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	<title>Erich Wendt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:59:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Wendt&amp;diff=741349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Passau2021: Grammer: Dativ</title>
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		<updated>2025-12-02T07:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammer: Dativ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C0826-0014-001, Berlin, Passierschein-Abkommen, Verhandlungen.jpg|mini|hochkant|Erich Wendt (1964)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Wendt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1902]] in [[Leipzig]]; † [[8. Mai]] [[1965]] in [[Ost-Berlin|Berlin]]) war ein deutscher kommunistischer Politiker und der erste Ehemann von [[Lotte Ulbricht|Charlotte Kühn]]. In seinen Positionen war er direkt mit dem DDR-System der [[Zensur in der DDR|Zensur]] und ideologischen Kontrolle mitverantwortlich, das auf dem [[Realsozialismus|Sozialistischen Realismus]] und dem  [[Antifaschismus]] als Staatsdoktrin basierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Fleischers absolvierte Erich Wendt nach dem Besuch der [[Volksschule]] in [[Eisleben]] und Berlin von 1916 bis 1920 eine Ausbildung als Schriftsetzer beim [[Ullstein-Verlag]] in Berlin. 1919 wurde er Mitglied der [[Freie Sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]] und 1920 im daraus entstandenen [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]]. 1922 trat er auch in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ein. Beruflich sattelte er auf eine Tätigkeit als Buchhändler um und war von 1921 bis 1922 in der Buchhandlung &amp;#039;&amp;#039;Die Junge Garde&amp;#039;&amp;#039; und anschließend bis 1923 in der &amp;#039;&amp;#039;Meschdunarodnaja Kniga&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das internationale Buch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Berlin angestellt. Wegen seiner politischen Tätigkeit wurde er 1923 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verhaftet, das Verfahren wurde dann allerdings eingestellt. Nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft arbeitete er bis 1924 beim &amp;#039;&amp;#039;[[Verlag der Jugendinternationale]]&amp;#039;&amp;#039; in Wien. In den Jahren 1925 und 1926 war er als Redakteur der KJI in Moskau tätig. 1926 wurde Wendt zum Mitglied des Zentralkomitees des KJVD gewählt und er arbeitete bis 1928 als Redakteur beim ZK des KJVD in Berlin. Danach war er als Hersteller und Redakteur beim Verlag der Jugendinternationale in dessen Berliner Zentrale angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einleitung eines Verfahrens wegen &amp;#039;&amp;#039;literarischen Hochverrats&amp;#039;&amp;#039; durch das Reichsgericht emigrierte Wendt 1931 in die  [[Sowjetunion]]. Von 1931 bis 1936 war er in einer Verlagsgenossenschaft der UdSSR tätig. Im August 1936 wurde er ein Opfer der [[Stalinsche Säuberungen|stalinistischen Säuberungen]], aus der KPD ausgeschlossen und saß bis 1938 in [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]]-Haft in Saratow. Nach seiner Freilassung arbeitete er als Deutschlehrer an einer Mittelschule und als Übersetzer in [[Engels (Stadt)|Engels]]. 1939 wurde sein Parteiausschluss zurückgenommen. Nach dem [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Überfall auf die Sowjetunion]] wurde er 1941 nach [[Sibirien]] deportiert und war erst Arbeiter, dann Buchhalter in einem Volksgut. Von 1942 bis 1947 war er Mitarbeiter bei [[Radio Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Wendt, Erich 02.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Wendt kehrte im März 1947 nach Deutschland in die [[Sowjetische Besatzungszone]] zurück. Er wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und Leiter des zunächst auf kommunistische und [[Antifaschismus|antifaschistische]] Literatur sowie russische Bücher spezialisierten [[Aufbau-Verlag]]es in Berlin. Außerdem wurde er ab 1949 zugleich Leiter der Abteilung Sowjetpropaganda im [[Berliner Rundfunk]] und beim [[Deutschlandsender (DDR)|Deutschlandsender]] des [[Rundfunk der DDR|Rundfunks der DDR]]. Von 1949 bis 1965 war er Präsidialratsmitglied des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes der DDR]], von 1951 bis 1953 dessen erster Bundessekretär, seit 1958 Vizepräsident. Von 1950 bis 1958 war er Abgeordneter der [[Volkskammer]] und Vorsitzender der Kulturbund-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1957 war er Leiter der Lenin-Abteilung beim [[Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED]]. Von 1957 bis 1965 war er erst Stellvertreter, später dann [[Staatssekretär]] im [[Ministerium für Kultur]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. 1963 war Erich Wendt an den Verhandlungen zum [[Passierscheinabkommen]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]]  des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Erich Wendts erste Ehefrau war [[Lotte Ulbricht|Lotte Kühn]], die ihn 1937 verlassen musste und bald darauf mit [[Walter Ulbricht]] zusammenkam, den sie 1953 heiratete. Seine zweite Frau war die Malerin [[Charlotte Treuber]] (1907–1999), Tochter des KPD-Funktionärs [[Julius Treuber]] und frühere Lebensgefährtin [[Herbert Wehner]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1952 [[Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1956 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1959 [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945|Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus]]&lt;br /&gt;
* 1962 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1962 [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1964 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|777|778|Wendt, Erich|[[Andreas Herbst]]|117285501}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Wendt zum Gedenken. 29. August 1902 – 8. Mai 1965&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1967&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=erich-wendt|lemma=Wendt, Erich|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3767}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 2. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;. Kongress-Verlag, Berlin 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wendt, Erich&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 814.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117285501}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/24884 Erich-Wendt-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/6ba28a7f-aab0-46ac-87ab-8c6decb52e09/ Nachlass Bundesarchiv NY 4214]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117285501|VIAF=72167213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wendt, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufbau-Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wendt, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verlagsleiter und Politiker (KPD, Kulturbund), MdV, Staatssekretär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Passau2021</name></author>
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