<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Ro%C3%9Fmann</id>
	<title>Erich Roßmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Ro%C3%9Fmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Ro%C3%9Fmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T20:12:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Ro%C3%9Fmann&amp;diff=1223341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Entrechtung ab 1933 und Rehabilitierung nach 1945 */ Tippfehler entfernt, ISBN-Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Ro%C3%9Fmann&amp;diff=1223341&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-08T13:11:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entrechtung ab 1933 und Rehabilitierung nach 1945: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RoßmannErich.jpg|mini|Erich Roßmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Hermann Roßmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1884]] in [[Pößneck]]; † [[26. September]] [[1953]] in [[Meran]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Der als Sohn eines Arbeiters geborene Erich Roßmann wurde im Jahre 1902 Mitglied der SPD. Er arbeitete von 1904 bis 1915 als Redakteur bei der [[Schwäbische Tagwacht|Schwäbischen Tagwacht]], dem Organ der württembergischen SPD in [[Stuttgart]] und bei der &amp;#039;&amp;#039;Donau-Wacht&amp;#039;&amp;#039; in [[Ulm]]. Im November 1918 beteiligte er sich am sog. [[Funkerspuk]], bei dem [[Wolffs Telegraphisches Bureau]] besetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Winfried B. Lerg|Titel=Die Entstehung des Rundfunks in Deutschland: Herkunft und Entwicklung eines publizistischen Mittels|Reihe=Beiträge zur Geschichte des deutschen Rundfunks|BandReihe=1|Auflage=2|Verlag=Knecht|Ort=Frankfurt am Main|Datum=1970|Seiten=45 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später übernahm er die Position eines Regierungsrats im [[Reichsarbeitsministerium]]. Er war Vorsitzender im [[Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer]] sowie Direktor des Versorgungsamtes Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger von [[Otto Steinmayer]] war Roßmann von 1924 bis 1933 Landesvorsitzender der SPD in [[Volksstaat Württemberg|Württemberg]] und somit neben [[Wilhelm Keil]] und später [[Kurt Schumacher]] einer der bedeutenden Politiker in der württembergischen SPD. Von 1924 bis 1933 gehörte Erich Roßmann dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] an, war aber kein Mitglied im [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg|württembergischen Landtag]] und auch nicht in einem Ministeramt auf Landes- oder Reichsebene tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im für die SPD so erfolgreichen Wahlkampf 1928 zur württembergischen [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg#Wahl zum 3. Landtag am 20. Mai 1928|Landtags]]- und zur [[Reichstagswahl 1928|Reichstagswahl]] warf Roßmann den Kommunisten vor, diese hätten der Arbeiterklasse nach dem verlorenen Krieg suggeriert, dass der „Trümmerhaufen in wenigen Jahren in ein Paradies zu verwandeln“ sei, und dieser „Wechselwirkung von Schwindel und Leichtgläubigkeit“ verdanke die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ihre Existenz.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 66&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem SPD-Parteitag in [[Magdeburg]] vom 26. bis 31. Mai 1929 befürwortete Roßmann mit Wilhelm Keil und den meisten württembergischen Delegierten das Wehrprogramm der SPD, welches von Kurt Schumacher wegen der Demokratieferne der [[Reichswehr]] abgelehnt wurde. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Müller II|letzten demokratischen Reichsregierung]] der Weimarer Republik reklamierte Roßmann mit einer Rede auf der württembergischen SPD-Landesversammlung am 10. August 1930 die Rechte der SPD auf politische Teilhabe gegen die „Anmaßungen der bürgerlichen Parteien“.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 238&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Parteitag der SPD in [[Leipzig]] vom 31. Mai bis 5. Juni 1931 verteidigte Roßmann die Tolerierungspolitik der SPD-Reichstagsabgeordneten gegenüber der [[Kabinett Brüning I|Regierung Brüning]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 295&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Juni 1932 erließ der württembergische Landesvorstand der SPD eine Warnung, dass Unterorganisationen der SPD vor Ort auf keinen Fall mit kommunistischen Organisationen in Verhandlungen treten dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 395&amp;lt;/ref&amp;gt; Der massiven Gewalt und dem wachsenden politischen Erfolg der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] stand Roßmann ratlos gegenüber und betonte stets die Schuldlosigkeit der SPD am kommenden Unheil&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 402&amp;lt;/ref&amp;gt; und die großen Verdienste der Sozialdemokratie, so auch auf einer Kundgebung der SPD in Stuttgart am 28. Juli 1932 vor 10.000 Zuhörern.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 404&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 und der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl vom 5. März 1933]] resignierte Roßmann, wie auch Keil. Sie setzten beide auf ein eventuelles Arrangement mit dem Nationalsozialismus. Damit befanden sie sich im Einklang mit der Berliner SPD-Parteiführung,&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 475&amp;lt;/ref&amp;gt; brachten jedoch die SPD in Stuttgart und insbesondere Kurt Schumacher gegen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entrechtung ab 1933 und Rehabilitierung nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Trotz seiner Haltung wurde Roßmann am 23. Juni 1933 in Stuttgart verhaftet und ins [[Lager Heuberg|Konzentrationslager Heuberg]] abtransportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder… &amp;#039;&amp;#039;, Seite 466&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Oktober 1933 wurde er mit etwa 100 Mithäftlingen ins Garnison-Arresthaus nach Ulm gebracht, was mit der Ankündigung einer Haftverschärfung verbunden war. Tatsächlich kam es in der Außenstelle des KZ Heuberg aber zu Hafterleichterungen und am 24. Oktober 1933 wurde Roßmann aus der sogenannten [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]] entlassen, so dass er zu seiner Familie nach Stuttgart zurückkehren konnte&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Roßmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Sozialismus und Demokratie...&amp;#039;&amp;#039;, S. 84 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 25. August 1944 wurde er im Zuge der [[Aktion Gitter]] erneut verhaftet und schließlich bis Ende Oktober 1944 im [[KZ Sachsenhausen|Konzentrationslager Sachsenhausen]] interniert. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er Generalsekretär des [[Süddeutscher Länderrat|Süddeutschen Länderrats]] und von 1948 bis 1949 Intendant von [[Süddeutscher Rundfunk|Radio Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 bis 1949 war er zweiter Generalsekretär der [[Europa-Union Deutschland]]. Roßmann setzte sich nach eigenem Bekunden seit Kriegsende für die [[deutsch-französische Verständigung]] ein&amp;lt;ref&amp;gt;Brief E. R. an [[Paul Distelbarth]] vom 2. Februar 1946, zit. nach [[Wolfgang Hardtwig]] Hg., &amp;#039;&amp;#039;Politische Kulturgeschichte der Zwischenkriegszeit 1918 - 1939,&amp;#039;&amp;#039; darin Christian Weiß: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Soldaten des Friedens.&amp;quot; Die pazifistischen Veteranen und Kriegsopfer des &amp;quot;Reichsbundes&amp;quot; und ihre Kontakte zu den französischen ancien combattants 1919 - 1933.&amp;#039;&amp;#039; [[V&amp;amp;R]], Göttingen 2005, ISBN 3-525-36421-0, S. 183–204, hier S. 204 (in [[Google Books]] und im Online-Buchhandel einsehbar). Roßmann war schon bei der [[Konferenz von Lausanne (1932)]] mit Frankreich am Rande beteiligt gewesen, vgl. seine Autobiografie, S. 42ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Autobiographie: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Sozialismus und Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. Rainer Wunderlich, Stuttgart 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Rossmann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 256.&lt;br /&gt;
* Walther Killy: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. K.G. Saur, München 1995, Band 8, Seite 406&lt;br /&gt;
* Thomas Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Brüder im deutschen Südwesten. Sozialdemokraten und Kommunisten in Baden und Württemberg von 1928 bis 1933&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1996&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|96|97|Rossmann, Hermann Erich|[[Frank Raberg]]|116632771}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012384217}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116632771}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/15192ebd-1464-459f-ba55-09701bd10eed/ Nachlass BArch N 1011 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Intendanten des SDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012384217|VIAF=172028605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rossmann, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant des Süddeutschen Rundfunks]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunk (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalsekretär der Europa-Union Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roßmann, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roßmann, Erich Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pößneck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>