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	<title>Erich Kuithan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Kuithan&amp;diff=1639213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Überzähliges Wort entfernt.</title>
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		<updated>2026-04-22T04:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Überzähliges Wort entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Kuithan Der Frühling 1906.jpg|mini|Der Frühling (1906)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuithan-2.jpg|mini|Titelblatt eines Werkes von Schott und Abbe, Jena 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuithan-1.jpg|mini|Illustration eines Buches von Helene Voigt-Diederichs, der Gattin [[Eugen Diederichs]]’, Jena 1907]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1875]] in [[Bielefeld]]; † [[30. Dezember]] [[1917]] in [[Jena]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Malerei|Maler]] und Leiter einer [[Zeichnung (Kunst)|Zeichenschule]] in Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Kuithan war der dritte Sohn des Seidenfabrikanten Emil Kuithan und seiner Frau Antonie, geborene Könemann. Sein ältester Bruder Walter wurde Arzt, während sein Bruder Fritz ebenfalls eine künstlerische Laufbahn einschlug. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1888 zog die Familie nach [[München]], wo Erich Kuithan nach dem Abitur 1892 die private Zeichenschule von [[Ludwig Schmid-Reutte]] und [[Friedrich Fehr]] besuchte. Ab Mai 1893 wurde er an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der bildenden Künste]] in die Zeichenklasse von [[Karl Raupp]] aufgenommen. 1895 verlegte die Familie ihren Wohnsitz nach [[Schliersee]]. Hier begegnete Kuithan [[Karl Haider]], der seinen Malstil stark beeinflusste. In den folgenden Jahren unternahm Kuithan einige Studienreisen, stellte bei Kunstvereinen aus, arbeitete bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend (Zeitschrift)|Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; mit und fertigte [[Illustration]]en für Kinderbücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Winter 1901/02 war Kuithan in Berlin und lernte [[Ludwig Pallat]] kennen, der ihn für die Position des Leiters der von [[Siegfried Czapski]] und [[Ernst Abbe]] initiierten freien Zeichenschule im [[Volkshaus Jena]] empfahl. Dort gab Kuithan ab 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1903 Kurse im Zeichnen, Malen und Modellieren, bis finanzielle Einsparmaßnahmen 1908 zu seiner Kündigung führten. Gleichzeitig gab er von 1903 bis 1908 Sonderkurse für Zeichnen an der [[Königliche Kunstschule zu Berlin|Königlichen Kunstschule zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Kalcher, Dietmar Schenk |Titel=Vor der UdK |Auflage=1 |Verlag=Universität der Künste Berlin |Ort= |Datum=2024 |ISBN= |Seiten=92|Online= https://opus4.kobv.de/opus4-udk/frontdoor/deliver/index/docId/2165/file/Schenk_et_al_Vor_der_UdK.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Jena war er Mitglied der neu gegründeten Ortsgruppe des [[Bund Heimat und Umwelt in Deutschland|Bundes für Heimatschutz]] (neben [[Ferdinand Avenarius]], Künstlern aus [[Künstlerkolonie Worpswede|Worpswede]], [[Wilhelm Bölsche (Schriftsteller)|Wilhelm Bölsche]], [[Justus Brinckmann]] u.&amp;amp;nbsp;a.), war häufiger Gast auf kulturellen Gesellschaften, die er auch mit Darbietungen auf der [[Laute]] erfreute, und schuf zahlreiche Gemälde, Zeichnungen, Illustrationen, Möbel, Kleider, [[Exlibris]], Porzellan-Service und Freskomalereien (u.&amp;amp;nbsp;a. im Volkshaus und Universitäts-Hauptgebäude). Er gehörte zum näheren Freundeskreis des Verlegers [[Eugen Diederichs]], mit dessen Gattin [[Helene Voigt-Diederichs]] er eine Affäre hatte. 1910 reiste Erich Kuithan nach Italien und erhielt 1911 einen Ruf an die Königliche Kunstschule in Berlin, wo er 1913 zum Professor ernannt wurde. 1916 kehrte er aufgrund einer unheilbaren Krankheit nach Jena zurück und starb dort am 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1917. In Jena ist die Erich-Kuithan-Straße nach ihm benannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeichenschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kuithans Schülern zählten unter anderem [[Schreiter &amp;amp; Schlag|Hans Schlag]] (Architekt), Bruno Pflügner (Bildhauer), Gustav Mohr (Kunsterzieher), die Maler [[Otto Herbig (Maler)|Otto Herbig]], Gotthilf Schall, Georg Kötschau, Alexe Franken, [[Clara Harnack]] und [[Helene Holzman|Helene Czapski]]. Mit der Organisation von Ausstellungen der Zeichenschule rückte er die bildende Kunst stärker ins öffentliche Bewusstsein. Nach Erich Kuithans Kündigung 1908 und Finanzproblemen des Trägers, der [[Carl-Zeiss-Stiftung]], forderte die Öffentlichkeit den Fortbestand der Schule, und Fritz Kuithan führte die Kurse eine gewisse Zeit lang weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Malstil ==&lt;br /&gt;
In den frühen Werken standen [[Landschaftsmalerei|Landschaften]] in dunklen Farben im Mittelpunkt. Später verwendete Kuithan vermehrt leichte [[Jugendstil]]töne und schuf inspiriert von den [[Humanismus|humanistischen]] Ideen Ernst Abbes vor allem idealistische Bilder von Menschen in Frühlings- und Strandmotiven, in allegorischen Gestalten sowie in Mutter- und Kinddarstellungen. Häufig waren die Gestalten in seinen Bildern vor realen Landschaften des [[Saaletal]]s dargestellt.&lt;br /&gt;
In seinen späteren Bildern waren starke, zuweilen ungemischte Farben, die Anklänge an den [[Expressionismus]] zeigen, vorherrschend. In Landschaften und Figurenbildern entwickelte Erich Kuithan, wohl auch unter dem Eindruck seiner unheilbaren Krankheit, einen geheimnisverklärten, vergeistigten [[Symbolismus (Bildende Kunst)|Symbolismus]], der seine Sehnsucht nach Schönheit und Harmonie vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke und Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Schriftzug im Carl-Zeiss-Logo, 1903 (zugeschrieben)&lt;br /&gt;
* Plakat zur &amp;#039;&amp;#039;Schiller-Gedächtnis-Ausstellung für Ästhetische Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Jena, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kuithan-Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;. Jena, 20. Februar 1907&lt;br /&gt;
* Illustrationen zu Helene Voigt-Diederichs’ &amp;#039;&amp;#039;Aus Kinderland&amp;#039;&amp;#039;. Jena, 1907&lt;br /&gt;
* Illustrationen zu &amp;#039;&amp;#039;Die Glasindustrie in Jena. Ein Werk von Schott und Abbe&amp;#039;&amp;#039;. Jena, 1909&lt;br /&gt;
* Zeichnung von Ernst Abbe in: Werner Wesselhoeft: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Abbe als Führer zur Volksgemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Diedrichs, Jena 1927&lt;br /&gt;
* Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Frühling im Saaletal&amp;#039;&amp;#039;, Jena 1908–1910 (Titelbild von Meike Werner: &amp;#039;&amp;#039;Moderne in der Provinz&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2003)&lt;br /&gt;
* Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit Äpfeln&amp;#039;&amp;#039;, [[Große Berliner Kunstausstellung]] 1914&amp;lt;ref&amp;gt;Abb. in [[Die Kunst und das schöne Heim|Die Kunst für Alle]]. 23./24. Heft, XXIX. Jahrgang&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan 1875-1917. Gemälde, Studien, Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellung im Romantikerhaus Jena vom 12. September bis 4. Dezember 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan. Gemälde und Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. [[Kunstsammlung Jena]], Jena 2017/2018.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan (1875-1917). Ein Bielefelder Maler zwischen Jugendstil und Symbolismus.&amp;#039;&amp;#039; Museum Peter August Böckstiegel, Werther 2023/2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oskar Schmolitzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan. Ein Malerschicksal am Anfang des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Schriften des Stadtmuseums, Jena 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan 1875-1917. Gemälde, Studien, Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Romantikerhaus Jena vom 12. September – 4. Dezember 1993. Leipzig 1993&lt;br /&gt;
* Harald Reitmeier: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Erich Kuithan. Leben und Werk. Mit kritischem Katalog der Gemälde und Gouachen&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1995 (Diss.)&lt;br /&gt;
* Maria Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan und die freie Zeichenschule Jena&amp;#039;&amp;#039;- In John/Wahl (Hrsg.): Zwischen Konvention und Avantgarde. Weimar 1995&lt;br /&gt;
* Meike Werner: &amp;#039;&amp;#039;Moderne in der Provinz: kulturelle Experimente im Fin de Siècle Jena&amp;#039;&amp;#039;; Wallstein Verlag, Göttingen 2003. ISBN 3-89244-594-X&lt;br /&gt;
* Ramona Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan. Kunst und Industrie in Jena im frühen 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. (Hrsg.: Städtische Museen Jena). Weimar 2005&lt;br /&gt;
* Ramona Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Die Sehnsucht nach Schönheit und Harmonie. Erich Kuithan und die freie Zeichenschule Jena&amp;#039;&amp;#039; – In: &amp;#039;&amp;#039;Schott in Jena&amp;#039;&amp;#039;, Jena 2005&lt;br /&gt;
* David Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Erich Kuithan (1875-1917). Ein Bielefelder Maler zwischen Jugendstil und Symbolismus.&amp;#039;&amp;#039; Museum Peter August Böckstiegel, Werther 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119126079}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2018-03-04 |url=http://kunstkompass.net/projekte/ErichKuithan/Kuithan_2/kuithan_3.html |text=Quelle zur Biografie und Werke}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-jena.de/Kuithans_Gem%C3%A4lde.html Gemälde von Erich Kuithan]&lt;br /&gt;
* [http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1884-1920/jahr_1893/matrikel-01081/?searchterm=kuithan Adbkm-Matrikel von Erich Kuithan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119126079|LCCN=n/97/82889|VIAF=27874350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuithan, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märchenillustrator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuithan, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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