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	<title>Erich Waske - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-01-29T10:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Waske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1889]] in [[Berlin]]; † [[26. Juni]] [[1978]] ebenda) war ein deutscher [[Malerei|Maler]]. Er gehörte zu den [[Expressionismus|Expressionisten]] der ersten Stunde, die unter der Gruppenbezeichnung „[[Berliner Sezession]]“, „[[Brücke (Künstlergruppe)|Die Brücke]]“ und „[[Neue Berliner Secession]]“ bekannt geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Erich Waske studierte an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Künste]] in [[Berlin-Charlottenburg]] von 1906 bis 1908. 1909 hielt er sich für ein halbes Jahr in [[München]] und [[Schleißheim]] auf. Es folgte 1909/1910 der Infanteriedienst in [[Braunschweig]]. 1910 debütierte er mit einem Bild auf der „Zurückgewiesene der Secession Berlin 1910“, die die neugegründete „Neue Secession Berlin“ veranstaltete, 1911 beteiligte er sich an einer Ausstellung der „[[Münchner Secession]]“. 1912 ging Waske zu Studienzwecken für ein halbes Jahr nach [[Paris]]. Zurückgekehrt nach Berlin, beteiligte er sich regelmäßig an den Ausstellungen der „Neuen Secession“, deren Mitglied er von 1918 bis 1933 war&amp;lt;ref&amp;gt;Über die Berliner Secession und der Ausstellung von 1914 informiert der Link: http://www.erich-waske-galerie.de/secessionskatalog.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie an den Ausstellungen der Berliner Akademie. 1927 war er auch bei der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] vertreten. Waske stellte in diesem Zusammenhang u.&amp;amp;nbsp;a. neben [[Ernst Ludwig Kirchner]], [[Erich Heckel]], [[Max Pechstein]] und [[Karl Schmidt-Rottluff]] aus. Seine Bilder wurden in einer Ausstellung in Hannover im Jahre 1929 teilweise höher gehandelt als die jener heute noch gut bekannten Malerkollegen. Die Berliner Sezession widmete ihm 1931 eine Einzelausstellung in der Berliner &amp;#039;&amp;#039;Galerie X Y&amp;#039;&amp;#039;. Erich Waske war auch Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]], stellte u.&amp;amp;nbsp;a. auf der DKB-Jahresausstellung 1929 im Kölner [[Staatenhaus am Rheinpark]] aus&amp;lt;ref&amp;gt;s. Katalog &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Künstlerbund Köln 1929. Mai–September 1929 im Staatenhaus&amp;#039;&amp;#039;, M. DuMont Schauberg, Köln 1929. (S. 33: Waske, Erich, Berlin. Kat.nr. 309: &amp;#039;&amp;#039;Pariser Brasserie.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; und beteiligte sich noch 1936 an der letzten Jahresausstellung im [[Hamburger Kunstverein]], die von der [[Reichskunstkammer]] vorzeitig zwangsgeschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Mitglieder- u. Teilnehmerverzeichnis des DKB von 1936, in: &amp;#039;&amp;#039;1936 verbotene Bilder&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog zur 34. Jahresausstellung des DKB in Bonn, Deutscher Künstlerbund, Berlin 1986. (S. 98/99)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden in der NS-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ nachweislich aus [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]] ([[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzen-Palais]]), dem Stadtbesitz von Berlin und der [[Hamburger Kunsthalle|Kunsthalle Hamburg]] drei Werke Waskes beschlagnahmt, zwei davon danach zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion „Entartete Kunst“, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskriminierung als „entarteter Künstler“ sowie die Zerstörung von Wohnung und Atelier während eines Bombenangriffs auf Berlin 1943 sowie die Evakuierung des Künstlers nach Ostpreußen von 1943 bis 1946 boten der erfolgreichen Karriere Einhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waske malte [[Stillleben]], Figuren, [[Landschaftsmalerei|Landschaften]]&amp;lt;!--sagt wer? in monumentaler Wucht und Kompromisslosigkeit--&amp;gt;. In seinen Landschaften kehrt das Motiv des ausbrechenden [[Vulkan]]s und der sich aus dem Meer erhebenden Kraterinseln vulkanischen Ursprungs immer wieder. Es war für ihn ein Symbol der Schöpfungskraft der Natur, als deren dämonische zweite Seite die Urgewalt des Gewitters und des Seesturms gesehen werden kann, auch ein häufig wiederkehrendes Motiv. Waske war ein „Farbensymphoniker“,&amp;lt;ref&amp;gt;Der Ausdruck stammt von F. Stahl im Artikel {{ThiemeBecker|Band=35 |Seite=172 |SeiteEnde= |Lemma=Waske, Erich |Autor= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der stark expressive neben stumpfe Farben setzte. Farbgebung und Formfindung sind vergleichbar mit Ölbildern von Schmidt-Rottluff. [[Will Grohmann]]&amp;lt;ref&amp;gt; in seinem Vorwort zu dem Ausstellungskatalog: &amp;#039;&amp;#039;Erich Waske, Gemälde und Monumentalentwürfe.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1958&amp;lt;/ref&amp;gt; prägte für Waskes Kunst den Begriff „abgewandelter Brücke-Stil“. Sein grafisches [[Gesamtwerk|Œuvre]] besteht vor allem aus den [[Mappenwerk]]en &amp;#039;&amp;#039;Die Offenbarung des Johannes&amp;#039;&amp;#039; (12 Kupferdrucke), &amp;#039;&amp;#039;Die Legende vom Barmherzigen Samariter&amp;#039;&amp;#039; (5 [[Aquarell]]e), und dem Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Simson&amp;#039;&amp;#039; (16 [[Lithografie]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waske war ebenfalls als Entwerfer für [[Glasfenster]], [[Mosaik]]en und [[Wandmalerei|Wandbilder]] tätig, 1929 erhielt er den Ersten Preis im Deutschen Wettbewerb der Glasmalerei. Zu seinen wichtigen Arbeiten für Architektur zählten die Ausmalung des Triumphbogens in der evangelischen [[Kirche am Hohenzollernplatz]] in Berlin-Wilmersdorf des Architekten [[Fritz Höger]]&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres zum Architekten Höger und der Kirche in: Claudia Ingrid Turtenwald: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Höger (1877–1949), Architekt zwischen Stein und Stahl, Glas und Beton.&amp;#039;&amp;#039; Münster 2003, S. 105 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Entwurf von 1935 für den monumentalen, 60 Meter langen Wandfries des [[Tannenberg-Denkmal]]s, der wegen des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs allerdings nicht zur Ausführung kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende hatte er noch zwei kleine Einzelausstellungen im [[Rathaus Schöneberg]] (1951 und 1953) und nahm ein letztes Mal an der Großen Berliner Kunstausstellung 1959 in den [[Messegelände (Berlin)|Messehallen am Funkturm]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Vollmer |Autor= |Lemma=Waske, Erich |Band=5 |Seite=83 |SeiteBis= |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ist Erich Waske weithin vergessen. Nicht zuletzt die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Kulturpolitik („Entartete Kunst“) hat dazu beigetragen. Nach dem Krieg hat er Arbeiten zur Ausgestaltung Berliner Schulen ausgeführt. Viel mehr ist in den gängigen Künstlerlexika über sein Leben und seine Werke nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht zu finden. Nur hie und da versuchen Galerien, ihn wieder ins Bewusstsein der kunstinteressierten Öffentlichkeit zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== 1937 als „entartet“ beschlagnahmte Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dreimastschoner bei Sonnenuntergang&amp;#039;&amp;#039; (Tafelbild, Öl, 1931; zerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;Dreimastschoner bei Sonnenuntergang (fu-berlin.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirt&amp;#039;&amp;#039; ([[Tafelbild (Malerei)|Tafelbild]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eiffelturm&amp;#039;&amp;#039; (Zeichnung, zerstört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hafenmole/Abend auf der Mole&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 91 × 110,5 cm, 1931; Nationalgalerie Berlin)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Damenbildnis&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Karton, 97 × 72 cm, 1933; Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://verlorene-generation.com/kuenstler/erich-waske/ |titel=Waske, Erich |werk=Museum Kunst der Verlorenen Generation |sprache=de-AT |abruf=2022-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schiffer am Meer&amp;#039;&amp;#039; (Zeichnung, Feder über Bleistift, 21,5 × 16,5 cm; Kunstsammlung der Universität Göttingen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Stahlmann: &amp;#039;&amp;#039;Erich Waske. Einen grossen Expressionisten wiederentdecken.&amp;#039;&amp;#039; 3. vollständig überarbeitete Auflage, Z-Editionen-Verlag, Darmstadt 2021. &lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=35 |Seite=172 |SeiteEnde= |Lemma=Waske, Erich |Autor= }}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Waske, Erich |Band=5 |Seite=83 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117146757}}&lt;br /&gt;
* [http://www.erich-waske-galerie.de/ Erich Waske Galerie ] (Website von Günther Stahlmann zu Leben und Werk von Erich Waske)&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/werke/gallery/encoded/eJzjYBJS5mLPT8rSTczJEeIpTyzOTtVRSC3KTM6QYnb0c1FiLsnJ1mIAAL9BCgw* Werke von Erich Waske] im [[Bildindex der Kunst und Architektur]]&lt;br /&gt;
* [http://www.erich-waske.de Erich Waske] auf der Website der Galerie von Abercron&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.de/künstler/erich-waske/ Erich Waske] bei [[Artnet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117146757|LCCN=nr/2004/17347|VIAF=64776220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Waske, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler im Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Waske, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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