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	<title>Erich Lübbe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Meisterwasser: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-02-10T17:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LübbeErich.jpg|mini|Erich Lübbe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Lübbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1891]] in [[Berlin]]; † [[15. Februar]] [[1977]] in [[West-Berlin]]) war ein deutscher Gewerkschafter, sozialistischer Politiker und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Regime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lübbe besuchte die Volksschule in Berlin und begann zunächst eine Lehre als [[Elektroinstallateur]], die er jedoch abbrach. Ab Februar 1909 absolvierte er eine Lehre als Maschinenschlosser erfolgreich. Nach dem Ende der Lehrzeit arbeitete er zunächst als angelernter [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]] in der Nähmaschinenfabrik „Wollenberg“. Zwischen 1916 und 1919 studierte er [[Maschinenbau]] und arbeitete bei einer Schrauben- und Autofuhrfabrik. Im April 1915 trat Lübbe in den Militärdienst des Ersten Weltkrieges ein. Im August gleichen Jahres wurde er vom Kriegsdienst zurückgestellt, da er als qualifizierter Metallarbeiter eher in der Produktion benötigt wurde. Anschließend war er im [[Siemens]]-Konzern als Elektromonteur und Dreher beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1910 war Lübbe dem [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freigewerkschaftlichen]] [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiterverband]] (DMV) beigetreten, in dem er bereits ein Jahr später Funktionen übernahm. Später gehörte er der DMV-Ortsverwaltung Berlin an. 1917 oder 1918 wurde er [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]-Mitglied. 1922 wechselte er zur [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Seit 1921 war Lübbe bei [[Siemens &amp;amp; Halske]] Vorsitzender des Gesamt[[betriebsrat]]es. Außerdem war er zwischen 1930 und 1933 Mitglied im Hauptvorstand des DMV. Zugleich übernahm er mehrere Funktionen im Zusammenhang mit der Betriebsrätearbeit des DMV, unter anderem im Betriebsräte-Beirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachrücker wurde Lübbe im November 1932 Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]]. Bei den März-Wahlen 1933 errang er erneut ein Reichstagsmandat. Bei der Abstimmung über das [[Ermächtigungsgesetz]] gehörte Lübbe zu den SPD-Abgeordneten, die mit &amp;quot;nein&amp;quot; stimmten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] verlor Lübbe Ende März 1933 seinen Posten als Betriebsratsvorsitzender. Lübbe war von Hausdurchsuchungen und polizeilicher Überwachung betroffen. Dennoch schloss er sich der illegalen Gruppe um [[Max Urich]] an. Nach dessen Verhaftung übernahm Lübbe zusammen mit [[Otto Eichler]] und [[Erich Bührig]] eine leitende Funktion in der illegalen metallgewerkschaftlichen Arbeit gegen das NS-Regime. Seit Frühjahr 1935 arbeitete Lübbe als [[Informationselektroniker|Radiotechniker]] in der [[Heliowattwerke-Elektrizitäts-AG]] in Berlin-Charlottenburg. Im Zuge der [[Kriegs-Sonderaktion]] wurde er am 1. September 1939 an seinem Arbeitsplatz verhaftet. Er wurde anschließend im [[KZ Sachsenhausen]] inhaftiert. Bis zum Ende der NS-Herrschaft blieb er im Konzentrationslager in Haft und wurde noch im April 1945 auf einen sogenannten Todesmarsch geschickt. Im Belower Wald wurde er schließlich befreit und kehrte auf dem Fußweg zurück nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus beteiligte sich Lübbe am politischen und gewerkschaftlichen Neuaufbau. So war er unter anderem als Sekretär des Bezirksvorstandes der SPD am Neuaufbau der Partei in Berlin beteiligt. Seit Oktober 1945 war er zudem Hauptsekretär des [[Zentralausschuss der SPD|Zentralausschusses der SPD]]. Zugleich war Lübbe Mitbegründer der IG Metall im [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und Mitglied ihres Vorstandes. Lübbe machte 1946 die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung mit der KPD]] zur [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] mit und war ab Ende Oktober 1946 Mitglied der [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]]. Lübbe wurde Stadtrat und Leiter der städtischen Betriebe. Außerdem war er Mitglied des SED-Landesvorstandes Berlin. Ende November 1948 legte er alle Parteiämter nieder und trat aus der SED aus. Er zog nach [[West-Berlin]], wo er seit Jahren noch eine weitere Wohnung unterhielt. 1951 trat er der SPD erneut bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1951 und 1954 war Lübbe Leiter der Abteilung Mitbestimmung beim Bundesvorstand des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]. Danach war er bis 1961 Geschäftsführer der Stiftung „Mitbestimmung“, einer Vorgängerorganisation der Hans-Böckler-Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich im [[Archiv der sozialen Demokratie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Erich Lübbe (1891-1977)&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Siegfried Mielke]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Marion Goers: &amp;#039;&amp;#039;Funktionäre des Deutschen Metallarbeiterverbandes im NS-Staat. Widerstand und Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Metropol, Berlin 2012, ISBN 978-3-86331-059-2, S. 407–415.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=176}}&lt;br /&gt;
* [[Ditmar Staffelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wiederaufbau der Berliner Sozialdemokratie 1945/46 und die Einheitsfrage – ein Beitrag zur Nachkriegsgeschichte der unteren und mittleren Organisationsgliederungen der SPD&amp;#039;&amp;#039;, Verlag [[Peter Lang AG|Peter Lang]] 1986, ISBN 978-3-8204-9176-0, S. 432.&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 2000, S. 210.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130353426}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130353426}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||120790}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||9260}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_l/luebbe-er.htm Biographie des Archivs der sozialen Demokratie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130353426|VIAF=60187178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubbe, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lübbe, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (USPD, SPD, SED), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meisterwasser</name></author>
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