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	<title>Erich Spickschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SpickschenErich.jpg|mini|Erich Spickschen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Spickschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1897]] in [[Vluyn]], Kreis [[Moers]], Rheinland; † [[1. Oktober]] [[1957]] in [[Kirchheimbolanden]], [[Donnersbergkreis]], Rheinland-Pfalz) war ein deutscher Landwirt; während der NS-Zeit war er Landesbauernführer von Ostpreußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Volksschule]] besuchte Spickschen das Königliche Gymnasium Adolfinum zu Moers. Vor dem Abitur im August 1914 meldete er sich freiwillig zum Militär. Im Oktober 1914 gelangte er an die Westfront, wo er bald zur Gruppe der Unteroffiziere gehörte. Im Frühjahr 1915 legte er das Kriegsabitur ab. Im September desselben Jahres wurde er zum Leutnant der Reserve befördert. Seit dem Sommer 1917 nahm er an schweren Kämpfen teil, u.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Schlacht um Verdun]], der [[Schlacht an der Marne (1918)|Marneschlacht]] und der [[Maas-Argonnen-Offensive]]. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] beider Klassen und dem höchsten württembergischen Orden ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 arbeitete Spickschen als landwirtschaftlicher Lehrling zunächst auf einem Hof in [[Pommern]], dann auf verschiedenen Höfen im südlichen [[Dänemark]], um  sich zum Landwirt auszubilden. Den Besuch der Höheren Landbauschule in [[Wolfsanger]] bei [[Kassel]] schloss er 1923 als staatlich geprüfter Landwirt ab. Auf dem Hof Tordengaard (Alsen) lernte er 1921 Gerda Ursula Dietrich (1903–1981) kennen, die er 1923 heiratete. Beide pachteten erst das Gut Bonkow in Hinterpommern, dann das Gut Schwesternhof in [[Ostpreußen]], bis sie im November 1926 das im [[Samland]] gelegene Gut [[Listowoje (Kaliningrad)|Woydiethen]] kauften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prägung durch das Erlebnis des Ersten Weltkriegs und die wachsende Notlage der Landwirtschaft führten Spickschen während der Endzeit der Weimarer Republik zu einer verstärkten Politisierung. Von Februar 1928 bis März 1932 gehörte er dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] an. Zum 1. November 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 1.360.788),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42060732&amp;lt;/ref&amp;gt; am 1. Juli 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde er Kreisbauernführer des [[Kreis Fischhausen|Kreises Fischhausen]] und im [[Reichsnährstand]] Landeshauptabteilungsleiter I von Ostpreußen. Im Dezember 1935 wurde er zum Landesbauernführer von Ostpreußen ernannt. In Verbindung damit wurde er zwei Jahre später Gauamtsleiter für Agrarpolitik. Außerdem war er Generallandschaftsrat, [[Preußischer Provinzialrat]] und Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]]. Im November 1936 wurde Spickschen – wie sämtliche Landesbauernführer – von der SA in der damals üblichen Doppelfunktion als [[SS-Ehrenführer]] in die „Allgemeine SS“ überwiesen, wo er zuletzt, im November 1942, den Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s hatte (SS-Nummer 277.482).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Überfall auf Polen]] 1939 war er Hauptmann der Reserve. Danach war er als Landesbauernführer Ostpreußens zusätzlich für den [[Regierungsbezirk Zichenau]] und seit Sommer 1941 für den [[Bezirk Bialystok]] zuständig. Im Spätherbst 1944 gelangte er zum [[Volkssturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Beinverwundung kurz vor Kriegsende geriet er in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Von Krankheiten gezeichnet kehrte er Anfang Juni 1948 nach Westdeutschland zurück. Nach einem provisorischen Aufenthalt zusammen mit seiner Frau und sieben Kindern in [[Bleckenstedt]]/[[Salzgitter]] pachtete er im November 1950 in [[Dannenfels]] (Donnersbergkreis) eine Gastwirtschaft mit einer Landwirtschaft von knapp 15 Hektar. Gesundheitlich geschwächt konnte er den Betrieb nur unter Mühen aufrechterhalten. Seine vielseitig begabte, nicht nur in der Landwirtschaft und Gastronomie aktive Ehefrau überlebte ihn um 24 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* Christian Rohrer: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Macht in Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; (Colloquia Baltica, Bd. 7/8. Beiträge zur Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas.) Martin Meidenbauer, München 2006. ISBN 3-89975-054-3&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Alles Liebe &amp;amp; Heil Hitler. Wie falsche Hoffnungen entstehen. Eine Familiengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Buchgestaltung: Carsten Kraemer. Code Verlag, Berlin 2012. ISBN 978-3-9815329-0-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130542539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130542539|LCCN=no2018009726|VIAF=42948450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spickschen, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spickschen, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vluyn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kirchheimbolanden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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