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	<title>Erich Schellhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Malabon: HC: Entferne Kategorie:Beamter (Deutsches Reich); Ergänze Kategorie:Beamter (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-09-26T10:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Beamter_(Deutsches_Reich)&quot; title=&quot;Kategorie:Beamter (Deutsches Reich)&quot;&gt;Kategorie:Beamter (Deutsches Reich)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Beamter_(Deutschland)&quot; title=&quot;Kategorie:Beamter (Deutschland)&quot;&gt;Kategorie:Beamter (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Karl Günther Schellhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1901]] in [[Pakosławice|Bösdorf]], [[Schlesien]]; † [[19. Februar]] [[1983]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Beamtentum#Neuzeit|Verwaltungsbeamter]] und [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], später [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], [[Gesamtdeutsche Partei|GDP]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Erich Schellhaus wurde am 4. November 1901 als Sohn eines Postbeamten in Bösdorf geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und dem Abitur am Realgymnasium in [[Nysa|Neiße]] nahm er ein Studium an der [[Handelshochschule Berlin]] auf, das er aber nicht abschloss. Stattdessen wechselte er ins Bankfach, absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann und arbeitete anschließend bei der [[Darmstädter und Nationalbank]]. Er trat 1926 in den Verwaltungsdienst der Stadt [[Świdnica|Schweidnitz]] ein und war dort zunächst als Angestellter tätig. Nachdem er die zweite Verwaltungsprüfung an der Schlesischen Beamtenfachschule in [[Breslau]] bestanden hatte, schlug er eine Beamtenlaufbahn ein. Von 1939 bis 1945 nahm er als Offizier der Wehrmacht am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Nach dem [[Überfall auf Polen]] wirkte er in verschiedenen Stabseinheiten des Infanterie-Regiments 350. 1940 nahm er am Westfeldzug, nach Beginn des [[Unternehmen Barbarossa|Unternehmens Barbarossa]] im Juni 1941 als Oberleutnant am Ostfeldzug teil. 1943 wurde er zum Kommandostab beim [[Militärbefehlshaber Frankreich]] nach Paris kommandiert, 1945 kam er als Hauptmann zum Oberkommando der Heeresgruppe Weichsel.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Funktionäre mit Vergangenheit. Das Gründungspräsidium des Bundes der Vertriebenen und das &amp;quot;Dritte Reich.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München  2013, S. 577f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Ergebnissen der Studie des [[Institut für Zeitgeschichte]] zum Gründungspräsidium des BdV gilt er durch sein Wirken im Ostkrieg als schwer belastet, weil er als Offizier einer Einheit in Weißrussland angehörte, die 1941 intensiv an der „Partisanenbekämpfung“ und „massenhaften Ermordung von Juden“ beteiligt war, so dass von seiner „mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgten Beteiligung an Mordaktionen gegen die dortige Zivilbevölkerung“ auszugehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Funktionäre mit Vergangenheit. Das Gründungspräsidium des Bundes der Vertriebenen und das „Dritte Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2013, S. 529.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende siedelte Schellhaus als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] nach [[Trizone|Westdeutschland]] über, ließ sich in [[Eschede]] nieder und wohnte im dortigen Pfarrhaus. In der Nachkriegszeit wurde er als Wald- und Moorarbeiter beschäftigt. 1952 zog er nach Hannover. Er engagierte sich in Vertriebenenverbänden, war von 1955 bis 1968 Bundesvorsitzender der [[Landsmannschaft Schlesien]] und von 1958 bis 1968 einer von vier Vizepräsidenten des [[Bund der Vertriebenen|Bundes der Vertriebenen]] (BdV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Schellhaus trat zum 1. Mai 1933 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 2.263.025).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37091392&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan A. Glienke: Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtags. Hannover 2012, S. 198f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag.niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_16_5000/4501-5000/16-4667.pdf NS-Vergangenheit von Ministern und Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen] (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB), Landtagsdrucksache 16/4667, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1931 bis 1934 amtierte er als [[Bürgermeister]] der Gemeinde [[Fiddichow]] und von 1935 bis 1939 als Bürgermeister der Stadt [[Bad Salzbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schellhaus zählte 1950 zu den Gründern des BHE in [[Niedersachsen]]. Er wurde zunächst in den BHE-Kreisvorstand [[Celle]] und später in den GB/BHE-Bundesvorstand gewählt. In den 1950er-Jahren war er Ratsmitglied der Gemeinde Eschede. Am 7. November 1952 rückte er für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Karl Ott (Politiker)|Karl Ott]] in den [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]] nach, dem er bis 1963 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schellhaus wurde am 13. Juni 1951 als Minister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegssachgeschädigte in die von Ministerpräsident [[Hinrich Wilhelm Kopf]] geführte Regierung des Landes Niedersachsen berufen und gehörte auch der von Ministerpräsident [[Heinrich Hellwege]] geleiteten Folgeregierung an. Nach der Bildung einer Koalition aus [[Deutsche Partei|DP]], CDU und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] schied er am 19. November 1957 aus der Regierung aus und wurde in seinem Ministeramt von [[Albert Höft]] abgelöst. Vom 12. Mai 1959 bis zum 12. Juni 1963 amtierte er erneut als Vertriebenenminister in den von den Ministerpräsidenten Kopf und [[Georg Diederichs]] geleiteten Landesregierungen. Nach dem Zusammenschluss von GB/BHE und DP zur GDP 1961 wurde er zunächst Mitglied der neu gegründeten Partei, wechselte aber im Mai 1964 zur CDU über. Im September 1962 forderte Schellhaus auf dem Landesparteitag des GB/BHE in [[Nienburg/Weser|Nienburg]] ein Gesetz, das jegliche Erklärungen, in denen auf die deutschen Ostgebiete verzichtet würde, als Landesverrat mit Gefängnis oder Zuchthaus unter Strafe stellen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45142767|Titel=Im Alleingang|Autor=|Jahr=1963|Nr=12|Seiten=46|Datum=1963-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein solches Gesetz kam niemals zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]], 1961&lt;br /&gt;
* [[Schlesierschild]], 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kopf IV]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Hellwege I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kopf V]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diederichs I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004278|Erich Schellhaus||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 23/1983 vom 30. Mai 1983}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landtag-niedersachsen.de/download/29627/Bericht_Historische_Kommission.pdf Stephan A. Glienke: Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtags. Hannover 2012] (PDF; 890&amp;amp;nbsp;kB), S. 198f.&lt;br /&gt;
* [[Michael Schwartz]] (in Zusammenarbeit mit Michael Buddrus, Martin Holler und Alexander Post): &amp;#039;&amp;#039;Funktionäre mit Vergangenheit: Das Gründungspräsidium des Bundesverbandes der Vertriebenen und das „Dritte Reich“&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2013, ISBN 978-3-486-71626-9 ([http://library.fes.de/pdf-files/afs/81451.pdf Rezension] (PDF; 101&amp;amp;nbsp;kB) im [[Archiv für Sozialgeschichte]], 18. April 2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.eschede.de/geschichte/geschichte-und-geschichten/erich-schellhaus.html Kurzbiographie bei der Gemeinde Eschede]&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|schellhaus-erich|Schellhaus, Erich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1019962976|VIAF=231920045}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schellhaus, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesierschildes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schellhaus, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schellhaus, Erich Karl Günther&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker (NSDAP, GB/BHE, GDP, CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pakosławice|Bösdorf]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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