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	<title>Ericofon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:19:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ericofon&amp;diff=1171236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Entwicklung */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2023-02-12T13:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ericofon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Kobratelefon&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Kobra&amp;#039;&amp;#039; genannt, war ein [[Schweden|schwedisches]] [[Telefon]]modell, das 1956 von [[Ericsson|LM Ericsson]] auf den Markt gebracht wurde. Heute ist es ein begehrtes Sammlerobjekt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ericofon 1956 logo.svg|mini|Werbelogo]]&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ericofon 1956 2.jpg|mini|Ericofon, in seiner endgültigen Form von 1956]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ericofon 1956 1.jpg|mini|Ericofon, Unteransicht auf die Wählscheibe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siemens Hund.jpg|mini|hochkant|links|Siemens Prototyp 1930 „Hockender Hund“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ericofon modell.jpg|mini|hochkant|links|Ralph Lysells Prototyp von 1941]]&lt;br /&gt;
Schon 1940–41 hatte Ericsson damit begonnen, ein so genanntes Einstück-Telefon (Apparatteil und Hörer in einem Stück) zu entwickeln. Ericsson hatte im Sommer 1939 eine Gruppe von Industriedesignern angestellt, unter ihnen [[Ralph Lysell]] (1907–1987). Von ihm stammten die Entwürfe für die ersten Holzmodelle eines solchen Telefons. Die Idee zu einem solchen Telefon hatte LM Ericsson bei [[Siemens &amp;amp; Halske]] gefunden. Siemens hatte schon 1930 das erste Einstück-Telefon der Welt entwickelt und patentieren lassen. Die Nummernscheibe befand sich seitlich am Fuß, alternativ unten im Fuß. Der Siemens-Apparat, wegen seines Aussehens auch „[[Hockender Hund]]“ genannt, ging jedoch nie in Serienproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiterentwicklung des Ericofons wurde vom Zweiten Weltkrieg unterbrochen und erst 1950 waren die ersten Prototypen fertig. Ende 1956 kam schließlich die Produktion unter [[Gösta Thames]], dem Leiter der Apparatetechnischen Gruppe bei Ericsson, in Gang. Thames war auch maßgeblich an der endgültigen Ausführung des Telefons beteiligt. Der Arbeitsname war &amp;#039;&amp;#039;Erifon&amp;#039;&amp;#039;, doch die offizielle Bezeichnung wurde &amp;#039;&amp;#039;Ericofon DBJ 500&amp;#039;&amp;#039;. Im Volksmund bekam das Telefon, wegen seines Aussehens, bald den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Kobra&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kobratelefon&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund seiner skandinavischen Herkunft war ein anderer Spitzname des Telefons   &amp;#039;&amp;#039;Scandiphone&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Das Kobra-Telefon wurde ein unmittelbarer Erfolg und schon nach einem halben Jahr überstieg die Nachfrage die Produktionskapazität um 500 Prozent. Das Ericofon wurde in vielen Farben hergestellt, für den amerikanischen Markt beispielsweise in 18 verschiedenen Tönen. Das Design war so kompakt, dass kein Platz für das Läutwerk vorhanden war, daher wurde &amp;#039;&amp;#039;Kobra&amp;#039;&amp;#039; oft als Zweitapparat verwendet oder man kaufte sich eine separate Klingel. Im Boden des Telefons befand sich die [[Wählscheibe]] mit einem großen Druckschalter in der Mitte, der automatisch den Kontakt zur [[Amtsleitung]] herstellte, sobald man das Telefon anhob und ihn wieder unterbrach, wenn man es zurückstellte. Als Ericsson 1982 die Produktion des &amp;#039;&amp;#039;Ericofon DBJ 500&amp;#039;&amp;#039; einstellte, hatte man 2.510.000 Stück hergestellt. Heute ist das Kobra-Telefon ein begehrtes Sammlerobjekt, besonders das rote Exemplar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolgermodell ==&lt;br /&gt;
Zum hundertsten Firmenjubiläum 1976 brachte Ericsson einen Nachfolger heraus, das &amp;#039;&amp;#039;Ericofon DBJ 700&amp;#039;&amp;#039;, entworfen von [[Carl-Arne Breger]]. Es hatte [[Tastenwahlblock|Drucktasten]] statt Wählscheibe, konnte aber mit seinem Vorgänger nicht konkurrieren. Nach 41.380 hergestellten Exemplaren wurde 1984 die Produktion eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quelle ==&lt;br /&gt;
* Lasse Brunnström: &amp;#039;&amp;#039;Telefonen, en designhistoria&amp;#039;&amp;#039;. Atlantis, Stockholm 2006, ISBN 91-7353-109-X. (Quelle)&lt;br /&gt;
* Christoph T. M. Krause: &amp;#039;&amp;#039;Das Ericofon – Wie eine Cobra die Welt eroberte.&amp;#039;&amp;#039; 2021, ISBN 978-3-347-45289-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Ericssons [[Skelettapparat (Telefon)|Skelettapparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ericsson Ericofon}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ericofon.com/ www.ericofon.com] Homepage des Sammlers und Händlers Richard Rose, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Design]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telefon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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