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	<title>Erich Sack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kabelschmidt: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-06-09T16:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Sack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1887]] in [[Goldap]]; † [[24. Januar]] [[1943]] in [[Dachau]]) war ein [[deutsche]]r [[evangelisch]]er [[Pfarrer]], [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und [[KZ-Häftling]] im [[KZ Dachau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] absolvierte Sack die [[Friedrichsschule Gumbinnen]]. Anschließend studierte er [[Albertus-Universität Königsberg]] [[Evangelische Theologie]]. Seine erste Stelle als [[Vikar|Hilfsprediger]] fand er in [[Hamburg-Eppendorf]] bei der [[lutherisch]] geprägten Sankt-Ansgar-Schule. Eng verbunden damit war das „[[Liste der Deutschen Evangelischen Allianz nahestehender Organisationen|Diakonissenhaus Bethlehem]]“. Sein [[Mentoring|Mentor]] wurde der Hamburger Pastor [[Max Glage]], der später die [[St. Anschar (Hamburg-Eppendorf)|Anschar-Gemeinde]] zu einer sogenannten konfessionellen Kapellengemeinde innerhalb der Hamburgischen evangelisch-lutherischen Landeskirche umwandelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stanscharhamburg.de/geschichte.html Anschargemeinde].&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ging Sack in seine [[Ostpreußen|ostpreußische]] Heimat zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Die nachfolgenden Angaben des Artikels stimmen nicht oder sind nur teilweise richtig. Erich Sack ist nie in Lyck Pfarrer gewesen (trotz anderslautendem Quellennachweis), er war mit 25 Jahren dazu noch viel zu jung. Auch war er nicht in Pillkallen, das heute Dobrowolsk (!) heißt, vielmehr ergibt sich nach dem &amp;#039;&amp;#039;Altpreußischen evangelischen Pfarrerbuch&amp;#039;&amp;#039; von Friedwald Moeller (Hamburg, 1968) folgende Zeit- und Ortsaufstellung des Dienstes in Ostpreußen: 1913–1914 Vikar in [[Kirche Rautenberg (Ostpreußen)#Pfarrer|Rautenberg]], 1914–1916 Pfarrer in [[Druschba (Kaliningrad)#Pfarrer|Allenburg]], 1916–1923 in [[Sabolotnoje (Kaliningrad)#Pfarrer|Groß Warningken]] (1938 bis 1946: Steinkirch, der Ort existiert heute nicht mehr), 1923–1926 in [[Kornewo#Pfarrer|Zinten]], 1926–1943 in [[Kirche Lasdehnen#Pfarrer (1578–1945)|Lasdehnen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er in [[Ełk|Lyck]] Pfarrer wurde. Seine weiteren Pfarrstellen waren danach in [[Moschenskoje (Kaliningrad)|Pillkallen]], [[Druschba (Kaliningrad)|Allenburg]], [[Sabolotnoje (Kaliningrad)#Kirche|Groß Warningken]] (1938 bis 1946: Steinkirch), [[Kornewo|Zinten]] und achtzehn Jahre lang in [[Kirche Lasdehnen|Lasdehnen]] (1938 bis 1946: Haselberg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Andreas Kossert]] |Titel=Ostpreußen: Geschichte und Mythos |Auflage=1. Aufl |Verlag=Siedler |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-3-641-03232-6 |Seiten=194 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort geriet er in scharfen Gegensatz zu den [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]]. Die [[NSDAP]] nannte er offen ein „nationales Unglück“. So geriet er unter die Beobachtung der [[Gestapo]], wurde mehrfach verhört und man unternahm Anstrengungen, um ihn aus dem Amt zu drängen. In jedem seiner [[Gottesdienst]]e saßen drei Gestapoleute in [[Zivilperson|Zivil]] unter seiner [[Kanzel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer [[Konfirmandenstunde]] am 6. August 1942 erklärte er den Konfirmanden: „Ein Volk, das seinen Glauben verleugnet, wird niemals siegen.“ Daraufhin wurde er für zehn Tage in „[[Schutzhaft]]“ genommen und nach [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] gebracht, wo ihm im Verhör [[Zersetzung der Wehrkraft]] vorgeworfen wurde. Sein [[Superintendent]] Thiel und auch seine Frau haben ihn dort einmal und zugleich das letzte Mal sehen können. Am 16. August 1942 wurde er auf einen Transport zur [[Deportation]] in das KZ Dachau gebracht und dort am 4. September 1942 eingeliefert. Er erhielt die [[Häftlingsnummer]] 25843 und musste dort harte [[Zwangsarbeit]] verrichten. Nach Auszehrung und völliger Erschöpfung starb er, wobei seiner Frau in Täuschungsabsicht „[[Lungenentzündung]]“ als Todesursache mitgeteilt wurde. Erst im März traf seine [[Bestattungsurne|Aschenurne]] zur [[Bestattung]] ein. Weil die Gemeinde dort an der Sitte der [[Erdbestattung]] festhielt, wurde seine Urne in einen [[Sarg]] gelegt und in Haselberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;PA&amp;quot;&amp;gt;http://archiv.preussische-allgemeine.de/1987/1987_08_22_34.pdf (Seite 19) Abgerufen am 24. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Sack war verheiratet und Vater eines Sohnes und sieben Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Evangelische Kirche in Deutschland]] erinnert mit einem Gedenktag im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]] am [[24. Januar]] an Erich Sack.&amp;lt;ref&amp;gt;Liturgische Konferenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchenjahr. Evangelischer Sonn- und Feiertagskalender 2019/2020&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2019, S. 34–39 (Namenkalender).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987 wurde in der Trinitatiskirche&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://trinitatis-bochum.ekvw.de/ trinitatis-bochum.ekvw.de]&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 24. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hofstede (Bochum)|Hofstede]]-[[Riemke (Bochum)|Riemke]] in [[Bochum]] im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes unter Anwesenheit von zwei Töchtern des Märtyrers eine Ehrentafel für Erich Sack enthüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Januar 2023 wurde Erich Sack anlässlich seines 80. Todestages in einer [[Verkündigungssendung]] thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kinhaupt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=5&amp;amp;tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=95578&amp;amp;cHash=2249386b8e5fd35fbed6320081475651 Einer mit Rückgrat]&amp;#039;&amp;#039; In: kirche-im-wdr.de, abgerufen am 24. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Oehme: &amp;#039;&amp;#039;Märtyrer der evangelischen Christenheit 1933–1945. Neunundzwanzig Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1979, S. 114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-03-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sack, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sack, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Mitglied der Bekennenden Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Goldap]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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