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	<title>Erich Melcher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;32X: GND-Check</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;GND-Check&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Melcher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1892]] in [[Tschernitz (Ortsteil)|Tschernitz]], [[Kreis Sorau]]; † [[1944]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und Gewerkschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Melcher absolvierte eine Schlosserlehre und begab sich anschließend daran auf die [[Wanderjahre|Wanderschaft]] durch mehrere europäische Staaten. 1910 trat er in [[Hamburg]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei und war in der [[Arbeitersportbewegung]] aktiv. 1912 zum Militärdienst eingezogen, war er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] [[Unteroffizier]] und wurde mehrfach verwundet. Auf Grund seiner Verletzungen wurde Melcher 1917 zunächst nach [[Stuttgart]], dann nach [[Böblingen]] in die Rüstungsindustrie abkommandiert; in diesem Zeitraum schloss er sich der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und der [[Spartakusbund|Spartakusgruppe]] an. Melcher war während der [[Novemberrevolution]] Vorsitzender des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es in Böblingen, zählte Anfang 1919 zu den Mitbegründern der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in [[Württemberg]] und wurde 1919 bis zu seinem Ausschluss 1921 Vorsitzender des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]] (DMV) in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt in Moskau arbeitete er in der zentralen Gewerkschaftsabteilung der KPD und war dort für Metallindustrie zuständig, weiterhin leitete er die Gewerkschaftsarbeit der KPD im Parteibezirk Berlin-Brandenburg und war 1923 gemeinsam mit [[Ottomar Geschke]] Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung Verkehr&amp;#039;&amp;#039;, deren Aufgabe die Aufstandsvorbereitung war; ab Anfang Oktober 1923 war er darüber hinaus Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Revkom&amp;#039;&amp;#039; genannten zentralen Aufstandsleitung der KPD. Nach dem gescheiterten [[Hamburger Aufstand]] im Oktober 1923 floh Melcher zunächst nach Moskau und wurde bei seiner Rückkehr nach Deutschland im Juli 1924 verhaftet und im Dezember 1925 zu vier Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, aber schon im August 1926 amnestiert. Melcher, der Anhänger des „rechten“ Parteiflügels um [[Heinrich Brandler]] und [[August Thalheimer]] war, übernahm Anfang 1927 die Leitung des Parteibezirks Ostsachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der erneuten „ultralinken Wende“ der KPD unter der Führung von [[Ernst Thälmann]] und [[Heinz Neumann (Politiker)|Heinz Neumann]] wurde Melcher im April 1928 von allen Parteifunktionen unter dem von ihm selbst bestrittenen Vorwurf von „Verbindungen mit der SPD“ enthoben, Ende des Jahres wurde er aus der Partei ausgeschlossen. Er zählte nun zu den Mitbegründern der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPO]], bekleidete hier leitende Funktionen und wechselte im Frühjahr 1932 mit der KPO-Minderheit um [[Paul Frölich (Politiker)|Paul Frölich]] und [[Jacob Walcher]] zur [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]], für die er in diesem Jahr auch (erfolglos) für den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] kandidierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 war Melcher zunächst in der Illegalität im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] aktiv, wurde aber 1934 verhaftet und zu 27 Monaten Haft verurteilt. Kurze Zeit nach der Verbüßung der Haftstrafe 1937 wurde er erneut verhaftet und ins [[KZ Buchenwald]] verschleppt, von einigen dort ebenfalls inhaftierten KPD-Mitgliedern wurde er als „Parteifeind“ ausgegrenzt. In Buchenwald gehörte er gemeinsam mit [[Fritz Ohlhof]] einer Gruppe von SAPD-Mitgliedern an, die eng mit den dort inhaftierten [[Trotzkismus|Trotzkisten]] kooperierte. Am 21.&amp;amp;nbsp;Januar 1944 wurde Melcher nach [[Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek|Majdanek]] überführt, im Juli 1944 wurde er auf einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] geschickt, den er nur knapp überlebte. Schließlich wurde er am 8.&amp;amp;nbsp;November 1944 in die [[SS-Sondereinheit Dirlewanger]] gesteckt; seine letzte Nachricht kommt aus der Nähe von Budapest, dort ist er wohl auch umgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1951 wurde er für tot erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Wandlung des deutschen Kommunismus&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 217.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/erich-melcher?ID=4770 Melcher, Erich.]&amp;#039;&amp;#039; In: Hermann Weber, [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Peter Berens: &amp;#039;&amp;#039;Trotzkisten gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S. 103.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Bergmann (Agrarwissenschaftler)|Theodor Bergmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Die Geschichte der KPD (Opposition).&amp;#039;&amp;#039; VSA-Verlag Hamburg 2001, ISBN 3-87975-836-0, S.&amp;amp;nbsp;495.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-03-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Melcher, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (SS-Sondereinheit Dirlewanger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtlich für tot erklärte Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Melcher, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tschernitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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