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	<title>Erich Meinike - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:47:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Meinike&amp;diff=746677&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Perrak: Linkfix</title>
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		<updated>2024-11-21T22:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Meinike&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1929]] in [[Duisburg]]; † [[21. August]] [[2018]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://waz.trauer.de/traueranzeige/erich-meinike |titel=Gedenkseite von Erich Meinike |zugriff=2018-09-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Die Linke]]) und von 1969 bis 1983 Bundestagsabgeordneter der SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Erich Meinike entstammte einer Politiker-Familie aus [[Oberhausen]]. Sein Vater [[Wilhelm Meinicke]] war SPD-[[Mitglied des Landtages|Landtagsabgeordneter]] in [[Nordrhein-Westfalen|NRW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach Volksschule und Mittelschule Absolvierung 1946 bis 1952 einer Ausbildung zum gehobenen Kommunaldienst, danach Zweite Verwaltungsprüfung. 1963 bis 1966 Studium an der [[Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie|VWA]] Oberhausen mit Diplomprüfung. Seit 1946 arbeitete Meinike bei der Stadt Oberhausen, zuletzt als Leiter des Sozialamtes, und war danach auch als Rentner politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 1947 war Meinike SPD-Mitglied und in der Partei in unterschiedlichen Funktionen tätig, zuletzt 1968–1978 Vorsitzender des SPD-[[Unterbezirk]]s Oberhausen. Schon früh engagierte sich Meinike in der Sozialistischen Jugend [[Die Falken]], aus der er zeitweilig wegen aktiver Unterstützung der [[Ostermarsch]]-Bewegung ausgeschlossen, später allerdings wieder aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde er erstmals als Nachfolger der [[Oberbürgermeister]]in und langjährigen Bundestagsabgeordneten [[Luise Albertz]] als [[Direktmandat|Direktkandidat]] der SPD im [[Bundestagswahlkreis Oberhausen – Wesel III|Wahlkreis Oberhausen]] gewählt und vertrat diesen Wahlkreis (85 bzw. 86) von der 6. bis zur 9. [[Legislaturperiode|Wahlperiode]] (1969–1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinike machte gemeinsam mit den SPD-Bundestagsabgeordneten [[Manfred Coppik]], [[Karl-Heinz Hansen]] und [[Dieter Lattmann]] mit ihrem Widerstand gegen die Politik des Bundeskanzlers [[Helmut Schmidt]] von sich reden. Daraus resultiert der Spitzname „[[Vierer-Bande]]“ für diese Abgeordneten. Insbesondere engagierte sich Meinike gegen Anti-Terror-Gesetzgebung, Senkung der Vermögenssteuer und Rüstungspolitik. Er trat für eine aktivere [[Deutschlandpolitik]] ein und traf sich beispielsweise am 5. August 1973 gemeinsam mit den SPD-Abgeordneten Karl-Heinz Hansen, [[Harald B. Schäfer]], [[Dieter Schinzel]], [[Karl-Heinz Walkhoff]] sowie dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der Hamburger [[Freie Demokratische Partei|FDP]], [[Gerhard Weber (Politiker, 1932)|Gerhard Weber]], und dem stellvertretenden Vorsitzenden der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]], [[Herbert Mies]], zu einem Arbeitsessen mit Vertretern der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-[[Fraktion (Politik)|Fraktion]] der [[Volkskammer]] unter der Leitung von [[Egon Krenz]] und [[Erich Honecker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner innerparteilichen [[Opposition (Politik)|Opposition]] gegen die SPD-Parteiführung wurde Meinike 1983 nicht mehr als Bundestagskandidat aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verließ 1999 die SPD nach 52-jähriger Mitgliedschaft. Zitat Meinike: „Ich bin ja schon seit längerem mit der politischen Entwicklung der SPD unzufrieden, aber den konkreten Anlass zum Austritt hat gegeben, dass die SPD den [[NATO]]-[[Luftangriffe]]n gegen [[Jugoslawien]] zugestimmt hat und auch den Einsatz deutscher Soldaten befürwortet. Das war und ist für mich die schwerwiegendste Fehlentscheidung der SPD nach 1945 und auch die gröbste Verletzung ihres [[Parteiprogramm]]s“. Zwischenzeitlich hatte sich Meinike der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] in Oberhausen angeschlossen und vertrat diese auf kommunaler Ebene. In einem Aufruf sprachen sich 2005 Coppik, Hansen und Meinike für ein Zusammengehen von [[Arbeit &amp;amp; soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative|WASG]] und PDS aus. Meinike war Mitglied der Partei Die Linke, die aus diesem Zusammenschluss hervorging. Im März 2008 wurde er als Vertreter für NRW zusammen mit Werner Böwing in den Ältestenrat der Partei berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Meinike, Erich &amp;#039;&amp;#039;Von der Wut will ich berichten – Der SPD-Abgeordnete hat seine Erfahrungen aus zehn Jahren Bundestag aufgeschrieben&amp;#039;&amp;#039; (aus: Hoffen, Zweifeln, Abstimmen – 14 Abgeordnete berichten) konkret: 05/1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeichen des Fortschritts: Luise Albertz, Willy Brandt, Heinz Kühn, Hans-Otto Bäumer und Erich Meinike über Standort und Ziele der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Vorstand der SPD Oberhausen, Oberhausen 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abgeordnetenbiografie im „Amtlichen Handbuch des Deutschen Bundestages“, 6., 7, 8., 9. Wahlperiode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1232812005|VIAF=77162062778051650007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meinike, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der SJD – Die Falken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meinike, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, Die Linke), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perrak</name></author>
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