<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Gans</id>
	<title>Erich Gans - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erich_Gans"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Gans&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T11:34:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Gans&amp;diff=2003366&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roehrensee: Text überarb.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erich_Gans&amp;diff=2003366&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-29T16:50:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text überarb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Gans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[5. Mai]] [[1908]] in [[Nürnberg]]; gestorben am [[1. Juli]] [[1934]] im [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]])&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch der jüdischen Opfer der Schoa&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 499 nennt fälschlich den 18. Oktober 1933 als Todestag.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Arbeiter. Er wurde vor allem bekannt als eines der Opfer des so genannten [[Röhm-Putsch]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Erich Gans entstammte einer [[Juden|jüdischen]] Familie aus [[Nürnberg]]-[[Fürth]]. Seine Eltern waren Moritz Gans und dessen Ehefrau Bella, geb. Oppenheimer. In den 1920er Jahren trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) bei, in der er sich in einer Wohngebietsgruppe engagierte. Seit 1928 war er Mitglied der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]]. Seinen Lebensunterhalt verdiente Gans, der in der Dürrenhofstraße 47 in Nürnberg lebte, als Lagerist und Handlungsgehilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Das andere Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;, 1974, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Januar 1933 war Gans als Jude und [[Kommunismus|Kommunist]] dem Hass der neuen Machthaber ganz besonders ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind jung, die Welt ist offen. Eine jüdische Jugendgruppe im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1933 wurde er verhaftet und in das [[Konzentrationslager]] Dachau eingeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1934 wurde Gans anlässlich der [[Röhm-Putsch|Röhm-Affäre]] auf Anweisung des [[KZ-Kommandant|Lagerkommandanten]] von Dachau, [[Theodor Eicke]], zusammen mit drei weiteren „[[Schutzhaft|Schutzhäftlingen]]“ ([[Julius Adler (Rechtsanwalt)|Julius Adler]], [[Walter Häbich]] und [[Adam Hereth]]) des Lagers von Angehörigen des [[Schutzstaffel|SS]]-Wachkommandos erschossen. Offiziell wurden die Erschießungen damit begründet, dass die vier sich mit dem angeblich gegen [[Adolf Hitler|Hitler]] putschenden [[Sturmabteilung|SA]]-Führern um [[Ernst Röhm]] solidarisch erklärt hätten. Tatsächlich dürfte jedoch die Dachauer Lagerleitung die Gelegenheit genutzt haben, um einige besonders verhasste Häftlinge zu beseitigen. Einigen Quellen zufolge erfolgte die Tötung im Bunker des Lagers.&amp;lt;ref&amp;gt;Schirmer, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Asche von Gans erhielten seine Eltern erst im Oktober 1934.&amp;lt;ref&amp;gt;Internationales Zentrum für Recht und Freiheit: &amp;#039;&amp;#039;Nazi-Bastille Dachau&amp;#039;&amp;#039;, 1939, S. 86f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1934 gelangte die Meldung von Gans’ Ermordung auch ins Ausland: So berichtete das [[Pariser Tageblatt]] am 26. Oktober 1934, dass Gans der neunte Nürnberger Jude sei, der bis zu diesem Zeitpunkt in Dachau ermordet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1026572258#page/2/mode/1up Urne aus Dachau], in: Pariser Tageblatt vom 26. Oktober 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gans, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Röhm-Putsches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gans, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arbeiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM= 1. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roehrensee</name></author>
	</entry>
</feed>