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	<title>Erich Kober - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:14:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Kober&amp;diff=1984156&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Louis Wu: /* Leben */ Wikilin</title>
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		<updated>2024-02-22T09:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Wikilin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Kober&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1885]] in [[Oldisleben]]; † [[22. September]] [[1955]] in [[Wien]]) war ein deutsch-österreichischer [[Schauspieler]], [[Filmregisseur]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Thüringer und Schauspielersohn – der Vater war der Wiener Schauspieler [[Gustav Kober]] (1849–1920) – erhielt seine künstlerische Ausbildung bei [[Josef Kainz]] und startete seine Laufbahn als Schauspieler 1903 am Theater in [[Görlitz]]. Über Bühnenstationen in [[Glatz]] (1904/05), [[Basel]] (1905/06), [[Gießen]] (1906/07), [[Stuttgart]] (1907/08) und zuletzt im zaristischen [[Riga]] (heute [[Lettland]]) kam Erich Kober 1910 erstmals nach [[Berlin]], um ein Engagement am dortigen &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Wilhelmstädtischen Schauspielhaus&amp;#039;&amp;#039; anzutreten. In jungen Jahren wurde er zumeist mit Liebhaber-Rollen betraut, einer seiner bekanntesten Parts war der Moritz Stiefel in [[Frank Wedekind]]s ‘[[Frühlings Erwachen]]’.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sammelte Kober seine ersten Filmerfahrungen, als er den [[Kajetan Sweth|Sweth]], den Sekretär [[Andreas Hofer]]s, in [[Carl Froelich]]s Großproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[Tirol in Waffen]]&amp;#039;&amp;#039; spielte. Im Krieg zeitweilig eingezogen, konnte Kober als Soldat nur während eines Heimaturlaubs in Wien (1916) vor die Kamera treten. Nach Kriegsende blieb er in der österreichischen Hauptstadt und erhielt die Möglichkeit zur Filmregie. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Fiat-Film&amp;#039;&amp;#039; besaß er einige Jahre lang seine eigene Produktionsfirma. 1923 zurück in Berlin, erhielt Kober kaum mehr Möglichkeiten, beim Film zu arbeiten (Rolle und Regieassistenz bei &amp;#039;&amp;#039;[[Der Student von Prag (1926)|Der Student von Prag]]&amp;#039;&amp;#039;), und auch am Theater fand er nur schwer Anschluss. Mit Anbruch des Tonfilmzeitalters konnte Kober zwei Filmrollen ergattern, eine in eigener Produktion hergestellte Inszenierung, die Kajaksportler-Geschichte &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wasserteufel von Hieflau]]&amp;#039;&amp;#039;, blieb seine letzte Arbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeits- und mittellos, verschlechterte sich Kobers Situation mit Machtübernahme durch die Nationalsozialisten rapide: Der von den braunen Machthabern als sog. ‘&amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljude]]&amp;#039;&amp;#039;’ gebrandmarkte Kober wurde im 3. Reich kaltgestellt und ging daraufhin nach Wien zurück, wo er, ohne noch einmal an Bühne und im Film wirken zu dürfen, seinen Lebensabend verbrachte. Letztmals machte Kober auf sich aufmerksam, als er 1948 eine Biografie über seinen einstigen Lehrmeister unter dem Titel ‘&amp;#039;&amp;#039;Josef Kainz – Mensch unter Masken&amp;#039;&amp;#039;’ herausbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1913: [[Tirol in Waffen]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1916: Wien im Krieg (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1919: Der Traum im Walde (Regie, Co-Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1919: Das Kind des Teufels (Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 1919: [[Lilith und Ly]] (Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 1919: Das Tagebuch (Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 1920: Das Reich der Liebe (Regie, Produktion)&lt;br /&gt;
* 1926: [[Der Student von Prag (1926)|Der Student von Prag]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Schinderhannes (1928)|Schinderhannes]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1929: Sünde und Moral (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Brand in der Oper]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Hans in allen Gassen (1930)|Hans in allen Gassen]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Die Wasserteufel von Hieflau]] (Regie, Produktion, Co-Drehbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 207.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0462113}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|f158dbcbf5bf425ab0ede1206940e87c}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1062418026|LCCN=nb/2016/3746|VIAF=311718126}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kober, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kober, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldisleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Louis Wu</name></author>
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