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	<title>Erich Weinert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Weinert&amp;diff=938740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Literatur (chronologisch) */ Madrasch</title>
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		<updated>2026-03-15T16:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur (chronologisch): &lt;/span&gt; Madrasch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df pk 0000181 008.jpg|mini|hochkant=1.5|Erich Weinert, zweiter von links, 1946]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-03 Frankfurt (Oder) 40.jpg|mini|hochkant|Erich-Weinert-Denkmal in Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Bernhard Gustav Weinert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1890]] in [[Magdeburg]]; † [[20. April]] [[1953]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher Schriftsteller und ab 1943 Präsident des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weinert wurde schon früh durch seinen sozialdemokratisch eingestellten Vater politisch geprägt. Nach dem Besuch der Knabenbürgerschule in Magdeburg wurde Weinert Lehrling im Lokomobilbau in der [[Magdeburg-Buckau|Buckauer]] [[Maschinenfabrik Buckau R. Wolf|Maschinenfabrik Rudolf Wolf]]. Das Abitur hatte ihm sein Vater verweigert, weil er Standesdünkel befürchtete. Weinert erhielt 1904 die [[Jugendweihe]]. Im Zeitraum von 1908 bis 1910 besuchte er die [[Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg]]. 1912 schloss er sein Studium an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin#Die Ausbildung|Königlichen Kunstschule Berlin]] mit einem [[Staatsexamen]] als akademischer Zeichenlehrer ab. Weinert wurde, nach einer kurzen freiberuflichen Tätigkeit, zum Militär eingezogen, wo er als Offizier am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen jungen Künstlern gründete Weinert die Künstlergemeinschaft „[[Die Kugel]]“. In den Jahren 1919 und 1920 war er als Lehrer an der von ihm schon als Schüler besuchten Magdeburger Kunstgewerbeschule tätig. Anfang 1920 veröffentlichte er in der Zeitschrift der Gemeinschaft erste Gedichte. In [[Leipzig]] wirkte er als Schauspieler und Vortragskünstler. Ab Mai 1921 hatte er im Leipziger Kabarett „Retorte“ mit seinen Kabarett-Texten großen Erfolg. Die Texte wurden unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der verbogene Zeitspiegel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Gottesgnadenhecht und andere Abfälle&amp;#039;&amp;#039; publiziert. Ab 1923 trat Weinert in Berlin im Künstlercafé „Küka“ auf. Weinert veröffentlichte seine Texte in vielen kommunistischen und linksbürgerlichen Zeitschriften, erhielt jedoch in [[Preußen]] Redeverbot. Weinert gehörte zu den Mitbegründern des [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller|Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller]]. 1929 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Er war Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne|Roten Fahne]].&amp;#039;&amp;#039; 1930 begann seine Zusammenarbeit mit [[Hanns Eisler]] und [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]]. Bekannt wurden seine Lieder &amp;#039;&amp;#039;[[Der heimliche Aufmarsch]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lied der Pflastersteine]]&amp;#039;&amp;#039;, die beide von Eisler vertont und von Busch gesungen wurden; letzteres später auch von [[Gisela May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Komitee Freies Deutschland in Sud-Frankreich, Unser Vaterland, 1943.jpg|mini|Auszug aus dem Manifest des Nationalkomitees &amp;#039;&amp;#039;Freies Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Unser Vaterland&amp;#039;&amp;#039;, Sondernummer, 1943, herausgegeben in Südfrankreich]]&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1935 ging Weinert mit seiner zweiten Ehefrau [[Li Weinert|Elisabeth]] und seiner Tochter aus erster Ehe mit Umweg über die [[Schweiz]] und Paris ins [[Exil]] in das [[Saargebiet]], wo er 1934 steckbrieflich gesucht wurde. Nach dem [[Saarabstimmung|Saar-Plebiszit]] 1935 kehrte er nach Paris zurück, um gleich wieder in die [[Sowjetunion]] auszureisen, wo er u. a. für [[Stimme Russlands|Radio Moskau]] arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Valentina Choschewa: [https://web.archive.org/web/20141029134335/http://german.ruvr.ru/2014_10_28/STIMME-RUSSLANDS-feiert-85-Jubilaum-8757/ „STIMME RUSSLANDS feiert 85. Jubiläum“]. In: „Stimme Russlands, 28. Oktober 2014“, abgerufen am 29. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte hier zur Moskauer Parteigruppe der KPD, die von stalinistischen Säuberungsaktionen betroffen war, und war an der geschlossenen Parteiversammlung der deutschen Kommission des [[Schriftstellerverband der UdSSR|Schriftstellerverbandes der UdSSR]] im September 1936 beteiligt. Seine vernichtende Kritik am jungen Kollegen [[Samuel Glesel]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zentral-Zeitung|Deutschen Zentralzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; war einer der Gründe für dessen 1936 erfolgten Ausschluss aus dem Schriftstellerverband und der Partei. Glesel wurde 1937 verhaftet und im Rahmen der „[[Deutsche Operation des NKWD|Deutschen Operation]]“ erschossen. Weinert wusste, dass auch der im Moskauer Exil lebende Erfurter Kommunist [[Paul Schäfer (Politiker, 1894)|Paul Schäfer]] 1938 dort durch die sowjetische Geheimpolizei erschossen worden war, trug jedoch die Legende mit, dass er 1937 in Spanien gefallen wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanno Müller: &amp;#039;&amp;#039;Paul Schäfers Tod in Spanien war infame Lüge der DDR-Führung. Eine Ausstellung im Erfurter Lernort Topf und Söhne rekapituliert die Ermordung des kommunistischen Schuharbeiters 1938 in Moskau&amp;#039;&amp;#039;. Thüringische Landeszeitung, 29. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Weinert wurde von 1937 bis 1939 Mitglied der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]], wo er als Frontberichterstatter tätig war und das [[Internationale Brigaden#Lied der Internationalen Brigaden|&amp;#039;&amp;#039;Lied der Internationalen Brigaden&amp;#039;&amp;#039;]] verfasste. Anschließend war er von Februar bis Herbst 1939 im Lager [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)]] interniert, wo er schwer lungenkrank wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Überfall auf die Sowjetunion]] war Weinert auf sowjetischer Seite als [[Propaganda|Propagandist]] tätig. Mit seinen Gedichten bedruckte Flugblätter wurden in hoher Auflage hinter den deutschen Linien abgeworfen. 1943 wurde er zum Präsidenten des Nationalkomitees Freies Deutschland gewählt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Weinert 1.jpg|mini|hochkant|Urnengrab Erich Weinerts in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte Weinert nach [[Deutschland]] zurück und wurde, bereits schwer erkrankt, als Vizepräsident der [[Deutsche Verwaltung für Volksbildung|Zentralverwaltung für Volksbildung]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] tätig. Wie viele Künstler und Wissenschaftler wohnte er in der [[Straße 201]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.max-lingner-stiftung.de/intelligenzsiedlung max-lingner-stiftung.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er veröffentlichte noch, kurz vor seinem Tode, ein Erinnerungsbuch des mit ihm im sowjetischen Exil befreundeten Malers [[Heinrich Vogeler]] und machte sich als Nachdichter mit der Herausgabe und Übertragung repräsentativer Auswahlbände aus dem Werk der ukrainischen Nationaldichter [[Taras Schewtschenko]] und [[Iwan Franko]] verdient. Die Übertragungen, wiewohl im Zeitgeschmack geschrieben, können in ihrer Bild- und Sprachmächtigkeit noch heute als gültig angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Volker Koepp]] porträtierte 1975 in dem DEFA-Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Er könnte ja heute nicht schweigen]]&amp;#039;&amp;#039; sein Leben und Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Seine Tochter [[Marianne Lange-Weinert]] veröffentlichte 1958 im Kinderbuchverlag Berlin eine romanhafte Autobiografie über ihre Kindertage und das Leben mit ihrem Vater und der Stiefmutter unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mädchenjahre&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;John Schehr und Genossen&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Nachdem Angehörige der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] am  [[1. Februar]] [[1934]] den [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Vorsitzenden [[John Schehr]] und drei weitere Kommunisten&amp;amp;nbsp;– [[Eugen Schönhaar]], [[Rudolf Schwarz (Widerstandskämpfer)|Rudolf Schwarz]] und [[Erich Steinfurth]]&amp;amp;nbsp;– erschossen hatten, verfasste Weinert das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;John Schehr und Genossen&amp;#039;&amp;#039;, das später häufig als Schullektüre in der DDR eingesetzt wurde. Eine Strophe des Gedichtes lautet:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Sie schleppen sie in den dunklen Wald.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Und zwölfmal knallt es und widerhallt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Da liegen sie mit erloschenem Blick,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;jeder drei Nahschüsse im Genick,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;John Schehr und Genossen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;John Schehr und Genossen&amp;#039;&amp;#039; von Erich Weinert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Schriften (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Affentheater. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Leon Hirsch Verlag, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Weinert spricht. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Internationaler Arbeiter-Verlag, Berlin, Wien, Zürich 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rufe in die Nacht. Gedichte aus der Fremde 1933–1943.&amp;#039;&amp;#039; [[Liste von Schriftenreihen in der DDR#Aufbau Verlag Berlin|Bibliothek fortschrittlicher deutscher Schriftsteller]]. Volk und Welt, Berlin 1950.&amp;lt;ref&amp;gt;auch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Stimmen aus dem Exil&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Memento Stalingrad. Ein Frontnotizbuch.&amp;#039;&amp;#039; Volk und Welt, Berlin 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Camaradas. Ein Spanienbuch.&amp;#039;&amp;#039; Volk und Welt, Berlin 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; (9 Bände), herausgegeben 1955–1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; (7 Bände), herausgegeben 1970–1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der verbogene Zeitspiegel.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gottesgnadenhecht und andere Abfälle.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der heimliche Aufmarsch]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der unzüchtige Zille.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des reichen Mannes Frühlingstag.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Nationalkomitee Freies Deutschland 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poesiealbum 5.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.poesiealbum.info/hefte/005.html Poesiealbum 5].&amp;lt;/ref&amp;gt; Verlag Neues Leben, Berlin 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachdichtungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Taras Schewtschenko: Die Haidamaken und andere Dichtungen. Volk und Welt, Berlin 1950.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Iwan Franko: Ich seh ohne Grenzen die Felder liegen. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1951&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Kreuznacher Str 34 Erich Weinert.JPG|mini|Im Stil der [[Berliner Gedenktafel]] gestaltete Ehrung am Haus Kreuznacher Straße 34 in [[Berlin-Wilmersdorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1965, MiNr 1124.jpg|mini|Weinert auf einer [[Briefmarken-Jahrgang 1965 der Deutschen Post der DDR#Sondermarken|Briefmarke vom 28. Juli 1965]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-20097-0001, Magdeburg, Erich-Weinert-Haus.jpg|mini|Umbenennung des Hauses der Kultur in „Erich-Weinert-Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ in Magdeburg am 25. Juni 1953]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunstgewerbe Gedektafel.JPG|mini|Gedenktafel für Erich Weinert an der Fassade der ehemaligen Kunstgewerbeschule in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tode wurde am 25. Juni 1953 durch den Generalsekretär der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]], [[Gottfried Grünberg]], das Haus der Kultur in Magdeburg in „[[Palais am Fürstenwall|Erich-Weinert-Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft]]“ umbenannt. Gleichzeitig wurde eine Erich-Weinert-Ausstellung eröffnet.&lt;br /&gt;
* In Weinerts Heimatstadt Magdeburg wurde eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Ein auf der [[Schiffswerft „Edgar André“]] in Magdeburg erbautes Fahrgastschiff der [[Dichter-Klasse]] wurde von [[Li Weinert]] auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Erich Weinert&amp;#039;&amp;#039; getauft. Am 21.&amp;amp;nbsp;Dezember 1961 wurde es der &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Verkehrsbetriebe#Tochterunternehmen|Weißen Flotte]]&amp;#039;&amp;#039; in Magdeburg übergeben und unternahm am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 1962 seine Jungfernfahrt.&lt;br /&gt;
* Sein Geburtshaus in der Thiemstraße 7 in Magdeburg-Buckau wird heute als [[Literaturhaus Magdeburg]] genutzt. Im Hinterhof des Hauses steht eine [[Erich-Weinert-Denkmal|Skulptur des Schriftstellers]], welche zu DDR-Zeiten in der Magdeburger Innenstadt (vor dem heutigen [[Hotel Ratswaage|Ratswaagehotel]]) zu finden war.&lt;br /&gt;
* An der ehemaligen Kunstgewerbeschule in der Brandenburger Straße in Magdeburg befindet sich eine an sein Wirken erinnernde Gedenktafel. Diese wurde &amp;lt;!-- vielleicht findet mal jemand die Jahreszahl!! --&amp;gt; schon vor [[Wende (DDR)|1990]] angebracht.&lt;br /&gt;
* Die [[Pädagogische Hochschule Magdeburg]] trug, bis sie in der [[Otto-von-Guericke-Universität]] aufging, den Namen „Erich Weinert“.&lt;br /&gt;
* Das [[VEB Braunkohlenwerk Deuben]] trug ab 1953 Weinerts Namen.&lt;br /&gt;
* Der VEB Messgerätewerk „Erich Weinert“ in Magdeburg war ein wichtiger Produzent für Mess- und Regelanlagen in der DDR.&lt;br /&gt;
* In Arendsee erhielt ein [[Pionierlager]] den Namen „Erich Weinert“, Träger war das VEB Messgerätewerk „Erich Weinert“ in Magdeburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.integral-ggmbh.de/11-ida/39-geschichte |titel=Der Paritätische {{!}} Integral GmbH - Erholung Bildung Erlebnis in Sachsen-Anhalt - Geschichte |werk=www.integral-ggmbh.de |abruf=2016-12-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161222181849/http://www.integral-ggmbh.de/11-ida/39-geschichte |archiv-datum=2016-12-22 |offline=ja  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Freie Deutsche Jugend]] (FDJ) verlieh bis 1989 einen [[Kunstpreis der DDR|Kunstpreis]]: die [[Erich-Weinert-Medaille]].&lt;br /&gt;
* Der Rat des Bezirks Magdeburg vergab in der DDR den &amp;#039;&amp;#039;Erich-Weinert-Kunstpreis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die Musik-, Tanz- und Theatergruppe der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der DDR hatte den Namen [[Erich-Weinert-Ensemble]].&lt;br /&gt;
* Die  NVA benannte die [[Flugabwehrraketentruppen (NVA)|43. Fla-Raketenbrigade]] (43. FRBr) nach Erich Weinert.&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Pankow]], Ortsteil Prenzlauer Berg, ist eine Straße nach ihm benannt. Unweit der Kreuzung [[Ostseestraße (Berlin)|Ostseestraße]]/[[Prenzlauer Allee]] im [[Erich-Weinert-Park]] steht eine von [[Anna Franziska Schwarzbach]] geschaffene Porträt-Büste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.in-prenzlauer-berg.de/kunst/positionen/biographien.html#schwarzbach |text=Anna F. Schwarzbach mit Information zu ihren Werken |wayback=20070326232151}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Oebisfelde|Oebisfelde (Sachsen-Anhalt)]] gibt es eine Erich-Weinert-Straße.&lt;br /&gt;
* In [[Halberstadt|Halberstadt (Sachsen-Anhalt)]] gibt es eine Erich-Weinert-Straße.&lt;br /&gt;
* In [[Potsdam]], Cottbus und Königs-Wusterhausen ([[Brandenburg]]) gibt es jeweils eine Erich-Weinert-Straße.&lt;br /&gt;
* In Berlin [[Marzahn-Hellersdorf]], Ortsteil Marzahn, ist eine Stadtteilbibliothek nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In [[Frankfurt (Oder)]] wurde ihm ein Denkmal errichtet und die Freilichtbühne nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.defa-sternstunden.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;catid=54:stabliste&amp;amp;id=612:anflug-alpha-1-stab&amp;amp;Itemid=3 |wayback=20160304191902 |text=Hinweis bei Defa-Sternstunden   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Friedrichsbrunn#Geschichte|Friedrichsbrunn]] bei Thale gab es das [[Junge Pioniere|Pionierferienlager]] „Erich Weinert“.&lt;br /&gt;
* Unter anderem wurden in [[Johanngeorgenstadt]], Böhlen bei [[Grimma]] und [[Wittenberg]], in den Anfangsjahren der [[DDR]] errichtete [[Polytechnische Oberschule]]n nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Als ehemaligem Bewohner in der [[Künstlerkolonie Berlin]] ist ihm eine [[Künstlerkolonie Berlin#Bewohner seit 1927 (Auswahl)|Gedenktafel]] gewidmet.&lt;br /&gt;
* 1951 wurde die ehemalige Pension Sasse, von 1945 bis 1950 Unterkunft und Zentralküche des sowjetischen Armee-Sanatoriums Heringsdorf, dem FDGB übergeben und als Objekt „Erich Weinert“ des FDGB-Feriendienstes genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Spalink |Hrsg=Werner Molik |Titel=Heringsdorfer Geschichten |Auflage=2. |Ort=Ostseebad Heringsdorf |Datum=2017-03 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1952 wurde das „Kulturhaus Erich Weinert“ des VEB Kabelwerks „Wilhelm Pieck“ in Berlin-Köpenick eingeweiht.&lt;br /&gt;
* 1959 wurde das „Kulturhaus Erich Weinert“ in [[Pritzwalk]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
* In [[Greifswald]] ist eine Straße sowie im Stadtteil Schönwalde eine Grundschule nach dem Künstler benannt.&lt;br /&gt;
* Seine Urne wurde in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt, die Urne seiner Witwe Elisabeth in der benachbarten [[Gräberanlage Pergolenweg]]&lt;br /&gt;
In der DDR schufen bildende Künstler Werke mit der Darstellung Weinerts, und namhafte Fotografen wie [[Fritz Eschen]] und [[Abraham Pisarek]] fotografierten ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Überblick über solche Werke der bildenden Kunst gibt der Essay von [[Dieter Fechner]] &amp;#039;&amp;#039;Künstlerische Bildnisse von Erich Weinert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Einhunderterstes Heft, 1/1986, S. 6–15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele für die Darstellung Weinerts in der bildenden Kunst ===&lt;br /&gt;
* Walter Hippel (1888–1980): &amp;#039;&amp;#039;Bildnis des Schriftstellers und Nationalpreisträgers Erich Weinert&amp;#039;&amp;#039; (1952, Öl, 100 × 80 cm)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30121937 |titel=Service Status - Proof-of-Work |abruf=2026-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herbert Nitzschke|Herbert Nitzschke:]] &amp;#039;&amp;#039;Erich Weinert&amp;#039;&amp;#039; (1953, Kreidezeichnung)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123459/df_hauptkatalog_0211312_031 Deutsche Fotothek OBJ 30123459]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Stauf]]: Erich Weinert (1990, Entwurf für Sondermarke der [[Deutsche Post (DDR)|Deutschen Post]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werner Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Erich Weinert. Sein Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Volk und Wissen, Berlin 1970.&lt;br /&gt;
* Werner Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Erich Weinert. Bildbiographie.&amp;#039;&amp;#039; Henschel Verlag, Berlin, 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Schriftstellerlexikon|Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller]] von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1975, S. 435–437&lt;br /&gt;
* [[Ursula Madrasch-Groschopp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Weltbühne. Porträt einer Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Der Morgen, Berlin 1983, S. 437 und passim&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Müller (Soziologe, 1944)|Reinhard Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Säuberung Moskau 1936. Stenogramm einer geschlossenen Parteiversammlung.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1991, ISBN 3-499-13012-2.&lt;br /&gt;
* Gisela Zander: &amp;#039;&amp;#039;Weinert, Erich Bernhard Gustav.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=erich-weinert|lemma=Weinert, Erich|autor=[[Peter Erler]]|band=2|idNum=3738}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|635|637|Weinert, Erich Bernhard Gustav|Thomas Diecks|118630245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Weinert – Den Gedanken Licht den Herzen Feuer den Fäusten Kraft.&amp;#039;&amp;#039; Litera, VEB DSB, 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Weinert spricht! Tondokumente.&amp;#039;&amp;#039; [[Litera (Plattenlabel)|Litera]], 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118630245}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118630245}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|4071|Weinert Erich Bernhard Gustav}}&lt;br /&gt;
* [https://knerger.de/html/weinerteschriftsteller_72.html Grabstätte]&lt;br /&gt;
* [[Gina Pietsch]] über [http://www.ginapietsch.de/archiv.html#weinert Erich Weinert]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.drafd.org/index.php?title=Erich_Weinert Erich Weinert] im [[DRAFD]]-Wiki&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/25177 Erich-Weinert-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5746f7bc-93d9-4078-ae8b-033edfd3f2f9/ Nachlass Bundesarchiv NY 4065]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118630245|LCCN=n85166402|VIAF=49314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weinert, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erich Weinert| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeiterliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weinert, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weinert, Erich Bernhard Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Präsident des Nationalkomitees Freies Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. April 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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