<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erik_Amburger</id>
	<title>Erik Amburger - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erik_Amburger"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erik_Amburger&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T18:09:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erik_Amburger&amp;diff=2434813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nightdiver: Literaturangaben vervollständigt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erik_Amburger&amp;diff=2434813&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-19T06:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturangaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erik Amburger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1907]] in [[Sankt Petersburg]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[6. November]] [[2001]] in [[Heuchelheim (Hessen)|Heuchelheim]] bei [[Gießen]]) war ein deutscher Osteuropahistoriker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erik Amburger wuchs in einer deutschstämmigen Familie im russischen Sankt Petersburg auf. Seine Eltern waren der Arzt Nikolai Amburger und dessen Ehefrau Gerda, geborene Schottländer. Seine väterliche Familie war schon lange eng mit dem russischen Wirtschaftsleben verbunden, auch die mütterlichen Verwandten wirkten bereits seit Jahrzehnten in der russischen Industrie. Von 1914 bis 1918 besuchte Amburger die [[Katharinenschule (Sankt Petersburg)|Katharinenkirche-Schule]] in Petrograd. Nach der [[Oktoberrevolution]] musste er 1918 mit Mutter und Geschwistern seine Heimatstadt verlassen. Der Vater blieb dort und verstarb 1920 infolge einer Seuchenerkrankung. 1918 bis 1920 besuchte Amburger die [[Ritter- und Domschule zu Reval]], von 1920 bis zum Abitur 1926 das Humanistische Gymnasium in [[Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 begann Amburger sein Studium der Geschichte an der [[Universität Heidelberg]]. 1927 setzte er sein Studium in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] fort, wo er am 14. Oktober 1933 mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Rußland und Schweden 1762–1772&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. phil.]] promoviert wurde. Da er wegen [[Jude|jüdischer]] Vorfahren nicht in den [[Öffentlicher Dienst|öffentlichen Dienst]] übernommen wurde, beschäftigte ihn [[Karl Stählin]] bis 1938 als Privatassistent für den Abschluss der &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Rußlands&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsdienst bei der [[Wehrmacht]] und anschließender sowjetischer Gefangenschaft von 1939 bis zum September 1945 lebte und arbeitete Amburger in Berlin. Von 1946 bis 1948 war er am &amp;#039;&amp;#039;Institut für Slavistik&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften|Deutschen Akademie der Wissenschaften]] angestellt, von 1948 bis 1950 Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Publikationsstelle Akademie-Jubiläum&amp;#039;&amp;#039;, von 1950 bis 1953 Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Leibniz-Ausgabe&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1953 wegen der Weigerung, nach Ostberlin umzuziehen, entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1957 war Amburger Stipendiat der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]]. 1957 erhielt er eine  Stelle an der [[Universität Gießen]], zunächst bei der &amp;#039;&amp;#039;Kommission zur Erforschung der Agrar- und Wirtschaftsverhältnisse des europäischen Ostens&amp;#039;&amp;#039;, seit 1960 als [[Akademischer Rat]] am &amp;#039;&amp;#039;Institut für kontinentale Agrar- und Wirtschaftsforschung&amp;#039;&amp;#039;, seit 1968 als Akademischer Oberrat. 1962 wurde Amburger zudem ein Lehrauftrag an der [[Universität Marburg]] erteilt, dort wurde er 1968 auch zum [[Honorarprofessor]] im &amp;#039;&amp;#039;Fachbereich [[Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. 1972 wurde er pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1956 war Amburger ordentliches Mitglied, seit 1987 Ehrenmitglied der Baltischen Historischen Kommission.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Kaegbein]], [[Wilhelm Lenz (Historiker, 1939)|Wilhelm Lenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Fünfzig Jahre baltische Geschichtsforschung 1947–1996.&amp;#039;&amp;#039; Mare Balticum, Köln 1997. S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war Erik Amburger mit der [[Klassische Archäologie|Klassischen Archäologin]] [[Eleni-Alexandra Amburger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Zu Erik Amburgers Lebenswerk gehören viele Spezialuntersuchungen zur Geschichte einzelner deutschstämmiger Personen und Familien in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] und im [[Baltikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erschien 1961 beim Evangelischen Verlagswerk, Stuttgart, die &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Protestantismus in Russland&amp;#039;&amp;#039; und des Weiteren 1966 seine &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Behördenorganisation Rußlands von Peter dem Großen bis 1917&amp;#039;&amp;#039;, 1968 die Untersuchung über die &amp;#039;&amp;#039;Anwerbung ausländischer Fachkräfte für die Wirtschaft Rußlands vom 15. bis ins 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; und 1980 das zweibändige Werk über [[Ingermanland]] als russische Provinz. Wesentlich trug er auch zum Zustandekommen des von [[Wilhelm Lenz (Historiker, 1906)|Wilhelm Lenz]] 1970 herausgegebenen [[Deutschbaltisches biographisches Lexikon 1710–1960|Deutschbaltischen biographischen Lexikons 1710–1960]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit seines Lebens sammelte er biographische Daten von in Russland lebenden Ausländern, die er in einer Kartei ablegte. Diese ist durch das [[Osteuropa-Institut München|Osteuropa-Institut]] (OEI) in eine Datenbank konvertiert worden. Zudem befinden sich die Kartei sowie seine Bibliothek, von der ein Teil inzwischen digitalisiert worden ist, im Bestand der Nachfolge-Institution des OEI, dem [[Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung ausländischer Vornamen im Russischen in neuerer Zeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1953, Band 7). Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (in Kommission bei Franz Steiner Verlag, Wiesbaden).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Behördenorganisation Russlands von Peter dem Großen bis 1917.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1966 [https://books.google.de/books?id=F80UAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA1 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Inge Auerbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum academiae Marburgensis.  Die akademischen Lehrer der Philipps-Universität in Marburg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band: &amp;#039;&amp;#039;Von 1911 bis 1971.&amp;#039;&amp;#039; Elwert Verlag, Marburg 1979, ISBN 3-7708-0580-1, S. 460.&lt;br /&gt;
* [[Peter Wörster]]: &amp;#039;&amp;#039;„Sehr bald zogen mich Personalia immer stärker an“. Erik Amburger zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des baltischen Deutschtums, Bd. 50 (2003) [Lüneburg u. München 2002], S. 10–17 (mit Porträtphoto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|amburger-erik|Amburger, Erik}}&lt;br /&gt;
* [https://amburger.ios-regensburg.de/ Erik-Amburger-Datenbank]&lt;br /&gt;
* [https://www.ios-regensburg.de/informationsinfrastruktur/bibliothek/bestand/archive-und-nachlaesse/amburger-archiv.html Archiv Erik Amburger zu Ausländern im vorrevolutionären Russland (Personenkartei)]&lt;br /&gt;
* [https://www.ios-regensburg.de/informationsinfrastruktur/bibliothek/digitale-bibliothek/literatur-zu-auslaendern-im-russischen-reich.html Digitalisierte Literatur zu Ausländern im Russischen Reich] beim Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118648721|titel=Amburger, Erik| datum=2020-02-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118648721|LCCN=n/81/4023|VIAF=111010974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amburger, Erik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osteuropahistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Baltischen Historischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amburger, Erik&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Osteuropahistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heuchelheim (Hessen)|Heuchelheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nightdiver</name></author>
	</entry>
</feed>