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	<title>Erich Nehlhans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:11:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Nehlhans&amp;diff=348198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Kat</title>
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		<updated>2025-10-18T10:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Prenzlauer Allee 35 (Prenzl) Erich Nehlhans.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Haus Prenzlauer Allee 35, in [[Berlin-Prenzlauer Berg]] (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Nehlhans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Eigenschreibweise &amp;#039;&amp;#039;Erich Nelhans&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1899]] in [[Berlin]]; † [[15. Februar]] [[1950]] im Lager [[DubrawLag]]) war nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zusammen mit [[Hans Münzer]], Leo Hirsch, [[Leo Löwenstein]], [[Fritz Katten]] und [[Hans Erich Fabian]] Mitbegründer und kommissarischer Vorsitzender der [[Jüdische Gemeinde zu Berlin|Jüdischen Gemeinde zu Berlin]] und ein Opfer beider deutscher Diktaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Nehlhans wuchs als eines von fünf Geschwistern einer streng religiösen Familie in Berlin auf. 1918 wurde er Soldat in der kaiserlichen deutschen Armee. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er als [[Kaufmann]] und war Inhaber eines Verlags für Glückwunschkarten. 1934 heiratete er die [[Rabbiner]]tochter Edith Perlinsky. 1942 tauchte er in Berlin unter. Seine Frau wurde am 1. März 1943 während der [[Fabrikaktion]] nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert und dort ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Nehlhans war nach der Befreiung maßgeblich am Wiederaufbau des Gemeindelebens der Jüdischen Gemeinde zu Berlin beteiligt. Neben dem Vorsitz der Gemeinde war er für die Kultusangelegenheiten zuständig. Bekannt ist sein Einsatz für die Instandsetzung der [[Synagoge Rykestraße]], des [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhofes in Weißensee]] und andere Einrichtungen der jüdischen Gemeinde. Nehlhans war federführend bei der Einstellung von [[Estrongo Nachama]] als Kantor. Als Vorsitzender der Gemeinde hat er sich auch besonders um die sozialen Belange von ehemaligen KZ-Häftlingen gekümmert. Vielen von ihnen hat er zu einem Neuanfang in [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] und den USA verholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehlhans bearbeitete diese Übersiedlungsangelegenheiten hauptberuflich am Sitz der jüdischen Gemeinde im [[West-Berlin|britischen Sektor]]. Zu den Auswanderungswilligen gehörten auch solche mit sowjetischer Staatsangehörigkeit, darunter mehrere [[Deserteur]]e der [[Rote Armee|Sowjetarmee]]. Im März 1948 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei [[Volkskommissariat für innere Angelegenheiten|MGB]] Nehlhans, der sich keiner Unrechtshandlung bewusst war, in seiner Wohnung im [[Ost-Berlin|sowjetischen Sektor]] und brachte ihn in ein [[Berlin-Prenzlauer Berg#Nach dem Zweiten Weltkrieg|Kellergefängnis in der Prenzlauer Allee]]. Am 4. August 1948 verurteilte ihn ein [[Militärgericht#Sowjetische Militärtribunale, Rote Armee|sowjetisches Militärtribunal]] wegen &amp;#039;&amp;#039;antisowjetischer Agitation&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unterstützung der Desertion von sowjetischen Soldaten jüdischen Glaubens&amp;#039;&amp;#039; zu 25 Jahren Arbeitslager. Nach Abschaffung der [[Todesstrafe]] im Jahre 1947 war dies nach sowjetischem Gesetz die Höchststrafe.  Zunächst inhaftiert als SMT-Verurteilter auf dem Gelände des [[Speziallager Sachsenhausen|Speziallagers Sachsenhausen]], wurde Nehlhans im Oktober 1948 in die Sowjetunion überstellt, wo er zunächst im Gefängnis [[Brest (Belarus)|Brest]] inhaftiert war. Infolge einer schweren [[Hepatitis|Hepatitis-Erkrankung]] starb Nehlhans im Krankenhaus des Sonderlagers [[DubrawLag]] in [[Mordwinische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|Mordwinien]]. Er wurde auf dem Friedhof des dortigen Lagerpunkts Nr. 2 beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein russisches Militärgericht hob am 24. September 1997 das Urteil auf und rehabilitierte Erich Nehlhans vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel befindet sich am Wohnhaus Prenzlauer Allee 35, Berlin; eine Straße wurde nach ihm im [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] benannt. Wegen der Namensschreibweise kam es zu schweren Zerwürfnissen zwischen einem Familienmitglied, das die von Nehlhans gewählte Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Nelhans&amp;#039;&amp;#039; bevorzugte, und den Initiatoren der Gedenktafel.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Endlich: &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Erinnerung: Gedenkstätten und -orte für die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin und Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Metropol Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-938690-45-1, S.&amp;amp;nbsp;323&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Jüdischen Friedhof an der Heerstraße befindet sich ein Gedenkstein für Erich Nehlhans. Auch dort wird der Name &amp;#039;&amp;#039;Nelhans&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Die vom Berliner Bezirk [[Prenzlauer Berg]] mit biografischen Forschungen zu Nehlhans beauftragte Historikerin [[Annette Leo]] entschied sich in ihren Darstellungen für die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Nelhans.&amp;#039;&amp;#039; Nehlhans selbst habe mit &amp;#039;&amp;#039;Nelhans&amp;#039;&amp;#039; unterschrieben und auch in den meisten überlieferten Dokumenten werde diese Variante verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Leo: &amp;#039;&amp;#039;Erich Nelhans.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Wilhelm Fricke, Peter Steinbach, Johannes Tuchel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Opposition und Widerstand in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47619-8, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=erich-nelhans|lemma=Nelhans, Erich|autor=Christian Halbrock|band=2|idNum=2477}}&lt;br /&gt;
* Bruno Klose: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an E. Nehlhans&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitgliederrundbrief Nr. 54 des Vereins Aktives Museum, Berlin 2001&lt;br /&gt;
* [[Annette Leo]]: &amp;#039;&amp;#039;Erich Nelhans&amp;#039;&amp;#039; in [[Karl Wilhelm Fricke]], [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Opposition und Widerstand in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47619-8, S. 43–49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nehlhans, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nehlhans, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nelhans, Erich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kommissarischer Vorsitzender der jüdischen Gemeinde zu Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[DubrawLag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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