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	<title>Erich Mix - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T18:28:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-04-14T19:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Otto Friedrich Mix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1898]] in [[Trzcińsk|Labuhnken]], [[Westpreußen]]; † [[9. April]] [[1971]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und der [[Freie Demokratische Partei|FDP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Notabitur 1916 nahm Mix als Infanterist und Flugzeugführer am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach dem Kriege studierte er bis 1921 Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]] und [[Universität Greifswald|Greifswald]]. 1921 erfolgte die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die staatliche Aufsicht im Auswanderungswesen&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Referendariat trat Mix in die Beamtenlaufbahn ein. 1931 wurde er 2. Bürgermeister in [[Słupsk|Stolp]] (Pommern). Nachdem er zum 1. Oktober 1932 der NSDAP beigetreten war (Mitgliedsnummer 1.334.064), zu der er nach eigenen Angaben seit 1930 in enger Verbindung stand, wurde er 1933 zweiter Bürgermeister in [[Stettin]]. 1934 wechselte er als Oberbürgermeister nach [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]. Von 1937 bis 1945 war er Oberbürgermeister von [[Wiesbaden]], seit 1939 auch Gauamtsleiter für Kommunalpolitik von [[Hessen-Nassau]]. 1939 wurde Mix zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingezogen (ab 1944 Oberst d.&amp;amp;nbsp;R.) und vom Dienst als Oberbürgermeister beurlaubt. Bereits zum 1. September 1933 trat Mix in die [[Schutzstaffel|SS]] ein (SS-Nummer 132.400), aus der er allerdings im April 1934 wegen seiner Ernennung zum „[[Politischer Leiter|politischen Leiter]]“ (Kreisamtsleiter für Kommunalpolitik) wieder austreten musste. Am 20. April 1939 erfolgte seine Wiederaufnahme in die SS als [[SS-Obersturmbannführer|Obersturmbannführer]]; am 1. April 1944 wurde Mix zum [[SS-Standartenführer|Standartenführer]] befördert. Als SS-Führer war er beim Stab des [[SS-Oberabschnitt]]s Rhein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 wurde Mix zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingezogen und übernahm als Hauptmann die Aufgabe eines Technischen Offiziers in der [[Jagdgeschwader 53|I. Gruppe des Jagdgeschwaders 53]]. Am 15. März 1940 erhielt er die Aufgabe eines [[Gruppenkommandeur|Gruppenkommandeurs]] in der [[Jagdgeschwader 2 „Richthofen“|III. Gruppe des Jagdgeschwaders 2]]. Mit dieser nahm er am [[Westfeldzug]] teil, während dem er am 21. Mai 1940 mit seiner [[Messerschmitt Bf 109|Messerschmitt Bf 109E-3]] von einer französischen GC I/3 abgeschossen wurde. Er überlebte die Bruchlandung schwerverletzt, war aber vorerst nicht mehr flugtauglich. Folglich übernahm er ab dem 22. Mai 1941 die Aufgabe eines Jagdfliegerführers Holland, bevor er im September 1941 die [[Jagdgeschwader 1 „Oesau“|I. Gruppe des Jagdgeschwaders 1]] übernahm. Nach seiner Beförderung zum Oberstleutnant übernahm er am 28. August 1942 das Amt des [[Geschwaderkommodore]] im [[Jagdgeschwader 1 „Oesau“|Jagdgeschwader 1]] und anschließend das des Jagdfliegerführers Paris. Vom 2. bis 6. September 1943 war er [[Jagdfliegerführer 4]], anschließend [[Jagdfliegerführer Bretagne]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henry L. deZeng IV, Douglas G. Stankey|url=https://www.ww2.dk/LwOffz%20L-R%202018.pdf |titel=Luftwaffe Officer Career Summaries, Section L–R |seiten=456 |datum=2016 |sprache=en |zugriff=2024-03-01 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine vom Staatssekretär des [[Reichsministerium des Innern]] beantragten [[UK-Stellung]] für Mix als Oberbürgermeister von Wiesbaden wurde wegen seiner Kommandeursstellung vom Luftwaffenpersonalamt 1942 abgelehnt. Das Angebot von [[Karl Hermann Frank]] vom Sommer 1942, stellvertretender Oberbürgermeister von [[Prag]] zu werden, lehnte er ab. Noch im März 1945 nahm Mix an einem Lehrgang für [[NS-Führungsoffizier]]e teil und wurde auch als Lehrer in der NS-Führungsoffiziersschule 2 der Luftwaffe eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptvertreter des NS-Regimes wurde Mix 1945–1946 von der amerikanischen Besatzungsmacht in [[Darmstadt]] inhaftiert. Hierbei handelte es sich nicht um eine einfache Kriegsgefangenschaft. Von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] Darmstadt wurde er im Februar 1947 als &amp;#039;&amp;#039;belastet (Stufe II)&amp;#039;&amp;#039; eingestuft. Aufgrund seiner Position wäre eine Einstufung als &amp;#039;&amp;#039;Hauptschuldiger (Stufe I)&amp;#039;&amp;#039; möglich gewesen. Nach seiner Entlassung ging er gegen dieses Urteil in Berufung. Sein Verteidiger war der hessische Landtagsabgeordnete [[Heinrich von Brentano]]. Das Berufungsverfahren vor der Spruchkammer Wiesbaden stufte ihn als &amp;#039;&amp;#039;Minderbelastet (Stufe III)&amp;#039;&amp;#039; ein. Nach einer Bewährungsfrist von sechs Monaten wurde er automatisch als &amp;#039;&amp;#039;Mitläufer (Stufe IV)&amp;#039;&amp;#039; eingestuft. Erich Mix konnte daraufhin erneut eine politische Karriere beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1954 war Mix zunächst als Angestellter und dann als freier Mitarbeiter für das Rechtsamt der Stadt Wiesbaden tätig. Dabei vertrat er u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Stadt vor der Wiedergutmachungskammer, bei der er sich gegen den Rückerstattungsanspruch eines von ihm selbst 1938 enteigneten Wiesbadener Juden einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1954 war Mix für die FDP Mitglied der Wiesbadener [[Stadtverordnetenversammlung]], 1953/54 auch Stadtverordnetenvorsteher. 1954 wurde Mix erneut Oberbürgermeister von Wiesbaden. Er ist damit der einzige Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt, der dieses Amt sowohl im „Dritten Reich“ als auch in der Bundesrepublik innehatte. 1960 schied er wegen veränderter politischer Mehrheitsverhältnisse aus diesem Amt aus und widmete sich allein der Landespolitik. So war er 1958 bis 1966 Mitglied des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]] und von 1961 bis 1963 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion; das Amt des Landtagsvizepräsidenten bekleidete er von 1962 bis 1966. Zeitweise war Mix Kreisvorsitzender des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] und Vorstandsmitglied des Hessischen Städteverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Mix war seit dem 12. November 1923 mit Erna Mix, geb. Thiem, Tochter eines Gutsbesitzers aus [[Gryfino|Greifenhagen]], verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor (* 1929 und * 1931).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1971: Nach seinem Tod stiftete die Stadt Wiesbaden für ihn ein Ehrengrab auf dem Südfriedhof. Nach intensiver Diskussion erkannte der Magistrat der Stadt Wiesbaden diese Ehrung am 1. Juli 2014 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die staatliche Aufsicht im Auswanderungswesen&amp;#039;&amp;#039;. Adler, Greifswald 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=24, 26–28, 31–32, 38, 40, 44, 47–48}}&lt;br /&gt;
* {{Klausch Hessen-Parlament |Seite=12}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70). Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S. 174.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Philipp Kratz |Titel=Erich Mix. Der zweifache Wiesbadener Oberbürgermeister (1937–1945 und 1954–1960) |Sammelwerk=[[Nassauische Annalen]] |Band=119 |Jahr=2008 |Seiten=475–489}}&lt;br /&gt;
* Philipp Kratz: &amp;#039;&amp;#039;Eine Stadt und die Schuld. Wiesbaden und die NS-Vergangenheit seit 1945&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2019, S. 88–119.&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=336}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 265.&lt;br /&gt;
* Michal Plavec: &amp;#039;&amp;#039;Pražský primátor stíhač Dr. Erich Mix?&amp;#039;&amp;#039; [Der Jagdflieger Dr. Erich Mix als Prager Primator?]. In: &amp;#039;&amp;#039;Pražský sborník historický&amp;#039;&amp;#039;. Band 41, 2013, S. 363–370. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125577788}} (Dissertation, Umfang 11 Seiten)&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|DB=HBN|ID=125577788|titel=Mix, Erich|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* Bärbel Schwitzgebel: &amp;#039;&amp;#039;Wie ein Nationalsozialist erneut Wiesbadener OB werden konnte. Der Historiker Philipp Kratz beleuchtet in seinem Buch „[https://www.wallstein-verlag.de/9783835332027-philipp-kratz-eine-stadt-und-die-schuld.html Eine Stadt und die Schuld]“ den Weg des Nationalsozialisten Erich Mix, der nach dem Krieg noch einmal Oberbürgermeister wurde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiesbadener Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. November 2019, [https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/wie-ein-nationalsozialist-erneut-wiesbadener-ob-werden-konnte_20612863 Wiesbadener Kurier+]&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=125577788|Titel=Dr. jur. Erich Mix|Datum=2023-04-09|Abruf=2023-11-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden|Navigationsleiste Fraktionsvorsitzende der FDP Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125577788|VIAF=23106831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mix, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (FDP Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentsvizepräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ratsmitglied (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mix, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mix, Erich Otto Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP, FDP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trzcińsk|Labuhnken]], [[Westpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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