<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Hoepner</id>
	<title>Erich Hoepner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Hoepner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Hoepner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T23:59:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Hoepner&amp;diff=28003&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Hoepner&amp;diff=28003&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T17:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1971-068-10, Erich Hoepner.jpg|mini|Erich Hoepner, 1939]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Kurt Richard Hoepner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1886]] in [[Frankfurt (Oder)]]; † [[8. August]] [[1944]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher Heeresoffizier (seit 1940 [[Generaloberst]]) und Akteur im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]], ab 1935 und bis einschließlich zum [[Attentat vom 20. Juli 1944|Umsturzversuch vom 20. Juli 1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Erich Hoepner war der Sohn des Arztes Kurt Hoepner und seiner Ehefrau Elisabeth geb. Kienast. 1890 siedelte seine Familie nach [[Berlin-Charlottenburg]] um. Ab 1893 besuchte er das [[Kaiserin-Augusta-Gymnasium (Charlottenburg)|Kaiserin-Augusta-Gymnasium]],&amp;lt;ref&amp;gt;Cauerstraße 36–37, heute Ludwig-Cauer-Grundschule&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er 1905 sein Abitur machte. Im Juni 1909 trat Hoepner als Fahnenjunker in das [[Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13|Schleswig-Holsteinische Dragoner-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;13]] ([[Festung Metz]]) ein. 1910 heiratete er Irma Gebauer, Tochter des Fabrikanten [[Julius Gebauer]]. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Im Oktober 1913 wurde er an die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in Berlin kommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1914 war Hoepner Ordonnanzoffizier des [[XVI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVI.&amp;amp;nbsp;Armee-Korps]]. Ab 1916 diente er an der Front. Im Verlauf des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Hoepner zum [[Rittmeister]] befördert und mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern]] sowie dem Ritterkreuz 2.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Schwertern des Württembergischen [[Friedrichs-Orden|Friedrichordens]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heuer&amp;quot;&amp;gt;Gerd F. Heuer: &amp;#039;&amp;#039;Die Generalobersten des Heeres Inhaber höchster deutscher Kommandostellen&amp;#039;&amp;#039;, Moewig Verlag, Rastatt 1988, ISBN 3-8118-1049-9, Seite 112–113&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
1920 wurde Erich Hoepner Eskadronchef im Reiter-Regiment&amp;amp;nbsp;2 ([[Olsztyn|Allenstein in Ostpreußen]]). Dieser Aufgabe schloss sich ab 1921 der Dienst als Hauptmann im Generalstab der Inspektion der Kavallerie in Berlin an. Ab 1923 war er Generalstabsoffizier der [[1. Kavalleriedivision (Reichswehr)|1.&amp;amp;nbsp;Kavallerie-Division]] in seiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder). Hoepner wurde 1927 Major im [[Generalstab]] und [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) des Wehrkreiskommandos&amp;amp;nbsp;I in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] ([[Ostpreußen]]). Ab 1930 diente er als Bataillonskommandeur im Infanterie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;17 in [[Braunschweig]]. Im Jahre 1932 wurde Hoepner zum Oberstleutnant befördert. Er war zu dieser Zeit Kommandeur des Reiter-Regimentes Nr.&amp;amp;nbsp;4 in [[Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
==== Vorkriegszeit ====&lt;br /&gt;
Hoepner wurde 1933 zum Chef des Generalstabes des [[Wehrkreis I (Königsberg)|Wehrkreises I]] in Königsberg ernannt. 1933 erfolgte die Beförderung zum Oberst. Zu diesem Zeitpunkt war er [[Chef des Stabes]] des [[Gruppenkommando]]s&amp;amp;nbsp;I in [[Berlin]]. 1937 erfolgte die Ernennung zum Generalmajor. Erich Hoepner war Kommandeur der [[6. Panzer-Division (Wehrmacht)|1.&amp;amp;nbsp;Leichten Division]] in [[Wuppertal]]. Schon 1938 wurde er zum Generalleutnant befördert. In den letzten Monaten vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] diente Hoepner im Rang eines [[General der Kavallerie|Generals der Kavallerie]] als [[Kommandierender General]] des XVI.&amp;amp;nbsp;Armeekorps in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Beim [[Überfall auf Polen]] war Hoepner Kommandierender General des [[XVI. Armeekorps (Wehrmacht)|XVI.&amp;amp;nbsp;Armeekorps (mot.)]], das zwei Panzer- und zwei Infanterie-Divisionen umfasste und der [[10. Armee (Wehrmacht)|10.&amp;amp;nbsp;Armee]] angehörte. Ende August 1939 ließ Hoepner seine Truppen wissen, Ziel der Kriegsführung des Verbandes müsse die „erbarmungslose Vernichtung des Feindes“ sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sönke Neitzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Krieger: Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen, Berlin 2020, ISBN 978-3-549-07647-7, S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Oktober 1939 erhielt er das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heuer&amp;quot; /&amp;gt; In gleicher Stellung war er in der [[Schlacht bei Hannut]] im Rahmen der [[Schlacht um Belgien]] während des [[Westfeldzug]]es Kommandierender General. Er wurde am 19. Juli 1940 zum Generaloberst befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-212-0212A-19, Russland, SS-Brigdeführer und Erich Hoepner.jpg|mini|Hoepner (rechts) mit SS-Brigadeführer [[Walter Krüger (SS-Mitglied)|Walter Krüger]] in Russland (Oktober 1941), Aufnahme einer [[Propagandakompanie]]]]&lt;br /&gt;
Hoepner formulierte am 2. Mai 1941 in der „Aufmarsch- und Kampfanweisung [[Unternehmen Barbarossa|Barbarossa]]“ seine Ansichten zum kommenden Krieg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Der Krieg gegen Rußland ist ein wesentlicher Abschnitt im Daseinskampf des deutschen Volkes. Es ist der alte Kampf der Germanen gegen das Slawentum, die Verteidigung europäischer Kultur gegen moskowitisch-asiatische Überschwemmung, die Abwehr des [[Jüdischer Bolschewismus|jüdischen Bolschewismus]]. Dieser Kampf muß die Zertrümmerung des heutigen Rußland zum Ziele haben und deshalb mit unerhörter Härte geführt werden. Jede Kampfhandlung muß in Anlage und Durchführung von dem eisernen Willen zur erbarmungslosen, völligen Vernichtung des Feindes geleitet sein. Insbesondere gibt es keine Schonung für die Träger des heutigen russisch-bolschewistischen Systems.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Förster (Historiker)|Jürgen Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Unternehmen „Barbarossa“ als Eroberungs- und Vernichtungskrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4. &amp;#039;&amp;#039;Der Angriff auf die Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1983, S. 413–447, hier S. 446; [[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. In: Derselbe und [[Wolfram Wette]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Unternehmen Barbarossa.“ Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion 1941.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 1984, S. 295–404, hier S. 305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Korps wurde Anfang des Jahres 1941 in [[4. Panzerarmee (Wehrmacht)|Panzergruppe&amp;amp;nbsp;4]] umbenannt. Als Befehlshaber unterstanden Hoepner zu Beginn des Russlandfeldzuges im Juni 1941 das [[XXXXI. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXXI. Armeekorps]] und das [[LVI. Panzerkorps (Wehrmacht)|LVI.&amp;amp;nbsp;Armeekorps (mot.)]] mit insgesamt acht [[Division (Militär)|Divisionen]]. Mit seinen Truppen kämpfte er in der [[Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk]]. Schließlich wurde die Panzergruppe im Dezember 1941 zur [[4. Panzerarmee (Wehrmacht)|4. Panzerarmee]] aufgewertet. Dieser Großverband bestand nun aus fünf [[Korps|Armeekorps]] mit zwölf Divisionen. Hoepner galt zu dieser Zeit neben [[Heinz Guderian]], [[Hermann Hoth]], [[Ewald von Kleist (Generalfeldmarschall)|Ewald von Kleist]] und [[Erwin Rommel]] als einer der erfolgreichsten und bekanntesten Panzerführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Angriff auf die Sowjetunion im Jahre 1941 ordnete Hoepner als Befehlshaber der Panzergruppe 4 die „Erschießung russischer Kommissare in Uniform“ und zusätzlich auch „die gleiche Behandlung von Zivilkommissaren“ an. Dieser völkerrechtswidrige Befehl ging damit über den [[Kommissarbefehl]] hinaus, der die unterschiedslose Tötung der sowjetischen Partei- und Verwaltungsfunktionäre nicht verlangte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Römer (Historiker)|Felix Römer]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsverbrechen-a-948061.html Kriegsverbrechen. Hitlers willfährige Truppe]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[einestages]], 12. Dezember 2008, abgerufen am 2. Januar 2021; Felix Römer: &amp;#039;&amp;#039;Der Kommissarbefehl. Wehrmacht und NS-Verbrechen an der Ostfront 1941/42&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76595-6 (zugleich: Dissertation, Universität Kiel, 2007), S. 130f. u. S. 165f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Widerstand ====&lt;br /&gt;
Bereits ab 1935 knüpfte Hoepner durch seinen vorgesetzten Offizier [[Ludwig Beck (General)|Ludwig Beck]] Kontakte zum deutschen Widerstand. Im September 1938 während der [[Sudetenkrise]] stellte er sich und seine Division der Widerstandsgruppe um Beck und [[Franz Halder]] für einen geplanten Staatsstreich gegen [[Adolf Hitler|Hitler]] zur Verfügung. Das [[Münchner Abkommen]] vereitelte die Pläne jedoch, und der Staatsstreich kam nicht zur Ausführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Erich Hoepner&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers militärische Elite. 68 Lebensläufe&amp;#039;&amp;#039;. Primus, Darmstadt 2011, S. 364–370, hier S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Januar 1942 wurde Erich Hoepner von Hitler wegen „Feigheit und Ungehorsams“ unehrenhaft aus der [[Wehrmacht]] entlassen, nachdem er in der sowjetischen Winteroffensive einen Durchhaltebefehl ignoriert und den taktischen Rückzug seiner Einheiten angeordnet hatte. Dies hatte den Verlust aller Orden und Ehrenzeichen zur Folge sowie die Aberkennung des Rechtes zum Tragen einer Uniform.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger. Hauptband.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, 2007, ISBN 3-938845-17-1, S. 86ff., S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dermot Bradley: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6. Hochbaum–Klutmann. Biblio Verlag, Bissendorf 2002, ISBN 3-7648-2582-0, S. 40f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hoepner begründete gegenüber Feldmarschall [[Günther von Kluge|von Kluge]] seine Entscheidung: „Herr Generalfeldmarschall, ich habe Pflichten, die höher stehen als die Pflichten Ihnen gegenüber und die Pflichten gegenüber dem Führer. Das sind die Pflichten gegenüber der mir anvertrauten Truppe.“&amp;lt;ref&amp;gt;Janusz Piekalkiewicz: &amp;#039;&amp;#039;Der Zweite Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; ECON Verlag, 1985, Teilband II, S. 570. „Hitler war aufgebracht, handelte es sich doch schon um den zweiten Fall dieser Art innerhalb weniger Tage, nachdem am 29. Dezember 1941 Gen. Sponeck auf der Krim den Führerbefehl ignorierte. Hitler will ein Exempel statuieren und entläßt Hoepner unehrenhaft aus der Wehrmacht.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Januar kehrte er nach Berlin zurück, um sich gegen Hitlers Willkür zu wehren, denn Hitler hätte sich strenger formaljuristischer und beamtenrechtlicher Verfahren bedienen müssen, um Hoepner zu entlassen. Deshalb erließ der [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Großdeutsche Reichstag]] am 26. April 1942 einen Beschluss, wonach der „Führer“ ermächtigt wurde, auch ohne Einhaltung bestehender Rechtsvorschriften jeden Deutschen aus seinem Amte zu entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beschluß des Großdeutschen Reichstages vom 26. April 1942.&amp;#039;&amp;#039; abgedruckt und veröffentlicht im Reichsgesetzblatt vom 27. April 1942. Wortlaut auszugsweise: „[…]&amp;amp;nbsp;Der Führer muss daher –&amp;amp;nbsp;ohne an bestehende Rechtsvorschriften gebunden zu sein&amp;amp;nbsp;– jederzeit in der Lage sein, jeden Deutschen […] ohne Einleitung vorgeschriebener Verfahren aus seinem Amte […] zu entfernen.“ Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Erich Hoepner.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers militärische Elite. 68 Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S.&amp;amp;nbsp;364–370, hier S. 367 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 151-25-07, Berlin, Volksgerichtshof, Erich Hoepner.jpg|mini|Erich Hoepner vor dem Volksgerichtshof nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
Im Sommer 1943 siedelte er mit der Familie zur Schwester nach [[Bredereiche]] (heute [[Fürstenberg/Havel]]) über. Im Herbst 1943 wurde er in die Pläne zum Attentat eingeweiht und um Unterstützung gebeten. Am 19. Juli 1944 kehrte Erich Hoepner nach Berlin zurück. Während des gescheiterten Attentats- und Umsturzversuchs des 20. Juli 1944 befand sich Hoepner, der bei Gelingen des Planes als „Oberbefehlshaber im Heimatkriegsgebiet“ vorgesehen war, im [[Bendlerblock]]. Dort wurde er in den frühen Morgenstunden des 21. Juli verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoepner wurde im ersten Prozess am 7. und 8. August 1944 beim [[Volksgerichtshof]] wegen Verrats am Volke vor Gericht gestellt. Mitangeklagt war auch unter anderen [[Generalfeldmarschall]] [[Erwin von Witzleben]], den Vorsitz führte während der Dauer der Prozesse der Präsident des Volksgerichtshofes, [[Roland Freisler]], persönlich. Am 8. August verurteilte dieser Hoepner [[Todesstrafe|zum Tod]]. Das Urteil wurde noch am selben Tag in der [[Gedenkstätte Plötzensee|Hinrichtungsstätte des Strafgefängnisses Berlin-Plötzensee]] auf ausdrücklichen Befehl Hitlers durch [[Hängen]] vollstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Stauffenberg. Der 20. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-10-086003-9, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin GTafel Offiziere.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] für Erich Hoepner und [[Henning von Tresckow]] (am [[Bundeshaus (Berlin)|Bundeshaus]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1956: Umbenennung des „Gymnasium Charlottenburg“ –&amp;amp;nbsp;Nachfolgeeinrichtung des „Kaiserin-Augusta-Gymnasium“, der ehemaligen Schule Hoepners&amp;amp;nbsp;– in der Bayernallee ([[Berlin-Westend]]) durch einen [[Bezirksverordnetenversammlung|BVV]]-Beschluss des Bezirks [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg von Berlin]] in „Erich-Hoepner-Oberschule“. 2006 wurde von der Schulleitung ein langwährender Prozess zur erneuten Umbenennung der Schule eingeleitet; seit dem 1. August 2008 heißt das Gymnasium nunmehr „[[Heinz-Berggruen-Gymnasium]]“.&lt;br /&gt;
* 1969: Benennung einer [[Wuppertal]]er [[Kaserne]] in [[Generaloberst-Hoepner-Kaserne]] (inzwischen geschlossen).[[Datei:Straßenschild Erich-Hoepner-Straße 29–31, Düsseldorf-Golzheim.jpg|mini|Straßenschild der Erich-Hoepner-Straße in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* Jeweils eine „Erich-Hoepner-Straße“ in [[Düsseldorf]] und [[Neuss]] sowie eine Hoepnerstraße in [[Leipzig]] und eine Straße „Erich-Hoepner-Ring“ in Wuppertal.&lt;br /&gt;
* 1996: Die „[[Wilhelm Florin|Wilhelm-Florin]]-Straße“ in Leipzig wurde in „Hoepnerstraße“ rückbenannt: Diesen Namen trug sie bereits zwischen 1947 und 1965.&lt;br /&gt;
* [[Datei:Gedenktafel wuppertal erich hoepner.jpg|mini|Gedenktafel vor dem Haus Adolf-Vorwerk-Straße 29 in Wuppertal]]Eine Inschrift auf dem Grabstein seiner Frau Irma Hoepner geb. Gebauer auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] in Berlin erinnert an ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)&amp;lt;Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;634 ({{Toter Link |datum=2023-04 |url=http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=2664 |text=Foto des Grabs von Irma Hoepner |archivebot=2023-04-23 02:59:24 InternetArchiveBot}} auf www.berlin.friedparks.de; Abruf am 10.&amp;amp;nbsp;März 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gedenktafel vor dem Haus, Adolf-Vorwerk-Straße 29 in Wuppertal, wo Erich Hoepner 1937/38 lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmal-wuppertal.de/2013/08/generaloberst-hoepner-gedenktafel.html |titel=Generaloberst-Hoepner-Gedenktafel – denkmal-wuppertal.de |datum=2013-08-24 |sprache=de-DE |abruf=2024-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|350|351|Hoepner, Erich|[[Walter Bußmann (Historiker)|Walter Bußmann]]|118552120}}&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Schmädeke]], [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1994, ISBN 3-492-11923-9.&lt;br /&gt;
* Heinrich Bücheler: &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Erich Hoepner und die Militäropposition gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum Widerstand 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], Berlin.&lt;br /&gt;
* Heinrich Bücheler: &amp;#039;&amp;#039;Hoepner. Ein deutsches Soldatenschicksal des zwanzigsten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Herford 1980 u. Berlin 1983, ISBN 3-8132-0118-X.&lt;br /&gt;
* [[Walter Chales de Beaulieu]]: &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Erich Hoepner. Militärisches Porträt eines Panzer-Führers.&amp;#039;&amp;#039; Vowinckel, Neckargemünd 1969.&lt;br /&gt;
* Geralf Gemser: &amp;#039;&amp;#039;Darf eine Schule diesen Namen tragen? Zur Vorbildwirkung des Wehrmachtsgenerals Erich Hoepner.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Marburg 2005, ISBN 978-3-8288-8927-9.&lt;br /&gt;
* [[Samuel W. Mitcham|Samuel W. Mitcham Jr.]], Gene Mueller: &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Erich Hoepner.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers militärische Elite. Vom Kriegsbeginn bis zum Weltkriegsende.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Primus Verlag, Darmstadt 1998, ISBN 3-89678-089-1, ISBN 3-534-12678-5 (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), S. 93–99.&lt;br /&gt;
* Samuel W. Mitcham Jr., Gene Mueller: &amp;#039;&amp;#039;Generaloberst Erich Hoepner.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd R. Ueberschär: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers militärische Elite. 68 Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9, S. 364–370.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Heerführer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-57982-6, S. 632 f. (Kurzbiografie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118552120}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=erich-hoepner|Titel=Erich Hoepner|Autor=Arnulf Scriba}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|erich-hoepner}}&lt;br /&gt;
* [http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/023/1602358.pdf Antwort der Bundesregierung auf kleine Anfrage – Ehrungen Hoepners seien nicht zu beanstanden] (PDF; 96&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Felix Römer (Historiker)|Felix Römer]]: [https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsverbrechen-a-948061.html &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrechen: Hitlers willfährige Truppe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, [[einestages]], 12. Dezember 2008&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]]: [https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/witzleben-erwin-v-u-a/ &amp;#039;&amp;#039;Witzleben, Erwin von, u.&amp;amp;#8239;a.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Kurt Groenewold]], Alexander Ignor, Arnd Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Politischen Strafprozesse]].&amp;#039;&amp;#039; Online, Stand: März 2020.&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5c6c2f42-778c-4eba-bc71-ddb68c82ab36/ Nachlass Bundesarchiv N 51]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118552120|VIAF=803819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoepner, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittmeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XVI. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt (Oder))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fürstenberg/Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wuppertaler Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoepner, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hoepner, Erich Kurt Richard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaloberst im Zweiten Weltkrieg und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>