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	<title>Erich Hagenmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Hagenmeyer&amp;diff=1742039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)</title>
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		<updated>2024-12-19T11:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HagenmeyerErich.jpg|thumb|Erich Hagenmeyer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Hagenmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1892]] in [[Deggingen]]/Fils, Kreis Göppingen; † [[28. September]] [[1963]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Sturmabteilung|SA]]-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Oberrealschule arbeitete Hagenmeyer seit 1908 für die Eisenbahn. 1922 absolvierte er die Prüfung zum Eisenbahnobersekretär.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2150322 Personalakte (Bü 30512)] im Bestand [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-4076 K 410 I (Reichs-/Bundesbahndirektion Stuttgart: Personalakten der Bahnbeamten)] im [[Staatsarchiv Ludwigsburg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1914 bis 1918 nahm Hagenmeyer am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, zuletzt als Leutnant der Reserve. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagenmeyer gehörte von 1919 bis 1920 dem [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] an. 1920 wechselte er zur NSDAP. Nach dem vorübergehenden Verbot der Partei trat er der NSDAP zum 27. Juli 1927 erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 70.182).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13060362&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1929 wurde er Mitglied der SA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Hagenmeyer im April 1934 hauptamtlicher SA-Führer. Ab Juni 1935 führte er die SA-Brigade 56 „Württemberg-Süd“ mit Sitz in Ulm. Im April 1936 wurde er zum [[SA-Brigadeführer]] befördert. Während der [[Novemberpogrome 1938]] gab Hagenmeyer den Befehl weiter, alle Synagogen im Gebiet der SA-Brigade 56 in Brand zu stecken. Hiervon betroffen waren die [[Alte Synagoge (Ulm)|Synagogen in Ulm]], [[Synagoge Laupheim|Laupheim]], [[Synagoge (Bad Buchau)|Buchau]] und [[Synagoge (Göppingen)|Göppingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;Schmidt, &amp;#039;&amp;#039;Hagenmeyer&amp;#039;&amp;#039;, S. 474.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. März 1939 trat Hagenmeyer im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten  [[Georg Utz (Politiker)|Georg Utz]] in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 den Wahlkreis 31 (Württemberg) vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1939 gehörte Hagenmeyer dem Artillerie-Regiment 50 an, mit dem er als Batterieführer im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] am [[Westfeldzug|deutschen Angriff im Westen]] und beim [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] beteiligt war. Wegen eines Magenleidens wurde er im Januar 1942 zur Heeresflak-Artillerie-Ersatzabteilung 225 in [[Gotha]] versetzt. Von Februar 1943 bis 1945 amtierte er als Polizeidirektor in [[Ulm]]; zugleich leitete er die dortige Kriminalabteilung und den Ulmer [[Luftschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Hagenmeyer gemäß dem [[Automatischer Arrest|automatischen Arrest]] ab Mai 1945 in [[Flakkaserne Ludwigsburg|Ludwigsburg]], [[Zuffenhausen]], [[Internierungslager Dachau|Dachau]], [[Regensburg]] und [[Kornwestheim]] interniert. Im Januar 1948 wurde er in das Untersuchungsgefängnis Ravensburg überstellt. Das [[Landgericht Ravensburg]] verurteilte Hagenmeyer am 9. März 1948 wegen [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] und [[Brandstiftung]] zu vier Jahren und sechs Monaten [[Zuchthaus]]. Verfahrensgegenstand war die Zerstörung der Synagoge in Buchau in der Nacht vom 10. auf den 11. November 1938. Hagenmeyer hatte auf die Zerstörung der Synagoge beharrt, nachdem deren Inbrandsetzung in der Nacht zuvor gescheitert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Nach seiner Freilassung auf Bewährung im Oktober 1949 arbeitete Hagenmeyer als Bauhilfsarbeiter in Ulm. In der [[Entnazifizierung]] wurde er im Juni 1950 von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] Ludwigsburg als »Belasteter« eingestuft. Im Juli 1960 verzog Hagenmeyer von Ulm nach Darmstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=206}}&lt;br /&gt;
* Sabine Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Erich Hagenmeyer. Polizeidirektor von 1943–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Eugen Specker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ulm im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Dokumentation Band 6) Kohlhammer, Stuttgart 1995, ISBN 3-17-009254-5, S. 473–476.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=645&amp;amp;sprungId=3355149&amp;amp;letztesLimit=suchen Strafakte zu Eugen Hagenmeyer] beim [[Staatsarchiv Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012414469|VIAF=171665728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagenmeyer, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hagenmeyer, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deggingen]]-Fils, Kreis Göppingen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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