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	<title>Erich Stockmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T23:22:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Stockmann&amp;diff=592532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hahnenkleer: /* Bedeutung */ solche Lobhudelei ist dringend zu belegen.</title>
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		<updated>2026-03-18T11:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung: &lt;/span&gt; solche Lobhudelei ist dringend zu belegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Juristen siehe [[Erich Stockmann (Jurist)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Stockmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1926]] in [[Stendal]]; † [[16. November]] [[2003]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Musikethnologie|Musikethnologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Stockmann studierte 1946–52 in [[Greifswald]] und Berlin [[Musikwissenschaft]], [[Germanistik]] und [[Geschichte]]. An der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] promovierte er 1953 in Systematischer Musikwissenschaft zum Dr. phil. mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;“Der musikalische Sinn der elektro-akustischen Musikinstrumente”&amp;#039;&amp;#039;. Im gleichen Jahr wurde Stockmann Assistent am&lt;br /&gt;
Institut für Deutsche Volkskunde bei der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]]. Ab 1957 hielt er Vorlesungen am Musikwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltungen standen Themen zur Musikethnologie und Musikinstrumentenkunde. Seit den 1960er Jahren engagierte er sich zunehmend für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen der [[UNESCO]]. 1962 gründete er im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;International Folk Music Council&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Study Group on Folk Musical Instruments&amp;#039;&amp;#039;, die er jahrzehntelang leitete. Hier ging es vor allem um den weltweiten Austausch von Informationen und Forschungsergebnissen, um die ungehinderte Nutzung von Quellen und die Organisierung regelmäßiger Fachtagungen. Er genoss hohes Ansehen, das gleichermaßen auf seiner fachlichen Kompetenz und seinem diplomatischen Geschick beruhte. Er verstand es, trotz zahlreicher Schwierigkeiten und Beschränkungen seitens der [[DDR]]-Behörden eine erfolgreiche Kooperation von Forschern aus Ost und West zu pflegen. 1964 wurde Stockmann auf Vorschlag seines Freundes, des weltweit renommierten ungarischen Komponisten und Volksliedforschers [[Zoltán Kodály]], zum Ordentlichen Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Executiv Board des International Folk Music Council&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Von 1982 bis 1997 war er Präsident des International Folk Music Council.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ictmusic.org/governance/history History of the governance of ICTMD] auf ictmusic.org, abgerufen am 18. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stockmann, 1983 auf der Grundlage seiner Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie und Methode der Untersuchung von Volksmusikinstrumenten&amp;#039;&amp;#039; zum [[Professor]] berufen, hatte noch viele weitere Ehrenämter. So war er von 1982 bis 1990 Vizepräsident des [[Musikrat der DDR|Musikrates der DDR]], danach Vizepräsident des neuen [[Deutscher Musikrat|Deutschen Musikrates]] und schließlich Ehrenmitglied des [[Internationaler Musikrat|Internationalen Musikrates]] (IMC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stockmann war verheiratet. Seine Frau Doris (* 3. November 1929 in [[Dresden]], † 5. Mai 2006 in Berlin) war ebenfalls promovierte Musikwissenschaftlerin mit dem Spezialgebiet Musikethnologie. Beide führten viele Projekte und Forschungsarbeiten gemeinsam durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Stockmann gilt als Experte auf dem Gebiet der Musikethnologie. Er konzentrierte seine Aktivitäten gleichermaßen auf die Forschung, die Organisierung des weltweiten Erfahrungsaustauschs, die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Medienarbeit. Es gelang ihm, an die Stelle eines gewissen „Europa-Zentrismus“ in der Musikethnologie die gleichberechtigte Stellung aller Weltkulturen zu setzen. Zusammen mit Oskár Elschek (* 1931) entwickelte er 1969 den ersten Versuch einer [[Klassifizierungen von Musikinstrumenten|Klassifikation der Volksmusikinstrumente]] von unten nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zahlreichen Rundfunksendungen haben wesentlich zur Verbreitung musikwissenschaftlicher Erkenntnisse beigetragen. Ihm ist auch verdanken, dass 20.000 [[Phonographenwalze|Wachswalzen]] als unersetzbare Zeugnisse nationaler und internationaler Musikkultur gerettet und dem Phonogrammarchiv des [[Ethnologisches Museum (Berlin)|Ethnologischen Museums]] Berlin-Dahlem zurückgegeben werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Autor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der musikalische Sinn der elektro-akustischen Musikinstrumente&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Berlin 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Des Knaben Wunderhorn]] in den Weisen seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1958. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Sammlung und Untersuchung albanischer Volksmusik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Musicologica]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 32, 1960, S. 102–109, {{ISSN|0001-6241}} &lt;br /&gt;
* Mit Ernst Emsheimer: &amp;#039;&amp;#039;Die europäischen Volksmusikinstrumente&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1964 &lt;br /&gt;
* Mit Doris Stockmann, Wilfried Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Albanische Volksmusik I. Gesänge der Çamen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Volksinstrumentenforschung&amp;#039;&amp;#039;. 1972 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Albania.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stanley Sadie]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The New [[Grove Dictionary of Music and Musicians]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 1. Macmillan Publishers, London 1980, S. 197–202&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Herausgeber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der europäischen Volksmusikinstrumente&amp;#039;&amp;#039;.  1967ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studia instrumentorum popularis&amp;#039;&amp;#039;. 1969ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musikkulturen in Afrika.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Musik, Berlin 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119461250}}&lt;br /&gt;
* [[Frank Schneider (Musikwissenschaftler)|Frank Schneider]]: [http://www.folkworld.de/27/d/stockmann.html &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Erich Stockmann. Nachruf für einen der bedeutednsten&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Musikethnologen unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039;] Folk World, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119461250|LCCN=n/82/92051|VIAF=40189127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stockmann, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stockmann, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikethnologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stendal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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