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	<title>Erich Hausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo: HC: Entferne Kategorie:Politiker (Weimarer Republik); Ergänze Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Politiker_(Weimarer_Republik)&quot; title=&quot;Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)&quot;&gt;Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Parteifunktion%C3%A4r_(Weimarer_Republik)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Hausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1900]] in [[Bad Muskau]]; † [[19. Dezember]] [[1973]] in [[Swarthmore]], [[Pennsylvania]]), [[Pseudonym]]e &amp;#039;&amp;#039;Ernst Fabel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Charles Bischoff&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|antifaschistischer Widerstandskämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus einer Handwerkerfamilie stammende Hausen besuchte von 1906 bis 1914 die Volksschule. Anschließend absolvierte er eine Lehre zum Elektriker in den [[Osram]]-Werken in [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]]. Parallel besuchte Hausen die Technische Schule in Weißwasser und qualifizierte sich zum Elektromonteur. In diesem Beruf arbeitete er 1916/17 bei den [[Siemens-Schuckertwerke]]n. Im Jahr 1918 wurde Hausen zum Kriegseinsatz herangezogen. Die meiste Zeit war er in einem Rekrutendepot in Belgien stationiert, von wo er Anfang 1919 nach Weißwasser zurückkehrte. Im gleichen Jahr trat Hausen dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] (DMV) und der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei. Für die USPD übernahm er zunächst den Orts-, bald darauf den Unterbezirksvorsitz in Weißwasser. Nach der Vereinigung von USPD-Linke und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] Ende 1920 trat Hausen zur KPD über und wurde Lokalredakteur der Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;Rote Fahne der Lausitz&amp;#039;&amp;#039; in [[Cottbus]]. Wenig später, mit erst 21 Jahren, wurde Hausen [[Kandidat]] des &amp;#039;&amp;#039;Zentralausschusses&amp;#039;&amp;#039; der KPD. Ein Jahr später wählten ihn die Delegierten des 8. KPD-Parteitages in den &amp;#039;&amp;#039;Zentralausschuss&amp;#039;&amp;#039;, das oberste Leitungsgremium der Partei. 1922 wurde Hausen in die KPD-Bezirksleitung Lausitz gewählt. Ende dieses Jahres wurde er zugleich &amp;#039;&amp;#039;Polleiter&amp;#039;&amp;#039; der Parteiorganisation Lausitz. Nach dem [[Hamburger Aufstand]] 1923 verhaftete die Polizei Hausen im Dezember gleichen Jahres. Er wurde vom [[Staatsgerichtshof]] in Leipzig unter dem Vorwurf des versuchten [[Hochverrat]]s zu drei Jahren Haft verurteilt, aber Ende 1925 amnestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Sekretär der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] für [[Thüringen]] wurde Hausen 1926 &amp;#039;&amp;#039;Polleiter&amp;#039;&amp;#039; der KPD für den Bezirk [[Schlesien]] in [[Breslau]]. Im Jahr 1927 wurde er Kandidat des [[Zentralkomitee]]s (ZK) der KPD. In diesem Führungsgremium vertrat er gemeinsam mit [[Heinrich Galm]] die Positionen des „rechten“ bzw. gewerkschaftsnahen Parteiflügels um [[August Thalheimer]] und [[Heinrich Brandler]]. Nach der [[Wittorf-Affäre]], welche zur kurzfristigen Absetzung [[Ernst Thälmann]]s vom Parteivorsitz geführt hatte, wurde Hausen, der Thälmanns Parteiausschluss gefordert hatte und der (fälschlicherweise) verdächtigt wurde, interne Materialien über die Korruption in der Hamburger KPD dem [[Leninbund]] zugespielt zu haben, Ende 1928 aus der Partei ausgeschlossen. Hausen zählte nun zu den Gründungsmitgliedern der [[Kommunistische Partei-Opposition|Kommunistischen Partei-Opposition]] (KPO), gab deren theoretische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Gegen den Strom (Zeitschrift)|Gegen den Strom]]&amp;#039;&amp;#039; mit heraus und war Mitglied der Reichsleitung der KPO. Im Jahr 1929 übernahm Hausen eine Funktion im engeren Verwaltungsausschuss des DMV in [[Stuttgart]], wo er die Verwaltungs- und gewerkschaftliche Bildungsarbeit auf Ortsebene koordinierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten floh Hausen nach dem [[Reichstagsbrand]] zunächst nach [[Straßburg]], um dann unter der falschen Identität nach Berlin zu gehen, wo er gemeinsam mit [[Robert Siewert]] und [[Fritz Wiest]] die Widerstandsarbeit der KPO koordinierte. 1934 wurde Hausen beim Grenzübertritt in [[Bad Elster]] verhaftet und zunächst unter dem Vorwurf der Spionage und des Devisenschmuggels sechs Monate gefangen gehalten. Da Hausen über einen gültigen französischen Pass (auf den Namen Charles Bischoff) verfügte und kein belastendes Material mit sich führte, wurde er nach Frankreich abgeschoben, von wo aus er, in der Illegalität lebend die KPO-Aktivitäten koordinierte. 1938/39 gehörte Hausen zu der Minderheit in der Partei, welche die bisherige Einschätzung der KPO, nach welcher die [[Sowjetunion]] und die [[Kommunistische Internationale|Komintern]] reformierbar seien, verwarfen und die Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Marxisten-Internationalisten&amp;#039;&amp;#039; gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 nach Kriegsbeginn zunächst in verschiedenen französischen Lagern interniert, gelang es Hausen im April 1941 in die USA zu flüchten, wo er einen Diskussionskreis ehemaliger KPO- und [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD-Mitglieder]] um sich sammelte. Als politischer Flüchtling wurde Hausen, welcher sich in [[Swarthmore]]/[[Pennsylvania]] niedergelassen hatte und dort wieder als Elektriker arbeitete, erst nach einem langwierigen Rechtsstreit 1952 anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcel Bois: &amp;#039;&amp;#039;Die Tradition bewahrt. Kommunistische Opposition in Schlesien vor 1933.&amp;#039;&amp;#039; In: Cornelia Domaschke u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Heimatverlust. Deutsche Antifaschisten in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2012, S. 107–123; [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Publ-Texte/Texte_73.pdf rosalux.de] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{DtKommunistenBioHandb |NAME=Hausen, Erich |bundesstiftung=erich-hausen |bundesstiftungID=4427}}&lt;br /&gt;
* Annika Schmidt-Kotsch: &amp;#039;&amp;#039;Erich Hausen (1900–1973).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Siegfried Mielke]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Julia Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 561–566 (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration&amp;#039;&amp;#039;, Band 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hausen, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hausen, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fabel, Ernst (Pseudonym); Bischoff, Charles (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanisch-deutscher kommunistischer Politiker (USPD, KPD) und antifaschistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Muskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Swarthmore]], Pennsylvania&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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