077-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11942049X}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|172}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/910c2544-50aa-4ecb-a624-0848611f1152/ Nachlass Bundesarchiv NY 4178]&lt;br /&gt;
* [https://www.europeana.eu/en/search?query=Erika%20Buchmann Erika Buchmann bei europeana.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11942049X|LCCN=no2009187959|VIAF=10296768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buchmann, Erika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buchmann, Erika&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schollenbruch, Erika (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
	</entry>
</feed>