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	<title>Erich zu Putlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:40:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_zu_Putlitz&amp;diff=861456&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Juni 2025 um 23:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-11T23:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Wilhelm Julius Freiherr Gans Edler Herr zu Putlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1892]] in [[Brahlstorf]]; † [[28. Januar]] [[1945]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Stadtplanung|Stadtplaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Wilhelm [[Gans zu Putlitz]] (* 1859; † 1938) und dessen erste Ehefrau Gertrud von Berg (* 1862; † 1923). Nach der Schule begann er selbst eine Lehre als [[Steinmetz]]. Nach seiner bestandenen Gesellenprüfung besuchte er eine Abendschule und arbeitete als Bühnenbildner am [[Düsseldorfer Schauspielhaus]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er [[Marineflieger]] und in [[Dresden]] stationiert. Danach arbeitete er im renommierten Dresdner Architekturbüro [[Lossow &amp;amp; Kühne]]. Nebenbei nahm er an verschiedenen, teilweise international ausgeschriebenen Architekturwettbewerben teil, von denen er einige gewann. Aufgrund der starken Resonanz auf seine Entwürfe in [[Bulgarien]] siedelte er dorthin über. Zu Putlitz ging für zwei Jahre nach [[Sofia]] und konnte dort einige Projekte ausführen. Obwohl Deutschland sich zu dieser Zeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation befand, kehrte er nach Hamburg zurück. Durch sein charismatisches Auftreten und seine internationalen Erfolge bekam er eine Anstellung beim Büro &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf Klophaus|Klophaus]] und Schoch&amp;#039;&amp;#039; und brachte es später zum Partner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Artikel zum Lebenslauf von Putlitz&amp;quot;&amp;gt;Petra Bojahr: &amp;#039;&amp;#039;Erich zu Putlitz. Leben und Werk 1892–1945.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz, Hamburg 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putlitz und das Dritte Reich ==&lt;br /&gt;
Pulitz war Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und beteiligte sich häufig an Ausschreibungen für Staats- und Parteibauten, etwa 1934 am Wettbewerb für ein &amp;#039;&amp;#039;[[Reichsausstellung Schaffendes Volk#Geschichte|Schlageterforum]]&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, bei dem er einen ersten Preis gewann,&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Schäfers: &amp;#039;&amp;#039;Vom Werkbund zum Vierjahresplan. Die Ausstellung „Schaffendes Volk“, Düsseldorf 1937&amp;#039;&amp;#039;. In: Düsseldorfer Geschichtsverein (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Geschichte des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;, Band 4. in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge der Forschungsstelle für Architekturgeschichte und Denkmalpflege der Bergischen Universität – Gesamthochschule Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;, Band XI, Droste Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-3045-1. [http://schaffendesvolk1937.de/das-ausstellungsgebiet-vor-der-erschliessung/vorhandene-bebauung-1/ &amp;#039;&amp;#039;Vorhandene Bebauung I&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1937/38 für ein &amp;#039;&amp;#039;Gauhaus Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, das er als Büro[[hochhaus]] konzipierte. Im Auftrag der nationalsozialistischen Reichsregierung legte Putlitz 1935 einen Plan zur „Stadterweitung der Seestadt [[Rostock]]“ vor. In diesem Plan versuchte er, dem enormen Einwohnerwachstum im Zuge der ständig expandierenden Flugzeug- und Rüstungsindustrie städtebaulich Rechnung zu tragen. Als vorrangiges Baugebiet war dabei das Areal der heutigen [[Südstadt (Rostock)|Südstadt]] vorgesehen. Putlitz wird auch ein 1935 datierender Entwurf zur radikalen Umgestaltung der [[Stadtmitte (Rostock)|Rostocker Altstadt]] zugeschrieben, worin verbreiterte und begradigte Straßen präsentiert wurden, was aber unter Wortführerschaft des Landesdenkmalpflegers [[Adolf Friedrich Lorenz]] zum Protest vieler Rostocker führte und dann fallen gelassen wurde. Realisiert wurden von Putlitz’ Plänen außer mehreren Straßen mit Wohnbebauung im Westen und Norden Rostocks vor allem Sportstätten als Ansätze eines großzügigen NS-Aufmarschgeländes, das in den 1950er Jahren zur Entwicklung des [[Ostseestadion#Geschichte|Ostseestadions]] genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Hohn: &amp;#039;&amp;#039;Rostock: Hansestadt im sozialistischen Aufwind&amp;#039;&amp;#039;. in: [[Klaus von Beyme]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Städte aus Ruinen. Deutscher Städtebau der Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München 1992, S. 118–119. ISBN 3-7913-1164-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Putlitz ebenso wie [[Peter Behrens]], [[Emil Fahrenkamp]], [[Ernst Sagebiel]] oder [[Herbert Rimpl]] schon vor 1933 vom [[Neoklassizismus (Kunst)|Neoklassizismus]] beeinflussen ließ, entwickelte er diesen Stil weiter. Nur bei den Gebäuden der Siedlung am Rübenkamp wählte er eine andere Architektur. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Letztere nicht abgerissen. Bei seinen Planungen für Staatsbauten ließ er sich von der monumentalen Architektur beeinflussen, was von der [[Propaganda]] unterstützt und später als [[Architektur im Nationalsozialismus|„nationalsozialistische“ Architektur]] beurteilt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Artikel zu Prora&amp;quot;&amp;gt;Gritt Brosowski: &amp;#039;&amp;#039;Die Nationalsozialistische Gemeinschaft ‚Kraft durch Freude‘ und das erste ‚KdF‘-Seebad Prora auf Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Putlitz beteiligte sich an Wettbewerben um eine [[Reichstagsgebäude#Wettbewerbe um die Erweiterung des Reichstags am Ende der 1920er Jahre|Erweiterung des Reichstages]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{WasmuthsBaukunst |Autor=[[Werner Hegemann]] |Titel=Turmhaus am Reichstag? |Jahr=1930 |Heft=2 |Seiten=104 |zlb=99}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Genfer [[Palais des Nations]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Abbildung Nr. M 036, in: Porträt: Erich zu Putlitz, im: Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gewann die Ausschreibung um das seinerzeit aber noch nicht realisierte [[Santo Domingo#Faro a Colón|Columbus-Denkmal]] in [[Santo Domingo]], was ihn in Fachkreisen gleichwohl endgültig international bekannt machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Reichstagserweiterung plante zu Putlitz auch die Neugestaltung des alten Königsplatzes („[[Platz der Republik (Berlin)|Platz der Republik]]“) und den Abschluss der [[Siegesallee]]. Zu Putlitz stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Putlitz, Erich zu&amp;#039;&amp;#039;. in: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten: Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Arndt, Kiel 2020, S. 168 f. ISBN 978-3-88741-290-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Putlitz heiratete 1917 in Kiel Katharina von Kobbe (* 1889; † 1961), Tochter der Antonie Rackwitz und des Addo von Kobbe. Das Ehepaar hat die Söhne Franz-Rolf, er wurde auch Architekt, und Klaus-Dieter, Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hartmut Frank: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach einer modernen Monumentalarchitektur.&amp;#039;&amp;#039; in: Petra Bojahr: &amp;#039;&amp;#039;Erich zu Putlitz. Leben und Werk 1892–1945. Untersuchungen zur Monumentalarchitektur.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz, Hamburg 1997, S. 14.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Nerdinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Massenmord.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Krieg, Zerstörung, Aufbau. Architektur und Stadtplanung 1940–1950.&amp;#039;&amp;#039; Henschel, Berlin 1995.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Walter von Hueck]]: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel), Band V, Band 30 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke Verlag]], Limburg an der Lahn 1963, S. 103 f. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118813080}}&lt;br /&gt;
* [https://deu.archinform.net/arch/3522.htm Erich zu Putlitz. Architekt, Stadtplaner, Bühnenbildner und Steinmetz]&lt;br /&gt;
* Biographie Erich Putlitz, in: [[Hamburgisches Architekturarchiv]]&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/733 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118813080|LCCN=n86112898|VIAF=18018827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Putlitz, Erich zu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Gans zu Putlitz|Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edler Herr (Putlitz)|Erich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Putlitz, Erich zu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gans Edler Herr zu Putlitz, Erich Wilhelm Julius Freiherr&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brahlstorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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