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	<title>Erich Glette - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:02:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Glette&amp;diff=1014723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-09-29T04:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Glette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1896]] in [[Wiesbaden]]; † [[26. Januar]] [[1980]] in [[Prien am Chiemsee]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erich Glette wurde am 4. August 1896 in Wiesbaden geboren und wuchs in Nürnberg auf. Sein Vater war ein Fabrikbesitzer, der aus Brasilien stammte. Nach Erlangen des Abiturs 1914 reiste Glette nach [[Rio de Janeiro]], der erste mehrerer Aufenthalte in Brasilien. Kurzzeitig studierte er an der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]], beschloss 1916 aber, stattdessen Maler zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glette kam zunächst als [[Autodidakt]] zur Malerei. Nach dem Tod seines Vaters 1917 wurde er ein Schüler des befreundeten Berner Künstlers [[Martin Lauterburg]]. Im Jahr 1922 fand die erste Ausstellungsbeteiligung Glettes bei der [[Münchener Neue Secession|Neuen Secession]] in München, deren Mitglied er drei Jahre danach wurde, statt. 1925 zeigte er auf einer Kollektivausstellung bei [[Hans Goltz]] in München einige Aquarelle aus Brasilien. In den Jahren 1927 bis 1929 durfte sich Glette über erste Ankäufe durch die [[Bayerische Staatsgemäldesammlung]] und die [[Städtische Galerie München]] freuen. Er erhielt Aufträge wie die Ausmalung der Kirche St. Jakob in [[Döllnitz (Leuchtenberg)|Döllnitz]] (1928). Glette lebte von 1925 bis 1934 in München und anschließend zwei Jahre in Brasilien, bis er wieder nach München zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 nach einer Ausstellung im Münchner [[Maximilianeum]] wurde Glette Ausstellungsverbot erteilt. 1937 wurde in der Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus der [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen|Bayerischen Staatsgemäldesammlung]] sein Tafelbild &amp;#039;&amp;#039;Vorstadtlandschaft&amp;#039;&amp;#039; (Öl, 80 × 110 cm) beschlagnahmt. Es ging zur „Verwertung“ auf dem Kunstmarkt an den Kunsthändler [[Bernhard A. Böhmer]], wurde nach 1945 sichergestellt und befindet sich heute im [[Kulturhistorisches Museum Rostock|Kulturhistorischen Museum Rostock.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glette war zu dieser Zeit finanziell auf die Hilfe eines brasilianischen Vetters angewiesen, da er selten Käufer für seine Werke fand. 1943 wurde seine Münchner Wohnung [[Luftkrieg|ausgebombt]], woraufhin er Unterkunft bei Freunden in Schwabing fand. Von 1951 bis 1964 erhielt er eine [[Professur]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Akademie der bildenden Künste]]. 1952 zog er nach Steinebach am [[Wörthsee]], 1961 erwarb er ein Bauernhaus in [[Marquartstein]]. 1965 hatte er zusammen mit [[Curth Georg Becker]] eine Ausstellung in der [[Kunsthalle Darmstadt]]. In seinen Werken ist die Ausformung einer oft skizzenhaft »geschriebenen« Pinselsprache in [[Landschaftsmalerei|Landschaften]], [[Stillleben]] und [[Porträtmalerei|Porträts]] zu finden. Erich Glette war jährlich an der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Münchner Kunstausstellung]] beteiligt. 1959 wurde er Mitglied der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Januar 1980 starb Glette im Alter von 83 Jahren in Prien am Chiemsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Café am See&amp;#039;&amp;#039;, 51 × 73 cm, Pappe, [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen]] (1953 Ankauf Große Kunstausstellung München)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sammlung.pinakothek.de/de/bookmark/artist/ApL8JoN4N2 Werke von Erich Glette] sammlung.pinakothek.de. Abgerufen am 24. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hecht&amp;#039;&amp;#039;, 35,5 × 55 cm, Öl auf Pappe, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst in der [[Pinakothek der Moderne]] München (1927 Ankauf aus dem [[Glaspalast (München)|Glaspalast]], München)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hühner&amp;#039;&amp;#039;, 41,2 × 50,3 cm, Öl auf Leinwand, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München (1956 Ankauf aus der Weihnachtsausstellung des Kunstvereins)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kinderbildnis&amp;#039;&amp;#039;, 1935, 70,5 × 40,5 cm, Öl auf Leinwand, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München (1947 Erwerb vom Künstler)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stilleben bei Nacht&amp;#039;&amp;#039;, 1946, 61,5 × 76 cm, Leinwand, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München (1950 Ankauf Große Münchner Kunstausstellung, Neue Gruppe)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Straße bei Nacht&amp;#039;&amp;#039;, 70 × 107,5 cm, Öl auf Leinwand, Bayerische Staatsgemäldesammlungen (1930 Erwerb Kunstausstellung im Glaspalast)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schönes Stillleben&amp;#039;&amp;#039;, 1959, 75 × 54 cm, Öl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (19. Dezember 1973)&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Münchner [[Seerosenpreis]] (1976)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Erich Glette.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Bayerische Akademie der Schönen Künste, München 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erich Glette.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Richard W. Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstler und Werke: Maler, Bildhauer und Graphiker unseres Jahrhunderts im deutschen Sprachraum.&amp;#039;&amp;#039; Lehmann, München 1962, S. 94–95.&lt;br /&gt;
* {{AKL|56|144||Glette, Erich|[[Susanna Partsch]]}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=2 |Seite=258 |SeiteBis= |Lemma=Glette, Erich}}&lt;br /&gt;
* [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, Berlin 1994, ISBN 3-7774-6420-1, S. 377&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118539760}}&lt;br /&gt;
* [http://www.expressiverrealismus.de/kuenstler%20-%20glette.htm Biografie von Erich Glette] auf der Webseite des Münchner Vereins „Förderkreis Expressiver Realismus e.&amp;amp;nbsp;V.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118539760|LCCN=n83228274|VIAF=86145857811423020454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glette, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chiemseemaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glette, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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