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	<title>Erich Landgrebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:47:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Landgrebe&amp;diff=1663573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Adolf Haslinger und Peter Mittermayr</title>
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		<updated>2024-09-09T18:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Adolf Haslinger und Peter Mittermayr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Landgrebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar|18. Jänner]] [[1908]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[25. Juni]] [[1979]] in [[Salzburg]]) war ein [[österreich]]ischer [[Schriftsteller]] und [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Landgrebe war der Sohn eines Kaufmanns. Er studierte an der [[Universität für angewandte Kunst Wien|Akademie für angewandte Kunst]] in Wien und an der [[Wirtschaftsuniversität Wien|Hochschule für Welthandel]]. 1930 absolvierte er eine Kaufmannslehre in [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgrebe war Leiter eines Reisebüros, Maler und Schriftsteller. 1931 ging er in die USA, ab 1933 war er wieder in Wien. 1936 wurde er aufgrund seiner Mitgliedschaft in der illegalen [[NS-Kulturgemeinde]] von der Staatspolizei verhaftet, aber kurze Zeit später wieder freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Murray G. Hall]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Paul-Zsolnay-Verlag: von der Gründung bis zur Rückkehr aus dem Exil&amp;#039;&amp;#039; (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, Band 45). Niemeyer Verlag, Tübingen 1994, ISBN 3-484-35045-8.&amp;lt;!-- Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgrebe war seit 1936 illegales Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], am 21. Mai 1938 beantragte er die Aufnahme in die Partei und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.130.689).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24601397&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Baur und Karin Gradwohl-Schlacher |Titel=Literatur in Österreich 1938–1945 |Band=Band 6: Salzburg |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2021 |Seiten=177-82 |Online=[https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf library.oapen.org]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1939 wurde er als kommissarischer Verwalter des [[Arisierung|arisierten]] [[Paul Zsolnay Verlag|Zsolnay-Verlages]] und anderer jüdischer Verlage und Buchhandlungen eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-salzburg.at/fileadmin/landingpages/stadtgeschichte/nsprojekt/strassennamen/biografien/teilb_biografien.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nach NS-belasteten Personen benannte Straßen in der Stadt Salzburg.&amp;#039;&amp;#039;] Salzburg 2021, S. 362–375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roman Roček]]: &amp;#039;&amp;#039;Glanz und Elend des P.E.N.: Biographie eines literarischen Clubs.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2000, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1940 war er als [[Kriegsberichterstattung|Kriegsberichterstatter]] in Russland und Afrika tätig. Von 1943 bis 1946 war er in amerikanischer Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit bedauerte Landgrebe seine aktive Mitwirkung am [[Nationalsozialismus]], die viele seiner Freunde als „schrecklichen Irrtum“ bezeichneten. Seine positive Rolle im Literaturbetrieb der Nachkriegszeit verdankte er guten Freunden wie [[Hans Weigel]], [[Viktor Matejka]] oder [[Alfred Kubin]]. Als weitere Freunde Landgrebes werden [[Hermann Hesse]], [[Heinrich Böll]], und [[Heimito von Doderer]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Landgrebe war ein erfolgreicher Erzähler der österreichischen Nachkriegsliteratur. In der [[Kurzgeschichte|Kurzprosa]] orientierte er sich an der amerikanischen Literatur, z.&amp;amp;nbsp;B. in &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr ins Paradies&amp;#039;&amp;#039;. In den späten Lebensjahren wandte er sich stärker der Malerei zu. Seine Bilder, die häufig Bäume und Baumlandschaften darstellen, finden sich in zahlreichen österreichischen Sammlungen. Zu seinem literarischen Werk gehören Romane, Erzählungen, Kurzprosa, Kinderbücher und Reiseberichte. Außerdem schrieb er Hörspiele und Feuilletons und übersetzte Literatur aus dem Englischen und Französischen. Von Landgrebe stammen Romanbiografien über [[Vincent van Gogh]] und [[Paul Gauguin]]. Den literarischen Nachlass Erich Landgrebes verwahrt die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Salzburger Literaturarchiv&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Das junge Jahr (1934)&lt;br /&gt;
* Von Dimitrowsk nach Dimitrowsk (1948); 1951 unter dem Titel Mit dem Ende beginnt es neu aufgelegt&lt;br /&gt;
* Die Nächte des Kuklino. Ein Nokturno (1952)&lt;br /&gt;
* In sieben Tagen (1954)&lt;br /&gt;
* Die Rückkehr ins Paradies (1956)&lt;br /&gt;
* Ein Maler namens Vincent (1957)&lt;br /&gt;
* Das ferne Land des Paul Gauguin (1959)&lt;br /&gt;
* Narr des Glücks (1962)&lt;br /&gt;
* Dichtung aus Salzburg. Eine Anthologie (1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Kulturlexikon.&amp;#039;&amp;#039; [[Residenz Verlag]], Salzburg / Wien / Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|501|502|Landgrebe, Erich|Adalbert Schmidt|116677406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116677406}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Landgrebe,_Erich}}&lt;br /&gt;
* Kurzbiografie &amp;#039;&amp;#039;[https://www.salzburgmuseum.at/index.php?id=284 Erich Landgrebe (1908–1979)]&amp;#039;&amp;#039; auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Salzburg Museum&amp;#039;&amp;#039; zur Landgrebe-Ausstellung vom 4.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 bis 1.&amp;amp;nbsp;März 2009 (Kurator: Nikolaus Schaffer)&amp;lt;!-- abgerufen am 13. September 2022 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/katalogsuche/suche/detail/?pool=BWEB&amp;amp;uid=0482DC1E-2FA-0009A-00000588-04824755&amp;amp;cHash=876e0d6b20c84c107d4f37f2aa380298 &amp;#039;&amp;#039;Laudatio von Hans Weigel über den Maler und Schriftsteller Erich Landgrebe.&amp;#039;&amp;#039;] 15.&amp;amp;nbsp;Februar 1977 (Audioaufnahme in der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]], 7&amp;amp;nbsp;Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116677406|LCCN=n87107488|VIAF=110856446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landgrebe, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsberichterstatter (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Landgrebe, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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