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	<title>Erich Honstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Honstein&amp;diff=2504846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef: Normdaten ergänzt</title>
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		<updated>2025-04-21T18:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Honstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1904]] in [[Eisenach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenach&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eisenachonline.de/personen/weitere-stolpersteine-in-eisenacher-innenstadt-verlegt-3-97122 |titel=Weitere Stolpersteine in Eisenacher Innenstadt verlegt |werk=Eisenach Online |abruf=2019-09-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[1. Juli]] [[1934]] in [[Halle (Saale)]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Honstein – von Beruf [[Schriftsetzer]] – war bis 1933 Stadtverordneter in Eisenach. In der Illegalität leitete er zunächst den KPD-Unterbezirk [[Gotha]]-[[Waltershausen]] und war ab Juli 1933 als Instrukteur der Bezirksleitung in ganz [[Land Thüringen (1920–1952)|Thüringen]] tätig. Die Bezirksleitung des KPD-Bezirkes Großthüringen hatte ihn im Juli/August 1933 auch als Redakteur und Hauptverantwortlichen für das KPD-Bezirksorgan &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Nach der Verhaftung [[Otto Schiek]]s wurde Honstein Mitte Mai 1934 von der [[Berlin]]er Landesleitung der KPD als neuer Politischer Leiter des Bezirks Halle-[[Merseburg]] eingesetzt. Als solcher bemühte er sich – zusammen mit anderen Mitgliedern der Bezirksleitung wie Otto Berger und Josef Pfaff – um die Herstellung regelmäßiger Verbindungen zu den unter anderem in [[Bitterfeld]], [[Eilenburg]], [[Naumburg (Saale)|Naumburg]], [[Weißenfels]], [[Wittenberg]] und [[Zeitz]] aktiven Unterbezirksleitungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Leidigkeit, Karl-Heinz Gasse, Jürgen Hermann, Hans Wendler: Gegen Faschismus und Krieg. Die KPD im Bezirk Halle-Merseburg 1933–1945. SED-Bezirksleitung, Halle (Saale) 1983&amp;#039;, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach Übernahme der Leitungsfunktion wurde Honstein am 24. Juni 1934 bei einem illegalen Treff in Eilenburg verhaftet. Anschließend wurde er tagelang schwer gefoltert und erlag am 1. Juli seinen Verletzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Leidigkeit, Karl-Heinz Gasse, Jürgen Hermann, Hans Wendler: Gegen Faschismus und Krieg. Die KPD im Bezirk Halle-Merseburg 1933–1945. SED-Bezirksleitung, Halle (Saale) 1983, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit hoher Wahrscheinlichkeit führten Angaben eines von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] unter der Folter zu Spitzeldiensten gepressten KPD-Mitglieds aus Eilenburg zur Festnahme Honsteins.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Leidigkeit, Karl-Heinz Gasse, Jürgen Hermann, Hans Wendler: Gegen Faschismus und Krieg. Die KPD im Bezirk Halle-Merseburg 1933–1945. SED-Bezirksleitung, Halle (Saale) 1983, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leitung des Bezirks Halle-Merseburg übernahm zunächst Franz Urbanski und nach dessen Verhaftung im Oktober 1934 [[Wilhelm Künzler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Erich Honstein Eisenach.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für Erich Honstein an der Adresse Große Wiegardt 2 in Eisenach]]&lt;br /&gt;
Honstein wurde 1946 mit fünf weiteren Eisenacher Antifaschisten im Ehrenhain zum Gedenken an die Opfer der revolutionären Arbeiterbewegung des [[Hauptfriedhof (Eisenach)|Städtischen Hauptfriedhofes]] Wartenberg/Mühlhäuser Straße begraben. Zu [[DDR]]-Zeiten war die Eisenacher [[Jugendherberge]] in der Bornstraße 7 nach ihm benannt. Eine Straße im [[Südviertel (Eisenach)|Eisenacher Südviertel]] trägt Honsteins Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 2019 wurden in Eisenach [[Stolpersteine]] für Erich Honstein und [[Ernst Böckel]] verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Friedrichroda]] waren eine [[Polytechnische Oberschule]] sowie ein [[FDGB-Feriendienst|FDGB-Erholungsheim]] nach Erich Honstein benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Leidigkeit, Karl-Heinz Gasse, Jürgen Hermann, Hans Wendler: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Faschismus und Krieg. Die KPD im Bezirk Halle-Merseburg 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. SED-Bezirksleitung, Halle (Saale) 1983, S. 182ff.&lt;br /&gt;
* Ulrike Puvogel, Martin Stankowski: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation II: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 2000, S. 810f.&lt;br /&gt;
* Hermann-Josef Rupieper, [[Alexander Sperk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Merseburg&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, S. 87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-04-21}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Honstein, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Thüringen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Honstein, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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