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	<title>Erich Wolfram - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:42:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Wolfram&amp;diff=802529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-08-20T15:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Wolfram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1928]] in [[Lom u Blatné|Bruch]], [[Tschechoslowakei]]; † [[8. Februar]] [[2003]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch mit Abitur nahm Wolfram in den Jahren 1944 bis 1945 als [[Luftwaffenhelfer]]  am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtliches Handbuch des Deutschen Bundestages 7. Wahlperiode [1972–1976], Seite 500a (Lieferung XII/75)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Kriegsende geriet er in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er im Jahr 1946 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfram studierte Volkswirtschaft in [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Köln]], legte ein Staatsexamen als Diplom-Versicherungssachverständiger ab und arbeitete von 1952 bis 1957 bei der [[IG Bergbau und Energie]] sowie als Sachverständiger in den Ausschüssen der [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] (EGKS) in [[Luxemburg]]. In den Jahren 1957 bis 1970 war er zunächst Handlungsbevollmächtigter, dann Prokurist und zuletzt Direktor der Bergwerksgesellschaft [[Zeche Ewald|Ewald-Kohle AG]]. Anschließend wurde er Direktor bei der [[RAG Aktiengesellschaft|Ruhrkohle AG]] in [[Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Wolfram war verheiratet und hat einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Wolfram trat im Jahr 1946 in die SPD ein. Er war Orts-, Stadtverbands- und stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei in [[Recklinghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Wolfram war Ratsmitglied der Stadt Recklinghausen und zeitweise stellvertretender Fraktionsvorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtliches Handbuch des Deutschen Bundestages 7. Wahlperiode [1972–1976], Seite 500a (Lieferung XII/75)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte er von [[Bundestagswahl 1969|1969]] bis 1987 an. Von der sechsten bis achten Wahlperiode (1969–1980) vertrat er im Parlament den [[Bundestagswahlkreis Recklinghausen I|Wahlkreis Recklinghausen-Stadt]]. In der neunten und zehnten Wahlperiode (1980–1987) vertrat er den [[Bundestagswahlkreis Recklinghausen I|Wahlkreis Recklinghausen&amp;amp;nbsp;I]]. Außerdem war er von 1970 bis 1973 Mitglied des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlamentes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Wolfram amtierte von 1972 bis 1984 als [[Oberbürgermeister]] der Stadt Recklinghausen. Nach der Bildung des Kreises Recklinghausen war er noch bis 1987 [[Bürgermeister]] der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1981 wurde in Recklinghausen öffentlich der Vorwurf gegen Wolfram erhoben, er würde seine vormalige Mitgliedschaft in der [[SED]] verschweigen. Er bezog hierzu Stellung in den Lokalzeitungen: „Richtig ist vielmehr daß ich am 13.4.1946 in die SPD in der damaligen Ostzone eingetreten bin. ... Alle Mitglieder wurden so zwangsweise SED-Mitglieder. Das habe ich nie geleugnet, sondern immer öffentlich angegeben. Ich bin aber stets SPD-Mitglied geblieben, habe in der damaligen Ostzone politisch illegal dafür gearbeitet und mußte deshalb 1950 aus Mitteldeutschland flüchten.“&amp;lt;ref&amp;gt;„OB Wolfram bezieht Stellung: Schröter verleumdet offensichtlich bewußt“ in: [[Recklinghäuser Zeitung]] vom 16./17.05.1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit war Erich Wolfram acht Tage vor der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] in die SPD eingetreten, wobei seit der zweiten [[Zentralausschuss der SPD|Sechziger-Konferenz]] der SPD am 26. Februar 1946 deren Zusammenschluss mit der KPD beschlossen und vorbereitet war.&amp;lt;ref&amp;gt;„Wolfram absolut unglaubwürdig“, Leserbrief in: [[Recklinghäuser Zeitung]] vom 20. Mai 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1984: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1986: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | titel=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 | hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen |werk=www.land.nrw |format=PDF; 91 kB | abruf=2017-03-11 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20170218063912/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | archiv-datum=2017-02-18 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1996 wurde Wolfram die Ehrensenatorwürde der [[Ruhr-Universität Bochum]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
* 2004 – Karnevalsorden &amp;#039;&amp;#039;Suum cuique&amp;#039;&amp;#039; der Karnevalsgesellschaft Poahlbürger 1948 e. V. in Recklinghausen&lt;br /&gt;
* 30. Oktober 2010 – Einweihung der Erich-Wolfram-Straße in Recklinghausen durch seine einzige Enkelin Jil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Recklinghausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121494926|VIAF=57471572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolfram, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Ruhr-Universität Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolfram, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lom u Blatné|Bruch]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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