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	<title>Erich Stern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Stern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1889]] in [[Berlin]]; † [[20. Januar]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe {{NDB|25|266||Stern, Erich|Michael Putzke|118753606}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1959]] in [[Zürich]]&amp;lt;!-- oder Kilchberg --&amp;gt;) war ein deutscher [[Psychiater]], [[Psychologe]] und [[Pädagoge]], der insbesondere durch seine Veröffentlichungen über Themen der [[Psychosomatik]] bekannt wurde und sich als [[Klinische Psychologie|klinischer Psychologe]] auch um die [[Medizinische Psychologie]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Schule und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Erich Stern wurde 1889 in Berlin als Sohn des [[Assimilation der Juden|assimilierten]] jüdischen Geschäftsmanns Michael Stern und dessen Frau Sophie, geb. Neufeld, geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Gernot Huppmann, Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern (1889–1959) und die Medizinische Psychologie: eine ergobiographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; 2015, S. 137 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1900 bis 1905 besuchte er das [[Königstädtisches Gymnasium Berlin|Königstädtische Real-Gymnasium]] in Berlin. Nach einer einjährigen Erkrankung an Lungentuberkulose setzte er 1906 seine Schulausbildung am Berliner [[Andreas-Gymnasium]] fort, wo er 1909 sein Abitur machte. Im Wintersemester 1909/1910 schrieb Erich Stern sich in seiner Heimatstadt an der Philosophischen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] zum Studium der Naturwissenschaften ein und hörte unter anderem mathematische Vorlesungen. Im Sommersemester 1910 belegte er zur Fortsetzung seiner naturwissenschaftlichen Ausbildung Mathematik und Physik an der [[Universität Lausanne]]. An der [[Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule Karlsruhe]] war er im Wintersemester 1910/1911 für das Fach Elektrotechnik eingeschrieben, wozu Vorlesungen in Mathematik, Physik, Chemie und Maschinenbau gehörten. Ab dem Sommersemester 1911 studierte Stern an der deutschen [[Universität Straßburg]], wo er neben Chemie, Physik und Mathematik auch philosophische und psychologische Vorlesungen hörte. Im Wintersemester 1911/1912 begann er in Straßburg ein Studium der Humanmedizin.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Putzke: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern. Sein Leben und sein psychosomatisches Denken.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 19–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seines Medizinstudiums publizierte er bereits Artikel in renommierten medizinischen Fachzeitschriften, unter anderem zur Lungentuberkulose (im Frühjahr 1914 absolvierte Stern ein Praktikum in einem Lungensanatorium). Im Juli 1914, zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] trat Stern als Freiwilliger und Hilfsarzt in den Heeresdienst ein. Als Unterarzt arbeitete er in verschiedenen Lazaretten. Im Jahr 1915 erfolgte die Ablegung des medizinischen Staatsexamens, die Approbation zum Arzt und die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. med. in Straßburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste ärztliche Tätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Im Heeresdienst wurde er 1915 zum Assistenzarzt befördert und 1917 zum Oberarzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Putzke: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern. Sein Leben und sein psychosomatisches Denken.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 34–36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Stern im Wintersemester 1916/1917 sein Studium an der Philosophischen Fakultät an seinem Dienstort Straßburg fortgesetzt hatte, wurde er 1917 als Externer zum Dr. phil. bei August Messer (1867–1937), einem Angehörigen der [[Würzburger Schule]], in [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]] promoviert. Während der Jahre 1917 und 1918 bildete Stern sich unter anderem an der Psychiatrischen- und Nervenklinik der Straßburger Universität weiter, wo er im Psychopathologischen Labor arbeitete. Daneben war er auch am Psychologischen Institut der Universität tätig und veröffentlichte 1917 seine aus der Mitarbeit in der militärisch-psychologischen Untersuchungsstelle gewonnenen Erkenntnisse über experimentell-psychologische Untersuchungen von Gehirnverletzen. Er beschäftigte sich zudem mit eignungspsychologischen Fragen (etwa in seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Berufspsychologie und Tuberkuloseforschung&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1918) und weiterhin mit dem Thema [[Tuberkulose]]. Nachdem nach Kriegsende Straßburg wieder französisch geworden war, musste Stern die Stadt verlassen und zog 1918 nach Hamburg. Dort lernte er Käthe Braun (1893–1984) kennen und heiratete sie 1919. Ihr einziges Kind Hilde wurde 1920 geboren. Ab 1919 war er unter [[William Stern]] ständiger Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Psychiatrischen Klinik [[Schön Klinik Hamburg Eilbek|Hamburg-Friedrichsberg (Staatskrankenanstalt)]], wo er als Volontärarzt zu arbeiten begann. Zu dieser Zeit forschte und publizierte&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Das medizin-psychologische Werk Erich Sterns.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Mainz 1989, S. 112–116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stern weiterhin vor allem auf den Gebieten der Intelligenzforschung, der Berufspsychologie&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Erich Stern: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der berufspsychologischen Forschung für die Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahreskurse für ärztliche Fortbildung.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1919, S. 35–37.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. der Berufseignung und der Berufsberatung Hirnverletzter.&amp;lt;ref&amp;gt;Gernot Huppmann, Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern (1889–1959) und die Medizinische Psychologie: eine ergobiographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; 2015, S. 138–140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Professor in Deutschland ===&lt;br /&gt;
1920 habilitierte Stern sich mit &amp;#039;&amp;#039;Die Feststellung der psychischen Berufseignung und die Schule – Methodologische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039; (publiziert 1921), nachdem sein 1919 in Hamburg eingereichter [[Habilitation]]santrag abgelehnt worden war, bei seinem Doktorvater in Experimenteller Psychologie und Experimenteller Pädagogik in Gießen&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Putzke: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern. Sein Leben und sein psychosomatisches Denken.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt daraufhin 1922 einen Lehrauftrag als Privatdozent für Pädagogische Psychologie an der Universität Gießen. Im selben Jahr zog er mit seiner Familie nach Gießen und wurde seine [[Lehrberechtigung|Venia Legendi]] auf das Gesamtgebiet der Philosophie und Pädagogik erweitert. Beginnend mit seiner Monografie &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Psychologie&amp;#039;&amp;#039; (1921), insbesondere dem Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, entwickelte er seine Medizinische Psychologie&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Das medizin-psychologische Werk Erich Sterns.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; (ein Terminus, den er selbst nur einmal 1953&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Stern: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der „Laien-Psychotherapie“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Psychotherapie und medizinische Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1953, S. 146–158.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendete&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Das medizin-psychologische Werk Erich Sterns.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Mainz 1989, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;). In Gießen wurde Stern 1924 außerordentlicher Professor für [[Philosophie]] und Pädagogik, aber ein Wiederauftreter seiner Lungentuberkulose und ein längerer Sanatoriumsaufenthalt schränkten seine Tätigkeiten bis 1925 ein. 1927 wurde er Dozent am seit 1925 von [[Erich Feldmann (Pädagoge)|Erich Feldmann]] geleiteten Pädagogischen Institut in [[Mainz]], einem Ableger der Universität Darmstadt, und ab 1929 Vorstand des in Mainz neu etablierten Instituts für Psychologie, Jugendkunde und Heilpädagogik. Im Mainz betrieb er auch eine kleine psychiatrische Praxis. Im Sommersemester 1927 hatte er aufgrund einer „katarrhalischen Lungenkrankheit“ einen Erholungsaufenthalt in Locarno. Als namhafter Vertreter der Medizinischen Psychologie schrieb er als Mitarbeiter einige Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Stern: &amp;#039;&amp;#039;Arzt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Körperlich Kranke (Psychologie)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Milieu&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Birnbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der medizinischen Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1930, S. 42–44, 295–304 und 323–337.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu dem von [[Karl Birnbaum (Mediziner)|Birnbaum]] 1930 herausgegebenen ersten Handwörterbuch dieses Faches&amp;lt;ref&amp;gt;Gernot Huppmann, Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern (1889–1959) und die Medizinische Psychologie: eine ergobiographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; 2015 (2016), S. 140–143 und 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; und für das 1934 erschienene &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädische Handbuch der Heilpädagogik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Stern: &amp;#039;&amp;#039;Einfühlung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Krankheitserlebnis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Organische Erkrankung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Psychotherapie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sterben&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tod&amp;#039;&amp;#039;. In: Adolf Dannemann, Georg Gnerlich, August Hentze, [[Ewald Meltzer|E. Meltzer]], H. Schoberl, Erich Stern (Hrsgg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädisches Handbuch der Heilpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Halle an der Saale 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Drittes Reich“, Schweiz, Frankreich und Schweiz ===&lt;br /&gt;
[[Machtergreifung|1933]] wurde Erich Stern zwangspensioniert, wegen seiner jüdischen Herkunft nach § 4 des „[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]“ entlassen. Sein Institut wurde geschlossen und die Patienten seiner Praxis blieben fern. Er emigrierte im selben Jahr mit seiner Familie in die [[Schweiz]] und Stern begann eine Tätigkeit am Institut für Hochgebirgsphysiologie und Tuberkuloseforschung in [[Davos]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Das medizin-psychologische Werk Erich Sterns.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Mainz 1989, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;144-146&amp;quot;&amp;gt;Gernot Huppmann, Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern (1889–1959) und die Medizinische Psychologie: eine ergobiographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; 2015 (2016), S. 144–146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1933 zog die Familie nach [[Paris]] und Erich Stern arbeitete dort zunächst unterbezahlt und von 1934&amp;lt;ref name=&amp;quot;144-146&amp;quot; /&amp;gt; bis 1940 als Assistent (&amp;#039;&amp;#039;Assistant étranger&amp;#039;&amp;#039;) an der Kinderpsychiatrischen Universitätsklinik &amp;#039;&amp;#039;Clinique de neuro-psychiatrie infantile&amp;#039;&amp;#039; der [[Sorbonne]], wo er auch Sprechstunden für Kinder mit Intelligenz- und Verhaltensstörungen abhielt. In dieser Zeit war Stern an einem jüdischen [[Dispensaire]] auch mit der Betreuung jüdischer Emigranten befasst, worüber er erstmals 1937&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Stern: &amp;#039;&amp;#039;Die Emigration als psychologisches Problem.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 1937; abgedruckt in: Uwe Wolfradt, Elfriede Billmann-Mahecha, Armin Stock (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Psychologinnen und Psychologen 1933–1945. Ein Personenlexikon, ergänzt um einen Text von Erich Stern.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2015, S. 503–551.&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;144-146&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 erhielten die Sterns die französische Staatsbürgerschaft. Nachdem deutsche Truppen 1940 die französische Grenze überschritten hatten und Südfrankreich von den Deutschen besetzt war, zog Erich Stern mit seiner Frau 1941 nach [[Salagnac|Clairvivre]], einer Siedlung für chronisch Lungenkranke in Südfrankreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;144-146&amp;quot; /&amp;gt; Als ehemals [[Einbürgerung|naturalisierte]] Franzosen wurde dem Ehepaar Stern auf Betreiben der deutschen Nationalsozialisten 1943 die französische Staatsbürgerschaft wieder entzogen, was sie zu staatenlosen Juden machte. Aus Furcht vor einer Verhaftung ließ sich Stern im von deutschen Truppen verschont gebliebenen Sanatorium von Clairvivre aufnehmen. Die Ankunft der Alliierten in Frankreich beendete die Gefahr 1944. In Clairvire arbeitete Stern 1946 als Sanatoriumsarzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;144-146&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1948 kehrte Stern nach Paris zurück und wurde &amp;#039;&amp;#039;Attaché&amp;#039;&amp;#039; am [[Centre national de la recherche scientifique]] (CNRS). Von 1950 bis 1955 arbeitete er an der Sorbonne in Paris an seiner ehemaligen Arbeitsstätte, der Neuropsychiatrischen Kinderklinik der Universität&amp;lt;ref name=&amp;quot;144-146&amp;quot; /&amp;gt; und von 1950 bis 1956 war er am CNRS &amp;#039;&amp;#039;Chargé de Recherches&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1957 siedelten seine Frau und er auch aus gesundheitlichen Gründen nach [[Kilchberg ZH|Kilchberg]], wo 1955 [[Thomas Mann]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Erich Stern: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu Thomas Manns „Zauberberg“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Klinik.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, 1925, S. 254–257.&amp;lt;/ref&amp;gt; gestorben war und dessen Ehefrau bis 1980 lebte, bei Zürich über. Erich Stern starb 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seiner im Nationalsozialismus geraubten Bibliothek wurde 2023 an die &amp;#039;&amp;#039;Groupe Toulousain de la Société Psychanalytique de Paris&amp;#039;&amp;#039; restituiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://provenienzforschung.zlb.de/restitutionen/erich-stern/ |titel=Erich Stern |hrsg=Zentral- und Landesbibliothek Berlin |sprache=de |abruf=2024-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Wirkung des Hochgebirgsklimas auf die Pulsfrequenz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Klinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 50, 1913, S. 720–723.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Frühdiagnose der Lungentuberkulose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Klinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 51, 1914, S. 1419–1421.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der Disposition zur Lungentuberkulose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Tuberkulose.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 1914, S. 556–567.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Statistik und Bekämpfung der Tuberkulose im Kindesalter mit besonderer Berücksichtigung Elsaß-Lothringens.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Straßburg 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Psychologie der Wertung mit besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Zeitstufe der Realisierung auf die Phänomänologie des Wertungserlebnisses und des Problems der Rangordnung der Werte.&amp;#039;&amp;#039; Philosophische Dissertation Gießen, Straßburg 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Hirt, Breslau 1923.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Jugendpsychologie. Eine Einführung in die Psychologie der Entwicklung von der Geburt bis zum Abschluß der Pubertät.&amp;#039;&amp;#039; 4., vollkommen durchgesehene und neu bearbeitete Auflage. Hippokrates, Stuttgart 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Psychologie des Lungenkranken. Der Eindruck der Diagnose „Lungentuberkulose“ auf den Kranken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 51, 1925, S. 1146–1149.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Psyche des Lungenkranken. Der Einfluß der Lungentuberkulose und des Sanatoriumslebens auf die Seele der Kranken.&amp;#039;&amp;#039; Halle an der Saale 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krankheit als Gegenstand dichterischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, 1925/1926, S. 702–707.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der Psychotherapie im Lungensanatorium.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine ärztliche Zeitschrift für Psychotherapie und psychische Hygiene.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1929, S. 299–314.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seelische Störungen und Schwererziehbarkeit bei Kindern und Jugendlichen.&amp;#039;&amp;#039; Hirt, Breslau 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychologie des Sterbens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Umschau.&amp;#039;&amp;#039; Band 37, 1933, S. 21–24.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit [[Adolf Dannemann]], Georg Gnerlich, August Hentze, [[Ewald Meltzer|E. Meltzer]], H. Schoberl: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädisches Handbuch der Heilpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Halle an der Saale 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Emigration als psychologisches Problem.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Boulogne-sur-Seine 1937; abgedruckt in: Uwe Wolfradt, Elfriede Billmann-Mahecha, Armin Stock (Hrsgg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Psychologinnen und Psychologen 1933–1945. Ein Personenlexikon, ergänzt um einen Text von Erich Stern.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2015, S. 503–551.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Psychologie de la mort.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Folia Psychiatrica Neurologica et Neurochirurgia Neerlandica.&amp;#039;&amp;#039; Band 52, 1949, S. 227–246.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le problème de la spécificité du type de la personnalité e des conflites des tuberculeux.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le poumon.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, 1952, S. 107–119.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Persoenlichkeitsanalyse nach dem Murray-Test (T.A.T.). Beschreibung, Anwendung, Interpretation und diagnostische Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Rascher, Zürich 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenskonflikte als Krankheitsursachen. Eine Einführung in die psychosomatische Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Rascher, Zürich 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der „Laien-Psychotherapie“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Psychotherapie und medizinische Psychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1953, S. 146–158.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Psyche des Lungenkranken. Klinisch-psychologische und sozioal-psychologische Untersuchungen über den Einfluß der Lungentuberkulose und des Sanatoriumslebens auf die Psyche des Kranken.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Berlin 1954.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. und Beitragsautor: &amp;#039;&amp;#039;Die Tests in der klinischen Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Unverheirateten.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arzt und Patient in der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; München 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychotherapie, Medizin und Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studium Generale.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 1960, S. 109–116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|266||Stern, Erich|Michael Putzke|118753606}}&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Horn]]: &amp;#039;&amp;#039;Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert. Zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion&amp;#039;&amp;#039;. Julius Klinghardt, Bad Heilbrunn 2003, ISBN 3-7815-1271-1, S. 351 f.&lt;br /&gt;
* Michael Putzke, [[Elmar Brähler]]: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern und die Spezifitätsdebatte.&amp;#039;&amp;#039; In: Adolf-Ernst Meyer, Ulrich Lamparter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der Psychosomatik. Beiträge zur Entwicklungsgeschichte ganzheitlicher Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Asanger, Heidelberg 1994.&lt;br /&gt;
* Michael Putzke, Elmar Brähler: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern – Ein im Exil vergessener Pionier der Psychosomatik.&amp;#039;&amp;#039; In: Adolf-Ernst Meyer, Ulrich Lamparter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der Psychosomatik.&amp;#039;&amp;#039; Asanger, Heidelberg 1994.&lt;br /&gt;
* Michael Putzke: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern. Sein Leben und sein psychosomatisches Denken.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Leipzig 1997.&lt;br /&gt;
* Gernot Huppmann, Reinhold Ahr: &amp;#039;&amp;#039;Erich Stern (1889–1959) und die Medizinische Psychologie: eine ergobiographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, 2015 (2016), S. 137–155.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stern, Erich&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. München : Saur, 1983, S. 1123&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118753606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118753606|VIAF=98237245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stern, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychosomatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stern, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychiater, Psychologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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