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	<title>Erich Lachmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Lachmann&amp;diff=1774765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: +Kategorie</title>
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		<updated>2026-04-16T19:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Gustav Wili Lachmann.jpg|mini|Erich Lachmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Gustav Wili Lachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1909]] in [[Legnica|Liegnitz]]; † [[23. Januar]] [[1972]] in [[Wegscheid]]) war ein deutscher [[SS-Scharführer]] und an der „[[Aktion Reinhardt]]“ im [[Vernichtungslager Sobibor]] beteiligt. Lachmann wurde im [[Sobibor-Prozess]] freigesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Deathcamps&amp;quot;&amp;gt;[http://www.deathcamps.org/sobibor/perpetrators.html Kurzbiografie von Erich Lachmann] auf www.deathcamps.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lachmann, von Beruf Maurer, war bis zum Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bei verschiedenen Betrieben als Maurer tätig. Ab 1933 gehörte er dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] an, und nach Übergang dieser Organisation in die [[Sturmabteilung|SA]] war er auch kurzzeitig Mitglied der SA. Lachmann war kein NSDAP-Mitglied.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mildt296f.&amp;quot;&amp;gt; Dick de Mildt: &amp;#039;&amp;#039;In the Name of the people: Perpetrators of Genocide in the Post-War Prosecution in West-Germany – The &amp;#039;Euthanasia&amp;#039; and &amp;#039;Aktion Reinhard&amp;#039; Trial Cases&amp;#039;&amp;#039;, Niederlande 1996, S. 214f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsausbruch wurde Lachmann zur [[Hilfspolizei]] eingezogen und wurde trotz nicht bestandener Prüfung zum [[Oberwachtmeister]] befördert. Im September 1941 wurde er zum [[Zwangsarbeitslager Trawniki]] versetzt, wo er als [[Bote|Kurier]] und Ausbilder der [[Trawniki-Männer|Trawnikimänner]] zuständig war. Ab spätestens Juni 1942 war er im Vernichtungslager Sobibor eingesetzt und übernahm dort die Leitung der Trawniki-Wachmannschaft bis Herbst 1942. Durch den neuen Lagerkommandanten [[Franz Reichleitner]], der Lachmann für unfähig hielt, wurde er ins Zwangsarbeiterlager Trawniki zurückversetzt. Von dort [[Desertieren|desertierte]] er mit seiner polnischen Freundin Ende 1942/Anfang 1943 und wurde sechs Wochen später von der Polizei in [[Warschau]] aufgegriffen. Durch das SS- und Polizeigericht in Lublin wurde er deswegen zu sechs Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er in verschiedenen Haftanstalten verbrachte. Noch im März 1945 wurde er aus dem Straflager der SS und der Polizei Dachau im [[KZ Dachau]] entlassen und einer [[Strafkompanie]] zugewiesen. Nach sechswöchiger militärischer Ausbildung wurde er im Brandenburger Gebiet als Soldat gegen die [[Rote Armee]] eingesetzt. Nachdem er im Mai 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten war, wurde er wegen angeblicher [[Sabotage]] zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1950 wurde er begnadigt und am 5. Mai 1950 aus der [[Kriegsgefangenschaft]] entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mildt296f.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakter ==&lt;br /&gt;
[[Erich Hermann Bauer]] charakterisierte ihn als einen Alkoholiker und Dieb. Die überlebenden Lagerinsassen Margulies und Lichtman haben gesehen, wie er junge Mädchen vergewaltigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S306&amp;quot;&amp;gt;Schelvis: Vernichtungslager Sobibór. S. 306&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinen Angaben hatte er keinen Hass auf Juden, er habe sogar bei einem Juden in Liegnitz seine Anzüge gekauft. Er wurde vom Gericht als „geistig erheblich minderbemittelt“ charakterisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mildt296f.&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=S306 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlungen und Freispruch ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Ermittlungen Anfang der 1960er Jahre wurde Lachmann in Haft genommen. 1966 wurde er schließlich im [[Sobibor-Prozess]] vom Vorwurf der [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zum gemeinschaftlichen [[Mord]] an mindestens 150.000 Personen wegen [[Putativ-Notstand]]s freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/Tatortfr.htm |wayback=20120223211956 |text=Justiz und NS-Verbrechen: Urteil im Sobibor-Prozess |archiv-bot=2019-04-09 04:32:01 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Informationsmaterial des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.V.: &amp;#039;&amp;#039;Schöne Zeiten – Materialsammlung zu den Vernichtungslagern der Aktion Reinhardt Belzec, Sobibor, Sobibor&amp;#039;&amp;#039;, Reader&lt;br /&gt;
* [[Barbara Distel]]: &amp;#039;&amp;#039;Sobibor.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]], Barbara Distel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Riga, Warschau, Vaivara, Kaunas, Płaszów, Kulmhof/Chełmno, Bełżec, Sobibór, Treblinka.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57237-1, S. 376 ff.&lt;br /&gt;
* Dick de Mildt: &amp;#039;&amp;#039;In the Name of the people: Perpetrators of Genocide in the Post-War Prosecution in West-Germany – The &amp;#039;Euthanasia&amp;#039; and &amp;#039;Aktion Reinhard&amp;#039; Trial Cases&amp;#039;&amp;#039;. Kluwer law International, Niederlande 1996, ISBN 90-411-0185-3.&lt;br /&gt;
* [[Jules Schelvis]]: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungslager Sobibór.&amp;#039;&amp;#039; Unrast-Verlag. Hamburg/Münster 2003. ISBN 3-89771-814-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Otto Langels: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/992178/ &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Demjanjuk – Ein Handlanger des Massenmordes?&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lachmann, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeklagter in NS-Prozessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lachmann, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lachmann, Erich Gustav Wili (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Scharführer im Vernichtungslager Sobibor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Legnica|Liegnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wegscheid]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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