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	<title>Erich Freyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Anatol Svahilec: bild</title>
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		<updated>2024-10-21T20:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Freyer (Hugo L. Braune, cropped).png|mini|Erich Freyer (bei [[Hugo L. Braune]], 1916)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erich Lebrecht Freyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. November]] [[1855]] in [[Randau-Calenberge|Randau]]; † [[11. Dezember]] [[1935]] in [[Dresden]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Freyer trat am 30. April 1876 als [[Fahnenjunker]] in das [[Infanterie-Regiment „von der Marwitz“ (8. Pommersches) Nr. 61|8. Pommersche Infanterie-Regiment Nr. 61]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Toruń|Thorn]] ein. Dort wurde er am 11. November 1876 zum [[Fähnrich]] ernannt sowie am 13. Oktober 1877 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Als solcher fungiert er vom 1. Oktober 1881 bis zu seiner Versetzung am 26. Januar 1886 in das [[Infanterie-Regiment „von Courbière“ (2. Posensches) Nr. 19|2. Posensche Infanterie-Regiment Nr. 19]] als [[Adjutant]] des I. Bataillons. Vom 1. Oktober 1888 bis 20. Juli 1891 besuchte Freyer zur weiteren Ausbildung die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] und wurde zwischenzeitlich am 13. November 1888 zum [[Premierleutnant]] befördert. Nach seiner Rückkehr in den Truppendienst erfolgte zeitgleich mit der Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] am 26. November 1891 seine Ernennung zum [[Kompaniechef]]. In dieser Funktion verblieb Freyer bis zum 13. Juli 1895 und wurde anschließend Lehrer an den [[Kriegsschule]]n [[Schloss Engers|Engers]] und [[Potsdam]]. Dort unterrichtete er u.&amp;amp;nbsp;a. Kronprinz [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm]], der später an der Westfront zeitweise sein Befehlshaber sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Belassung in dieser Stellung wurde er am 9. Juni 1900 zum [[Major]] befördert und dem [[Infanterie-Regiment „Markgraf Karl“ (7. Brandenburgisches) Nr. 60]] aggregiert. Kurz darauf folgte am 12. August 1900 seine Versetzung als Adjutant zum [[Armee-Oberkommando in Ostasien]], wo er dann unter [[Generalfeldmarschall]] [[Alfred von Waldersee]] an der Niederschlagung des [[Boxeraufstand]]es teilnahm. Nach seiner Rückkehr aus [[Kaiserreich China|China]] ernannte man Freyer am 18. August 1901 zum Kommandeur des I. Bataillons des [[Infanterie-Leib-Regiment „Großherzogin“ (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117|Infanterie-Leib-Regiments „Großherzogin“ (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117]] in [[Festung Mainz|Mainz]]. Als solcher folgte am 27. Januar 1907 seine Beförderung zum [[Oberstleutnant]] sowie am 14. April 1907 die Versetzung zum Regimentsstab. Freyer wurde dann am 27. Januar 1910 [[Oberst]] und Kommandeur des [[3. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 135|3. Lothringischen Infanterie-Regiments Nr. 135]] in [[Thionville|Diedenhofen]]. Drei Jahre später folgte die Beförderung zum [[Generalmajor]] und seine Übernahme als Kommandeur der [[56. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|56. Infanterie-Brigade]] in [[Rastatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mobilmachung]] und Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] führte Freyer seine [[Brigade]] zunächst in der Schlacht bei [[Mülhausen (Elsass)|Mülhausen]], dann in der [[Schlacht in Lothringen]] sowie vor [[Nancy]]-[[Épinal]]. Im September wurde der [[Großverband]] aus der Front gezogen und nach Nordfrankreich verlegt. Hier beteiligte sie sich in der ersten Oktoberhälfte an der Schlacht bei [[Arras]] und anschließend an den Kämpfen bei [[Lille]] und [[La Bassée]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. November 1914 ernannte man Freyer als Nachfolger von [[Günther von Pannewitz (General)|Günther von Pannewitz]] zum Kommandeur der [[4. Division (Deutsches Kaiserreich)|4. Division]], die zu diesem Zeitpunkt bei [[Soissons]] lag. Wenige Tage später verlegte die Division nach [[Flandern]], wo sie sich vom 6. bis 22. November 1914 an den [[Erste Flandernschlacht|Kämpfen um Ypern]] beteiligte. Anschließend erfolgte der Abtransport an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]], wo sie bei der [[9. Armee (Deutsches Kaiserreich)|9. Armee]] unter [[August von Mackensen]] an den Kämpfen gegen die [[Kaiserlich Russische Armee|Russische Armee]] an der [[Rawka]]-[[Bzura]] teilnahm. Ende Dezember 1914 ging die Division hier in den [[Stellungskrieg]] über und konnte in der vom 31. Januar bis 2. Februar 1915 stattfindenden [[Schlacht bei Humin]] einen entscheidenden Sieg herbeiführen. Dabei wurden zwanzig Offiziere und 4000 [[Mannschaften]] als [[Kriegsgefangene]] eingebracht. Anfang März 1915 kam Freyer mit seiner Division zur Unterstützung der [[Gemeinsame Armee|Österreicher]] zum [[Peter von Hofmann|Korps Hofmann]] in den [[Karpaten]]. Dann trat es zum neugebildeten [[Beskidenkorps]], wo sie sich vom 2. bis 14. April 1915 in der Osterschlacht im Laborczatal siegreich behaupten und somit der wankenden österreichischen Front etwas Stabilität geben konnte. Im Zuge der [[Schlacht von Gorlice-Tarnów]] war die Division maßgeblich an den Kämpfen um [[Przemyśl]] beteiligt und hatte somit nachhaltigen Einfluss auf die spätere Rückeroberung der Festung durch die [[11. Königlich Bayerische Division|11. Bayerische Division]] unter [[Paul von Kneußl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 1915 trat Freyers Großverband zur [[Bugarmee (Deutsches Kaiserreich)|Bug-Armee]] über und kämpfte in der Folgezeit bei Berescie-Grabowiec, [[Wojslawice]], [[Cholm]], [[Wytyzno]], [[Wlodawa]], über [[Brest-Litowsk]] und [[Kobryn]] bis in die Gegend von [[Baranowitschi]]. Nach Abschluss der Offensive Ende September kehrte die Division nach Brest-Litowsk zurück und wurde von hier aus an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort beteiligte sie sich während der [[Herbstschlacht in der Champagne]] vom 8. Oktober bis 3. November 1915 an den Kämpfen bei [[Kanton Ville-sur-Tourbe|Tahure]] und anschließend bei [[Reims]]. Ende April kam Freyer dann mit seiner Division für die kommenden elf Monate vor [[Verdun]] und kämpfte dort unter schweren Verlusten u.&amp;amp;nbsp;a. um die Höhe 304 und das Fort Thiaumont. Mitte März 1917 folgte die Verlegung in die [[Champagne]], wo Freyer am 22. März 1917 zum Generalleutnant befördert wurde. Während der am 16. April 1917 beginnenden [[Schlacht an der Aisne (1917)|Doppelschlacht Aisne-Champagne]] konnte seine Division im Stellungsabschnitt [[Berry-au-Bac]] mehrfach französische Angriffe abwehren, bevor sie in den ersten Maitagen aus der Front gezogen wurde. Anschließend war sie bis Herbst im Stellungskampf bei Reims, bevor die Division im November 1917 schwere Abwehrkämpfe in der zu Ende gehenden [[Dritte Flandernschlacht|Flandernschlacht]] zu bestehen hatte. Im Anschluss daran erholte sie sich bei Lille und bereitete sich auf die am 21. März 1918 beginnende [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Deutsche Frühjahrsoffensive]] vor. Bei der [[17. Armee (Deutsches Kaiserreich)|17. Armee]] nahm Freyer mit seiner Division an der Durchbruchsschlacht zwischen Monchy-[[Cambrai]] teil und eroberte das für das britische Verteidigungssystem wichtige und hartnäckig verteidigte Dorf Hermies. Auch in der folgenden Kämpfen bei [[Bapaume]] am 24. und 25. März blieb er weiter erfolgreich und konnte in der erreichten Linie Gegenangriffe abschlagen. Für diese Leistungen wurde Freyer am 17. April 1918 die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung, der [[Pour le Mérite]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Offensive befand sich die Division in Stellungskämpfen in der Linie [[Armentières]]-La Bassée und beteiligte sich an der Schlacht um [[Valenciennes]]. Freyer wurde am 25. Oktober 1918 von seiner Stellung entbunden und zu den Offizieren von der Armee versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] und [[Novemberrevolution]] war Freyer dann ab 22. März 1919 als [[Gouverneur]] von Thorn beim [[Grenzschutz Ost]] tätig, ehe er am 12. August 1919 auf eigenen Wunsch hin zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt wurde und aus dem Militärdienst schied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] III. Klasse mit der Schleife&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;[[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1914, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] III. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Ehrenkreuz des Hessischen Philipps-Ordens]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albrechts-Orden|Ritterkreuz I. Klasse des Albrechts-Ordens]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrichs-Orden|Ritterkreuz I. Klasse des Friedrichs-Ordens]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden der Aufgehenden Sonne|Offizierskreuz des Ordens der Aufgehenden Sonne]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Franz-Joseph-Orden|Komturkreuz des Franz-Joseph-Ordens]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stern von Rumänien|Offizierskreuz des Sterns von Rumänien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sankt-Stanislaus-Orden]] II. Klasse mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2505-7, S. 432–433.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 330–332.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freyer, Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Boxeraufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ehrenkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns von Rumänien (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Aufgehenden Sonne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freyer, Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Freyer, Erich Lebrecht (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. November 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Randau-Calenberge|Randau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anatol Svahilec</name></author>
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