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	<title>Erich Raddatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OTFW am 20. April 2026 um 12:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Raddatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. November]] [[1886]] in [[Konikowo (Świeszyno)|Konikow]], [[Landkreis Köslin|Kreis Köslin]]; † [[16. Februar]] [[1964]] in [[Berlin]]), Spitzname „Papa Raddatz“, war ein Berliner [[Kommunalpolitik]]er und preußischer Landtagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gelernte Schlosser ließ sich in Berlin nieder, wo er 1907 der Gewerkschaft und 1910 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] beitrat. Nach der Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trat er 1918 zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] über und begann als Beamter in der Verwaltung von [[Berlin-Neukölln|Neukölln]] zu arbeiten. Seit 1920 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], war er von 1920 bis 1925 Mitglied der Neuköllner [[Bezirksverordnetenversammlung|BVV]], von 1926 bis 1930 Stadtrat in Neukölln und 1928 bis 1932 Mitglied des Berliner [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1928 rückte Raddatz für [[Wilhelm Pieck]], der zuvor auf sein Mandat verzichtet hatte, in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] nach. Er gehörte dem Landtag bis 1932 an und vertrat den Wahlkreis 3 (Potsdam II). Im Februar 1930 gehörte er in der Berliner KPD zu einer Gruppe von 60 Funktionären, die in einem offenen Brief die Politik der Parteiführung um [[Ernst Thälmann]] und hierbei vor allem die [[Sozialfaschismus]]-Linie kritisierten. Aus der KPD ausgeschlossen, gründete Raddatz gemeinsam mit einigen anderen ehemaligen KPD-Funktionären die &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Unabhängiger Kommunisten (60 Ausgeschlossene)&amp;#039;&amp;#039;, die sich 1931 der SPD anschloss. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] verlor Raddatz seine Anstellung im öffentlichen Dienst und arbeitete als Werkstattschreiber und später als [[Industriemeister|Werkmeister]] in der Metallindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 trat Raddatz wieder der SPD bei und wurde von den amerikanischen Militärbehörden zum Bezirksstadtrat für Sozialwesen in Neukölln ernannt. Nach den Wahlen 1946 im Amt bestätigt, übte er diese Funktion bis 1959 aus und erwarb sich hierbei hohes Ansehen und den Spitznamen „Papa Raddatz“. Nach seinem aus Altersgründen erfolgten Rückzug aus der Kommunalverwaltung 1959 war er bis zu seinem Tode als stellvertretender Landesvorsitzender der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Berlin aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab-erich-raddatz-2017.jpg|mini|Ehrengrab Erich Raddatz’]]&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Er wurde 1959 vom [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhaus]] mit der Würde eines [[Stadtältester von Berlin|Stadtältesten von Berlin]] geehrt. Sein Grab auf dem landeseigenen [[Friedhof Britz&amp;amp;nbsp;I]] im Ortsteil [[Berlin-Britz]] ist als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] (Nr. 15–36/37) ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Altenheim des [[Diakonisches Werk|Diakonischen Werkes]] im Neuköllner Teil der [[Sonnenallee]] ist nach Erich Raddatz benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seiten=212 f}}&lt;br /&gt;
* Kurzbiographie in: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Frankfurt/Main 1969, S. 251.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4925 Raddatz, Erich]&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann Weber, Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe für die 3. Wahlperiode. R. v. Decker&amp;#039;s Verlag (G. Schenck), Berlin 1928. S. 576–577.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||180043}}&lt;br /&gt;
* [http://archiv.spd-berlin.de/geschichte/personen/l-z/raddatz-erich/ SPD Berlin – Biographie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raddatz, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Neukölln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtältester von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raddatz, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Raddatz, Papa&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker und preußischer Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. November 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Konikowo (Świeszyno)|Konikow]], [[Landkreis Köslin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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