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	<title>Erich Haack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lómelinde: End-Tag fehlt kursiv nicht beidseitig geschlossen</title>
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		<updated>2024-08-13T06:02:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Haack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1904]] in [[Metz]];&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben in seiner Dissertation&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[1. März]] [[1968]]) war ein deutscher [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haack studierte Chemie und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1928 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Über die Konstitution halochromer Verbindungen&amp;#039;&amp;#039;. Später arbeitete er im Bereich der industriellen [[Wirkstoff]]forschung vor allem auf dem Gebiet der [[Antidiabetikum|Antidiabetika]]. 1939 entwickelte er bei der Arzneimittelfirma [[Chemische Fabrik v. Heyden|von Heyden]] in [[Radebeul]] mit dem Wirkstoff [[Sulfacarbamid]] das erste [[Sulfonylharnstoffe|Sulfonylharnstoff]]-Medikament, das 1943 als &amp;#039;&amp;#039;Euvernil&amp;#039;&amp;#039; auf den Markt kam und auch noch in den 1950er Jahren von der Aktiengesellschaft Chemische Fabrik von Heyden in München, deren Anfänge auf das Jahr 1874 zurückgehen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. VIII (&amp;#039;&amp;#039;Euvernil. Das Sulfonamid der Urologie&amp;#039;&amp;#039;) und IX (Seit 1874. &amp;#039;&amp;#039;Heyden-Arzneimittel&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; vertrieben wurde. Er leitete die Forschung der Chemischen Fabrik von Heyden, wo er seine ersten Erkenntnisse über Sulfonylharnstoffe als [[Sulfonamide]] mit hypoglykämischer Nebenwirkung erworben hatte, verließ aber 1952 die DDR. Ab 1953 war er bei [[Boehringer Mannheim|C. F. Boehringer &amp;amp; Söhne]] in Mannheim, wo er später Geschäftsführer und Forschungsleiter wurde. Ab 1967 hatte er eine Honorarprofessur an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass bestimmte [[Sulfonamide]] den Blutzuckerspiegel senken ([[Hypoglykämie]]) durch vermehrte Insulinausschüttung fand zuerst [[Auguste Loubatières]] in den 1930er Jahren in [[Montpellier]]. Sulfonamide wurden damals vor allem als Antibiotika untersucht. Es wurde damit auch schon in Frankreich in den 1940er Jahren Diabetes behandelt, doch fand dies in Deutschland zunächst keine Beachtung (die Arbeiten wurden aber damals von einigen Wissenschaftlern in den USA aufgenommen). Den Durchbruch fanden diese Substanzklassen als Anti-Diabetes-Mittel erst Mitte der 1950er Jahre. Haack war bei [[Sulfonylharnstoffe|Sulfonylharnstoff]]-Derivaten bei der Firma von Heyden an dem aus Euvernil weiterentwickelten Antibiotikum Loranil die Blutzuckersenkung als unerwünschte Nebenwirkung aufgefallen, die allerdings durch Zuckerkonsum aufgefangen werden konnte. Trotzdem untersagte das Gesundheitsministerium der DDR 1951 die Zulassung und untersagte weitere Forschung (was ein Grund für Haack´s Weggang in den Westen war, wo er die Forschung fortsetzte). Ein von Haacks Mitarbeiter Ernst Carstens (1915–1986) synthetisiertes [[Carbutamid]] wurde von [[Hellmuth Kleinsorge]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Kleinsorge |Titel=Carbutamide — The first oral antidiabetic |Sammelwerk=[[Experimental and Clinical Endocrinology &amp;amp; Diabetes]] |Band=106 |Nummer=02 |Datum=1998-01 |Seiten=149–151 |DOI=10.1055/s-0029-1211968}}&amp;lt;/ref&amp;gt; klinischen Tests unterzogen, die er auf einer Tagung über Stoffwechselerkrankungen in Bad Homburg 1955 präsentierte und 1956 in der Medizinischen Wochenschrift darüber publizierte. Auch [[Karl Joachim Fuchs]] und sein Lehrer [[Hans Franke (Mediziner)|Hans Franke]] vom Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin berichteten etwa zeitgleich über solche klinischen Tests (die Testsubstanz lieferte ebenfalls Haack) und ebenso [[Ferdinand Bertram]] in Hamburg. 1956 kamen daraus hervorgegangene orale Antidiabetes-Medikamente auf den Markt, unter anderem von Boehringer in Mannheim (zunächst Oranil) und Hoechst (Rastinon) sowie Haacks alte Firma von Heyden in der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schadewaldti in: Dietrich von Engelhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diabetes in Medizin- und Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Springer. 1989, S. 100&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1960 [[Adolf-von-Baeyer-Denkmünze]] der Gesellschaft Deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116343818}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-heidelberg.de/presse/unispiegel/us02-4/stifter.html Biografischer Hinweis der Uni Heidelberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116343818|VIAF=5679900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haack, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haack, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Metz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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